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April 10, 2026
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""Wir mĂźssen die Ketten veralteter Traditionen sprengen, das auf dem Prinzip der Demokratie, dem freien Willen der VĂślker beruht." - Hans Wehberg, Aus der Antrittsrede beim Genfer Institut Universitaire de Hautes Etudes Internationales, 22. November 1928"
"Wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit."
"Wer ßber einen Werteverlust jammert, verkennt den Werteverzicht der modernen Gesellschaft. Dass sie nicht mehr zu bieten hat als formale Demokratie, Liberalismus und soziale Marktwirtschaft, ist gerade das Geheimnis ihrer Stärke. Diese Minimalwerte sind das erstaunliche Resultat der Geschichte abendländischer Rationalität, das wir uns nicht ernsthaft anders wßnschen kÜnnen."
""Wer sich als Herrscher Ăźber die Sprache aufspielt, hat nicht begriffen, daĂ es sich um das einzige Medium handelt, in dem die Demokratie schon immer geherrscht hat." - Hans Magnus Enzensberger zur Rechtschreibreform, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Juli 2004, Nr. 171, S. 29"
"Wer unsere Demokratie gegen Extremisten verteidigt, indem er gemeinsame Sache mit anderen Extremisten macht, erweist dieser letztlich einen Bärendienst."
""Wenn Freiheit und Demokratie auch keine äquivalenten Begriffe sind, so sind sie doch komplementär: Ohne Freiheit ist die Demokratie Despotie, ohne Demokratie ist die Freiheit eine Chimäre." - Octavio Paz, Zwiesprache. Essays zu Kunst und Literatur. Aus dem Spanischen von Elke Wehr und Rudolf Wittkopf. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1984. S. 236"
"Wenn ein Land sich von einer Minderheit, den Eignern und Dirigenten des groĂen Kapitals, vorschreiben lässt, welche Prioritäten es setzt, dann hat das mit Demokratie nichts zu tun."
""Wenn der Liberalismus daher die Demokratie fordert, so unter der Voraussetzung, daĂ sie mit Begrenzungen und Sicherungen ausgestattet wird, die dafĂźr sorgen, daĂ der Liberalismus nicht von der Demokratie verschlungen wird." - Wilhelm RĂśpke, Epochenwende (1933). In: Ders., Wirrnis und Wahrheit â Ausgewählte Schriften, Stuttgart 1962, S. 124."
"Weil wir die UntrennÂbarkeit der Demokratie und des Sozialismus begriffen haben, nennen wir uns Sozialdemokraten." - Wilhelm Liebknecht, Ăber die politische Stellung der Sozialdemokratie, insbesondere mit Bezug auf den Norddeutschen âReichstagâ (1869)"
""Vergebung ist in der Demokratie elementar, es macht gerade ihre Stärke aus." - faz: Winfried Kretschmann zur Pädophilie-Debatte (Bßndnis 90/Die Grßnen) um Daniel Cohn-Bendit am 20. April 2013"
"Unter der Demokratie besteht alle Politik aus einer Reihe dynastischer Fragen: das Ziel ist stets der Posten, nicht das Prinzip."
"Sozialstaat und Demokratie sind keine Relikte des 20. Jahrhunderts."
"So wie die Freiheit eine Voraussetzung fĂźr die Demokratie ist, so schafft mehr Demokratie erst den Raum, in dem Freiheit praktiziert werden kann."
""Repräsentanten eines Staates, die sich von Bankvorständen oder vom Management gewisser Automobilkonzerne wie dumme Tanzbären am Nasenring durch die Manege ziehen lassen, entwßrdigen die Demokratie." - Sahra Wagenknecht, 4. Sitzung des 17. Deutschen Bundestages, Mittwoch 11. November 2009 bundestagger.de, youtube.com (ab 6:00)"
"Politiker sind nicht eine Gefahr fĂźr die Demokratie, sondern ihre Grundlage."
"Ăffentlichkeit ist der Sauerstoff der Demokratie."
""Man darf nicht die Demokratie zum Vorwand nehmen und ein Land angreifen. Die Menschenrechte kann man den Menschen gewiss nicht durch Bomben bringen. Es darf auch nicht sein, daĂ man den Kampf gegen eine Diktatur zum Vorwand nimmt, um die Ressourcen einer Nation zu rauben. Demokratie und Menschenrechte kĂśnnen nur mit dem und durch den Willen der Menschen verwirklicht werden, nicht dagegen." - Shirin Ebadi, fĂźnfte Weltethos-Rede, ÂťDer Beitrag des Islam zu einem WeltethosÂŤ, 20. Oktober 2005, TĂźbingen, weltethos.org"
"Kommunen sind die Keimzellen der Demokratie."
"In die Demokratie wurden einst groĂe Hoffnungen gesetzt; aber Demokratie bedeutet einfach nur das NiederknĂźppeln des Volkes durch das Volk und fĂźr das Volk."
