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April 10, 2026
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"Das Multi-Kulti-Ideal ist ein Blindgänger, an denen die Geschichte schon ßberreich ist. Andererseits kennt sie auch Beispiele, dass das UnmÜgliche mÜglich wird."
"Missionsschulen erzogen die âHeidenâ zu Menschen zweiter Klasse, anstatt sie auf Selbstverantwortung, Unabhängigkeit und die moderne Welt vorzubereiten."
"Fßr die Moral ist es sehr gefährlich, der Stärkere zu sein."
"Fromm, gĂźtig, segensspendend, fĂźrsorglich â so ist das traditionelle Bild christlicher Missionare in der farbigen Welt. Doch der Schein trĂźgt, Missionen waren VerbĂźndete des Kolonialismus, oft sogar grausame. Sie halfen, alte Kulturen zu zerstĂśren, Menschen zu entwurzeln, Familien und ganze VĂślker zu spalten."
"Die weiĂen Zivilisationen halten es fĂźr sehr wichtig, der farbigen Welt zwei ganz besondere KulturgĂźter zu bringen: Schnaps und Opium."
"Die WeiĂen sprechen gerne von der âGelben Gefahrâ, oder [âŚ] von der ârotenâ. FĂźr die gegenwärtige Mehrheit der Menschen hat es in den letzten Jahrhunderten nur eine wirkliche Gefahr gegeben: die weiĂe."
"Die Botschaft der Missionare machte fast nirgendwo nennenswerte Fortschritte, solange nicht die Macht von Besatzern hinter ihr stand."
"Das Opfer vergisst nicht so schnell wie der Täter."
"Was hier als Gleichberechtigung daher kommt, ist jedoch tatsächlich Frauenbevorzugung und Männerbenachteiligung mit zweifelhaftem Nutzen fßr Frauen und zweifellosem Schaden fßr Männer."
"Sind Sie Mann? Dann hatten Sie Ihre Chancen in den letzten 20.000 Jahren. [âŚ] Das dĂźmmste, was einem zurzeit passieren kann, ist ein männlicher âNormaloâ zwischen 25 und 55 Jahren zu sein."
"Wir sind alle nur Plankton im Datenstrom des Medienzeitalters."
"Viele Männer haben irgendein doofes Jungsspielzeug: Kettensägen, Aufsitzmäher, Eisenbahnen. Ich habe mal von einem Typen gelesen, der eine riesige SatellitenschĂźssel besaĂ, mit welcher er Fernsehsender aus der ganzen Welt sammelte. [...] Auf dem Foto in der Zeitschrift stand der Mann neben seiner SchĂźssel und sah auf eine rĂźhrende Art geschieden aus."
"Unser Land zu mÜgen finden wir nationalistisch, unsere Sprache peinlich, den Deutschen an sich unerträglich, besonders im Urlaub."
"Orte sind wie Menschen. Sie haben Charakter, Charme, Ausstrahlung. Oder auch nicht. Sie sind hässlich oder zu klein. Sie sehen grau aus oder alt oder freundlich. Sie grĂźĂen Ăźberschwänglich oder gar nicht. Sie wollen dich einladen oder verscheuchen."
"Der SPIEGEL ist fĂźr Journalisten ein Traum. Zunächst einmal arbeiten sie in einer Firma, die immer in GroĂbuchstaben geschrieben wird. Das ist schon einmal was fĂźrs Selbstbewusstsein. Und sie dĂźrfen sorglos lĂźcken- oder sogar fehlerhafte Texte abgeben. Diese Info-Fragmente werden von in einem feuchten Stollen lebenden Kollegen aus der sogenannten ÂŤDokumentationÂť um die notwendigen Fakten ergänzt."
""Sie hatte bisher keine groĂen Auflagen, denn Rumänien ist fĂźr uns heute die vergessene Dunkelkammer Europas"."
"Reich hat nur einen Glauben, den an die Ăberlebenskraft der Literatur und Kultur. Dieser Glaube ist frei von falschen Illusionen, aber er ist schĂśn und stark."
"Man muss die Phantasie mit wenig anregen, damit sie viel daraus macht."
"Ich habe den Radebeuler Schwadroneur des Nahen Ostens und Wilden Westens nie so verschlungen wie die meisten anderen Jungs, mir waren seine 600-Seiten-Schwarten zu wenig lustig und zu wenig Liebe drin, kein Sex."
"Brecht war gut als Aushängeschild gegenßber dem Westen, aber er war unbeliebt. Zu links und zudem Formalist."
"Spaghetti mit MeeresfrĂźchten sind, fĂźr sich genommen, absolut essbar; und auch Tiramisu ist eine feine Sache. RĂźhrt man aber beides zusammen, erhält man eine unappetitliche Pampe. Und so ist auch Denglisch, diese Mixtur aus Englisch und Deutsch, die von Leuten ohne SprachgefĂźhl fĂźr cool gehalten wird, eine ziemlich ungenieĂbare Sache."
""Seine grĂśĂte Tugend war seine Neugier"
"[...] Schiller hatte einen moralischen Kompass in der Brust. Seine Sympathie gehĂśrte den Getretenen, den"
""Ich habe mehrere Wochen so verzeifelte wie vergebliche Versuche unternommen, mit dem Denken aufzuhĂśren. Einmal habe ich geschlagene neun Wochen lang nichts gedacht"
"Heute existiert die Welt im Grunde nur noch fĂźr den, der liest."
"Anders als der Humor stiftet der Witz keine Gemeinschaft; oft zerstĂśrt er sie."
