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April 10, 2026
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"Wenn nämlich der Begriff Postmoderne einen Sinn hat, dann nur weil uns die Moderne um ihre Modernität betrog."
"Postmoderne, das sei das Ende der leitenden Ideen, wie sie die Moderne bestimmt hätten. Das ist die erste Strategie des Vergessenmachens, die uns die Postmoderne abverlangt."
"Mit der Entstehung des Geschmacks begann die Verhässlichung der Welt. Denn man mag, vielleicht aber unwarscheinlich, mit Geschmack eine schÜne Wohnung gestalten, gewiss doch keine schÜne Welt"
"Design hat es der Sache nach solange gegeben, wie es menschliche Produktion gibt. Alle Produkte der Menschen haben Gestalt, Form und Struktur. Daher sind sie, was immer sie bezwecken, selbst in ihren Bezweckungen ästhetisch auffassbar. Etwa nach der Einsicht, etwas muss nicht funktionieren, aber es sieht funktional aus."
"Wenn man begriffen hat // daĂ Lieben wichtiger ist // als Geliebt werden // ergibt sich das Geliebtwerden // ganz von selbst!"
"Weisheit liegt oftmals näher, wenn wir uns zu Etwas herablassen, als wenn wir uns ßber Etwas erheben."
"Du schaust umher auf unsrer Mutter Erde,// als wärst ohnâ Daseinszweck Du Erdenwesen,// als wären hinterlassen Dir nicht Werte,// und vor dir keiner wär gewesen!"
"Wir mßssen jedem Hartz-IV-Empfänger abverlangen, dass er als Gegenleistung fßr die staatliche Unterstßtzung einer Beschäftigung nachgeht, auch niederwertige Arbeit, im Zweifel in einer Üffentlichen Beschäftigung. Dass er eben nicht bloà zu Hause sitzt."
"Unser System ist ein hartes Auslesesystem."
"Politik ist nicht mein Leben"
""Politiker sind nicht eine Gefahr fĂźr die Demokratie, sondern ihre Grundlage." im Interview mit Stefan Niggemeier. FAZ am 24. Februar 2009 faz.net"
"Politik besteht aus Sache, Kopf, Bauch."
"Ich war nie der Typ, bei dem die Frauen auf den ersten Blick riefen: âDer oder keiner!â oder die Männer: âDer ist aber nett!â."
""DaĂ [âŚ] die weltliche Wirtschaftswissenschaft Heilslehren verkĂźndet und sich zu einem Glaubenssystem mit Unfehlbarkeitsanspruch entwickelt hat, ist den meisten weitgehend verborgen geblieben. An die Stelle des kirchlichen Gottes ist fĂźr sie der Gott des Marktes, der ÂťMarktgottÂŤ getreten"
"Die mechanistische Wissenschaft, ursprĂźnglich einmal angetreten gegen kirchlichen Dogmatismus, ist längst selbst zu einem neuen Glaubenssystem verkommen, das von neuen Schriftgelehrten gepredigt und von weiten Teilen der Ăffentlichkeit nachgebetet wird."
"Der neue Liberalismus jedenfalls, der heute vertretbar ist, und den ich mit meinen Freunden vertrete, fordert einen starken Staat, einen Staat oberhalb der Wirtschaft, oberhalb der Interessenten, da, wo er hingehĂśrt. Und mit diesem Bekenntnis zum starken Staat im Interesse liberaler Wirtschaftspolitik und zu liberaler Wirtschaftspolitik im Interesse eines starken Staates â denn das bedingt sich gegenseitig, mit diesem Bekenntnis lassen Sie mich schlieĂen."
"Wer wirklich ein guter Schauspieler werden will, muss im Theater lernen. Hier kann man sich als Kßnstler auch am besten ausleben. Wobei Shakespeare selbstverständlich die Kßr ist."
"In innigen Beziehungen wird auch innig gestritten."
"Ruhestand hat etwas Bedrohliches, als wäre die Welt fertig mit mir."