""In der kapitalistischen Demokratie verteilt der Staat eine Menge wertvoller Prämien. Wer die grĂśsste politische Macht anhäuft, gewinnt die wertvollsten von ihnen. Als VergĂźtungen stehen Eigentumsrechte, wohlgesonnene BehĂśrden, FĂśrdermittel, Steuermittel, sowie die kostenlose und preisgĂźnstige Nutzung der GemeinschaftsgĂźter zur VerfĂźgung. Der Vorstellung, der Staat befĂśrdere das âAllgemeinwohlâ ist naiv." -- Peter Barnes: Kapitalismus 3.0: ein Leitfaden zur Wiederaneignung der GemeinschaftsgĂźter; hrsg. von der Heinrich-BĂśll-Stiftung. - Hamburg : VSA, 2008 - ISBN 978-3-89965-312-0. Seite 75 - Zitiert in Kapitalismus 3.0 in der Diskussion"
"In der Demokratie gibt es nicht nur die Pflicht zum Kompromiss, sondern auch die Pflicht zur Kontroverse."
"Im Kampf gegen terroristische Anschläge sind Menschen- und BĂźrgerrechte an vielen Orten der Welt auĂer Kraft gesetzt worden. Das Prinzip von der Unteilbarkeit und Allgemeinheit der Menschenrechte, einst das Hohe Lied der westlichen Demokratien, hat im Krieg gegen den Terror Schaden genommen."
""Ich suche die preuĂische Ehre darin, daĂ PreuĂen vor allem sich von jeder schmachvollen Verbindung mit der Demokratie entfernt halte. - Otto von Bismarck: Ăber die deutsche Frage. Rede gehalten am 3. Dezember 1850; in: FĂźrst Bismarcks gesammelte Reden. Berlin 1895. Band 1. S. 50-58, hier S. 53"
"Ich rede von der Demokratie als etwas Kommendem. Das, was schon jetzt so heiĂt, unterscheidet sich von den älteren Regierungsformen allein dadurch, dass es mit neuen Pferden fährt: Die StraĂen sind noch die alten und die Räder sind auch noch die alten."
"âIch betrachte das Nachleben des Nationalsozialismus in der Demokratie als potentiell bedrohlicher denn das Nachleben faschistischer Tendenzen gegen die Demokratie.â Theodor W. Adorno, Was bedeutet: Aufarbeitung der Vergangenheit? Vortrag auf der Erzieherkonferenz des Deutschen Koordinierungsrats der Gesellschaften fĂźr Christlich-JĂźdische Zusammenarbeit, Wiesbaden, 6. November 1959, signale.cornell.edu."
""Glauben Sie, meine Herren, es wird kein Haupt Ăźber Deutschland leuchten, das nicht mit einem vollen Tropfen demokratischen Ăls gesalbt ist!" - Johann Ludwig Uhland, In einer Rede vor der deutschen Nationalversammlung im Frankfurter Parlament am 22. Januar 1849. In: Ludwig Fränkel: Uhlands Werke. 2. Band. Leipzig und Wien, o. J. S. 337. archive.org"
"Gewalt, die befreiende Gewalt des Volkes gegen die innere und/oder äuĂere UnterdrĂźckung, dies ist der Urstoff, aus dem die modernen Demokratien ihre Legitimität bilden und mittels ihrer Traditionsbestände bewahren."
""Gegen Demokraten // Helfen nur Soldaten!" - Wilhelm von Merckel, Demokratenlied, als fliegendes Blatt verĂśffentlicht 1848, wieder abgedruckt in den Zwanzig Gedichten, Berlin 1850, S. 58ff."
"FĂźr mich ist Sozialismus Voraussetzung fĂźr Demokratie."
""Es gehĂśrt zu ihrem Wesen [der Demokratie], daĂ alle Entscheidungen, die getroffen werden, nur fĂźr die Entscheidenden selbst gelten sollen." - Carl Schmitt: Die geistesgeschichtliche Lage des heutigen Parlamentarismus, Duncker und Humblot, 5. Aufl. 1979, S. 34"
"Eine echte Demokratie hat es nie gegeben und wird es sie auch niemals geben, denn es verstĂśĂt gegen die natĂźrliche Ordnung, daĂ die Mehrheit regiert und die Minderheit regiert wird. Es ist nicht denkbar, dass das Volk unaufhĂśrlich versammelt bleibe, um sich den Regierungsgeschäften zu widmen, und es ist leicht ersichtlich, dass es hierzu keine AusschlĂźsse einsetzen kann, ohne die Form der Verwaltung zu ändern."
""Eine Demokratie kann militaristisch oder pazifistisch sein, absolutistisch oder liberal, zentralistisch oder dezentralisierend, fortschrittlich oder reaktionär, und alles wieder zu verschiedenen Zeiten verschieden, ohne aufzuhÜren, eine Demokratie zu sein." - Carl Schmitt: Die geistesgeschichtliche Lage des heutigen Parlamentarismus, Duncker und Humblot, 5. Aufl. 1979, S. 34"
"Ein StĂźck Apartheid findet mitten unter uns statt â in unserer Demokratie."
""Durch das Geld vernichtet die Demokratie sich selbst, nachdem das Geld den Geist vernichtet hat." - Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, Zweiter Band, Erste bis fĂźnfzehnte Auflage, C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung, MĂźnchen 1922, S. 582,"
"Dies ist die wahrste aller Demokratien, die Demokratie des Todes."
