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April 10, 2026
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"âWenn Politiker anfangen, die Farbe des Windes zu beschreiben, stehen bald Wahlen ins Haus.â â SteinwĂźrfe im Glashaus. Seite 69."
"âSo bĂśse ist kein Kind, daĂ es nicht fĂźr eine SteuerermäĂigung gut wäre.â â SteinwĂźrfe im Glashaus. Seite 110."
"âGeliebt zu werden kann eine Strafe sein. Nicht wissen, ob man geliebt wird, ist Folter.â â Duden Zitate und AussprĂźche, Duden Verlag 1996, ISBN 9783411041213, Seite 670."
"âFahre wie der Teufel, und du wirst ihn bald treffen.â â SteinwĂźrfe im Glashaus. Seite 117."
"âErwachsene nennen ihre Teddybären Ideale.â â Das Beste aus meinem Glashaus. Seite 168."
"âDie Naivität, mit der manche Menschen in diesem Lande Politik machen, wird nur noch Ăźbertroffen von der Naivität, mit der manche Menschen dann darĂźber schreiben.â â SteinwĂźrfe im Glashaus. Seite 67."
"âBĂśse Menschen haben keine Lieder, aber häufig eine Stereo-Anlage.â â SteinwĂźrfe im Glashaus. Seite 16."
"âAnerkennung ist eine Pflanze, die vorwiegend auf Gräbern wächst.â â Das Beste aus meinem Glashaus. Seite 156."
"Wald ist mehr als die Summe der Bäume."
"Journalismus, wenn er erfolgreich sein soll (und das kann zuallererst nur heiĂen: wenn er die Mehrzahl der Menschen erreichen soll), lässt sich nicht ohne VerkĂźrzung und Vereinfachung, Polemik und Emotion betreiben, was immer unsere puristischen Sonntagsredner dazu sagen mĂśgen."
"Es ist nicht dringlich zurzeit, den Hirsch zu schonen. Es ist dringlich zurzeit, ihn zu schieĂen. [...] Man rettet den deutschen Wald ja nicht, indem man 'Oh Tannenbaum' singt."
"Es ist an der Zeit das Rothirschgeweih als Statussymbol zu entzaubern. Wenn [...] alle Welt weiĂ, dass diese Geweihe sehr oft von halb domestizierten Krippenfressern gewonnen wurden, dann ist endlich das Schussfeld frei fĂźr die biologische Jagd."
"Einem vergifteten Fluà auch noch die seinen Lauf begleitenden ehrwßrdigen alten Häuser zu rauben, das erst nähme ihm wirklich das Leben, weil selbst in seinem Spiegel sich dann nichts Menschliches mehr regte."
"Bambi ist [...] nicht nur den Wäldern, sondern auch sich selbst zur Plage geworden. Kßmmerlinge und Seuchen sind als die sicheren Anzeichen einer zu hohen Wilddichte weit verbreitet."
"Ein Hacker ist jemand, der versucht einen Weg zu finden, wie man mit einer Kaffeemaschine Toast zubereiten kann."
""Der Computer ist eine Maschine zum Kopieren und Verändern von Bits." Interview, 25. Januar 2001"
""Falls ich mal telefonieren muss" auf die Frage, warum er stets einen PhasenprĂźfer mitfĂźhre, zitiert in http://www.spiegel.de/einestages/30-jahre-chaos-computer-club-a-947279.html. (Hintergrund: Niemand weiĂ, wie man einen PhasenprĂźfer zum Telefonieren verwenden kann, aber wenn jemand wie Wau Holland das sagt (in Zeiten von intensiver Verwendung von Telefonzellen), klingt das wie eine Drohung)"
"Technologie muà man nicht bekämpfen, sondern beherrschen."
"Wir mßssen die Rechte der Andersdenkenden selbst dann beachten, wenn sie Idioten oder schädlich sind. Wir mßssen aufpassen. Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit --- Keine Zensur!"
""Wir machen keinen groben Unfug"
""Alles ist eins"
"Die Globalisierung ist von den VĂśgeln erfunden worden, seit Jahrtausenden fliegen sie um die Welt."
"Ich motze immer Ăźber Feministinnen, obwohl ich selbst eine bin. [âŚ] Aber mein Problem mit Feministinnen im Moment ist, dass das alles in einer Person verkĂśrpert wird â in Alice Schwarzer. Die trifft sich mit Verona Feldbusch im Fernsehen und macht Werbung fĂźr die âBildâ-Zeitung. Ich kann mit dieser Person Ăźberhaupt nichts mehr anfangen. Ich finde es fĂźr den Feminismus schlecht, dass Alice Schwarzer das so an sich reiĂt."
"Junge Feministinnen mßssen Alice Schwarzer fßr viel dankbar sein, zum Beispiel dafßr, dass Frauen ihre Männer nicht mehr fragen mßssen, ob sie arbeiten gehen dßrfen."
"Frauen sind nicht etwa die besseren Menschen, sie hatten bisher nur nicht soviel Gelegenheit, sich die Hände schmutzig zu machen."
"Sie hat ihren Mann entwaffnet. (âŚ) Eine hat es getan. Jetzt kĂśnnte es jede tun. Der Damm ist gebrochen, Gewalt ist fĂźr Frauen kein Tabu mehr. Es kann zurĂźckgeschlagen werden. Oder gestochen. Amerikanische Hausfrauen denken beim Anblick eines KĂźchenmessers nicht mehr nur ans Petersilie-Hacken. (âŚ) Es bleibt den Opfern gar nichts anderes Ăźbrig, als selbst zu handeln. Und da muss ja Frauenfreude aufkommen, wenn eine zurĂźckschlägt. Endlich!"
