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4ě 10, 2026
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"Brecht, Bertolt: "Hier ruht B.B.""
""Heute kann man die Wahrheit nur durch die blumige Sprache der SprichwĂśrter verbreiten." - Gerhard Uhlenbruck, Der KlĂźgere gibt nicht nach, Hrsg. Prof. Wolfgang Mieder, Ralf Reglin Verlag KĂśln, Ausgabe 2003, S. 21, ISBN 3-930620-44-8"
""Ich fĂźhle bloĂ, dass die SprichwĂśrter ein Schatz seien, der benutz werden mĂźsse; und ich fing an, sie zur Belehrung fĂźrs Volk zu bearbeiten." - Karl Friedrich Wilhelm Wander, Deutsche SprichwĂśrter-Lexikon, Vorrede, VIII, zur Entstehungsgeschichte"
""GewÜhnlich hält man nichts von geringerem Werth als Sprßche; wie bald, denkt man, ist ein Spruch gesagt!" - Johann Gottfried Herder, Zerstreute Blätter , Vierte Sammlung, S. 107. Spruch und Bild, insonderheit bei den Morgenländern. Einige rhapsodische Gedanken."
""Es gibt [âŚ] noch andere Wege, mit der Ăbermacht der englischen WĂśrter fertig zu werden - zum Beispiel indem man sie orthografisch so verfremdet, dass man sie nicht mehr als englisch identifizieren kann. So wie in jener Kneipe in Berlin-Kreuzberg, in der laut Aushang jeden dienstag zwischen 20 und 22 Uhr ÂťHappyauerÂŤ ist! Das ist nur auf den ersten Blick komisch." - Bastian Sick Ăźber Anglizismen, Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod, Folge 3, S. 90, ISBN 3462037420"
""Manchmal fahre ich noch raus wie frßher: offenes Hemd, Schlappen an, frei im Wind. Ich lach mich dann immer ßber die greisen Silberpappeln auf ihren Harleys schlapp. Die ham vier lange Unterhosen an, und beim Tanken läuft denen das Wasser in die Stiefel." - RÜtger Feldmann, auf die Frage, ob er mit Ende 50 immer noch Rocker sei, Stern Nr. 40/2008 vom 25. September 2008, S. 186"
""Es giebt Leute, denen man, wenn sie den einen Stiefel schon anhaben, nicht unbedingt zutrauen darf, daà sie auch den zweiten anziehen werden." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebßcher, 3. Band. 4594 (1849). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 399."
""Wenn Hamlet plÜtzlich anfängt, Zeilen aus einem ganz anderen Drama zu sprechen, dann muà auch Ophelia ihren Text ändern, um den Ganzen einen Sinn zu geben, und die Vorstellung verläuft danach in ganz anderen Bahnen. Es kÜnnte passieren, daà die beiden dann gemeinsam fortgehen, anstatt ständig um das Schloss herumzuschleichen. Das mag vielleicht ein schlechtes Stßck sein, vermutlich ist es aber ein besseres Leben" - Eric Berne, Was sagen Sie, nachdem Sie Guten Tag gesagt haben? Fischer, Frankfurt am Mai 1983, ISBN 3-596-42192-7, Seite 53"
"Klee, Pflanzengattung aus der Unterfamilie SchmetterlingsblĂźtler"
"Paul Klee, deutsch-schweizerischer Maler (1889-1940)"
""Andre mÜgen andre loben, // Mir behagt dein reich Gewand, // Durch sein eigen Lied erhoben // Pflßckt dich eines Dichters Hand." - August von Platen, An die Tulpe. Aus: Gesammelte Werke in 5 Bänden. Band 1. Stuttgart und Tßbingen: Cotta, 1847. S. 3-4"
""Geht einmal Euern Phrasen nach, bis zu dem Punkt, wo sie verkÜrpert werden." - Georg Bßchner, Danton's Tod III, 3 / Mercier. In: Danton's Tod, Sauerländer, Frankfurt am Main 1835, S. 101,"
""Wie den Hengsten die NĂźstern zittern, wenn sie die Stuten wittern." - Max Dauthendey, Die Leiern der Wollust. In: Die geflĂźgelte Erde. Ein Lied der Liebe und der Wunder um sieben Meere. A. Langen 1910, S. 15 books.google; gutenberg.de"
