First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Mittlerweile sind längst die Frauen in der Offensive. Sie schaffen es, nicht nur im Studium oder im Beruf mindestens so gut zu sein wie die Männer, sie haben auch ihr Privatleben im Griff und sind daneben natßrlich beste Freundin und immer auch gute Tochter. Die Drei-Wetter-Taft Frau ist auf dem Vormarsch."
"Wenn Du fĂźr Deine Leier fichst, // So thu' es ernst und feierlichst."
"Daher kommt es auch, daà die jungen Mädchen heutzutage schon frßhzeitig Gouvernante und dergleichen lernen, als wäre es ausgemacht, daà sie nie heirathen wßrden."
"Die Leistungsempfänger sind gegenßber den Leistungsträgern seit langem auf dem Vormarsch, inzwischen dßrften sie in weiten Bereichen die Mehrheit erobert haben. So entsteht die Figur des Betroffenen, des Anspruchsberechtigten, der sich vom Bßrger dadurch unterscheidet, dass er vom Staat nahezu alles erwartet, aber nichts fßr ihn tun will."
"Erst später, mit dem Aufkommen der industriellen Revolution und seiner hässlichsten Folge, der Massenarbeitslosigkeit, ist die Fähigkeit, aus eigenem VermÜgen fßr sich und die Seinen zu sorgen, als Voraussetzung fßr das Wahlrecht entfallen. Ob das ein Fortschritt war, kann man mit Blick auf die Schwierigkeiten, die der deutschen Politik aus ihrer Unfähigkeit erwachsen sind, sich aus der Fixierung auf unproduktive Haushaltstitel wie Rente, Pflege, Schuldendienst und Arbeitslosigkeit zu befreien, mit einigem Recht bezweifeln"
"Jeder von ihnen kĂśnnte und sollte jeden Arbeitslosen, jeden Rentner und jeden Studenten danach fragen, mit welchem Recht er davon ausgeht, dass er ihm den Lebensunterhalt, die Rente oder das Studium bezahlt."
"Was soll das Gerede um die Leitkultur? Ist es etwa deutsche Leitkultur, Fremde zu jagen, Synagogen anzuzĂźnden, Obdachlose zu tĂśten?"
"Zukunftsforschung ist eine Wissenschaft, die den Wandel der Gesellschaft und der Welt analysiert und daraus SchlĂźsse fĂźr das Kommende zieht. Sie hat den Sinn, dass wir uns besser auf die Zukunft vorbereiten kĂśnnen."
"Wissen ist analog und bleibt ein Fels in der Brandung digitaler Verwahrlosung."
"Der Mensch ist ja als Angstwesen konstruiert. Wir sind gewissermaĂen die evolutionären Erben der Ăngstlichen. Diejenigen, die zuviel Mut hatten , sind irgendwann dem Säbelzahntiger zum Opfer gefallen."
""Das Internet wird kein Massenmedium"
"Waffen kann man nicht mit KĂźssen und Kugeln nicht mit Blumen besiegen."
"FĂźr die einen wird Pinochet immer ein brutaler Diktator sein, die anderen feiern ihn als Retter des Vaterlandes. Es wird hundert Jahre dauern, bis wir Chilenen uns Ăźber seine Rolle einig werden."
"Die meisten Hochglanzmagazine machen Frauen nicht selbstbewusst, sondern halten an dem Gedanken fest, es sei das grĂśĂte Ziel, fĂźr Männer begehrenswert zu sein."
"Die Lebensregungen des strebsamen JĂźngers waren von Kind an darauf gerichtet, ein ÂťGroĂerÂŤ zu werden. Seine GleichgĂźltigkeit in der Schule, die miserablen Zeugnisse, die Indolenz gegenĂźber den praktischen Dingen des Lebens durften niemanden täuschen."
"Zukunft ist kein Schicksalsschlag, sondern die Folge der Entscheidungen, die wir heute treffen."
"Die wichtigste politische Frage des 21. Jahrhunderts heiĂt: Krieg um Ăl oder Frieden durch die Sonne?"
""Die gesamte Wirtschaft mĂźsse von der Forstwirtschaft lernen, was Nachhaltigkeit bedeute"
"Ich wollte nicht die Welt verändern, sondern den Mitmenschen helfen, sie zu verstehen, sich in ihr zurechtzufinden; nicht fßr die Nachwelt wollte ich schreiben, sondern fßr meine Zeitgenossen."