"Ich wurde neulich gefragt, was ich machen wĂźrde, wäre ich der Polizeikommissar von Deutschland. â Da wĂźrde ich Herrn Ackermann, den Chef der Deutschen Bank, verhaften. Dann wĂźrde man mich zwar rausschmeiĂen, aber ich hätte es wenigstens mal gemacht."
"Ich bleibe lieber ein politisch denkender Schauspieler, als ein schauspielernder Politiker."
"Es kann emanzipatorisch sein, befreiend wirken, es kann zum Nachdenken anregen."
"Wir im Osten haben immerhin Erfahrungen gemacht, die der Westen nicht gemacht hat, und einen gewissen Vorsprung. [...] Deshalb wäre ich als Bundespräsident unbedingt hinterher, dass Bildung und Kultur die oberste Priorität haben. Alles, was der Kulturentwicklung in irgendeiner Weise hilft, arbeitet gegen den Krieg. Ich mÜchte nicht gern erschossen werden."
"Zuerst mßssen wir bemerken, dass die Welt kugelfÜrmig ist, theils weil diese Form, als die vollendete, keiner Fuge bedßrftige Ganzheit, die vollkommenste von allen ist, theils weil sie die geräumigste Form bildet, welche am meisten dazu geeignet ist, Alles zu enthalten und zu bewahren; oder auch weil alle in sich abgeschlossene Theile der Welt, ich meine die Sonne, den Mond und die Planeten, in dieser Form erscheinen; oder weil Alles dahin strebt, sich in dieser Form zu begrenzen, was an den Tropfen des Wassers und an den ßbrigen flßssigen KÜrpern zur Erscheinung kommt, wenn sie sich aus sich selbst zu begrenzen streben."
"Es darf daher die Strebsamen nicht wundern, wenn dergleichen Leute auch uns verspotten. Mathematische Dinge werden fßr Mathematiker geschrieben, die, wenn mich meine Meinung nicht täuscht, einsehen werden, dass diese unsre Arbeiten auch an dem kirchlichen Staate mit bauen, dessen hÜchste Stelle Deine Heiligkeit jetzt einnimmt."
"Das Auge hält sich nämlich ßberall fßr den Mittelpunkt der Sphäre alles ringsum Sichtbaren."
"Wenn man frĂźher einen guten Song hatte, wusste man: Der verkauft sich auch. Heute ist das anders. Ob ein Song gut ist, interessiert die Plattenfirmen nicht. Was sie wollen, sind KĂźnstler, die die Hosen runterlassen und den Leuten ins Gesicht rotzen."
"Stuttgart ist unverstellt, ganz anders als beispielsweise Mßnchen. Mßnchen ist eine tolle Stadt, aber du begegnest dort viel mehr Menschen, die nur ihre Fassade zeigen. In Stuttgart hast du Porsche und Bosch, hier wird gearbeitet, und es geht bodenständig und nicht versnobt zu."
"Ich versuche, hochkarätigen Tanz mit meinem Humor anzureichern."
"Als Ballettänzer lebst du in einem Mikrokosmos. Dein soziales Umfeld besteht nur aus dem Ballett."
"Was auch immer die wirtschaftlichen und industriellen Errungenschaften sind, am Ende wird jede Leistung durch Kultur und Moral beurteilt."
"Die Menschheit hat keine umfassendere und keine kompliziertere Aufgabe als die, eine Kultur der Friedensliebe als Gegensatz zum Gewalt- und Kriegskult hervorzubringen."
"Demokratie kann nicht auf einmal errichtet, nicht ßber Nacht entwickelt werden. Demokratie muss in Bewegung bleiben, wie ein Strom, fortwährend."
"Das Gefßhl der Liebe gehÜrt zum HÜchsten und Ewigen, das der Menschengeist an sich entdeckt, sie verfßgt ßber die erstaunliche Eigenschaft, unter allen Bedingungen und Prßfungen zu ßberleben, sie bewahrt sich beständig ihre Anziehungskraft in der Sphäre der Kunst..."