""Wie den Hengsten die NĂźstern zittern, wenn sie die Stuten wittern." - Max Dauthendey, Die Leiern der Wollust. Aus: Komm. Ziehn dich aus. ZĂźrich: Haffman, 1991. ISBN 3-251-00169-8. gutenberg.de"
""Der Notar ist der weltliche Beichtvater. Er ist Puritaner von Profession, und Âť[["
""Wo eine Zelle entsteht, da muss eine Zelle vorausgegangen sein, ebenso wie das Thier nur aus dem Thiere, die Pflanze nur aus der Pflanze entstehen kann." - Rudolf Virchow, Zweite Vorlesung, 17. Februar 1859. In: Die Cellularpathologie in ihrer BegrĂźndung auf physiologische und pathologische Gewebelehre, Verlag von August Hirschwald, Berlin 1868, S. 25,"
""Das Leben kommt auf alle Fälle aus einer Zelle, doch manchmal endets auch - bei Strolchen - in einer solchen." - Heinz Erhardt, "Die Zelle", Das groĂe Heinz Erhardt Buch, S. 274, Goldmann Verlag, ISBN 3-442-06678-6"
""Harninfektion: FrĂźh trĂźbt sich, was ein unsteriles Wasser werden will." - Gerhard Uhlenbruck, Der KlĂźgere gibt nicht nach, Hrsg. Prof. Wolfgang Mieder, Ralf Reglin Verlag KĂśln, Ausgabe 2003, S. 141, ISBN 3-930620-44-8"
""Dieser linke Radikalismus ist genau diejenige Haltung, der Ăźberhaupt keine politische Aktion mehr entspricht. Er steht links nicht von dieser oder jener Richtung, sondern ganz einfach links vom MĂśglichen Ăźberhaupt. Denn er hat ja von vornherein nichts anderes im Auge als in negativistischer Ruhe sich selbst zu genieĂen. Die Verwandlung des politischen Kampfes aus einem Zwang zur Entscheidung in einen Gegenstand des VergnĂźgens, aus einem Produktionsmittel in einen Konsumartikel - das ist der letzte Schlager dieser Literatur." - Walter Benjamin, "Linke Melancholie". In: "Die Gesellschaft", Februar 1931; nach "Gesammelte Schriften 3", Frankfurt am Main 1972, S. 279 ff."
"FrĂśhlich im Sinne von FrĂśhlichkeit"
"Susanne FrĂśhlich, deutsche Journalistin und Autorin (*1962)"
""Werdet ihr in jeder Lampe Brennen // Fromm den Abglanz hÜhern Lichts erkennen, // Soll euch nie ein Missgeschick verwehren, // Gottes Thron am Morgen zu verehren." - Johann Wolfgang von Goethe, West-Üstlicher Divan - Buch des Parsen - Vermächtnis altpersischen Glaubens"
""Alle, die jenseits der Landesgrenze wohnen, sind unsere Nachbarn, und bis auf weiteres liebe Nachbarn; alle, die diesseits wohnen, sind mehr als Nachbarn, nämlich unsere Brßder." - Carl Spitteler, Unser Schweizer Standpunkt. Vortrag, gehalten in der neuen Helvet. Gesellschaft, Gruppe Zßrich, am 14. Dezember 1914. Rascher, 1915. S. 5"
""Er hatte abgezehrte und zerfurchte Wangen, bleiche Lippen und machte durch seine schmutzige Blässe einen krankhaften, bĂśsartigen und abstoĂenden Eindruck. Sein ĂuĂeres war wie schon Schimmel Ăźberzogen; Wäsche war nicht zu sehen, ein alter schwarzer Mantel umschloĂ eng seine dĂźnnen und mageren Glieder; er sah aus, als habe er in einer Kloake gelebt und sei von dort hierher gekommen. Wie man mir sagte, war es Blanqui." - Alexis de Tocqueville Ăźber Louis-Auguste Blanqui, Erinnerungen (orig.: Souvenirs) ins Deutsche Ăźbersetzt von Dirk Forster, K.F. Koehler Verlag, Stuttgart 1954, S. 181"
""Ein guter Missionar hatte seinen Mantel zu tief in das Blut der Reben getaucht und schwankte sichtbarlich unter der Last." - Adelbert von Chamisso, Reise um die Welt: Von Unalaschka nach Kalifornien. Aufenthalt zu San Francisco. 1. Auflage. Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verlag, 2001. ISBN 3-7466-6093-9. gutenberg.de"
