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April 10, 2026
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"Begrßnden muà man nicht, warum man Vegetarier ist, sondern warum man NICHT Vegetarier ist. Rechtfertigen muà sich derjenige, der unschuldige Lebewesen quält und umbringt, nicht derjenige, der dies NICHT tut."
"Wenn wir also die Tiere befreien bzw. dafßr kämpfen, so tun wir dies ohne Not, ohne Druck, ohne Angst, ansonsten eines Tages von den Tieren angeklagt oder bestraft zu werden. Wir handeln aus reinem, selbstlosen, moralischen Motiven."
"Wir brauchen fĂźr den Umgang mit Tieren keine neue Moral. Wir mĂźssen lediglich aufhĂśren, Tiere willkĂźrlich aus der vorhandenen Moral auszuschlieĂen."
"Die Zahl der Abtreibungen ist durch die VerhĂźtung offenbar nicht zurĂźckgegangen."
"Auch ungeborene Kinder sind Menschen, die man nicht tĂśten darf."
"Alles, was man Ăźber Abtreibung wissen muss, steht im 5. Gebot."
"Ich habe keine Angst vor der Stille. Die Oper hat Momente, in denen Stille die schĂśnste Musik ist."
"Wer die Welt verändern will, der kann auch bei sich selbst und seinem täglichen Essen anfangen: ĂbermäĂiger Fleischkonsum macht nicht nur fett und krank, sondern ist auch mitverantwortlich fĂźr Massentierhaltung, Treibhauseffekt und UmweltzerstĂśrung."
"Gerhard SchrĂśders groĂes Verdienst ist und bleibt, daĂ er Deutschland aus dem rechtlich fragwĂźrdigen und politisch abenteuerlichen Krieg der USA im Irak herausgehalten hat. Allein schon dafĂźr hat er einen Platz in den GeschichtsbĂźchern verdient."
"Onlinequelle:gutenberg.spiegel.de, Die Wiedergeburt des Melchior Dronte"
"Viele Namen gibt es fßr die Geschäfte, an denen zu verdienen ist. Und der Galgen sind auch viele, stehen aber die meisten leer."
"Nennen ist rufen. Gib ihm keinen Namen, und er ist nicht mehr."
"Nebel zogen und es tropfte. Die schĂśne Zeit war dahin. Der letzte Tag vorbei."
"Denn irgend eine Hoffnung muĂ der Mensch haben, soll er nicht in sich selbst verdorren und verwelken."
"Einer weià nichts vom andern, und ob auch der andere sein leiblicher Bruder wäre."
"Ein Schelm, der mehr gibt als er hat."
"Das Unsterbliche kehrt zu Gott zurĂźck."
"Gemessen an ihren Verbrechen waren Hitler und Stalin auf gleicher AugenhĂśhe, nur dass der eine den Krieg gewonnen hat. Das NS-Regime ist nicht an seinen Verbrechen, sondern an seiner Dummheit gescheitert."
"âWir mussten Freud recht geben, wenn er in unserer Kultur, unserer Zivilisation nur eine dĂźnne Schicht sah, die jeden Augenblick von den destruktiven Kräften der Unterwelt durchstoĂen werden kann [âŚ].â â Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers. Frankfurt/M.: S. Fischer, 1992 [1942], S. 18. Kapitel âDie Welt der Sicherheitâ projekt-gutenberg.org"
""Nichts hat das deutsche Volk"
"Am Tage, da ich meinen PaĂ verlor, entdeckte ich mit achtundfĂźnfzig Jahren, daĂ man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde."
"Alle die fahlen Rosse der Apokalypse sind durch mein Leben gestĂźrmt, Revolution und Hungersnot, Geldentwertung und Terror, Epidemien und Emigration; ich habe die groĂen Massenideologien unter meinen Augen wachsen und sich ausbreiten sehen, den Faschismus in Italien, den Nationalsozialismus in Deutschland, den Bolschewismus in RuĂland und vor allem jene Erzpest, den Nationalismus, der die BlĂźte unserer europäischen Kultur vergiftet hat."
