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April 10, 2026
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"Als ich am Kanzler vorbeikam, stand er auf, winkte mir zu und ich winkte zurĂźck. Ich denke, die Journalisten zeigten schlechten Geschmack, als sie den Mann der Stunde in Deutschland kritisierten."
"âIch habe mit allem, was geschehen ist, das erreicht, was ich wollte. Der entscheidende Punkt der Wende des Denkens war diese Mauer. Wir haben 1961 festgestellt, alle sind zufrieden, keiner will den Status quo ändern. Niemand wird uns helfen, sie auch nur lĂśchrig oder durchlässig zu machen. So fing es an, und dazu muĂte man, da man die Passierscheine weder in Bonn noch in Amerika, noch in Moskau bekam, mit denen verhandeln, die autorisiert waren, sie auszugeben.â F.A.Z., 2005, Interview mit Stefan Aust und Frank Schirrmacher (https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/egon-bahr-ich-habe-mit-allem-was-geschehen-ist-erreicht-was-ich-wollte-1234799.html)"
"âMich interessierte immer nur Deutschlandpolitik. Ich bin doch nicht Sozialdemokrat geworden, um die Banken zu sozialisieren. Nein, ich bin Sozialdemokrat geworden, weil ich der Auffassung war, der Adenauer meint es nicht ehrlich, und der Schumacher meint es mit der Priorität der Deutschlandpolitik ehrlich. DaĂ es zu einer Wiedervereinigung kommt, da war ich sicher. Ich habe diese Ăberzeugung nie verloren. Ich muĂ aber sagen, Mitte der achtziger Jahre war ich sicher, ich wĂźrde das nicht mehr erleben.â F.A.Z., 2005, Interview mit Stefan Aust und Frank Schirrmacher (https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/egon-bahr-ich-habe-mit-allem-was-geschehen-ist-erreicht-was-ich-wollte-1234799.html)"
""FĂźr Deutschland ist Amerika unverzichtbar, aber Russland ist unverrĂźckbar."(http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-11/russland-putin-dialog/seite-3)"
""Es gibt keine Stabilität in Europa ohne die Beteiligung und Einbindung Russlands. Und ich weiss genau, dass Russland nicht so schwach bleiben wird, wie es im Augenblick ist. Wir kÜnnen im Prinzip jetzt alles tun, was wir wollen, Russland kann es nicht hindern, es ist zu schwach. Aber ich warne davor, ein grosses stolzes Volk zu demßtigen." Schweizer Radio, 1999 (http://www.srf.ch/sendungen/info-3/grossaktion-gegen-dopinghaendler-ring)"
"In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt."
"Von Konrad Adenauer bis Helmut Kohl waren alle Bundeskanzler inoffizielle Mitarbeiter des CIA."
"Verstand ohne GefĂźhl ist unmenschlich; GefĂźhl ohne Verstand ist Dummheit."
"Zank ist der Rauch der Liebe."
"Wo wir unfähig sind, die Gesetze der Notwendigkeit zu erkennen, da glauben wir frei zu sein."
"Wenn Regierungen krank sind, mĂźssen die VĂślker das Bett hĂźten."
"Was ist selbst der glĂźcklichste Mensch ohne Glauben? Eine schĂśne Blume in einem Glase Wasser, ohne Wurzel und ohne Dauer."
"Vieles kann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht."
"Tugenden und Mädchen sind am schÜnsten, ehe sie wissen, daà sie schÜn sind."
"Sinnliche Ausschweifung ist viel Ăśfter die Folge als die Ursache einer zerrĂźtteten Gesundheit."
"Seit ich fĂźhle, habe ich Goethe gehaĂt, seit ich denke, weiĂ ich warum."
""Ruhe ist GlĂźck"
"Ohne Witz [...] kann man nicht auf die Menschheit wirken."
"Nicht wenn du liebenswĂźrdig bist, wirst du geliebt; wenn man dich liebt, wirst du liebenswĂźrdig."
"Menschen, die mit Leichtigkeit fremde Sprachen erlernen, haben gewĂśhnlich einen starken Charakter."
"Man versteht die Kinder nicht, ist man nicht selbst kindlichen Herzens; man weiĂ sie nicht zu behandeln, wenn man sie nicht liebt, und man liebt sie nicht, wenn man nicht liebenswĂźrdig ist."
"Jeder Zwang ist Gift fĂźr die Seele."
"In der langen Nacht des Mittelalters war Glaube der Nordschein."
"Hätte die Natur so viele Gesetze, als der Staat, Gott selbst kÜnnte sie nicht regieren."
"Gar keinen, wie die deutsche Literatur."
"Es kann das Volk sein eigener Tyrann seyn, und es ist es oft gewesen."
"Es ist nichts angenehmer als aus einem Ăbel, das uns begegnet, seinen Vorteil zu ziehen."
"Es ist leicht den HaĂ, schwer die Liebe, am schwersten GleichgĂźltigkeit zu verbergen."
"Es gibt Menschen die geizen mit ihrem Verstande, wie Andere mit ihrem Geld."
"Erziehung ist Erziehung zur Freiheit."
"Ein Blutstrom flieĂt durch achtzehn Jahrhunderte und an seinen Ufern wohnt das Christenthum."
"Die Menschheit ist die Unsterblichkeit der sterblichen Menschen."
"Die Fassung der Edelsteine erhĂśht ihren Preis, aber nicht ihren Wert."
"Der Verstand ist Brod, das sättigt; der Witz ist GewĂźrz, das eĂlustig macht."
"Der Umstand, daĂ wir Feinde haben, beweist klar genug, daĂ wir Verdienste besitzen."
"Der Sauerteig eines widersprechenden Geistes scheint mir unentbehrlich, damit das Werk gedeihe und genieĂbar werde."
"Der Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens."
""Der Frßhling, die Nachtigall, das Morgenroth, des Mädchens holder Blick"
"Der Ehrgeiz ist fĂźr die Seele, was der Hunger fĂźr den Leib ist."
"Das Schmollen der Weiber ist nichts als ein Guerillakrieg, den sie gegen die konzentrierte Macht der Männer fßhren, ein Krieg, in dem sie immer siegen."
"Das GeheimniĂ jeder Macht besteht darin: zu wissen, daĂ Andere noch feiger sind, als wir."
"Aufrichtigkeit ist die Quelle aller Genialität, und die Menschen wären geistreicher, wenn sie sittlicher wären."
"Niemand kann Dir ein MinderwertigkeitsgefĂźhl aufzwingen ohne Deine Bereitschaft dazu."
"âFalls Washington sich weigert, diese Visa sofort zu bewilligen, werden die deutschen und Ăśsterreichischen EmigrantenfĂźhrer mit amerikanischer Hilfe ein Schiff mieten, mit diesem Schiff mĂśglichst viele der in Frankreich gefährdeten FlĂźchtlinge Ăźber den Atlantischen Ozean bringen und wenn nĂśtig, so lange entlang der amerikanischen OstkĂźste kreuzen, bis das amerikanische Volk, beschämt und verärgert, den Präsidenten und den Kongress durch Demonstrationen zwingt, diesen Opfern politischer Verfolgung zu erlauben, in Amerika an Land zu gehen.â Eleanore Roosevelt am 27. Juni 1940 in einem Telefonat mit ihrem Mann, Präsident Franklin D. Roosevelt, in dem es um Visa fĂźr Lion Feuchtwanger und andere ging. Ăbersetzung zitiert nach Uwe Wittstock: Marseille 1940. Die groĂe Flucht der Literatur. C. H. Beck, MĂźnchen. 2024. 978-3-406-81490-7. Seite 105."