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""Das BemĂźhen, das Universum zu verstehen, ist eines der ganz wenigen Dinge, die das menschliche Leben ein wenig Ăźber die Stufe einer Farce erheben, und gibt ihm etwas von der Anmut der TragĂśdie." - Steven Weinberg, The First Three Minutes, Basic Books, 2nd Updated Edition 1993, ISBN 978-0465024377"
""Damits Dir SpaĂ noch macht, // muĂt Du Dich schon bequemen, // das Leben immerhin // ein bischen ernst zu nehmen." - Otto Erich Hartleben, Der Ernst des Lebens. In: Der Halkyonier, S. Fischer Verlag, Berlin 1904, S. 34,"
""Am Leben zu sein ist auf gewisse Weise schon ein Kampf gegen die Ungerechtigkeit." - John Malkovich, auf die Frage, gegen welche Ungerechtigkeiten er je im Leben gekämpft habe, lift Stuttgart Nr. 1/2009 vom 20. Dezember 2008, S. 54"
""Alles wirkliche Leben ist Begegnung." - Martin Buber, Werke I. Schriften zur Philosophie, S. 85 u. "Das Dialogische Prinzip. Ich und Du", S. 15, 5. Aufl. Heidelberg 1984"
""Achte auf das Ende bei einem langen Leben." - Solon, gemäà "Ludus septem sapientum" von Ausonius der von Solon stammende aus den Sprßchen der Sieben Weisen"
""Zweifellos ist der Mensch immer der gleiche, ein unsichtbarer nexus verbindet den Säugling mit dem Greis, sie sind ein Mensch." Thomas De Quincey, aus: `suspiria de Profundis´ in: Thomas de Quincey, Bekenntnisse eines englischen Opiumessers, aus dem Englischen ßbersetzt von Walter Schmiele, orig. Confessions of an English Opium-Eater, London 1822, dtv Mßnchen 1965, S. 110"
""Zwei Menschen sind immer zwei Extreme." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebßcher, 1. Band. 503 (1836). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 90."
""Zuerst ist der Stein, dann der Baum, und dann, irgendwann, dann erst kommt der Mensch. Umgekehrt ist es genauso. Ich bin der Nächste, der gehen wird. Dann die Bäume, die wir im Garten gesetzt haben, die Kirsch- und Nussbäume. Und irgendwann vergeht auch der Stein. ZerbrĂśselt. Wird zu Erde." - Karl Prantl in der Dankesrede anlässlich der Verleihung des groĂen Ăśsterreichischen Staatspreises 2008, zitiert von Andrea Schurian in Der Standard Printausgabe, 09./10.10.2010, Standard-online"
""[...] wir Menschen sind Nachtwandler mitten am Tage, nur ein kleiner Kreis unsers Lebens ist zu unsrer Prßfung der freien Wahl ßberlassen, Üfter ist es unsre hÜchste Tugend, dem Gesetze und dem Triebe unsres Herzens uns muthig zu ßberlassen, wo der Geist nicht widerspricht. - Kein Werk ist zu niedrig, das mit Liebe gethan wird, [...]." - Achim von Arnim, Die Kronenwächter, Erster Band, In der Maurerschen Buchhandlung, Berlin 1817, S. 93, books.google.de"
""Wie schĂśn und gut wĂźrden alle Menschen sein, wenn sie sich jeden Abend vor dem Einschlafen die Ereignisse des ganzen Tages vor Augen fĂźhrten und Ăźberlegten, was gut und was schlecht gewesen ist." - Anne Frank, Tagebucheintrag, 6. Juli 1944. Zitat entnommen der Ausgabe des Lambert Schneider Verlags, Hamburg, 1958, S. 275. Ăbersetzer: Anneliese SchĂźtz"
"Wie schad, o Mensch, dass dir das Gute // Im Grunde so zuwider ist." - Wilhelm Busch, "Zu guter Letzt, Nicht artig" und "Aphorismen und Reime, Wir Kinder der Vergangenheit"
""Wer unter Menschen nur einen Engel sucht, der findet kaum Menschen. Wer aber unter Menschen nur Menschen sucht, der findet gewiĂ seinen Engel." - Moritz Gottlieb Saphir, GroĂe, gewaltige Wohlthätigkeits-Akademie und Vorlesung von Menschen und Thieren in der Arche Noa, zum Besten der ersten groĂen Ueberschwemmung. In: Ausgewählte Schriften. Band 8. BrĂźnn und Wien, 1865. S. 27."
