First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Jeder Staat wird auf Gewalt gegrĂźndet."
""Jahrzehntelang bildet die oppositionelle Kritik nur das Sicherheitsventil fßr die Massenunzufriedenheit und eine Bedingung fßr die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaftsordnung:..." Leo Trotzki "Geschichte der Russischen Revolution" Teil 1"
"Von den zwÜlf Aposteln Christi war nur Judas ein Verräter. Hätte dieser aber die Macht ßbernommen, so wßrde er die elf anderen zu Verrätern erklärt haben und ebenso die ßbrigen Apostel, deren es nach Lukas siebzig gab."
"Revolutionen pflegten sich stets durch UnhĂśflichkeit auszuzeichnen; wohl deshalb, weil die herrschenden Klassen sich nicht rechtzeitig die MĂźhe gaben, das Volk an gute Manieren zu gewĂśhnen."
"Nicht jeder erbitterte KleinbĂźrger kĂśnnte ein Hitler werden, aber ein StĂźckchen Hitler steckt in jedem von ihnen."
"Nach dem Tode Lenins wurde eine komplizierte und weitverzweigte historisch-literarische Institution geschaffen zur Fälschung der Geschichte unserer Beziehungen. Die Hauptmethode besteht darin, aus der ganzen Vergangenheit nur jene Momente, wo zwischen uns beiden Differenzen auftauchten, herauszureiĂen und dann, auf einzelne polemische ĂuĂerungen, häufiger noch einfach auf direkte Empfindungen gestĂźtzt, das Bild eines ununterbrochenen Kampfes zweier 'Prinzipien' zu entwerfen."
"Es ist nicht unsere Sache, die Minister des Zaren zu stĂźrzen, sondern den Zarismus durch die Revolution zu stĂźrzen."
"Die weltpolitische Lage in ihrer Gesamtheit ist vor allem gekennzeichnet durch die historische Krise der FĂźhrung des Proletariats."
"Die strategische Aufgabe der Vierten Internationalen besteht nicht in der Reformierung, sondern im Sturz des Kapitalismus."
"Die Rache der Geschichte ist schrecklicher als die des mächtigsten Generalsekretärs. Ich wage zu glauben, dass das trÜstlich ist."
"Die Kunst und die Wissenschaft suchen nicht nur keine Lenkung, sondern kĂśnnen von ihrem Wesen her keine dulden."
"Die Gesetze der Geschichte sind stärker als die bßrokratischen Apparate."
"Der Bßrgerkrieg hat bekanntlich seine Gesetze, und sie haben noch niemals als Gesetze der Humanität gegolten."
"Die unmittelbare Aufgabe, die sich Stalin gestellt hat, ist die Zersplitterung der Partei, die Beseitigung der Opposition, die GewĂśhnung der Partei an die Methode der Hinrichtung."
"Besitz ist das Verhältnis zwischen Menschen. Er stellt eine riesige Macht dar, solange er allgemeine Anerkennung findet, die durch das Zwangssystem, das sich Recht und Staat nennt, aufrecht erhalten wird."
"Jeder Dummkopf kann kritisieren, verdammen und sich beschweren"
"Worte sind die einzigen Dinge, die nie vergehen."
"Wir werden nie etwas gut machen, bis wir aufhĂśren, nachzudenken, wie wir es machen werden."
"Im Schlaf sind wir keine Heuchler."
"Es ist besser, weder lesen noch schreiben zu kĂśnnen, als weiter nichts zu kĂśnnen."
"Die Kunst zu erfreuen besteht darin, selbst erfreut zu sein."
"Die Freiheit lieben, heiĂt andere lieben; die Macht lieben, sich selbst zu lieben."
""Verständigung im Gespräch ist nicht ein bloĂes Sichausspielen und Durchsetzen des eigenen Standpunktes, sondern eine Verwandlung ins Gemeinsame hin, in der man nicht bleibt, was man war." Wahrheit und Methode: GrundzĂźge einer philosophischen Hermeneutik. Mohr 1990, S. 384"
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache."
"Rhetorik als philosophische Methode [...]: Wir mßssen endlich wieder lernen, wie man ein richtiges Gespräch fßhrt. Das ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe fßr die Philosophie. Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere Recht haben kÜnnte."
"Es gibt Fragen, auf die die Menschen Antworten haben wollen, aber keine finden. Es ist ein Aberglauben zu meinen, dass diese Fragen mit dem Fortschritt der Wissenschaften verschwinden kĂśnnen."
