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April 10, 2026
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"Man kann seiner eigenen Zeit nicht bĂśse sein, ohne selbst Schaden zu nehmen."
"Man hat Wirklichkeit gewonnen und Traum verloren."
"Irgendwie geht Ordnung in das BedĂźrfnis nach Totschlag Ăźber."
"Es ist schwer, der Gerechtigkeit in KĂźrze Gerechtigkeit widerfahren zu lassen."
"es ist nichts so schwer, wie mit einem Menschen in ein Schicksal verflochten zu sein, den man nicht genĂźgend liebt!"
"Es ist die Wirklichkeit, welche die MÜglichkeiten weckt, und nichts wäre so verkehrt, wie das zu leugnen."
"[...] es gibt vielleicht auf der ganzen Welt kein anderes Mittel, ein Ding oder Wesen schĂśn zu machen, als es zu lieben."
"Der geliebte Mensch scheint dort zu stehen, wo sonst etwas fehlt."
"Das Leben bildet eine Oberfläche, die so tut, als ob sie so sein mĂźĂte, wie sie ist, aber unter ihrer Haut treiben und drängen die Dinge."
"Alles, was man denkt, ist entweder Zuneigung oder Abneigung!"
"Aber ich glaube vielleicht, daĂ die Menschen in einiger Zeit einesteils sehr intelligent, andernteils Mystiker sein werden. Vielleicht geschieht es, daĂ sich unsere Moral schon heute in diese zwei Bestandteile zerlegt. Ich kĂśnnte auch sagen: in Mathematik und Mystik. In praktische Melioration und unbekanntes Abenteuer!"
"Ist es ein allgemeines Gesetz, daĂ etwas in uns ist, das stärker, grĂśĂer, schĂśner, leidenschaftlicher, dunkler ist als wir?"
"Es geht nicht anders, lieber TĂśrleĂ, die Mathematik ist eine ganze Welt fĂźr sich und man muĂ reichlich lange in ihr gelebt haben, um alles zu fĂźhlen, was in ihr notwendig ist."
"Denn die erste Leidenschaft des erwachsenden Menschen ist nicht Liebe zu der einen, sondern HaĂ gegen alle."
""In Wien muĂt' erst sterben, damit sie dich hochleben lassen. Aber dann lebst' lang", pflegte er illusionslos zu sagen."
"Wer sich an die 80er erinnern kann, hat sie nicht miterlebt."
"Wenn du mich heute auf die StraĂe setzt und gibst mir eine Mark und sagst: ÂŤDu bist ein NiemandÂŤ, dann fahr ich mit dem Autobus ins Studio und fang' wieder von vorne an."
"MuĂ ich denn sterben, um zu leben?"
"Sonnenbrillen sind immer ein sehr gutes Stilmittel, weil man da die Augen nicht sieht. Ich habe keine Lust, mir fĂźrs Fernsehen zum Beispiel die Augen zu schminken, da tritt man halt mit Sonnenbrille auf."
"Ich bin ein leidenschaftlicher Raucher, ich rauch schon, seit ich atmen kann, inzwischen hat's sogar meine Mutter gemerkt."
"Um Wissen produktiv zu machen, mßssen wir lernen, sowohl den Wald als auch den einzelnen Baum zu sehen. Wir mßssen lernen, Zusammenhänge herzustellen"
"Die ßberwältigende Mehrheit der erfolgreichen Innovationen verwertet Veränderung."
""[...] Negentropie, das ist die Art von Prozessen, die wir in der Natur immer wieder beobachten kĂśnnen: das Wachsen, Sich-Verbessern. Ich glaube, wir sollten am besten zu Dienern der Negentropie werden. Mir ist in diesem Zusammenhang Heinz von Foersters ethischer Imperativ sehr wichtig. Er lautet: ÂťHandle stets so, dass weitere MĂśglichkeiten entstehen.ÂŤ"
"Im Grunde genommen teilen wir alle die Welt in wahr und falsch, gut und schlecht, schwarz und weiĂ ein. Daher kommt auch die entrĂźstete Ablehnung der scheinbar seelenlosen Idee, dass eine Beziehung mehr und anders geartet sei als die Summe der Eigenschaften der beiden Beziehungspartner."