""Wenn ein schlechter Mensch einmal lächelt, sucht ihn Gott heim." - Paul Keller, Kleine Erkenntnisse. Aus: Gedichte und Gedanken. 1. Auflage. Breslau: Bergstadtverlag, 1933. S. 143"
""Warum sind nicht mehr Leute aus Trotz gut?" - Elias Canetti, Die Provinz des Menschen : Aufzeichnungen 1942â1972. MĂźnchen: Hanser, 1973, S. 96 ISBN 3-446-11771-7"
""Vor tausend Jahren hatten die Pflanzen dieselben Formen und Farben wie heute. Aber die Menschen der damaligen Zeit - wie erstaunlich sind sie von den unsrigen verschieden!" - Christian Garve, Ăber Gesellschaft und Einsamkeit"
""Vieles kann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht." - Ludwig BĂśrne, Ăber den Umgang mit Menschen. Aus: Sämtliche Schriften. Neu bearbeitet und hg. von Inge und Peter Rippmann, Bd. 1-3, DĂźsseldorf: Melzer-Verlag, 1964. Band 1, S. 743"
""So wie keine Blume ohne Farbe gedacht werden kann, so ist kein Mensch ohne Poesie [...]." - Sophie Bernhardi, Lebensansicht. In: Athenaeum, Hrsg. August Wilhelm Schlegel und Friedrich Schlegel, Dritten Bandes Zweites StĂźck, bei Heinrich FrĂślich, Berlin 1800, S. 207,"
""So sind die Menschen! Immer hab'nse was am andern auszusetzen, doch nach sich selber kucken tunse nich." - Eduard Douwes Dekker, Woutertje Pieterse. Die Geschichte eines holländischen Jungen. Aus dem Holländischen ßbertragen von Hans Bruck. Berlin: Verlag Neues Leben, 1955. S. 163"
""Sind einem gegebenen Menschen, unter gegebenen Umständen, zwei Handlungen mĂśglich, oder nur Eine? - Antwort aller Tiefdenkenden: Nur Eine." - Arthur Schopenhauer, Freiheit des Willens, Der Wille vor dem BewuĂtseyn anderer Dinge"
""Sie lernten Organe, und es kamen Menschen." - Gerhard Kocher, Vorsicht Medizin! Thun 1996, S. 14, zit. in: Elmar Waibl: Grundriss der Medizinethik fĂźr Ărzte, Pflegeberufe und Laien, S. 48"
""Schlaf ist ein Hineinkriechen des Menschen in sich selbst." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebßcher, 1. Band. 1753 (1839). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 393."
""Nur durch die Liebe kann der Mensch von sich selbst befreit werden." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebßcher, 2. Band. 2115 (1810). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 65."
""Normal ist einfach, was normale Menschen tun - und nicht, endlose LĂścher zu graben, um aus ihnen herauszuklettern." - Arthur Janov, Der Urschrei, Fischer - BĂźcher des Wissens, 1985 (88.-91. Tausend), S. 136"
""Nicht durch die Hand eines anderen sollen die Menschen sterben, sondern an der Hand eines anderen." - Horst KÜhler, Rede auf der Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz in Wßrzburg am 8. Oktober 2005, bundespräsident.de"
""Nehmt die Menschen, wie sie sind, nicht wie sie sein sollen." - Franz Schubert, Tagebucheintrag, 1816, zitiert nach: Heinrich Kreissle von Hellborn, Franz Schubert, Druck und Verlag von Carl Gerold's Sohn, Wien 1865, S. 104,"
""Mit dem Alter werden die meisten Menschen nicht nur alt, sondern auch närrisch." - Benvenuto Cellini, La vita di Benvenuto Cellini fiorentino scritta (per lui medesimo) in Firenze, 9. Kapitel"
""Menschen, die einander ohne tatsächlich klaren Grund nicht trauen, trauen sich selber nicht." - Friedrich Theodor Vischer, Auch Einer. Eine Reisebekanntschaft. 40. Gesamt-Auflage. Stuttgart und Leipzig: Deutsche Verlags-Anstalt, 1908. S. 505."