""Heute werden neue Pfarrer ganz in der Mentalität des Vatikans ausgebildet - nach innen gewendet, ohne Interesse an sozialen Fragen." - Leonardo Boff, Stern Nr. 30/2008 vom 17. Juli 2008, S. 154"
""Erz hat stets ein Reich stark gemacht, Butter und Schmalz haben hÜchstens ein Volk fett gemacht." - Hermann GÜring in einer Rede am 7. Dezember 1935 in der Hanseatenhalle Hamburg books.google, Europäische Revue, Band 12, 1936, S. 138 books.google"
""Das Erz hat Heimweh. Und verlassen // will es die MĂźnzen und die Räder, // die es ein kleines Leben lehren. // Und aus Fabriken und aus Kassen // wird es zurĂźck in das Geäder // der aufgetanen Berge kehren, // die sich verschlieĂen hinter ihm." - Rainer Maria Rilke, Das Buch von der Pilgerschaft (1901). In: Das Stunden-Buch, Insel-Verlag, Leipzig 1918, S. 71"
""Wir machen die Calender, aber Gott machet das Wetter." (ein Kalendermacher) - Julius Wilhelm Zincgref: Apophtegmata teutsch. Hrsg. von Theodor Verweyen, Dieter Mertens und Werner Wilhelm Schnabel. Berlin/Boston: De Gruyter 2011, S. 208 Nr. 1236. ISBN 978-3-484-97151-6 (abgerufen Ăźber De Gruyter Online: https://doi.org/10.1515/9783484971516)."
""Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern, // des Leids, gefßllt bis an den hÜchsten Rand, // so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern // aus Deiner guten und geliebten Hand." - Dietrich Bonhoeffer, Auszug aus dem Gedicht "Von guten Mächten", geschrieben Ende 1944 im Kellergefängnis Prinz-Albrecht-Strasse in Berlin, DBW 8 (WE), S. 607f."
""Was mich interessiert, ist diese gewisse Wirklichkeit hinter der Fassade." - Peter Lindbergh, Ăźber seinen Bildband "Ten Women", zitiert in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. November 2004"
""Wenn ich um jedes Ei // so kakelte, // mirakelte, // spektakelte, // was gäb's fßr ein Geschrei." - Heinrich Seidel. Das Huhn und der Karpfen, in: GLOCKENSPIEL. Gesammelte Gedichte (Band VII der Gesammelten Schriften von Heinrich Seidel: A.G. Liebeskind, Leipzig 1897). V. Humor, Burleske und Satire."
""Mächtig zßrnt der Himmel im Gewitter." - Nikolaus Lenau, Die drei Indianer. Aus: Sämtliche Werke und Briefe. Band 1, Leipzig und Frankfurt a.M. 1970. S. 108"
""Beamte werden Gewitter machen wie Jupiter." - Elias Canetti, Die Provinz des Menschen : Aufzeichnungen 1942â1972. MĂźnchen: Hanser, 1973, S. 234 ISBN 3-446-11771-7"
""So scherzte er (Goethe) einmal, als von den Engländern und ihrer undeutlichen, sylbenverschluckenden Aussprache die Rede war: sie schienen so hungrig und schwer zu sättigen, daĂ sie zu den Speisen auch noch Sylben verschlingen mĂźĂten, wie die VĂśgel noch Sand und Steinchen, um der Verdauung nachzuhelfen." - Friedrich Wilhelm Riemer, Mittheilungen Ăźber Goethe. 1. Band. Berlin: Duncker und Humblot, 1841. S. 404f."
""Wer recht uns peitscht, den lernen wir verehren." - Adelbert von Chamisso, Sage von Alexandern. Aus: Gedichte. 3. Auflage. Stuttgart: Hausmann, 1835. S. 369"
""Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!" - Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra, 1. Teil; Von alten und jungen Weiblein; alte Frau zu Zarathustra"
""Die Uhr steht still - // Steht still! sie schweigt wie Mitternacht. // Der Zeiger fällt // Er fällt! es ist vollbracht." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust II A V, GroĂer Vorhof des Palastes / Mephisto und Chor Vs 11593f."
