First Quote Added
4ě 10, 2026
Latest Quote Added
""Damals lernte ich verstehen, warum die Tiere HÜrner haben. Sie enthielten alles Unverständliche, das in ihrem Leben nicht unterzubringen war, die wilde und zudringliche Laune, den geistlosen und blinden Starrsinn." - Bruno Schulz, Die geniale Epoche, in: Die Zimtläden, (orig.: Sklepy Cynamons, Sanatorium pod Klepsydra, Kometa, Kraków 1964), aus dem Polnischen ßbersetzt von Josef Hahn, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1981, ISBN 3-596-25066-8, S. 130"
""Wir sind der Auffassung, daĂ Kriege nur dann und nur so lange gefĂźhrt werden kĂśnnen, als die arbeitende Volksmasse sie entweder begeistert mitmacht, weil sie sie fĂźr eine gerechte und notwendige Sache hält, oder wenigstens duldend erträgt. Wenn hingegen die groĂe Mehrheit des werktätigen Volkes zu der Ăberzeugung gelangt â und in ihr diese Ăberzeugung, dieses BewuĂtsein zu wecken ist gerade die Aufgabe, die wir Sozialdemokraten uns stellen â, wenn, sage ich, die Mehrheit des Volkes zu der Ăberzeugung gelangt, daĂ Kriege eine barbarische, tief unsittliche, reaktionäre und volksfeindliche Erscheinung sind, dann sind die Kriege unmĂśglich geworden â und mag zunächst der Soldat noch den Befehlen der Obrigkeit Gehorsam leisten!" - Rosa Luxemburg, Verteidigungsrede am 20. Februar 1914 vor der 2. Strafkammer des Landgerichts Frankfurt (Main). In: Reden. Hrsg. GĂźnter Radczun, Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig 1976, gutenberg.spiegel.de. Erstmals im âVorwärtsâ vom 22. Februar 1914, 4. Beilage des âVorwärtsâ Berliner Volksblatt, Seite 17 des Ăźber fes online verfĂźgbaren Faksimiles (Zitat dort etwa in der Mitte der mittleren Spalte im Fettdruck)"
""Wir hoffen, daĂ die grausame Schule der Kriegsleiden in neuen Millionen den Abscheu vor dem Krieg wecken und sie fĂźr das Ideal des Sozialismus und des VĂślkerfriedens gewinnen wird." - Hugo Haase zur Bewilligung der Kriegskredite im Reichstag, 4. August 1914, nachdem die Fraktionsmehrheit der SPD ihren Mitvorsitzenden Hugo Haase gezwungen hatte, den gegen seinen Willen gefassten Beschluss im Reichstag zu begrĂźnden"
""Was hßlf mir Kron' und Land und Gold und Ehre? // Die kÜnnten mich nicht freun! // 's ist leider Krieg - und ich begehre // Nicht schuld daran zu seyn!" - Matthias Claudius, Kriegslied. Aus: ASMUS omnia sua SECUM portans, oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen, Vierter Theil. Wandsbeck: beym Verfasser, 1774. S. 89."
""Sßà ist der Krieg nur dem Unerfahrenen, der Erfahrene aber fßrchtet im Herzen sein Nahen." -Pindar, Fragmentum 110"
""Politik ist die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln" - Michel Foucault: In Verteidigung der Gesellschaft - Vorlesungen am College de France 1975 - 76. Suhrkamp Verlag Frankfurt/Main 2001, 1. Auflage, ISBN 3-518-29185-8"
""NatĂźrlich, das einfache Volk will keinen Krieg; weder in RuĂland, noch in England, noch in Amerika, und ebenso wenig in Deutschland. Das ist klar. Aber schlieĂlich sind es die FĂźhrer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. [âŚ] [D]as Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der FĂźhrer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es wĂźrde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land." - Hermann GĂśring in seiner NĂźrnberger Gefängniszelle im Interview mit dem Psychologen Gustave Mark Gilbert, 18. April 1946, in Gustave Mark Gilbert: NĂźrnberger Tagebuch, Aus dem Amerikanischen Ăźbertragen von Margaret Carroux, Karin Krauskopf und Lis Leonard, Fischer BĂźcherei, Frankfurt am Main 1962, S. 270 books.google"