""Menschen, die Dinge reparieren kĂśnnen, sind in der Regel kleingeistige Eiferer." - Don DeLillo, WeiĂes Rauschen. MĂźnchen, 1984. Ăbersetzer: Helga Pfetsch. ISBN 3442462940, ISBN 978-3442462940"
""Meine Herren Richter,"
""Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen." - Max Frisch, Ăberfremdung, In: Ăffentlichkeit als Partner, edition suhrkamp 209, zitiert in "Stich-Worte. Ausgesucht von Uwe Johnson, Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main, 1975, S. 189"
""Jeder Mensch trägt einen Zauber im Gesicht: irgend Einem gefällt er." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebßcher, 4. Band. 5874 (1861). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Berlin: Behr, 1905. S. 184"
""Jede hĂśhere Stufe, welche der Mensch betritt, erfordert eine andere Lebensordnung." Christoph Martin Wieland, Der goldne Spiegel und andere politische Dichtungen"
""In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine." - Schlagertext von Willy Dehmel, gesungen von Marika RÜkk in dem Spielfilm Die Frau meiner Träume, Deutschland 1944"
""Indem wir die Einheit des Menschengeschlechtes behaupten, widerstreben wir auch jeder unerfreulichen Annahme von hĂśheren und niederen Menschenracen. Es giebt bildsamere, hĂśhere gebildete, durch geistige Cultur veredelte, aber keine edleren Volksstämme. Alle sind gleichmäĂig zur Freiheit bestimmt; zur Freiheit, welche in roheren Zuständen dem Einzelnen, in dem Staatenleben bei dem GenuĂ politischer Institutionen der Gesammtheit als Berechtigung zukommt." - Alexander von Humboldt, Kosmos, Erster Band, J. G. Cotta'scher Verlag, Stuttgart und TĂźbingen 1845, S. 385, DTA"
""Ich suche einen Menschen." - Diogenes von Sinope, als er mit einer Laterne in der Hand am hellichten Tage auf dem Marktplatz von Athen war; gemäà Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berßhmter Philosophen, VI, 41"
""Himmel und HĂślle ist im Menschen. Und es ist so, dass man mit diesem Stoff nun Einblick bekommt in die eigene HĂślle oder den eigenen Himmel." - Albert Hofmann, Podiumsdiskussion "Was ist BewuĂtseinserweiterung?", Heidelberg, Februar 1996; track 12 auf der audio-CD "Erinnerungen eines Psychonauten: Von der Entdeckung entheogener Drogen" supposĂŠ KĂśln, 2003, ISBN 3-932513-38-X; mit "Stoff" ist LSD gemeint"
""Hamburg ist die erste Stadt, in der ich herumlaufe und mich auskenne. Wo ich Menschen treffe, die mich kennen und die ich nicht bald wieder verlassen muss. Deshalb komme ich aus der Stadt wahrscheinlich nie mehr raus." - Cosma Shiva Hagen, Brigitte Nr. 18/2008 vom 13. August 2008, S. 75; Anmerkung: Bis zu ihrem zwĂślften Lebensjahr lebte Cosma Shiva Hagen zusammen mit ihrer Mutter Nina Hagen fast ausschlieĂlich in Hotels auf der ganzen Welt. Dann zog sie ohne ihre Mutter zu ihrer GroĂmutter Eva Maria Hagen nach Hamburg"
""GefĂźhlsarme Menschen, die Ărmsten der Armen." - Gerhard Uhlenbruck, Weit Verbreitetes kurzgefasst, Ralf Reglin Verlag KĂśln, Ausgabe 2002, 25. Februar 2003, ISBN 3-930620-40-5"