"Wir kranken daran, dass Ălterwerden von anderen definiert wird. In der Regel von JĂźngeren, die selbst noch keine Erfahrung damit haben."
"Wenn mich etwas deprimiert, ist es die Erfahrung der Kontingenz, der Zufälligkeit und Beliebigkeit. Ich habe das sichere GefĂźhl, dass die groĂen TragĂśdien und Katastrophen erst noch kommen werden, gerade fĂźr mich und meine Generation."
"Familien haben heute ein Schmarotzerimage. Sie mĂźssen sich von Finanzexperten vorrechnen lassen, wie teuer Bildungsinstitute fĂźr ihre Kinder sind."
"Die Gattung Mensch hat sich Wohnorte geschaffen, in denen ihre Kinder sich nur unter Lebensgefahr bewegen."
"Mein Ziel war es, die Liebe der Männer zu erotisieren und die Liebe der Frauen zu sexualisieren."
"Ich habe keins. Ich bin ungläubig. Aber ich bin milde und tolerant. Ich werde nur bÜse, wenn Gläubige meinen, sie mßssten mir ihren Glauben aufzwingen."
"Erst neulich habe ich eine Talkshow gesehen, in der sie einen Weihbischof aus Ăsterreich ausgekramt haben, der wieder mit allen alten Kamellen ankam: Homosexuelle kĂśnnten geheilt werden. Als sei Homosexualität eine Krankheit. Ich werde da ganz verrĂźckt."
""Auf einem Kongress hat ein DreiĂigjähriger zu mir gesagt: ÂťMuss ein Siebzigjähriger wirklich noch Viagra nehmen? Der hat doch schon genug schĂśne Sachen mitgemacht.ÂŤ Ich habe geantwortet: ÂťOkay, gehen Sie zu Ihrem GroĂvater und sagen Sie ihm: Du brauchst keine Brille mehr, du hast schon genug gesehen.ÂŤ"
"Es gibt viele GrĂźnde, gegen Bush zu sein. Es gibt aber wenige GrĂźnde, gegen Amerika zu sein."
"Der wichtigste Rohstoff des einundzwanzigsten Jahrhunderts, sagen die Politiker, sei die Bildung. Welch ein Irrtum: Die wichtigste, da knappste Ressource unserer Tage ist die Willenskraft."
"Wir mßssen vor dem Islam nicht in Panik verfallen. Christus ist der Herr. Mit ihm kÜnnen wir uns auch in Gespräche wagen und Kontakte zu Muslimen knßpfen. Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben, und daran halten wir fest."
"Wir Evangelische sollten uns aber auch keinen Illusionen hingeben, dass "Rom" zu einem echten Dialog auf AugenhĂśhe bereit wäre. Ăkumene sieht aus rĂśmischer Warte wohl eher so aus, dass die Evangelischen zurĂźckkommen ins alte Boot dieser Kirche."
"So wie Jesus auf dieser Erde gepredigt und geheilt hat, so sind auch wir in diese Welt geschickt, Gottes Liebe zu verkĂźndigen und sie zu leben."
"In einer hedonistischen Kultur, die zur kurzfristigen Beziehung ermuntert, zur ständigen âWahlâ und âVerbesserungâ, sind langfristige Unternehmungen wie Familie fĂźr die meisten kaum noch vorstellbar."
"DreiĂig Jahre Frauenbewegung haben nicht die Emanzipation gefĂśrdert, sondern weithin in eine schmollende Infantilisierung gefĂźhrt."
"Auch die jungen KlammermĂźtter sind zum groĂen Teil Opfer. Sie sind Gefangene des Systems, Geiseln eines ideologischen Trends, VerfĂźhrte im falschen Sirenengesang des Scheidungsrechts. Sie sind eingebettet in eine florierende Beratungsindustrie von FrauenbĂźros und Frauenbeauftragten."
"Die Frauen dagegen, einst Bewahrer der Familie, sind heute viel eher diejenigen, die sie auflĂśsen."
"Einig sind sich die Kßnstler und Intellektuellen auf ihren Podiumsveranstaltungen nur in einem: Das Volk hat keine brauchbare Erste-Sahne-Revolution hingekriegt, sondern nur eine Art reaktionären Anschluà an die Marktwirtschaft. Das Volk sieht die falschen Filme und wählt die falschen Parteien. Das Volk geht nicht ins Theater. Das Volk will Golf fahren und Bratwurst essen und hat keine Moral. Eigentlich ist das Volk ziemlich bescheuert."
""Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache"
"Im Umgang mit Superlativen ist Vorsicht geboten, sie nutzen sich leicht ab. Aber heute Abend darf man einen riskieren: Dieser 9. November ist ein historischer Tag"
"Die Bild-Zeitung will immer alles gleichzeitig sein: die eigentliche Bundesregierung und der Gerichtshof der kleinen Leute; hässlicher Denunziant und groĂzĂźgiger Stifter von VersĂśhnung; Papst-Freund und Puffgänger; WĂźhler im Dreck und Moralist."
"Ich war in der Schule Meilenläufer: Das Training macht keinen SpaĂ, das Rennen ist die reine Quälerei, aber gewinnen ist das AllergrĂśĂte. Ich will gewinnen."
"Die vordergrßndigen Tugenden dieser Stadt, ja die bßrgerlichen Tugenden sind wahrhaftig. Hier gelten noch Handschläge, das schätze ich."
"Die Rechtskosten im Budget der BILD-Zeitung sind sicherlich hĂśher als der gesamte Etat einer normalen Tageszeitung."