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4ě 10, 2026
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""Die gothischen Denkmäler sind die einzig merkwĂźrdigen in Deutschland." - Madame de StaĂŤl: Ăber Deutschland. Erster Theil. I. Abtheilung. Erstes Capitel. Ansicht von Deutschland. hs-augsburg.de"
""Die blaue Kornblum wohnt versteckt, // So hab ich meinen Schatz entdeckt. // Sie kann nicht meinen Händen wehren, // Wiegt sie wie's Sommerfeld die Ăhren. // Die Ăhren sind jetzt kĂśrnerschwer, // Als läg schon Brot mannshoch umher, // [âŚ] Mein Schatz die Ăhren streicheln tut. // ÂťNach Leben riechen sie so gut.ÂŤ" - Max Dauthendey, Gesammelte Werke in 6 Bänden, Bd. 4: Lyrik und kleinere Versdichtungen, MĂźnchen: Albert Langen, 1925. S. 151"
""Kaum ein paar kurze Wochen // Sind die Felder glĂźhend zu sehen; // Gleich muĂ die Sense dann pochen, // Und Stoppeln bleiben kalt stehen." - Max Dauthendey, Die Luft ist voll Kommen und Gehen. Aus: Insichversunkene Lieder im Laub. gutenberg.de"
""Was fĂźr die junge Braut der Kranz // Und fĂźr das Kirchenlicht der Kragen, // Das ist auch noch in unsern Tagen // Dem Eichhorn und dem Fuchs der Schwanz." - Gottlieb Konrad Pfeffel, Die beyden EichhĂśrner. Aus: Poetische Versuche. 7. Theil, 5. Auflage. TĂźbingen: Cotta, 1821. S. 87"
""Dann ist freilich jeder bange, // Selbst der Affengreis entfleucht, // Wenn die lange Brillenschlange // Zischend von der Palme kreucht." - Wilhelm Busch, Fipps der Affe, Anfang. In: Was beliebt ist auch erlaubt. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke II. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, Mßnchen, 2008. ISBN 3570030040. S. 325"
""Ja, wenn eine Schlacht gewonnen wäre dadurch, dass man den lautesten Trompeter wegschieĂt!" - Arthur Schnitzler, Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass, Gesammelte Werke Band 5, Hrsg. Robert Otto Weiss, Verlag Fischer 1967, S. 268"
""FuĂball besitzt einen ganz eigenen Stallgeruch, [...]. Das ist eine Mischung aus Gras, SchweiĂ und Metall."- Oliver Kahn, SĂźddeutsche Zeitung Magazin Nr, 19/2008 vom 9. Mai 2008, S.15"
""Das Publicum beklatscht ein Feuerwerk, aber keinen Sonnen-Aufgang." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebßcher, 1. Band. 874 (1837). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 191."
""Warum es von Vorteil ist, Worte auf die Goldwaage zu legen? Damit man sie von Blech unterscheiden kann." - Markus M. Ronner, Treffende Pointen zu Geld und Geist, Ott Verlag, Thun, 1. Ausgabe 2000, ISBN 3-7225-6135-3"
""Es leuchtet! seht! - Nun lässt sich wirklich hoffen, // Dass, wenn wir aus viel hundert Stoffen // Durch Mischung - denn auf Mischung kommt es an - // Den Menschenstoff gemächlich komponieren, // In einen Kolben verlutieren (einschlieĂen) // Und ihn gehĂśrig kohobieren (durch stufenweise Destillation reinigen), // So ist das Werk im Stillen abgetan." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust II, Vers 6848 ff. / Wagner"
""Drei Dinge sind bei Hofe unentbehrlich: Gesunde Beine, ein geschmeidiger RĂźcken und eine glatte Zunge." - August von Kotzebue, Der Verleumder II, 1 (Kammerjunker). Schauspiel in fĂźnf AufzĂźgen. Aus: Theater. FĂźnfter Band. Wien [u.a.]: Ignaz Klang [u.a.], 1840. S. 279. '"
""Nur der Geist des Menschen vermag sich in den hÜchsten Augenblicken der Weihe der unmittelbaren, geistigen Anschauung des GÜttlichen zu nähern." - Gotthilf Heinrich von Schubert, Ansichten von der Nachtseite der Naturwissenschaft, Dresden 1808, S. 382"
""Der deutsche Philister ist neuerdings wieder in heilsamen Schrecken geraten bei dem Wort: Diktatur des Proletariats. Nun gut, ihr Herren, wollt ihr wissen, wie diese Diktatur aussieht? Seht euch die Pariser Kommune an. Das war die Diktatur des Proletariats." - Friedrich Engels, Einleitung zu "Der BĂźrgerkrieg in Frankreich" von Karl Marx (Ausgabe 1891), MEW 22: S.199"
"Wo Aas ist, da sind Fliegen."