""Ein politischer Riese zu werden kann nicht unsere Sache sein. Aber ein 75-Millionen-Volk im Herzen Europas braucht eine Vorstellung von seinem Platz in der Welt, soll es nicht sich selbst verächtlich werden. // Der gefährliche Glaube an eine Weltmission, der schon die Wurzel des Anspruchs auf WeltfĂźhrung in sich schlieĂt, ist uns heute so ferne gerĂźckt, daĂ wir ihn auch bei anderen nur mit KopfschĂźtteln wahrnehmen kĂśnnen. Unsere aktuelle Gefährdung liegt eher im Gegenteil"
""Wenn ein Dutzend deutscher Korrespondenten in Washington die deutsche Sprache zum schlechteren verändert hat"
"Qualität kommt von Qual"
"'Wem fall ich am wenigsten auf die Nerven?', fragte sich der Dativ auf seiner Flucht vor den Anhängern des Genitivs. 'Na klar: den Wesfalen!' Und so gelangte der Dativ nach dem schÜnen NRW."
"Im Duden steht nicht alles. Gallseife zum Beispiel steht auch nicht drin, obwohl das ein seit Generationen bewährtes Hausmittel ist."
"FuĂball hat uns viel zu geben: Er hinterlässt zertretenen Rasen, Berge von leeren Bierdosen und vollgekotzte Zugabteile."
""Es gibt [âŚ] noch andere Wege, mit der Ăbermacht der englischen WĂśrter fertig zu werden"
""Englisch ist der Volkswagen unter den Sprachen, Deutsch der Rolls-Royce." Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod"
""Deutschland ist zwar nicht das Land, in dem Milch und Honig flieĂen. Aber dafĂźr ist Deutsch die Sprache, in der Milche und Honige flieĂen kĂśnnen." Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod"
"Der Genitiv gerät zusehends aus der Mode."
"Dass die Orthografie nicht jedermanns Sache ist, ist bekannt. Noch weniger Freunde aber hat die Zeichensetzung."
"âDa die Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften immer grĂśĂeres Kapital erfordert, wird der Kreis der Personen, die Presseorgane herausgeben, immer kleiner. Damit wird unsere Abhängigkeit immer grĂśĂer und immer gefährlicher.â"
"Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten."
"Im Grundgesetz stehen wunderschÜne Bestimmungen ßber die Freiheit der Presse. Wie so häufig, ist die Verfassungswirklichkeit ganz anders als die geschriebene Verfassung."
"Ich weiĂ, dass es im deutschen Pressewesen Oasen gibt, in denen noch die Luft der Freiheit weht. Ich bin glĂźcklich, in einer solchen Oase zu leben. Aber wie viele von meinen Kollegen kĂśnnen das von sich sagen?"
"Wir Gärtner leben in die Zukunft hinein; wenn unsere Rosen blĂźhen, denken wir daran, daĂ sie im nächsten Jahr noch schĂśner blĂźhen werden. Und in zehn Jahren wird aus diesem Fichtenbäumchen ein Baum â wenn nur diese zehn Jahre schon hinter mir wären! Ich mĂśchte schon sehen, wie die Birken in fĂźnfzig Jahren sein werden. Das Echte, das Beste ist vor uns. Jedes weitere Jahr gibt an Wuchs und SchĂśnheit zu. Gott sei Dank, daĂ wir wieder um ein Jahr weiter sein werden."
"Und so begann es in mir zu dämmern. Vielleicht haben wir keine Seele, ich weiĂ es nicht; aber es sind Dinge in uns, die unsterblich sind, Dinge, wie der Drang nach Gerechtigkeit. Ich bin um nichts besser als irgendein anderer; aber es ist etwas in mir, das nicht nur mir gehĂśrt â die Ahnung einer strengen und groĂen Ordnung. Ich drĂźcke das nicht gut aus, ich weiĂ es: aber damals, in jenem Augenblick, habe ich gewuĂt, was ein Verbrechen, was eine Beleidigung Gottes ist. LaĂt euch sagen: ein ermordeter Mensch ist wie ein entweihter und verwĂźsteter Tempel."
"Nun, da nichts mehr zu tun war, stand sie schweigend da und wartete. Seltsam ist die Macht der Flamme und des flieĂenden Wassers. Der Mensch blickt hinein, verliert das Bewusstsein, steht still; er denkt nichts mehr, weiĂ nichts mehr und entsinnt sich an nichts mehr, aber alles, was er je erlebt, spielt sich gestaltlos und zeitlos vor seinem inneren Auge ab."
"Das ganze UnglĂźck des Menschen liegt darin, daĂ er gezwungen war, zur Menschheit zu werden, oder daĂ er es zu spät wurde, als er schon unumstĂśĂlich in VĂślker, Rassen, Glauben, Stände und Klassen diferenziert war, in Reiche und Arme, Gebildete und Ungebildete, Herrschende und Unterworfene."
