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4ě 10, 2026
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""Ich ging oft ins Heidelberger Schloss, um mir das Raritätenkabinett anzusehen, und eines Tages Ăźberraschte ich den Leiter mit meinem Deutsch, und zwar redete ich ausschlieĂlich in dieser Sprache. Er zeigte groĂes Interesse; und nachdem ich eine Weile geredet hatte, sagte er, mein Deutsch sei sehr selten, mĂśglicherweise ein ÂťUnikatÂŤ; er wolle es in sein Museum aufnehmen." - Mark Twain, A Tramp Abroad, Appendix D, Die schreckliche deutsche Sprache (The Awful German Language)"
""AuĂer dem guten und nicht theuren Gasthof zum Deutschen Hause habe ich wenig von der Stadt der reinen Vernunft gesehn ..." Bismarck in einem Brief vom 29. August 1857 aus Memel an seine Gattin Johanna von Puttkamer, FĂźrst Bismarcks Briefe an seine Braut und Gattin, Hers. Herbert Bismarck, Stuttgart 1919, S. 348"
"Wir sehen uns wieder - so Gott will. [...] Und wenn nich in dieser Welt, dann vielleicht in Bielefeld." - Carl Zuckmayer. Der Gesang im Feuerofen. Drama in drei Akten. S. Fischer Frankfurt/Main 1956. S. 118. Ăhnlich in Udo Lindenbergs Song "Rätselhaftes Bielefeld" von der LP "Sister King Kong", Teldec 1976: "Und sehen wir uns nicht in dieser Welt, dann sehen wir uns in Bielefeld!"
""Was fällt einem Ăźberhaupt zu Bielefeld ein? Die Arminia vielleicht, ein seit Jahr und Tag konstant erfolgloses FuĂballteam, eine sogenannte Fahrstuhlmannschaft, von der man nie so ganz genau weiĂ, in welcher Liga sie sich gerade befindet." - Jan Weiler. In meinem kleinen Land. Neun Monate Deutschland. Reinbek: Rowohlt, 2007. ISBN 978-3-499-62199-4"
"Lieber in Eikes Wanne, als in Wanne-Eickel!"
""Je, Rostock! - Jeden MeckelnbÜrger geiht dat Hart up un männigmal ok de Geldbßdel, wenn von Rostock de Red' is." - Fritz Reuter, De meckelnbÜrgschen Montecchi un Capuletti oder De Reis' nah Konstantinopel"
""Buten un binnen / wagen un winnen" (drauĂen und drinnen / wagen und gewinnen) - Inschrift am Portal des Bremer SchĂźtting. Die von Otto Gildemeister (1823-1902) formulierte Devise der Bremer Kaufmannschaft wurde dort im Zuge einer prunkvollen historisierenden Umgestaltung der Marktfassade 1899 angebracht."
""Es gibt Hallenser, Halloren und Hallunken." - Volksmund, Hallenser sind die in Halle geborenen, Halloren die Salzsieder und Hallunken die Zugezogenen"
""Da steht eine Burg Ăźberm Thale // Und schaut in den Strom hinein // Das ist die frĂśhliche Saale // Das ist der Gibichenstein." - Joseph von Eichendorff, Bei Halle, 1841. In: Werke, 1. Band, 2. Auflage, Voigt & GĂźnther, Leipzig 1864, S. 429"
""Nun sah ich zurĂźck auf die schĂśne Gegend, die schon Melanchthon so lieblich fand, dass er dort zu leben wĂźnschte, und Ăźberlief in Gedanken schnell alle glĂźcklichen Tage, die ich derselben genossen hatte." - Johann Gottfried Seume, Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802: Dresden, den 9ten Dec. 1801. Braunschweig und Leipzig, 1803. S. 1."
