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April 10, 2026
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"[âŚ] der Irrsinn dieses Blattes und seine millionenfache Ruchlosigkeit sind ansteckend wie Aids und haben in Wirklichkeit schon längst die Abdankung von Takt und Mitleid im weiten Kreis seiner Leser zur Folge gehabt."
"Das Selbstverständnis einer Stadt erwächst nicht aus der Anzahl der Kräne und Fabriken, der Firmen und Banken. Die zentralen Probleme der Stadt sind die sozialen Differenzen, die gewachsen sind aufgrund eines mangelnden Bildungsangebots fßr eine Schicht, die man frßher das Proletariat nannte."
"Wer die Weite der Freiheit nicht kennt, findet die Enge des Gefängnisses gemßtlich."
"Schaue jemandem in die Augen und du begegnest ihm."
"Nicht Menschenrechte werden verletzt, sondern Menschen."
"Gewalt bringt keine Pflanze zum Wachsen. Sie reisst hĂśchstens ihre Wurzeln aus."
"Es gibt Milliarden von Menschen. Warum gibt es so wenig Menschlichkeit?"
"Als Primitive befassten sie sich mit der MilchstraĂe. Als Entwickelte bevĂślkern sie die EinkaufsstraĂe."
"Wer die Welt verändern will, der kann auch bei sich selbst und seinem täglichen Essen anfangen: ĂbermäĂiger Fleischkonsum macht nicht nur fett und krank, sondern ist auch mitverantwortlich fĂźr Massentierhaltung, Treibhauseffekt und UmweltzerstĂśrung."
"Gerhard SchrĂśders groĂes Verdienst ist und bleibt, daĂ er Deutschland aus dem rechtlich fragwĂźrdigen und politisch abenteuerlichen Krieg der USA im Irak herausgehalten hat. Allein schon dafĂźr hat er einen Platz in den GeschichtsbĂźchern verdient."
"Die Krise besteht gerade in der Tatsache, dass das Alte stirbt und das Neue nicht zur Welt kommen kann: in diesem Interregnum kommt es zu den unterschiedlichsten Krankheitserscheinungen."
"Wie jeder Mensch Philosoph ist, so ist jeder Mensch Wissenschaftler usw."
""Vorläufig lassen sich zwei groĂe superstrukturelle ÂťEbenenÂŤ festlegen"
"Staat = politische Gesellschaft und Zivilgesellschaft, das heiĂt Hegemonie, gepanzert mit Zwang."
"Man muss nĂźchterne, geduldige Menschen schaffen, die nicht verzweifeln angesichts der schlimmsten Schrecken und sich nicht an jeder Dummheit begeistern. Pessimismus des Verstandes, Optimismus des Willens."
"Kultur ist Disziplinierung des eigenen inneren Ichs, Inbesitznahme der eigenen PersĂśnlichkeit und die Erlangung eines hĂśheren Bewusstseins, mit dem man dazu kommt, den eigenen historischen Wert zu verstehen, die eigene Funktion im Leben, die eigenen Rechte und Pflichten."
"Im Osten war der Staat alles, die Zivilgesellschaft war in ihren Anfängen und gallertenhaft; im Westen bestand zwischen Staat und Zivilgesellschaft ein richtiges Verhältnis, und beim Wanken des Staates gewahrte man sogleich eine robuste Struktur der Zivilgesellschaft. Der Staat war nur ein vorgeschobener Schßtzengraben, hinter welchem sich eine robuste Kette von Festungen und Kasematten befand..."
"Eine neue Kultur zu schaffen bedeutet nicht nur, individuell âşoriginelleâš Entdeckungen zu machen, es bedeutet auch und besonders, bereits entdeckte Wahrheiten kritisch zu verbreiten, sie sozusagen zu âşvergesellschaftenâš und sie dadurch Basis vitaler Handlungen, Element der Koordination und der intellektuellen und moralischen Ordnung werden zu lassen."
"Die Diktatur des Proletariats wird diesen groĂartigen Apparat der industriellen und intellektuellen Produktion, diese Antriebskraft der Zivilisation vor dem drohenden Zusammenbruch retten."
"Dass eine Masse von Menschen dahin gebracht wird, die reale Gegenwart kohärent und auf einheitliche Weise zu denken, ist eine âşphilosophischeâš Tatsache, die viel wichtiger und âşoriginellerâš ist, als wenn ein philosophisches âşGenieâš eine neue Wahrheit entdeckt, die Erbhof kleiner Intellektuellengruppen bleibt."