""Die erste Bedingung fßr die Kunst des Gesprächs ist, sich jeweils des Mitgehens des Partners zu versichern." Wahrheit und Methode: Grundzßge einer philosophischen Hermeneutik. Mohr 1990, S. 373"
"Der zeitliche Abstand [âŚ] läĂt den wahren Sinn, der in einer Sache liegt, erst voll herauskommen. Die AusschĂśpfung des wahren Sinnes aber, der in einem Text oder einer kĂźnstlerischen SchĂśpfung gelegen ist, kommt nicht irgendwo zum AbschluĂ, sondern ist in Wahrheit ein unendlicher ProzeĂ."
"Jetzt sieht man mit Regenschirmen // Die Vertreter deutscher Firmen, // Die mit Helm und FederbĂźsch' // Mieden unsern BĂźrgertisch."
"Die Herren, die die Kunstwelt lenken // Und in der Zeitung fĂźr uns denken, // Und die mit hohem Selbstvertrauen // Uns täglich deutsche Kunst versauen, // Wie fanden sie Geschmack // An dem Schlawinerpack! // An Burschen, die den Kniff verstanden, // Bald die, bald jene Richtung fanden, // In der man ohne Kunst und FleiĂ // sich als Genie zu geben weiĂ! // [...] Die Wunde schwärt. Da hilft kein Pflaster, // Die Kunst ist krank // Und siecht nun dank // Dem gottverdammten Kritikaster."
"Der kĂśnigliche Landgerichtsrat Alois Eschenberger war ein guter Jurist und auch sonst von mäĂigem Verstande."
"So viel Markt wie mĂśglich, so viel Staat wie nĂśtig."
"Wir wollen in der Freude nicht der Gottesfurcht vergessen und im Leid die Hoffnung niemals aufgeben."
"Denn zuweilen ist dem Menschen Schmerz dienlicher als Gesundheit, Anspannung nĂźtzlicher als Ausspannung, Zurechtweisung fĂśrderlicher als Nachsicht. So wollen wir in guten Tagen nicht ĂźbermĂźtig werden und im UnglĂźck nicht verzagen und zusammenbrechen."
"Denn eine bekßmmerte Seele ist Gott nahe, und Not fßhrt zu dem, der geben und helfen kann, der aber wohl verachtet wßrde, wenn er immer und uneingeschränkt hßlfe."
"Was nicht angenommen ist, kann nicht geheilt werden; was aber mit Gott geeint ist, kann auch gerettet werden."
"Denken wir bei heiterem Himmel an den Sturm und im Sturm an den Steuermann!"
"Wohl haben Feinde, die tĂźchtig und redlich waren, schon ihre Gegner, nachdem sie derselben Herr geworden, zur Besonnenheit gebracht, sie veredelt und ihnen ihre weitere Lebensbahn geebnet."
"Sokrates pflegte zu den GĂśttern nur schlechthin um das Gute zu beten, als wĂźssten sie am besten, was gut ist."
"Durch das Schaffen des Mannes nämlich kommt in der Regel Geld ins Haus, durch das planlose Wirtschaften der Frau dagegen geht das meiste drauf."
"Mein Herz steht bis zum Hals in gelbem Erntelicht wie unter Sommerhimmeln schnittbereites Land."
"Ich bin nur Flamme, Durst und Schrei und Brand."
"Form ist Wollust, Frieden, himmlisches GenĂźgen, // Doch mich reiĂt es, Ackerschollen umzupflĂźgen."
"Die GrĂźnde (der Regierung) kenne ich nicht, aber ich muss sie missbilligen."
"Wir erleben es nicht, aber Sie werden sehen, dass ich recht habe: In 50 Jahren sind wir alle TĂźrken."
"Sie haben mir so eine bekannte Physiognomie, ich meine, ich mĂźsste Sie kennen."
"Ist die Eisenbahn ein Nutzen fßr Darmstadt oder nicht? Ein bedeutender Nutzen, ohne Frage. Denken Sie nur, wieviele reisen denn an Darmstadt vorbei, die sonst ihr Lebtag nicht vorbeigereist wären?"
"Ich weiĂ nicht, ich habe heutâ schon den ganzen Tag so einen versteckten Durst."
"Bezahlen, wenn man Geld hat, das ist keine Kunst: aber bezahlen, wenn man keines hat, das ist eine Kunst, lieber Mann, und die muss ich erst noch lernen."
"Musik ist keine basisdemokratische Veranstaltung."