""Man kann kein kapitalistisches System betreiben, wenn man kein Geier ist; man muss das Blut von jemand anderem saugen, um Kapitalist zu sein." - Malcolm X, Rede vom 20. Dezember 1964, At the Audubon, aus: Speaks, hgg. von George Breitman, Grove Press 1965, S. 121f"
""Keinem vernĂźnftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ălflecken mit Ăl wegwaschen zu wollen. Nur Blut soll immer wieder mit Blut abgewaschen werden." - Bertha von Suttner, Die Waffen nieder! Eine Lebensgeschichte. Volksausgabe, Dresden: E. Pierson's Verlag, [um 1920]. 2. Band, 4. Buch. S. 105"
"Ich glaube, die laden die Kanone. Aber wieso? Ah, sie wollen auf uns schieĂen! (Kapitän Smollett)"
"Der Dreck mag noch so tief unter dem Schnee liegen, die Sonne deckt ihn auf."
""Machd doch eiern Drägg (Dreck) alleene!" - Friedrich August III., Zugeschriebene ĂuĂerung im Zuge der erzwungenen Abdankung am 8. November 1918; Zit. nach "Dresdner Hefte - Beiträge zur Kulturgeschichte", 22. Jg., Heft 80 (Das "Rote KĂśnigreich" und sein Monarch), Seite 98"
""Viele Journalisten und Recensenten sind wie die Kakadus, sie ziehen die Klaue ein, wenn sie gefßttert werden, und drßcken ein Auge zu, wenn sie zu trinken bekommen." - Moritz Gottlieb Saphir, Ausgewählte Schriften. 4. Band. 3. Auflage. Brßnn und Wien: Karafiat, 1865. S. 244."
"Alles lohnt sich, was gut ist fĂźrs Klima." - Renate KĂźnast, ZDF, "Hart aber fair", Sendung vom 31. Oktober 2007, 23:15 Uhr, zum Thema: "Tempolimit - die deutsche Frage: Wie wichtig ist die Freiheit zu rasen?"
"Mohr fĂźr Menschen mit schwarzer Hautfarbe"
"Reinhard Mohr, deutscher Journalist und Publizist (*1955)"
""Ja, herrlich hast du dich bewährt, mein altes KÜln, mein treffliches Rheinland, als eine Stadt, als ein Land der Treue, der Loyalität und Niemand wird hinfort mehr von Euch sagen kÜnnen, daà ihr der Heerd des Aufruhrs wärt, der Revolution und der Anarchie." - Georg Weerth, Leben und Thaten des berßhmten Ritters Schnapphahnski, XXII. Der Gßrzenich, Hoffmann und Campe, Hamburg 1849, S. 254 f."
"Mein Friz lebt nun im Vaterland der Schinken, Im Zauberland, wo Schweinebohnen blĂźhen, Im dunkeln Ofen Pumpernikel glĂźhen, Wo Dichtergeist erlahmt, und Verse hinken. - Heinrich Heine, An Fritz von Beughem!, 1820"
""schon in frĂźheren Jahren, in denen ich Regierungsverantwortung fĂźr Nordrhein-Westfalen getragen habe, habe ich wiederholt meine Ansicht geäuĂert, dass die Stärke fĂźr dieses Land in der einmaligen Kombination der Eigenschaften seiner Menschen liegt: der Zuverlässigkeit des Rheinländers, der LeichtfĂźĂigkeit des Westfalen und der GroĂzĂźgigkeit des Lippers ..." - Johannes Rau, im Vorwort zu: Konrad Beikircher: Et kĂźtt wieât kĂźtt. Das Rheinische Grundgesetz. 2001 Kiepenheuer & Witsch. ISBN 3-462-03516-9, ähnlich zitiert auch in Welt Online vom 26. August 2006."