"Alle Menschen sind Intellektuelle, [âŚ] aber nicht alle Menschen haben in der Gesellschaft die Funktion von Intellektuellen."
"Kaum ein Kind kommt heute auf die Welt, ohne dass es eine mehrstufige Qualitätskontrolle durchlaufen hat."
"Onlinequelle:gutenberg.spiegel.de, Die Wiedergeburt des Melchior Dronte"
"Viele Namen gibt es fßr die Geschäfte, an denen zu verdienen ist. Und der Galgen sind auch viele, stehen aber die meisten leer."
"Nennen ist rufen. Gib ihm keinen Namen, und er ist nicht mehr."
"Nebel zogen und es tropfte. Die schĂśne Zeit war dahin. Der letzte Tag vorbei."
"Denn irgend eine Hoffnung muĂ der Mensch haben, soll er nicht in sich selbst verdorren und verwelken."
"Einer weià nichts vom andern, und ob auch der andere sein leiblicher Bruder wäre."
"Ein Schelm, der mehr gibt als er hat."
"Das Unsterbliche kehrt zu Gott zurĂźck."
"Wo die Männer versagen, da ruft man nach dem Mann. Der Fascismus, der ßberall anders, ßberall in neuer nationaler Vermummung auftritt, weist in allen Ländern diesen einen gemeinsamen Wesenszug auf: die Sehnsucht nach dem Diktator. Die erschlafften VÜlker suchen nach einem Hirn, das fßr sie denkt, nach einem Rßcken, der fßr sie trägt."
"Man kann nicht kämpfen, wenn die Hosen voller sind als das Herz."
"Man bewundert bei uns noch immer ein ständig im Maul gefßhrtes ungekämmtes Flegeltum als Männlichkeit."
"Wenn man den verseuchten Geist eines Landes wirkungsvoll bekämpfen will, muà man dessen allgemeines Schicksal teilen."
"Was nßtzen Denkmäler des unbekannten Soldaten den Gefallenen? Erst muà der Mensch leben, dann kann seine Ehre geschßtzt werden!"
"Im Gefängnis gewesen sein, das ist ein groĂes Erlebnis, das kein politischer Mensch aus seinem Dasein streichen kann."
"Deutschland ist das einzige Land, wo Mangel an politischer Befähigung den Weg zu den hÜchsten Ehrenämtern sichert."
"Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede."
"Der politische Journalismus ist keine Lebensversicherung: das Risiko erst gibt seinen besten Antrieb."
"Der Antisemitismus ist dem Nationalismus blutsverwandt und dessen bester Alliierter."
""Man mag heute darĂźber sagen, was man will, Deutschland war im Jahre 1936 ein blĂźhendes, glĂźckliches Land. Auf seinem Antlitz lag das Strahlen einer verliebten Frau. Und die Deutschen waren verliebt"
"Ich tat mein Bestes, um auf diesem Wege auch das älteste Ziel unserer psychologischen Kriegfßhrung zu fÜrdern: Deutsche gegen Deutsche aufzuhetzen."
""Jeder Griff ist erlaubt. Je Ăźbler, um so besser. LĂźgen, Betrug"
"Wir bleiben ein liberales, ein im Zweifelsfall linkes Blatt."
"Unkorrupt bis ins Mark."
"Ich glaube, er hat sein Leben gut gelebt und er hat sich dabei um Deutschland verdient gemacht."
""Einer Wahrheit ans Licht zu helfen, die unter der glatten Oberfläche der Volksmeinung schlummert, diese notwendige Wahrheit unangreifbar zu fassen und in 400 000 Exemplaren bis in den hintersten Winkel auf die Reise zu schicken, so daà niemand mehr sagen kann, sie sei ihm nicht zugänglich gewesen, eine Wahrheit, der die etablierten Fßhrer und Meinungsmacher aus Bequemlichkeit und Eigensucht bislang ausgewichen sind"
"Den Staatsmann Kohl wird man nicht mehr von der Landkarte tilgen kĂśnnen. GlĂźckwunsch, Kanzler!"
"âWelches Schweinderl hätten Sâ denn gern?â â stereotype Frage an jeden Teilnehmer seiner Rateshow Was bin ich? â ROBERT LEMBKE ZUM 100. GEBURTSTAG ¡ "Welches Schweinderl hätten S' denn gern?" auf stern.de"
"âAstronauten sind Männer, die ihren Frauen von ihren Reisen nichts mitbringen mĂźssen.â â Das Beste aus meinem Glashaus, Frankfurt am Main: Fischer 2017"