""Nach diesem Kriege darf es keinen Krieg mehr geben! [âŚ] - Keinen Krieg mehr, keinen Krieg mehr! - Ja, es ist genug!" - Henri Barbusse, "Das Feuer" (orig.: Le Feu, 1916), ZĂźrich 1920, ins Deutsche Ăźbersetzt von L. von Meyenburg, S. 390"
""Mein Blick hat sich längst ganz vom Krieg abgewendet." (wenige Tage vor seinem Tod) - Franz Marc in: Briefe, Aufzeichnungen und Aphorismen, Band 1 Verlag P. Cassirer, 1920, zitiert von Lothar Schreyer in Franz Marc im Urteil seiner Zeit, Klaus Lankheit, DuMont Dokumente, Brßcher-DuMont, Prod., KÜln 1960 Werk-Nr. 219D, S. 122"
""Krieg ist ein Segen fßr die Welt und jede Nation. Es ist Allah selbst, der den Menschen befiehlt, Krieg zu fßhren und zu tÜten. Die Kriege, die unser Prophet, Friede seiner Seele, gegen die Ungläubigen fßhrte, waren ein Geschenk Gottes an die Menschheit. Wir mßssen auf der ganzen Welt Krieg fßhren, bis alle Verderbnis, aller Ungehorsam gegenßber dem islamischen Gesetz aufhÜren. Eine Religion ohne Krieg ist eine verkrßppelte Religion. Es ist der Krieg, der die Erde läutert. - Ruhollah Chomeini, aus"Gedanken des Imams" von Chomeini. Quelle: "Iran - Sprengstoff fßr Europa", von Bruno Schirra, S. 154"
""Keine Revolution und kein Krieg kann uns retten, sondern nur ein neues BewuĂtsein." - Xokonoschtletl Gomora, Ansichten eines Wilden Ăźber die zivilisierten Menschen, Gfw-Verlag, Heidenheim 1993 , S. 86, ISBN 3-926876-07-7"
""Ja, es stimmt: wir haben einen furchtbaren Krieg hinter uns, einen Krieg, der uns zerstĂśrte Kirchen und Häuser und ein Heer von Toten zurĂźckgelassen hat. Aber zerstĂśrte Kirchen und Häuser lassen sich wieder aufbauen, und Menschen werden jeden Tag genug geboren." - Johannes Leppich, âThema 1", in: Pater Leppich spricht. Journalisten hĂśren den ârotenâ Pater, hg. von GĂźnther Mees und GĂźnter Graf, DĂźsseldorf 1952, S. 43. (Zitiert nach Dagmar Herzog, Die Politisierung der Lust - Sexualität in der deutschen Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts, MĂźnchen 2005, S. 94.)"
""In einer Wohlstandsgesellschaft gibt es weniger Dynamik als in den Aufbaujahren nach dem Krieg. Wir sind in der unglaublich schĂśnen Lage, nur von Freunden umgeben zu sein. Das BlĂśde ist: es kommt kein Krieg mehr. FrĂźher, bei der Rente oder der Staatsverschuldung haben Kriege Veränderungen gebracht. Heute, ohne Notsituation, muĂ man das aus eigener Kraft schaffen." - GĂźnther Oettinger, auf die Frage, ob Deutschland im weltweiten Wettbewerb mithalten kĂśnne, geäuĂert auf dem Chargenwahlconvent der Studentenverbindung Ulmia am 29. Januar 2007, zitiert in der Stuttgarter Zeitung Nr. 25/2007 vom 31. Januar 2007"
""Ich weià nicht, womit die Menschen im 3. Weltkrieg kämpfen, aber im 4. werden es Keulen und Steine sein." - Albert Einstein - zugeschrieben bei Alice Calaprice (Hrsg.): Einstein sagt, Piper-Verlag, Mßnchen, Zßrich 1996, ISBN 3-492-03935-9, Seite 239"
""Ich mahne unablässig zum Frieden; dieser, auch ein ungerechter, ist besser als der gerechteste Krieg." - Cicero, Ad Atticum, VII, XIV, 3 (meist sinngemäà verkßrzt: "Der ungerechteste Frieden ist besser als der gerechteste Krieg.")"