""Moralisch bleibt die Hinrichtung Maria Stuarts ein vĂśllig unentschuldbarer Akt [âŚ] Aber ebensowenig läĂt sich leugnen, daĂ vom staatspolitischen Standpunkt gesehen, die Beseitigung Maria Stuarts eine richtige MaĂnahme war. Denn in der Politik entscheidet â leider! â nicht das Recht einer MaĂnahme, sondern der Erfolg." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 465/466. projekt-gutenberg.org, Kapitel 25, Nachspiel"
""Maria Stuart hat weniger Angst, zu sterben, als Elisabeth, sie zu tĂśten." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 435. projekt-gutenberg.org, Kapitel 23, Elisabeth gegen Elisabeth"
""Keine ihrer eigenen Taten hat Maria Stuart zu solcher legendarischen Figur erhoben wie das unnĂśtig erlittene Unrecht, und keine so sehr Elisabeths moralisches MaĂ gemindert, als daĂ sie verabsäumte, in groĂem Augenblicke wahrhaft groĂmĂźtig zu sein." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 361. projekt-gutenberg.org, Kapitel 19, Das Netz zieht sich zusammen"
""Nichts wäre verfehlter, als moralische Anschauungen um vier Jahrhunderte zurĂźcktransformieren zu wollen, denn der Wert eines Menschenlebens ist innerhalb verschiedener Zeiten und Zonen durchaus kein absoluter, jede Zeit bemiĂt es anders, Moral bleibt immer nur relativ." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 353. projekt-gutenberg.org, Kapitel 19, Das Netz zieht sich zusammen"
""Elisabeth, die Realistin, siegt in der Geschichte, Maria Stuart, die Romantikerin, in Dichtung und Legende." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 109. projekt-gutenberg.org, Kapitel 7, GroĂer politischer Heiratsmarkt"
""Der persĂśnliche Kampf zwischen Elisabeth und Maria Stuart, zwischen England und Schottland entscheidet â und darum wird er so bedeutsam â auch zwischen England und Spanien, zwischen Reformation und Gegenreformation." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 69. gutenberg.spiegel.de, Kapitel 5, Heimkehr nach Schottland"
""Ein Mensch, der sich der Politik verschworen, gehĂśrt nicht mehr sich selbst und muĂ anderen Gesetzen gehorchen als den heiligen seiner Natur." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 39. projekt-gutenberg.org, Kapitel 3, Jugend in Frankreich"
""Einzig dann, wenn ein Mensch seine ganzen Kräfte ins Spiel bringt, ist er fĂźr sich, ist er fĂźr die anderen wahrhaft lebendig; immer nur dann, wenn ihm innen die Seele lodert und glĂźht, wird er auch äuĂerlich Gestalt." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 11. projekt-gutenberg.org, Kapitel 1, Einleitung"
"Mit ihrer leichten, tändelnden Hand faĂt Marie Antoinette die Krone als ein unvermutetes Geschenk; noch ist sie zu jung, um zu wissen, daĂ das Leben nichts umsonst gibt und allem, was man vom Schicksal empfängt, geheim ein Preis eingezeichnet ist. Diesen Preis denkt Marie Antoinette nicht zu bezahlen. Sie nimmt nur die Rechte der kĂśniglichen Stellung und bleibt die Pflichten schuldig. Sie mĂśchte zwei Dinge vereinigen, die menschlich nicht zu verbinden sind: sie mĂśchte herrschen und dabei genieĂen."
"Wer sich Ziele setzt, geht am Zufall vorbei"
""Hans Dampf in allen Gassen hat kein Steckenpferd, aber er weiĂ auf jedem zu reiten, das man ihm zwischen die Beine schiebt." â Drei Dichter ihres Lebens. 1928, Casanova Kapitel âBildung und Begabungâ projekt-gutenberg.org"
""dem einen fehlt der Wein, dem andern der Becher" â Drei Dichter ihres Lebens. Casanova â Stendhal â Tolstoi. Leipzig: Insel, 1928, Casanova Kapitel 3 projekt-gutenberg.org"
""Das Schicksal aber gibt den Frechen mehr als den FleiĂigen, den Groben lieber als den Geduldigen [âŚ]." â Drei Dichter ihres Lebens. Casanova â Stendhal â Tolstoi. Leipzig: Insel, 1928, Casanova Kapitel âBildung und Begabungâ projekt-gutenberg.org"
"Wozu lebt man, wenn der Wind hinter unserm Schuh schon die letzte Spur von uns wegträgt?"
"Nur Ferne gewinnt dich dir selber zurĂźck!"
"Niemand ist fort, den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart."
"Kein Kßnstler ist während der ganzen vierundzwanzig Stunden seines täglichen Tages ununterbrochen Kßnstler; alles Wesentliche, alles Dauernde, das ihm gelingt, geschieht immer nur in den wenigen und seltenen Augenblicken der Inspiration."
"Man ist nie so sehr bei sich, als wenn man sich verliert."
"Ich bin nicht nur ßberzeugt, daà das, was ich sage, falsch ist, sondern auch das, was man dagegen sagen wird. Trotzdem muà man anfangen, davon zu reden; die Wahrheit liegt bei einem solchen Gegenstand nicht in der Mitte, sondern rundherum wie ein Sack, der mit jeder neuen Meinung, die man hineinstopft, seine Form ändert, aber immer fester wird."
"Handle, so gut du kannst und so schlecht du muĂt, und bleibe dir dabei der Fehlergrenzen deines Handelns bewuĂt!"
"Die Dichtung hat nicht die Aufgabe das zu schildern, was ist, sondern das was sein soll; oder das, was sein kĂśnnte, als TeillĂśsung dessen, was sein soll"
"[Die] Natur des Geldes [...] will die Vermehrung genau so, wie die Natur des Tieres die Fortpflanzung anstrebt [...] wirft man das Geld wie ein Sämann zum Fenster hinaus, [...] kommt [es] vermehrt bei der TĂźr wieder herein. Es aber im stillen fĂźr Zwecke und Menschen verschenken, die ihm nichts nĂźtzen, das läĂt sich nur mit einem Meuchelmord am Geld vergleichen."
"wir haben keine inneren Stimmen mehr; wir wissen heute zuviel, der Verstand tyrannisiert unser Leben."
"Wenn es Wirklichkeitssinn gibt, muĂ es auch MĂśglichkeitssinn geben."
"Sie litten alle unter der Angst, keine Zeit fĂźr alles zu haben, und wuĂten nicht, daĂ Zeit haben nichts anderes heiĂt, als keine Zeit fĂźr alles zu haben."
"Schreiben ist eine besondere Form des Schwätzens, [...]."
"Philosophen sind Gewalttäter, die keine Armee zur Verfßgung haben und sich deshalb die Welt in der Weise unterwerfen, daà sie sie in ein System sperren."
"Nie ist das, was man tut, entscheidend, sondern immer erst das, was man danach tut!"