""Ăberhaupt hatten wir den Horowitzkurs nur deshalb fortsetzen kĂśnnen, weil wir aus der Stadt ausgezogen sind, die im Grunde die kunst- und geistfeindlichste ist, die man sich denken kann, ein stumpfsinniges Provinznest mit dummen Menschen und kalten Mauern, in welchen mit der Zeit alles zum Stumpfsinn gemacht wird, ausnahmslos. [...] Die Salzburger waren immer fĂźrchterlich wie ihr Klima und [...] heute [...] ist alles noch viel fĂźrchterlicher." - Thomas Bernhard, Der Untergeher, Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main (1983), Lizenzausgabe der SĂźddeutschen Zeitung GmbH MĂźnchen fĂźr die SĂźddeutsche Zeitung Bibliothek 2004, S. 14, ISBN 3-937793-04-6"
""Das Salzburger Land ist das Herz vom Herzen Europas. [...] Das mittlere Europa hat keinen schĂśneren Raum, und hier muĂte Mozart geboren werden." - Hugo von Hofmannsthal, Die Salzburger Festspiele, 1919. In: Gesammelte Werke, Band 2, S. Fischer, Frankfurt a.M. 1979, S. 261, zeno.org"
""So lange hangt als in Wetzlar ein Spruch." - Johann Wolfgang von Goethe, Brief an Johanna Fahlmer vom 18. Oktober 1773, Christoph Martin Wielands Ausspruch Ăźber seinen GĂśtz von Berlichingen. Gemeint sind die lange andauernden Reichskammergerichtsprozesse"
""In Paris, mÜchte man sagen, schweben vier Städte ßber einander; in London macht Jeder Anspruch auf sein Plätzchen auf Gottes Erdboden, und nur Fremde, einzelne Familien, oder in ihren Mitteln sehr beschränkte Personen, bewohnen Etagen, die dann auch freilich bei der Kleinheit der Häuser wenig Bequemlichkeit darbieten." - Johanna Schopenhauer, Reise durch England und Schottland. Zweiter Theil. Aus: Sämmtliche Schriften, 16. Band. Leipzig: Brockhaus, 1834. S. 125."
""Die Stadt, sie schwingt." - Ronald Reng, Ăźber London, in: Gebrauchsanweisungen fĂźr London, MĂźnchen, 4. Auflage, 2007, S. 7. ISBN 3492275346"
""Helmut Schmidt spricht weiter von Pflichtgefßhl, Berechenbarkeit, Machbarkeit, Standhaftigkeit. [...] Das sind Sekundärtugenden. Ganz präzis gesagt: Damit kann man auch ein KZ betreiben." - Oskar Lafontaine am 15. Juli 1982 im STERN zur Diskussion um den NATO-Doppelbeschluss (hier: gekßrztes BILD-Zitat)"
""Es gibt drei HĂźgel, von denen das Abendland seinen Ausgang genommen hat: Golgatha, die Akropolis in Athen, das Capitol in Rom. Aus allen ist das Abendland geistig gewirkt, und man darf alle drei, man muss sie als Einheit sehen." - Theodor Heuss, bei einer Schuleinweihungsfeier 1950 in Heilbronn; zitiert nach: Theodor Heuss, Reden an die Jugend, TĂźbingen 1956, S. 32."
""Es wäre doch wunderbar, wenn wir die wären, die wo im Sommer Weltmeischder werden." - Jßrgen Klinsmann, Stern, 2. Februar 2006, auf die Frage, ob er seinen schwäbischen Dialekt verlernen wßrde"
"Ich habe das Register der Krankheiten angesehn, und habe die Sorgen und traurige Vorstellungen nicht darunter gefunden, das ist sehr unrecht. Georg Christoph Lichtenberg Schriften und Briefe Band I 1968 S. 793 Sigel J 992 Hanser Verlag, MĂźnchen, Nachdruck bei Zweitausendeins, Frankfurt a. M."