"Bekommen Sie nicht eine Gänsehaut, wenn im Zusammenhang mit den Lebensbedingungen in Gaza von "Zuständen wie im Warschauer Ghetto" geredet wird? [...] Ich hätte mir gewĂźnscht, dass Sie auf den Tisch geschlagen und "grässlich!" gerufen hätten, wie Sie es so oft im "Literarischen Quartett" getan haben, oder "Unsinn!" und vielleicht dazugefĂźgt hätten: "HĂśrt auf mit diesem Quatsch. Ich war im Warschauer Ghetto. Ich weiĂ, wie es da zuging. Verglichen mit dem Warschauer Ghetto ist Gaza ein Club Med.""
"[..] seit ich einmal beiläufig bemerkte, die polnische Kultur stehe auf zwei Säulen â Alkoholismus und Antisemitismus â bekomme ich noch immer Drohbriefe beschwipster polnischer Patrioten, die mich als Judenschwein bezeichnen, das man zu vergasen vergessen hat."
"âKultur ist, wenn Sie Ihrem Nachbarn den Kopf abschlagen und daraus eine Blumenvase machen. Zivilisation ist, wenn Sie dafĂźr ins Gefängnis mĂźssen und nie wieder rauskommen.â â In: Kritik der reinen Toleranz, 2008, S. 205â206; auch in: Gefährlicher Tanz mit der Toleranz, Spiegel Online, 1. November 2008. zitiert in Publikative.org: Das Wort zum Sonntag: Der Unterschied zwischen Kultur und Zivilisation, 11. Januar 2009; Schauspiel Stuttgart: Wut, von Max Eipp, April 2009; JĂźrgen FrĂślich: Voltaireâsche Qualität â Ein Lexikon wider die politische Korrektheit, Liberal, Band 49, 2007, S. 88; Felix de Mendelssohn: Das Unbehagen in der Kulturtheorie, in: Ăsterreichisches Jahrbuch fĂźr Gruppenanalyse, Band 3, 2009, S. 42."
"Jetzt warten wir ab, bis in Mekka eine Kirche gebaut wird, die man schon von Weitem sehen kann. Und dann erklären wir die Diskussion um Moscheen und Minarette in Europa fßr beendet und lassen die Bagger anrollen. Das ist die schÜne Wunschvorstellung."
"Ein deutscher Nobelpreisträger hat den Vorschlag gemacht, eine Kirche in eine Moschee umzuwidmen, als Goodwill-Geste den Muslimen gegenĂźber. Bis jetzt warten wir vergeblich auf den Vorschlag eines islamischen Intellektuellen, eine Moschee in eine Kirche umzuwandeln, denn so eine Idee, Ăśffentlich geäuĂert, kĂśnnte ihn sein Leben kosten."
"Der Unterschied liegt darin, dass im Islam keine Säkularisierung stattgefunden hat. Es hat keine Neuinterpretation gegeben, keine Verweltlichung, keine Aufklärung. Es gab dort keinen Mendelssohn, keinen Luther und auch keine bibelkritische Auslegung, die die Schrift nicht wÜrtlich nimmt. Da, wo die Schrift wÜrtlich genommen wird, kommt es ja auch bei Juden und Christen zu Katastrophen."
"Ganz zum Schluss standen Dr. Kohn und Dr. Levy nackt und wehrlos in der Schlange zum Duschraum, und als sie an der TĂźr, die vom Leben zum Tode fĂźhrte, angekommen waren, sagte Dr. Levy zu Dr. Kohn: 'Nach Ihnen, Herr Doktor!' Da hatten die Juden noch Anstand und Manieren. Doch dann beschlossen sie, aus der Geschichte auszusteigen und als Opfer nicht mehr zur VerfĂźgung zu stehen. Seitdem schlagen sie zurĂźck, wenn sie angegriffen werden, manchmal auch schon vorher."
"Die Idee, man kĂśnnte dem Terror nur mit rechtsstaatlichen Mitteln beikommen, Ăźbersteigt die Grenze zum Irrealen."
"Es stimmt, Israel ist heute mehr Täter als Opfer. Das ist auch gut und richtig so, nachdem es die Juden fast 2000 Jahre lang mit der Rolle der ewigen Opfer versucht und dabei nur schlechte Erfahrungen gemacht haben. Täter haben meistens eine längere Lebenserwartung als Opfer und es macht mehr SpaĂ, Täter als Opfer zu sein."
"Hohmann kämpft seit langem um einen Platz an der Sonne, aber erst jetzt hat er die Bekanntheit erreicht, um die er sich so lange vergeblich bemßhte."
"Ihre GesprächsfĂźhrung zeichnet sich durch angemessene und schlagfertige Reaktionen, teilnehmendes ZuhĂśren und groĂe EinfĂźhlsamkeit aus. Damit kann Sandra Maischberger als ein Vorbild fĂźr die Sprachgemeinschaft gelten."
""Ich bin nicht autoritär, ich verschaffe mir Autoritätâ" Wappenmedaille der Landeshauptstadt Salzburg in Gold fĂźr Gerd Bacher 30. März 2006"