"Die Werte fĂźr die erwĂźnschte Leitkultur mĂźssen der kulturellen Moderne entspringen, und sie heiĂen: Demokratie, Laizismus, Aufklärung, Menschenrechte und Zivilgesellschaft."
"Die Welt muss sicher gemacht werden fĂźr die Demokratie."
"Die Verfassung, die wir haben [âŚ] heiĂt Demokratie, weil der Staat nicht auf wenige BĂźrger, sondern auf die Mehrheit ausgerichtet ist."
""Die privaten Mächte der Wirtschaft wollen freie Bahn fĂźr ihre Eroberung groĂer VermĂśgen. Keine Gesetzgebung soll ihnen im Wege stehen. Sie wollen die Gesetze machen, in ihrem Interesse, und sie bedienen sich dazu eines selbstgeschaffenen Werkzeugs, der Demokratie, der bezahlten Partei." - Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, Zweiter Band, Erste bis fĂźnfzehnte Auflage, C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung, MĂźnchen 1922, S. 634,"
"Die neue Generation der Deutschen gehĂśrt zu den demokratischsten, humansten und fortschrittlichsten VĂślkern der Welt."
"Die Nachkriegsära, zu der auch die Teilung Deutschlands gehÜrte, wurde mit dem Zerfall der Sowjetunion beendet. Seither beobachten wir eine wachsende deutsche Selbstbehauptung. Ich habe prinzipiell kein Problem damit. Ich denke, dass Deutschland behandelt werden sollte wie andere Nationen und Politik betreiben sollte wie andere Nationen. Deutschland ist heute eine erfolgreiche Demokratie, die sich nicht grundsätzlich von anderen demokratischen Ländern unterscheidet."
"Die Länder Europas haben Jahrhunderte gebraucht, um ihre Demokratie zu entwickeln. Wir hatten gerade einmal 14 Jahre seit dem Ende der Apartheid! Und wir hatten davor 300 Jahre eine Gesellschaft, die auf Rassentrennung beruhte."
"Die ehemalige deutsche Diktatur hat sich, nach Art niederer Lebewesen, durch Spaltung fortgepflanzt und heiĂt jetzt Demokratie." - Irmgard Keun, Ferdinand, der Mann mit dem freundlichen Herzen. DĂźsseldorf, Claassen, 1981. S. 15. ISBN 3-546-45372-7"
"Die Demokratisierung der Gesellschaft ist der Beginn der Anarchie, das Ende der wahren Demokratie. Wenn die Demokratisierung weit genug fortgeschritten ist, dann endet sie im kommunistischen Zwangsstaat."
"Die demokratischen Einrichtungen sind Quarantäne-Anstalten gegen die alte Pest tyrannenhafter Gelßste: als solche sehr nßtzlich und sehr langweilig."
"Die Demokratie, das ist heutzutage der Kommunismus. Eine andre Demokratie kann nur noch in den KÜpfen theoretischer Visionäre existieren, die sich nicht um die wirklichen Ereignisse kßmmern, bei denen nicht die Menschen und die Umstände die Prinzipien, sondern die Prinzipien sich selbst entwickeln. Die Demokratie ist proletarisches Prinzip, Prinzip der Massen geworden."
""Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten." - Tayyip Erdogan, 6. Dezember 1997, auf einer Wahlveranstaltung; zitiert nach dem Dichter Ziya GÜkalp; Die Welt vom 22. September 2004"
"Die Demokratie ist keine Frage der ZweckmäĂigkeit, sondern der Sittlichkeit."
""Die bloĂe Tatsache der Existenz einer demokratisierten parlamentarischen Verfassung bietet noch keine Garantie friedlicher Fortentwicklung zu einer demokratischen Gesellschaft, weil niemand gewährleisten kann, daĂ die privilegierten Schichten die Rechtsordnung respektieren, wenn sie es fĂźr aussichtsreich halten, in ihrem Interesse die Rechtsordnung umzudeuten oder zu vernichten." - Wolfgang Abendroth, Demokratie als Institution und Aufgabe (1954), in: Arbeiterklasse, Staat und Verfassung. Materialien zur Verfassungsgeschichte und Verfassungstheorie der Bundesrepublik, hg. von Joachim Perels, EVA, Frankfurt/KĂśln 1975, S. 28 ISBN 3-434-20078-9"
""Die Begrßndung fßr die Alternativlosigkeit der Demokratie kam nie ßber die Bemerkung hinaus, dass Demokratie die schlechteste unter allen Staatsformen sei - abgesehen von sämtlichen anderen. Trotz nachlassenden Interesses der Bßrger an der Politik wagte niemand den Gedanken, dass die Demokratie sich ßberlebt habe, dass die Politikverdrossenheit kein vorßbergehendes Phänomen, sondern ein Zeichen dafßr sei, dass der Wille aufhÜrte, vom Volke auszugehen." - Juli Zeh, "Alles auf dem Rasen:kein Roman", SchÜffling, Frankfurt am Main 2006, ISBN 9783895610592, S.167, Z.18-26"