""Auch unser edles Sauerkraut, // Wir sollen's nicht vergessen; // Ein Deutscher hat's zuerst gebaut, // Drum ist's ein deutsches Essen." - Ludwig Uhland, Metzelsuppenlied. Aus: Gedichte. Wohlfeile Ausgabe. 3. Auflage. Stuttgart und TĂźbingen: Cotta, 1854. S. 65"
""Im Grunde brauche ich nur ein Haar auszureiĂen und mache einen neuen Organismus daraus." - Josef Penninger, Ăźber sein Forschungsgebiet Genetik, Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 58/2008 vom 8. März 2008, S. C3"
""Das GlĂźck, Ăźber einen brauchbaren Organismus zu verfĂźgen, muss sich in winzigen Splittern Ăźber Generationen hinweg ansammeln." - Stefan Klein, ALLES ZUFALL, Die Kraft die unser Leben bestimmt, Kapitel 6: Im Bastelkeller der Natur, rororo Taschenbuch, August 2005 ISBN 3-499-61596-7, S.126."
""Wen ergĂśtzt nicht die Ansicht groĂer theatralischer Ballette?" - Zahn's Ornamente und Gemälde aus Pompeji, Herculanum und Stabiä. Goethe's Sämmtliche Werke, Band 4. Paris 1836. S. 618, 620"
""Mir haben nach der EntfĂźhrung viele Leute geschildert, was man den Erpressern alles antun sollte. Ich wollte das nie hĂśren. Ich habe es als abstoĂend empfunden. Es zeigte mir, dass fremde Leute mein Schicksal zum Anlass nahmen, um ihre eigenen bĂśsartigen Fantasien auszuleben." - Jan Philipp Reemtsma, Ăźber seine 1996 erfolgte EntfĂźhrung in SĂźdamerika, 16. November 2006, in einem Interview mit der Zeit 47/2006"
""Die Rechtsstellung des Zuhälters in der bĂźrgerlichen Gesellschaft ist noch nicht geklärt. Er ist ihr Auswurf. Denn er achtet, wo geächtet wird; er beschĂźtzt, wo verfolgt wird. Er kann fĂźr seine Ăberzeugung auch Opfer bringen. Wenn er jedoch fĂźr seine Ăberzeugung Opfer verlangt, fĂźgt er sich in den Rahmen einer Gesellschaftsordnung, die zwar dem Weib die Prostitution nicht verzeiht, aber die Korruption dem Manne." - Karl Kraus, SprĂźche und WidersprĂźche (II. Moral, Christentum); Suhrkamp, Frankfurt am Main 1986, S. 47 f."
""Die WĂźste lebt? Ja, wenn man alle Kamele in die WĂźste schicken wĂźrde!" - Gerhard Uhlenbruck, Kein Blatt vor den Mund nehmen, Hrsg. Prof. Wolfgang Mieder, Ralf Reglin Verlag KĂśln, Ausgabe 2005, S. 178, ISBN 3-930620-25-1"
"âEine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.â â Aus Polen (wĂśrtlich: Rabe), vgl. Eintrag in Zitate auf dieser Seite"
"âAlle Krähen unter dem Himmel sind schwarz.â â Aus China"
"âEine Krähe kratzt der anderen kein Auge aus.â Martin Luther â wĂśrtlich: Es beisst kein Krawe der andern die Augen ausz."