""Er fiel wie eine Qualle, die zur Ebbe auf Strand geriet, in sich zusammen." - Klabund, StÜrtebeker. Aus: Werke, Band 8: Aufsätze und verstreute Prosa. Hrsg. von Joachim Grage und Christian von Zimmermann. Berlin: Elfenbein, 2003. S. 106. ISBN 3-932245-19-9"
""Spiele im Takte! Das Spiel mancher Virtuosen ist wie der Gang eines Betrunkenen. Solche nimm dir nicht zum Muster." - Robert Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln. In: Neue Zeitschrift fĂźr Musik, Hrsg. Franz Brendel, Jg. 17, Bd. 32, Beilage zu Nr. 36, Verlag Robert Friese, Leipzig 1850, S. 1"
""Ăsthetik ist nicht Kunstlehre." - Konrad Fiedler, Aphorismen, Kunsttheorie und Ăsthetik, 3. In: Konrad Fiedlers Schriften Ăźber Kunst, Hrsg. Hermann Konnerth, Zweiter Band, R. Piper & Co., MĂźnchen 1914, S. 4,"
""Es muĂ eine Menge Dinge geben, gegen die ein heiĂes Bad nicht hilft. Aber ich kenne nicht viele." - Sylvia Plath: Die Glasglocke.NeuĂźbersetzung von Reinhard Kaiser 1997. Suhrkamp Frankfurt am Main 2005. Kap. 2, S. 26"
""Metaphysik und Worte! â Das ist grade so, als wenn man Einem die Lehre von der ErbsĂźnde auf der FlĂśte vorspielt." (Wilhelm Busch in einem Brief an Maria Anderson vom 4.Mai 1875)"
""Es lohnt sich, keinen Hut zu tragen, endet der Mensch bereits am Kragen." - Heinz Erhardt, Schlussfolgerung zu "Ritter Fips und der Kaufmannssohn", Das groĂe Heinz Erhardt Buch, S. 246, Goldmann Verlag, ISBN 3-442-06678-6"
""Da liegst du nun im Sonnenglanz, // SchĂśn wie ich je dich sah, // In deiner Berge grĂźnem Kranz, // Mein Stuttgart, wieder da" - Karl Gerok, GruĂ an Stuttgart, in: Hans Mattern (Hrsg.), Karl Gerok Gedichte und Prosa, Baier BPB Verlag, Crailsheim, 2001. ISBN 3-929233-23-1, S. 28"
""Das SchĂśnste in Tokio ist McDonald's. Das SchĂśnste in Stockholm ist McDonald's. Das SchĂśnste in Florenz ist McDonald's. Peking und Moskau haben noch nichts SchĂśnes." - Andy Warhol, Die Philosophie des Andy Warhol von A bis B und zurĂźck. Neuauflage, Frankfurt am Main, 2006. Ăbersetzer: Regine Reimers. ISBN 978-3-596-17315-0"
""sie ist die schÜnste die wir gesehen haben in Bßrgerlicher Gleichheit eins wie das andere gebaut, all aus einem graulichen weichen Sandstein, die egalitaet und Reinlichkeit drinne thut einem sehr wohl, besonders da man fßhlt, dass nichts leere Decoration oder Durchschnitt des Despotismus ist, die Gebäude die der Stand Bern selbst auffßhrt sind gros und kostbar doch haben sie keinen Anschein von Pracht der eins vor dem andern in die Augen wßrfe" - Johann Wolfgang von Goethe, an Charlotte von Stein, Lauterbrunnen den 9. Oktbr. 1779. Goethes Werke. Weimarer Ausgabe, IV. Abteilung, Bd. 4, S. 76 http://www.zeno.org/nid/20004860373"
"âLinz â man lächelt immer in Ăsterreich, wenn jemand diesen Stadtnamen nennt, er reimt sich zu unwillkĂźrlich auf Provinz.â â Stefan Zweig, Joseph FouchĂŠ â Bildnis eines politischen Menschen (9. Kapitel)"
""Mangel an Geld schmiedet uns fest an die Erde, man bekommt die Flßgel beschnitten, man merkt es nicht, weil die Schere ganz vorsichtig täglich nur eine Ahnung abschneidet." Paula Modersohn-Becker, Tagebuchblätter"
""Wir bauen an dir mit zitternden Händen, // und wir tßrmen Atom auf Atom. // Aber wer kann dich vollenden, // du Dom." - Rainer Maria Rilke, Das Buch vom mÜnchischen Leben (1899). In: Das Stunden-Buch, Insel-Verlag, Leipzig 1918, S. 14"