""Hunderte von amerikanischen VermĂśgen datieren aus dem amerikanischen BĂźrgerkriege, ebenso wie Tausende von neuen VermĂśgen aus dem Weltkrieg stammen. Niemand kann leugnen, daĂ Kriege ein gutes Geschäft fĂźr diejenigen bedeuten, die diese Art von Geld lieben. Kriege sind eine Orgie von Geld nicht minder als eine Orgie von Blut." - Henry Ford, Mein Leben und Werk, unter Mitw. von Samuel Crowther, Paul List Verlag, Leipzig 1923. S. 283 Ăbersetzer: Curt und Marguerite Thesing"
""Eine Weltkatastrophe kann zu manchem dienen. Auch dazu, ein Alibi zu finden vor Gott. Wo warst du, Adam? ÂťIch war im Weltkrieg.ÂŤ" - Theodor Haecker, Tag- und NachtbĂźcher 1939-1945. Hrg. von Heinrich Wild. MĂźnchen: KĂśsel, 1947. S. 51"
""Du Gott des Krieges, laà die Erde! // Dein Schritt, mit Blut bemerkt, ist fßrcherlich, ist schwer, // Verändre doch die schreckliche Gebärde, // Und schßttle länger nicht den Speer." - Anna Luise Karsch, Ein Gebet an den Mars, 1762. Aus: Gedichte. Hrsg. von Ihrer Tochter C. L. v. Kl. geb. Karschin. Berlin, 1792. S. 244"
""Die Lebenskraft des Krieges, unendlich viel Geld." - nach Francis Bacon, Sermones Fideles XXIX, 4 ("Wie wahr, daĂ Gelder die Lebenskraft des Krieges sind."); zurĂźckgehend auf Cicero, 5. philippische Rede I, 5"
""Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede." - Carl von Ossietzky, Offener Brief an Reichswehrminister Groener. In: Die Weltbßhne, 27. Jahrgang, Nummer 49, 8. Dezember 1931, 2. Band, Verlag der Weltbßhne, Charlottenburg, S. 839,"
""Der Krieg ist der SchĂśpfer aller groĂen Dinge. Alles Bedeutende im Strom des Lebens ist durch Sieg und Niederlage entstanden." - Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, Zweiter Band, Erste bis fĂźnfzehnte Auflage, C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung, MĂźnchen 1922, S. 448,"
""Der ewige Friede ist ein Traum, und nicht einmal ein schĂśner, und der Krieg ist ein Glied in Gottes Weltordnung. In ihm entfalten sich die edelsten Tugenden des Menschen, Mut und Entsagung, Pflichttreue und Opferwilligkeit mit Einsetzung des Lebens. Ohne den Krieg wĂźrde die Welt im Materialismus versumpfen." - Graf v.Moltke am 11. Dezember 1880 in einem Brief an J. C. Bluntschli; wiedergegeben in: Bluntschli, DenkwĂźrdiges aus meinem Leben, 3. Band, NĂśrdlingen 1884"
""Der eigentliche, totale Krieg ist zu einem Informationskrieg geworden." - Marshall McLuhan, in: Martin Baltes, Fritz Boehler, Rainer HĂśltschl, JĂźrgen ReuĂ, (Hg.): Das Medium ist die Botschaft - Interviews mit Marshall McLuhan)"
""Auch den Krieg muà man als ein Naturereignis betrachten." - Otto Dix, Notiz auf S. 107 seines Kriegstagebuchs aus dem Ersten Weltkrieg; zitiert nach Otto Conzelmann: Das Kriegstagebuch - Ein Merkbuch der Erkenntnisse. In: Alfred Hagenlocher (Hg.): Otto Dix. Bestandskatalog Zeichnungen - Pastelle - Aquarelle - Kartons und Druckgraphik der Jahre 1912-1969 aus der Stiftung Walther Groz in der Städtischen Galerie Albstadt, VerÜffentlichungen der Städtischen Galerie Albstadt, 2. Aufl. Albstadt 1985, S. 32-36. ISBN 3923644116"
""Als der Krieg aus war, kam der Soldat nach Hause. Aber er hatte kein Brot. Da sah er einen, der hatte Brot. Den schlug er tot. // Du darfst doch keinen totschlagen, sagte der Richter. // Warum nicht, fragte der Soldat." - Wolfgang Borchert, âLesebuchgeschichtenâ, in: âDrauĂen vor der TĂźrâ, ISBN 3-499-10170-X, 1956, S. 82"
""Alles, was der Kulturentwicklung in irgendeiner Weise hilft, arbeitet gegen den Krieg. Ich mÜchte nicht gern erschossen werden." - Peter Sodann, Erklärung, warum er als Bundespräsident Kultur und Bildung die hÜchste Priorität verleihen wßrde, Sächsische Zeitung, 16. Oktober 2008"
""Alle Natur befindet sich im Krieg miteinander oder mit der äusseren Natur." - Charles Darwin, Vortrag 1858 vor der Linnean Society, zitiert von Andreas Weber in Biokapital. Die VersĂśhnung von Ăkonomie, Natur und Menschlichkeit, Berlin Verlag, Berlin 2008, ISBN 3827007925, Seite 58. und in DIE ZEIT, 09.10.2008"
""Alle Leute haben eine Nähmaschine, ein Radio, einen Eisschrank und ein Telefon. Was machen wir nun? fragte der Fabrikbesitzer. // Bomben, sagte der Erfinder. // Krieg, sagte der General. // Wenn es nicht anders geht, sagte der Fabrikbesitzer." - Wolfgang Borchert, âLesebuchgeschichtenâ, in: âDrauĂen vor der TĂźrâ, ISBN 3-499-10170-X, 1956, S. 81"
""Alle BemĂźhungen um die Ăsthetisierung der Politik gipfeln in einem Punkt. Dieser eine Punkt ist der Krieg." - Walter Benjamin, Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Frankfurt a. Main 1966, S. 42"