"Nun erhebt sich der Verdacht, daĂ das Gegenteil von schlecht nicht notwendigerweise gut ist, sondern noch schlechter sein kann."
"Wenn etwas schlecht ist, muss das Gegenteil gut sein â das scheint fast noch logischer als das Vertrauen ins doppelt so Gute."
"Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, derart, dass letzterer den ersteren bestimmt und daher eine Metakommunikation ist."
"Man kann nicht nicht kommunizieren."
""Wenn wir den Namen H. A. Lorentz lesen"
"Fremd und bĂśse sind fĂźr mich noch immer ein und dasselbe."
"Fast immer sind die Gedanken schneller als die Augen und verfälschen das Bild."
"Es ist schwer, einen uralten eingefleischten GrĂśĂenwahn abzulegen."
""Es ist schrecklich schwer, gerecht zu sein zu seiner eigenen Vergangenheit." Die Wand. 2. Auflage. [Hamburg & DĂźsseldorf]: Claassen, 1968. S. 132"
"Es gibt keine vernĂźnftigere Regung als die Liebe."
"NatĂźrlich kĂśnnen Drogen die kĂźnstlerische Arbeit befeuern, das weiĂ man von Goethe, Freud, Bukowski und vielen anderen. Aber die haben eben auch die Regel befolgt: Im Rausch schreiben, nĂźchtern gegenlesen."
"Sigmund Freud und auch der franzÜsische Ethnologe Claude LÊvi-Strauss haben uns eingehämmert, wir Menschen seien die einzigen Kulturwesen. Die Vorstellung einer tierischen Kultur war deshalb im Westen undenkbar."
"Nicht die Psychoanalyse ist neu, sondern Freud. / Sowie nicht Amerika neu war, sondern Columbus. Psychoanalyse gab es immer; jeder Arzt, jeder Dichter, jeder Staatsmann, jeder Menschenkenner muĂte es sein, war es unbewuĂt oder automatisch."
"Das beste bei Freud finden Sie schon bei Plato. [...] Sie täten besser daran, Spinoza zu lesen."
"âWir mussten Freud recht geben, wenn er in unserer Kultur, unserer Zivilisation nur eine dĂźnne Schicht sah, die jeden Augenblick von den destruktiven Kräften der Unterwelt durchstoĂen werden kann [âŚ]â â Stefan Zweig, Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers. Frankfurt/M.: S. Fischer, 1992 [1942], S. 18."
"Ich kann die Gestapo jedermann aufs beste empfehlen."
"Wir mÜgen noch so oft betonen, der menschliche Intellekt sei kraftlos im Vergleich zum menschlichen Triebleben, und recht damit haben. Aber es ist doch etwas Besonderes um diese Schwäche; die Stimme des Intellekts ist leise, aber sie ruht nicht, ehe sie sich GehÜr geschafft hat. Am Ende, nach unzählig oft wiederholten Abweisungen, findet sie es doch."
""Denken Sie an den betrĂźbenden Kontrast zwischen der strahlenden Intelligenz eines gesunden Kindes und der Denkschwäche des durchschnittlichen Erwachsenen. Wäre es so ganz unmĂśglich, dass gerade die religiĂśse Erziehung ein groĂes Teil Schuld an dieser relativen VerkĂźmmerung trägt?" â Die Zukunft einer Illusion, Leipzig IPV 1927. Kapitel IX bei textlog.de"
""Mit Sicherheit weiĂ ich nur das eine, daĂ die Werturteile der Menschen unbedingt von ihren GlĂźckswĂźnschen geleitet werden, also ein Versuch sind, ihre Illusionen mit Argumenten zu stĂźtzen. [âŚ] Die Schicksalsfrage der Menschenart scheint mir zu sein, ob und in welchem MaĂe es ihrer Kulturentwicklung gelingen wird, der StĂśrung des Zusammenlebens durch den menschlichen Aggressions- und Selbstvernichtungstrieb Herr zu werden." â Das Unbehagen in der Kultur, Leipzig IPV 1930, Seite 136 (Kapitel VIII SchluĂfolgerungen: Schicksalsfrage der Beherrschung des Agrresions- und Selbstvernichtungstriebs am Ende bei textlog.de)"