""Ich kann nicht viel falsch machen. Ich hole den WĂźrfelbecher raus und ermittele so die Spieler, die ich in der Abwehr aufbiete." - Klaus ToppmĂśller, angesichts der Verletzungsprobleme beim Vize-Meister Bayer Leverkusen. Im Interview mit rp-online.de, 1. Dezember 2002"
""Der einzige Gestank, den wir immer zu ertragen imstande sind, ist das Eigenlob." - Gerhard Uhlenbruck, No Body is perfect!, Rhein Eifel Mosel-Verlag, Ausgabe 1989, S. 22, ISBN 3-924182-16-7"
"Krebs, bĂśsartige Tumorerkrankung"
"Krebs, Tier aus der Gruppe der GliederfĂźĂer"
""Wissenschaft ist die Schwester des Witzes und des Kindes; wie diese versucht sie stets, alles in einem neuen Licht zu sehen und auf den Kopf zu stellen, um das Prickeln der Ăberraschung zu spĂźren. Weshalb sonst wĂźrden Kinder so gerne Worte verdrehen und einen Hut verkehrt aufsetzen?" - Gottfried Schatz, Wissenschaftliche Autobiographie - Comprehensive Biochemistry Vol. 41, Elsevier Science B.V., Amsterdam 2000, S. 518."
""Einem Roman, der eigentlich romantisch geschrieben und auf Ăberraschung berechnet wäre, wĂźrde man einen schlechten Dienst erzeigen, wenn man seine Fabel auszĂśge." - Johann Wolfgang von Goethe, Schriften zur Literatur - Rezension von [Friedrich Bucholz]: Bekenntnisse einer schĂśnen Seele, von ihr selbst geschrieben, Berlin 1806, in: Jenaische Allgemeine Literaturzeitung 16. Juli 1806."
""Wirkung ist die zweite von zwei Erscheinungen, die immer in derselben Aufeinanderfolge vorkommen. Von der ersten, Ursache genannt, sagt man, sie bringt die zweite hervor - was nicht vernĂźnftiger ist, als wĂźrde jemand ein Kaninchen fĂźr die Ursache eines Hundes halten, nur weil er noch nie einen Hund anders als bei der Verfolgung eines Kaninchens gesehen hatte." - Ambrose Bierce, The Devil's Dictionary"
""LaĂt uns nit lossurren wie die Bremsen, daĂ uns ein Wind aufbrauset und ein anderer zerweht." - Friedrich Wolf, Der Arme Konrad. Aus: 1525, Dramen zum deutschen Bauernkrieg. hg. von Walter Dietze, Berlin [u.a.]: Aufbau-Verlag, 1975. S. 263"
""Die Muse der TragĂśdie ist zur Gassenhure geworden, denn jeder deutsche Schlingel notzĂźchtigt sie nach Belieben und zeugt mit ihr fĂźnfbeinige Mondkälber, welche so abscheulich sind, daĂ ich den Hund bedauere, der sie anpiĂt." - Christian Dietrich Grabbe, Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung I, 3 / Baron. In: Werke und Briefe, Band 1, Emsdetten 1960, S. 226,"
""Deutschland ist eigentlich ein bisschen das Hannover der Welt. Man ist unzufrieden, obwohl alles eigentlich da ist." Rayk Wieland, zitiert nach Besprechung von Ăde Orte im Neuen Deutschland, von Alexandra Stahl, dpa, 28.12.2012"
""Hannover ist Ăźberall. Deutschlands mittelgroĂe Städte gelten oft auch als mittelmäĂig - aber warum?" "Hannover. Er liege nicht dort, aber man kĂśnne ihn von dort aus gut sehen, meinte einmal Moderator Harald Schmidt. Es ging um Hannover - und den ÂťArsch der WeltÂŤ." Besprechung von Ăde Orte im Neuen Deutschland, von Alexandra Stahl, dpa, 28.12.2012"
""OB in Freiburg zu sein, ist immer noch mein Traumjob. Da bedeutet ja nicht, auf dem Sonnendeck zu liegen und sich Caipirinhas bringen zu lassen." - Dieter Salomon, nachdem die Bßrger in Freiburg in einem Bßrgerentscheid gegen den Vorschlag Salomons gestimmt hatten, 8000 städtische Wohnungen zu verkaufen, Interview mit der STUTTGARTER ZEITUNG Nr. 267/2006 vom 18. November 2006"
"Bitter, im ältern Norddeutsch = besser; daher Bitterfeld u. die Scherzrede: sehn wir uns nicht in dieser Welt, so sehn wir uns doch in Bitterfeld. - Allgemeines deutsches Sach-WĂśrterbuch aller menschlichen Kenntnisse und Fertigkeiten, verbunden mit den Erklärungen der aus andern Sprachen entlehnten AusdrĂźcke und der weniger bekannten KunstwĂśrter. BegrĂźndet von mehreren Gelehrten, fortgesetzt und beendigt von :w:Albert Schiffner. Supplementband A bis Z. Meissen, bei Friedrich Wilhelm Goedsche, 1831. Supplemente zu den vom Freih. von Liechtenstern [Joseph Marx von Liechtenstern (1765â1828)] bearbeiteten drei ersten Buchstaben. S. 450 books.google."