"Schwan als Vogelgattung"
"Gesine Schwan, deutsche Politologin und Politikerin (*1943)"
""Wenn ein Reh schnell läuft, kann ein Pferd es nicht einholen. Wenn man es doch schlieĂlich fängt, so geschieht es, weil es immer sich umsieht." - LĂź Bu We, FrĂźhling und Herbst des LĂź Bu We, S. 426. Aus dem Chinesischen Ăźbertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, DĂźsseldorf-KĂśln 1979, ISBN 3-424-00625-4"
""Bambi ist [...] nicht nur den Wäldern, sondern auch sich selbst zur Plage geworden. Kßmmerlinge und Seuchen sind als die sicheren Anzeichen einer zu hohen Wilddichte weit verbreitet." - Horst Stern, Bemerkungen ßber den Rothirsch (1971), Stern(s)stunden der Sachlichkeit - Tierfilm und Tierschutz nach 1968. In: Maren MÜhring, Massimo Perinelli, Olaf Stieglitz (Hrsg.): Tiere im Film: eine Menschheitsgeschichte der Moderne (= KÜlner historische Abhandlungen. Nr. 47). BÜhlau, 2009, ISBN 978-3-412-20341-2, ISSN 0454-1316, S. 117, https://www.youtube.com/watch?v=MSLUoeBHOOI ab 1:37 min"
"Hirsch Tier aus der Familie der Paarhufer"
"Burkhard Hirsch, deutscher Politiker (FDP) (*1930)"
"Hahn als männliches Haushuhn"
"Otto Hahn, deutscher Chemiker (1879-1968)"
""Tierfreunde lesen am liebsten Boulevardzeitungen. Der vielen Enten wegen." - Markus M. Ronner, Markus M. Ronner Zitate-Lexikon, Orell FĂźssli Verlag AG, ZĂźrich, 2. Ausgabe 2003, ISBN 3-280-05050-2"
""Die mächtigen Wale, welche schwimmen in einem Meer von Wasser, und ein Meer von Tran in sich schwimmen haben." - Thomas Fuller, The Holy State, zitiert in Herman Melville, Moby-Dick oder Der Wal, Herausgeber Daniel GĂśske, Ăbersetzt von Matthias Jendis, Hanser Verlag, 2001, ISBN 978-3-44620-079-1, S. 20,"
""Wenn die katz nicht ist im haus, // so hat frei umlaufen die maus." - Georg Rollenhagen, Murner betreugt die meuse mit seinem todfliegen. Aus: Froschmeuseler, 1. Buch, 2. Theil, 25. Kapitel. Hg. von Karl Goedeke. Erster Theil. Leipzig: F. A. Brockhaus, 1876 [Dt. Dichter des 16. Jahrhunderts, Bd. 8]. S. 176, Zeile 17f."
""Das ist eine arme Maus, // die nur weiĂ zu einem Loch hinaus." - Georg Rollenhagen, BrĂśseldieb rĂźmet sein geschlecht und weisheit. Aus: Froschmeuseler, 1. Buch, 1. Theil, 3. Kapitel. Hg. von Karl Goedeke. Erster Theil. Leipzig: F. A. Brockhaus, 1876 [Dt. Dichter des 16. Jahrhunderts, Bd. 8]. S. 16, Zeile 109f."
"ZurĂźck in die Zukunft II"
"ZurĂźck in die Zukunft"
""Wir Bayern und Schweizer, wir mĂźssen zusammenhalten. Wir haben eines gemeinsam: Einen Dialekt, den sonst keine Sau in Deutschland versteht!" - Michael Mittermeier, in seinem Programm "Zapped", CD Version 'Swiss Edition', aufgezeichnet im Kaufleuten, ZĂźrich 29. und 30. Juli 1998"
""Jeder Schweizer trägt seine Gletscher in sich." - AndrÊ Gide, Stirb und werde. Deutsch von Johanna Borek. Gesammelte Werke, Bd. 1/1. Stuttgart 1989. S. 328"
""Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die GrĂźndung einer Bank? Was ist die Ermordung eines Mannes gegen die Anstellung eines Mannes?" - Bertolt Brecht, Die Dreigroschenoper, Druckfassung 1931, Szene 9; Textstelle ursprĂźnglich aus dem StĂźck "Happy End" von Elisabeth Hauptmann, 1929."
""Ich betrachte es als eine Art Selbstbestrafung. Es sind bis heute die einzigen Aktien, die ich selbst gekauft habe." - Manfred Krug, Ăźber die Aktie der Deutschen Telekom, fĂźr die Krug bei deren BĂśrsengang Werbung gemacht hatte, stern.de"
"Nico Hofmann, deutscher Regisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor (*1959)"
"Murad Wilfried Hofmann, deutscher Jurist und Diplomat (*1931)"
"Albert Hofmann, Schweizer Chemiker (*1906)"