""DaĂ sie dem jugendlichen Menschen verheimlicht, welche Rolle die Sexualität in seinem Leben spielen wird, ist nicht der einzige Vorwurf, den man gegen die heutige Erziehung erheben muĂ. Sie sĂźndigt auĂerdem darin, daĂ sie ihn nicht auf die Aggression vorbereitet, deren Objekt er zu werden bestimmt ist. Indem sie die Jugend mit so unrichtiger psychologischer Orientierung ins Leben entläĂt, benimmt sich die Erziehung nicht anders, als wenn man Leute, die auf eine Polarexpedition gehen, mit Sommerkleidern und Karten der oberitalischen Seen ausrĂźsten wĂźrde." â Das Unbehagen in der Kultur, Leizig IPV 1930, S. 117 FuĂnote 1 books.google Kapitel VIII SchluĂfolgerungen GlĂźckseinbuĂe durch die Steigerung des SchuldgefĂźhls als Preis fĂźr den Kulturfortschritt bei textlog.de"
"âMan kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daĂ die Menschen gemeinhin mit falschen MaĂstäben messen, Macht, Erfolg und Reichtum fĂźr sich anstreben und bei anderen bewundern, die wahren Werte des Lebens aber unterschätzen.â Das Unbehagen in der Kultur, Leipzig IPV 1930, S. 5 books.google, erster Satz des Kapitels I GefĂźhl der Hilflosigkeit als Ursache des BedĂźrfnisses nach Religion bei textlog.de"
""Im Moment, da man nach Sinn und Wert des Lebens fragt, ist man krank, denn beides gibt es ja in objektiver Weise nicht; man hat nur eingestanden, daĂ man einen Vorrat von unbefriedigender Libido hat, und irgend etwas anderes muĂ damit vorgefallen sein, eine Art Gärung, die zur Trauer und Depression fĂźhrt." Brief an Marie Bonaparte vom 13. August 1937, in: Briefe 1873â1939, Frankfurt a.M. 1960, S. 429. (Zweite, erweiterte Auflage, 1968, S. 452.)"
"Zunächst sind wir geneigt, den Wert des Kriteriums der BewuĂtheit [...] recht herabzusetzen. Aber wir täten unrecht daran. Es ist damit wie mit unserem Leben; es ist nicht viel wert, aber es ist alles, was wir haben."
""Ausgangspunkt dieser ErĂśrterungen kann der Anschein werden, daĂ in den Produktionen des UnbewuĂten [...] die Begriffe Kot (Geld, Geschenk), Kind und Penis schlecht auseinandergehalten und leicht miteinander vertauscht werden. [...] Ein sprachliches Zeugnis dieser Identität von Kind und Kot ist in der Redensart: ein Kind schenken erhalten. Der Kot ist nämlich das erste Geschenk, [...] von dem sich der Säugling nur auf Zureden der geliebten Person trennt [...]. Es ist wahrscheinlich, daĂ nicht Gold-Geld, sondern Geschenk die nächste Bedeutung ist, zu welcher das Kotinteresse fortschreitet. Das Kind kennt kein anderes Geld, als was ihm geschenkt wird [...]. Das Kotinteresse wird also zum Teil als Geldinteresse fortgesetzt, zum anderen Teil in den Wunsch nach dem Kinde ĂźbergefĂźhrt. In diesem Kindwunsch treffen nun eine analerotische und eine genitale Regung (Penisneid) zusammen." â Ăber Triebumsetzungen, insbesondere der Analerotik. Internationale Zeitschrift fĂźr Ărztliche Psychoanalyse, Bd. 4 (3), 1917, S. 125-30. â Gesammelte Werke, Bd. 10, S. 402â10. textlog.de"
"Wir mĂźssen den Papst von Angesicht zu Angesicht sehen und persĂśnlich feststellen, dass er alles in allem ein genauso hilflos-grotesker Mensch ist, wie alle andern auch, um es aushalten zu kĂśnnen."
"Es gibt ja nichts Verlogeneres, als diese Geburtstagsfeiern, zu welchen sich die Menschen hergeben, nichts Widerwärtigeres als die Geburtstagsverlogenheit und die Geburtstagsheuchlerei."