"Mein GroĂvater [âŚ] hat vorwiegend die Arbeit gemacht mit der Kindererziehung und hiermit gezeigt, dass auch Männer Menschen sein kĂśnnen."
"Ich habe abgetrieben!"
"Frauen und Männer sind Opfer ihrer Rollen â aber Frauen sind noch die Opfer der Opfer."
""Eine Frau, die unter ihren Stoffbergen dahinstolpert, während ihr Mann lässig in Jeans ausschreitet; oder ein Mädchen, das zwangsverheiratet wird"
"Aber das spielte keine Rolle. Wir hätten es getan, wenn wir ungewollt schwanger gewesen wären."
"5000 Jahre Männerherrschaft / Patriarchiat"
"Kritik gab es stets. âDie kleine Hauptstadt fĂźr zwischendurchâ, lästerte TV-Moderator Friedrich KĂźppersbusch. â Bonn und Siebengebirge, in: Rhein, zwischen KĂśln und Mainz"
"Hätte er sich von uns in Kleidung und Sprache unterschieden [âŚ] kĂśnnten wir ihn in seinem Wert und seiner Stellung vorurteilsfrei einschätzen."
"Dieser junge Dandy versuchte etwas zu sein, statt etwas zu machen. Er erkannte, daĂ das Leben selbst eine Kunst ist."
"In der Kunst ist alles, was Ăźberhaupt wert ist, getan zu werden, auch wert, gut getan zu werden."
"Ich habe beschlossen, bis zum Ende das Leben eines Gentlemans zu fĂźhren. Das ist mir immer gelungen und gelingt mir auch jetzt."
"Ich bin der Meinung, daĂ ein Kunstwerk nur nach seinen eigenen Gesetzen beurteilt werden kann. Ob es in sich geschlossen ist oder nicht, das ist die Frage."
"Die Geschichte ist eine Prophetin mit rßckwärts gewandtem Blick; aus dem, was war, und gegen das, was war, kßndet sie das Kommende."
"Wenn er einen FreistoĂ ausfĂźhrte, wollten sich die Spieler, die die Mauer bildeten, am liebsten umdrehen, um sich das Tor nicht entgehen zu lassen."
"Jede Epoche, die etwas taugt, bringt eine Posse hervor, die ihre Schwächen bßndelt und dem Gelächter preisgibt."
"Im Rßckblick hatte der 1982 zum Bundeskanzler gewählte Helmut Kohl mit seinem Aussitzen fßr den Frieden mehr Erfolg als die Sitzblockierer. Der Kanzler hat nur abgewartet, bis das Reich des BÜsen mit einem Winseln zusammenbrach, weil es unter anderem das Wettrßsten nicht mehr durchstand."
"Die ÂťWiederÂŤ-Vereinigung war auch ein ZusammenstoĂ von gnadenlos ihren Profit maximierenden Kapitalisten und gewohnheitsgemäà nach der groĂen Kindergartentante Staat rufenden Ex-Sozialisten. An dieser Vereinigung wird noch eine ganze Generation zu kauen haben, bis West und Ost einander nur so widerlich finden, wie das schon heute Nord und SĂźd in der alten Bundesrepublik tun."
"Anders als die anderen groĂen Legenden der Weltrevolution des zwanzigsten Jahrhunderts â Marx und Engels, Lenin, Stalin und Mao Tse-tung â war Che Guevara eben kein ausgesprochener Parteiideologe gewesen, kein langjähriger FĂźhrer unĂźbersehbarer Volksmassen, und, trotz allem, kein MassenmĂśrder, kein BĂźrokrat des VĂślkermords, kein Schreibtischtäter."
"Ich glaube, daĂ es ein Segen wäre, wenn alle Kritiker des Theaters so unaufhĂśrlich Forderungen stellten, wenn alle das Theater so wichtig nähmen wie ich. Denn ich nehme es ja nicht als Selbstzweck wichtig, sondern als Mittel zum Zweck. Ich weiĂ, daĂ es das Leben spiegelt, aber ich weiĂ auch, daĂ es ins Leben zurĂźckwirkt."
"Er verrenkte, wie er selbst einmal von einem Dramatiker geschrieben hat, seine Halswirbel, um affektierter sein zu kĂśnnen. Er gestikulierte mit Händen und FĂźĂen. Er verstellte seine Stimme und schrie sich heiser. Er schnitt Grimassen und schlug Capriolen und erzielte mit alledem, was er erzielen wollte: er fiel auf."
"Mein Liebster ist fertig mit der Diät. [âŚ] Praktikantinnen machen ihm Komplimente, und er fĂźhlt sich herrlich."
"Es gibt kleine und mittlere Städte in Brandenburg und anderswo, wo ich keinem, der eine andere Hautfarbe hat, raten wßrde, hinzugehen."
"Demokratie ist eine schÜne Idee, die daran krankt, vor allem HohlkÜpfen, Angebern und Nervensägen moralischen Anspruch und Aufmerksamkeit zu verleihen."
"Zu Ikea rĂźckt man vorzugsweise paarweise an, um den Anblick der tausend anderen jungen Paare besser zu ertragen, die wahrscheinlich verliebt bis Ăźber beide Ohren Ăźber die notwendige MatratzengrĂśĂe debattieren und darĂźber, ob sie nun das Bett Gutvik kaufen sollen oder doch eher den Narvik."