"Von allen Fehlern, die in der Erziehung gemacht werden, ist der Glaube an ererbte Grenzen der Entwicklung der schlimmste. Er verschafft Lehrern und Eltern die MÜglichkeit, ihre Irrtßmer wegzuerklären und in ihren Bemßhungen nachzulassen."
"Seit die PrĂźgel aus der Justiz verschwunden sind, muĂ es als Barbarei angesehen werden, Kinder zu schlagen. Wer da glaubt, nicht ohne Schläge in der Erziehung auskommen zu kĂśnnen, gesteht seine Unfähigkeit ein und sollte lieber die Hand von den Kindern lassen. AbschlieĂung an einem einsamen Ort halten wir fĂźr ebenso barbarisch wie Schläge, und wir kĂśnnen uns des Verdachts nicht erwehren, daĂ diese Strafe dem Charakter ebenso verhängnisvoll werden kann wie die erste Gefängnishaft dem jugendlichen Verbrecher."
"Obwohl beide, die Eltern und der Lehrer, ihren Teil zur Erziehungsarbeit beitragen kĂśnnen â die Eltern korrigieren die Mängel der Schule, der Lehrer korrigiert die häuslichen Mängel -, ist dennoch nicht von der Hand zu weisen, dass in unseren grossen Städten und unter modernen sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen der grĂśssere Teil der Verantwortung auf den Lehrer entfällt. Im grossen gesehen sind Eltern nicht so aufgeschlossen fĂźr neue Ideen wie unsere Lehrer, die ein berufliches Interesse an Kindererziehung haben."
"Menschsein heiĂt, ein MinderwertigkeitsgefĂźhl zu besitzen, das ständig nach seiner Ăberwindung drängt."
"GemeinschaftsgefĂźhl ist, Âťmit den Augen eines anderen zu sehen, mit den Ohren eines anderen zu hĂśren, mit dem Herzen eines anderen zu fĂźhlen.ÂŤ"
"Der Mensch ist von Natur aus nicht bÜse. Was auch ein Mensch an Verfehlungen begangen haben mag, verfßhrt durch seine irrtßmliche Meinung vom Leben, es braucht ihn nicht zu bedrßcken; er kann sich ändern. Er ist frei, glßcklich zu sein und andere zu erfreuen."
"âWeise sagen: Vieles Denken // MuĂ der arme Kopf entgelten; // Weil er Durst und Kopfweh haĂte, // Trank er gern und dachte selten.â â Dreizehnlinden. SchĂśningh, Paderborn, 56. Auflage, 1893. S. 54 (Erstausgabe: 1878). IV. Die Mette."
"â[Elmar,] Eines ist dein MĂśgen, // und ein Andres ist dein MĂźssen; // Nicht dein Herz nach seinem Wunsche, // Nach der Pflicht frag' dein Gewissen.â â Dreizehnlinden. SchĂśningh, Paderborn, 56. Auflage, 1893. S. 38 (Erstausgabe: 1878). III. Auf dem Habichtshofe, 4."
"Zwischen Weimar und Buchenwald erfĂźllte sich das Schicksal der Deutschen. Zwischen Weimar und Buchenwald fĂźhrte der Weg von der Wissenschaft zur Barbarei, zur wissenschaftlich betriebenen Barbarei."
"So ist es aber auch, wenn der Molluskenglibber einer riesigen Riesenqualle sich Ăźber eine ganze Gesellschaft stĂźlpt: Das ist die Verwaltung, die Administration, die BĂźrokratie."
"Landschaft ist die Welt exclusiv! Und wie alles Exclusive heil, ganz, total und ßberwältigend."
"Es ist das melancholischste, tiefatmigste, dunkelste und hellste Land der Welt und aller Galaxien. Es stinkt nach Moor und duftet nach Kiefer."
"[W]ir werden im Kampf gegen den Rechtsextremismus nicht nachlassen."
"[E]s ist wichtig, dass wir beweisen, dass wir uns von diesen Rechtsextremisten nicht einschĂźchtern lassen."
""Ăsthetik allein genĂźgt nicht"
"Am Leben zu sein ist auf gewisse Weise schon ein Kampf gegen die Ungerechtigkeit."