""Sehen wir uns nicht mehr auf dieser Welt, // So sehen wir uns doch in Bitterfeld!" - Ludwig Bechstein: Zauberverblendung, Nr. 326 in: Deutsches Sagenbuch, Leipzig 1853, S. 284 books.google; zeno.org"
""Der Wein wandelt den Maulwurf zum Adler." - Charles Baudelaire, Die kĂźnstlichen Paradiese (Les paradis artificiels), III. Kapitel. Ăbersetzt von Franz Blei und Heinrich Steinitzer. MĂźnchen: MĂźller, 1925"
""Der Geier heiĂt bei mir die Langeweile, // Bei Tage Geier, in der Nacht Hyäne. // Denn scheuĂlich ist der Schlund der Langenweile, // O scheuĂlich: nie sich gleich, stets gleich, ich gähne. // Ich sterbe noch einmal vor Langerweile. // In meinem Innersten, hĂśr auf, Sirene, // Was singst du mir vom freien Tod das Lied - // Wer klopft mir auf die Schulter wie Granit?" - Detlev von Liliencron Poggfred 8. Kantus: Von Stern zu Stern."
""Manche Finanzinvestoren verschwenden keinen Gedanken an die Menschen, deren Arbeitsplätze sie vernichten - sie bleiben anonym, haben kein Gesicht, fallen wie Heuschreckenschwärme ßber Unternehmen her, grasen sie ab und ziehen weiter. Gegen diese Form von Kapitalismus kämpfen wir." - Franz Mßntefering, Bild am Sonntag, 17. April 2005"
""Solange wir Fleisch essen, kĂśnnen wir uns nicht Ăźber Pelze beschweren." - Karl Lagerfeld, Ăźber Kampagnen gegen den Gebrauch von Pelzen, Stern Nr. 52/2008 vom 17. Dezember 2008, S. 127"
""Wir sind BrĂźder und Schwestern, denn wir haben alle dieselbe Mutter â Mutter Erde." - Xokonoschtletl Gomora, Ansichten eines Wilden Ăźber die zivilisierten Menschen, Gfw-Verlag, Heidenheim 1993 , S. 7, ISBN 3-926876-07-7"
""O wunderschĂśn ist Gottes Erde, // Und werth darauf vergnĂźgt zu sein! // Drum will ich, bis ich Asche werde, // Mich dieser schĂśnen Erde freun!" - Ludwig Christoph Heinrich HĂślty, Aufmunterung zur Freude. Aus: Gedichte. hg. von Johann Heinrich Voss. Hamburg: Bohn, 1804. S. 251-252"
""Gib mir einen Punkt, wo ich hintreten kann, und ich bewege die Erde" - Archimedes, so soll er sein bewiesenes Hebelgesetz veranschaulicht haben, belegt in Pappos "Synagoge", einer Sammlung mathematischer Abhandlungen"
""Der einzige Sieg, an den ich glaube, ruht in der Kraft des Samenkorns. Senke das Samenkorn in die Erde, in die weite schwarze Erde, und der Sieg ist dein - mag es auch langer Zeit bedĂźrfen, bis wir den Weizenhalm triumphieren sehen." - Antoine de Saint-ExupĂŠry, Flug nach Arras"
""Alles das, woran ich auf Erden gelitten habe und was mir am Menschen bÜswillig und gehässig erschien, brßchig und gemein, machtwillig oder eitel, alles das begegnete mir auf meinem Lebenswege stets im Gewande der Ideale." - Theodor Lessing, Geschichte als Sinngebung des Sinnlosen (1919). 4. Auflage. Leipzig: Reinicke, 1927. S. 27"
""Die Welt ist meine Auster." - William Shakespeare, Die lustigen Weiber von Windsor - The Merry Wives of Windsor, 2. Akt, 2. Szene / Pistol"