""Es wäre aberwitzig, wenn wir uns um die Wurzeln der Bäume mehr kßmmern wßrden als um die Wurzeln der Menschen." - Gßnter Nooke, zur Verankerung eines Staatsziels Kultur im Grundgesetz, die tageszeitung, 3. Juni 2005"
""Es ist unmĂśglich, dass ein Mensch gut sei, auĂer er stehe im rechten Bezug zum gemeinen Wohl." - Thomas von Aquin, Summa theologiae I-II, q. 92 a. 1 ad 3, zitiert nach StĂśrig, Hans-Joachim: Kleine Weltgeschichte der Philosophie. Erw. Neuausgabe. Fischer, Frankfurt a.M. 1997, S. 260"
"Es ist leichter, die Menschen zu lieben als zu ertragen - viele heftig zu lieben, als keinen zu hassen." - Jean Paul, Bemerkungen Ăźber den Menschen, SW Abt.2, Bd.5 - Quelle: G. Fieguth: Deutsche Aphorismen (1978, Philipp Reclam)"
"Es gibt Menschen, denen jedes Lob Tadel ist, das nicht das grĂśĂte ist." - Jean Paul, Bemerkungen Ăźber den Menschen, SW Abt.2, Bd.5 - Quelle: G. Fieguth: Deutsche Aphorismen (1978, Philipp Reclam)"
""Einen Menschen zum Menschen erziehen zu wollen ist eitel menschlicher Kram, zum Menschen ist er von Gott geschaffen, daà aber die Seinen ihm den ganzen geschichtlichen Reichthum, den sie ßberkommen und gesammelt haben, als gute Hausväter ihr Pflichttheil und Liebeganzes treulich ßberliefern, das ist Erziehung, [...]." - Achim von Arnim, Altdeutsche Landsleute. In: Der Wintergarten, Novellen, In der Realschulbuchhandlung, Berlin 1809, Dritter Winterabend, S. 113, books.google.de"
"Eine lange Zeit lernt man darum die Menschen nicht kennen, weil man sie ßberall fßr besser hält als sich." - Jean Paul, Bemerkungen ßber den Menschen, SW Abt.2, Bd.5 - Quelle: G. Fieguth: Deutsche Aphorismen (1978, Philipp Reclam)"
""Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen, kein Mensch, solange er nicht weiĂ, welcher Art der andere ist." - Plautus, Asinaria (Die EselskomĂśdie), 495, II.iv / der Kaufmann (meist zitiert als "Der Mensch ist des Menschen Wolf.")"
""Die Menschen und die Pyramiden // Sind nicht gemacht, um auf dem Kopf zu stehn." - Gottlieb Konrad Pfeffel, Die Pyramide. Aus: Poetische Versuche. 5. Theil. 4. Auflage. TĂźbingen: Cotta, 1803. S. 33."
""Der Unnerschied von einen Mensch und einen Engel ist leicht. Das meiste von ein Engel ist innen, und das meiste von ein Mensch ist auĂen." - Fynn, Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, 1978. ISBN 3-596-22414-4, S. 7. Deutsche Ăbersetzung von Helga Heller-Neumann"
""der Sperling gleicht dem Menschen, an sich ist er ohne Wert, aber er trägt die MĂśglichkeit zu allem GroĂen in sich." - Theodor Storm, Eine Halligfahrt. In: Sämtliche Werke in vier Bänden, Band 2, Aufbau, Berlin und Weimar 1967, S. 299, zeno.org"
""[...] der nachahmende Mensch ist weniger als ein Mensch, und darum giebt es kein zur Besserung dienendes Beispiel." - Sophie Bernhardi, Lebensansicht. In: Athenaeum, Hrsg. August Wilhelm Schlegel und Friedrich Schlegel, Dritten Bandes Zweites StĂźck, bei Heinrich FrĂślich, Berlin 1800, S. 208,"
""Der moderne Mensch, der sich tätowiert, ist ein Verbrecher oder ein Degenerierter." - Adolf Loos 1908 in dem Essay: Ornament und Verbrechen (in: Loos, Adolf: Trotzdem. Gesammelte Schriften 1900-1930 (hrsg. von Adolf Opel). Wien 1982 (Innsbruck 1931), S. 78-88"