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April 10, 2026
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"Bisher war der BĂźrger durch die Trägheit der BĂźrokratie vor vielen Ăbergriffen des BĂźrokratismus geschĂźtzt. Jetzt kommt der Computer und macht das alles in Millisekunden, [âŚ]"
"Nur zu oft ist der Erfinder der faustische Idealist, der die Welt verbessern mĂśchte, aber an den harten Realitäten scheitert. Will er seine Ideen durchsetzen, muĂ er sich mit Mächten einlassen, deren Realitätssinn schärfer und ausgeprägter ist. In der heutigen Zeit sind solche Mächte, ohne daĂ ich damit ein Werturteil aussprechen mĂśchte, vornehmlich Militärs und Manager. [âŚ] Nach meiner Erfahrung sind die Chancen des Einzelnen, sich gegen solches Paktieren zu wehren, gering."
"Zu den Pionieren zähle ich mich unbedingt, ich habe aber auch nichts dagegen, dass Sie mich als Erfinder des Computers bezeichnen, solange Sie sich im klaren sind, dass ich nicht der einzige bin; da gibt es natßrlich neben mir noch mehr, ich hatte nur das Glßck, dass meiner zuerst lief."
"Ich habe nicht die Hälfte von dem erzählt, was ich gesehen habe, weil keiner mir geglaubt hätte."
"Vom Schlaf zum Tode ist ein kleiner Weg."
"VerrĂźckt ist wer seinem Herrn widersprechen will // auch wenn er sagen sollte, den Tag voller Sterne // gesehen zu haben und um Mitternacht die Sonne."
"Nicht grĂśĂre Schmähung einer Frau man spend't, // Als wenn man sie alt oder hässlich nennt."
"Ich glaub' und glaub's und glaub', ich glaube richtig."
"Jassir Arafats Streben war zeit seines Lebens darauf gerichtet, die Palästinenser in die Unabhängigkeit zu fßhren und einen souveränen, lebensfähigen palästinensischen Staat zu errichten."
"Ich habe ihn gehasst wegen des Todes von Israeli und weil er nicht zugelassen hat, dass der Friedensprozess vorankommt."
"Der grĂśĂte Fehler Arafats war, sich dem Terror zuzuwenden. Seine grĂśĂten Leistungen vollbrachte er, als er versuchte, Frieden zu schaffen."
"Arafats politische Linie ist zeitweise problematisch gewesen. Aber seine Bedeutung als Symbol fßr den Kampf des palästinensischen Volkes um einen eigenen Staat kann kaum ßberschätzt werden."
"Arafat wird in Zukunft keine Rolle mehr spielen."
"Arafat ist ein Terrorist. Er sieht aus wie ein Terrorist, er geht wie ein Terrorist und er quakt wie ein Terrorist. Sie kennen doch das englische Sprichwort Ăźber das, was wohl eine Ente sein muss, wenn es aussieht, watschelt und quakt wie eine Ente?"
"Reiche Herzen erleben viel in kurzer Zeit."
"Die Vagabunden sind das Salz der Erde, oder wenigstens der fliegende Same, der die sonst fest am Boden klebende, und am Boden verrottende Cultur Ăźber die ganze Erde verbreitet."
"Die Einsamkeit ist wie der Duft mancher Giftpflanzen, sĂźĂ, aber betäubend, und mit der Zeit geradezu verderblich, selbst fĂźr die stärksten Constitutionen."
"Wer schweigt, scheint zuzustimmen."
"Eine heilige katholische und ebenso apostolische Kirche zu glauben und festzuhalten, werden wir auf Drängen des Glaubens gezwungen, und diese glauben wir fest und bekennen wir aufrichtig, auĂerhalb derer weder Heil noch Vergebung der SĂźnden ist."
"Ăffne ein Fenster, laĂ mich das Licht sehen." alternativ: "[âŚ] laĂ mich mehr Licht sehen."
"Wer steigen will, wenn auch durch wahre Verdienste, der lasse die Bescheidenheit fahren. Auch darin gleicht die Welt den Weibern: mit Scham und ZurĂźckhaltung erreicht man nichts bei ihr."
""Wenn einer die Illusion bekämpft, so ist das das sicherste Zeichen seines unvollkommenden und unzureichenden Wissen"
"Verzweiflung ist unendlich viel lustvoller als Langeweile."
"Gleiche Zaubermacht Ăźbt SchĂśnheit wie Musik, die uns so oft von unbekannten Paradiesen hehres Geheimnis zu enthĂźllen scheint."
"Die Unentschlossenheit ist schlimmer als die Verzweiflung."
"Die Tätigkeit des faulsten Menschen ist intensiver als die des tätigsten Tieres."
"Die Aufrichtigkeit kann dann von Nutzen sein, wenn man sie als Kunstgriff verwendet, oder wenn sie einem, dank ihrer Seltenheit, nicht geglaubt wird."
"Der Betrug ist sozusagen die Seele des gesellschaftlichen Lebens und eine Kunst, ohne die in Wahrheit keine Kunst und kein Talent wenn man nur ihre Wirkung auf die Menschen im Auge hat, vollkommen ist."
"Das Alter ist der Ăbel hĂśchstes; denn es beraubt den Menschen aller GenĂźsse, läĂt ihm aber das Verlangen danach, und bringt alle Leiden mit sich."
"Die Menschen hassen nie so sehr den, der BĂśses tut, noch das BĂśse selbst, wie den, der es beim Namen nennt."
"Wenn das Fernrohr das Auge war, das den Zugang zu einer Welt neuer Tatsachen erĂśffnete und zu neuen Methoden, um diese Tatsachen zu ermitteln, dann war die Druckpresse das Stimmband."
"Problematisch am Fernsehen ist nicht, dass es uns unterhaltsame Themen präsentiert, problematisch ist, dass es jedes Thema als Unterhaltung präsentiert."
"Ohne konkrete Symbole ist der Computer bloĂ ein Haufen Schrott."
"In vieler Hinsicht funktioniert ein Satz durchaus wie eine Maschine, und dies zeigt sich nirgendwo deutlicher als in jenen Sätzen, die wir Fragen nennen."
""Die Historiker wissen auch, dass sie ihre Geschichten zu einem bestimmten Zweck schreiben"
"Die Historiker kommen im allgemeinen nicht zur Hochzeit, sondern zum Begräbnis. In jedem Falle tun sie sich mit einer Autopsie leichter als mit der Berichterstattung ßber offene Entwicklungsprozesse"
"Der BĂźrokrat, der sich mit einem Computer gewappnet hat, ist der heimliche Gesetzgeber unserer Zeit und zugleich eines ihrer grĂśĂten Ăbel."
"Die Krankheit unserer heutigen Städte und Siedlungen ist das traurige Resultat unseres Versagens, menschliche Grundbedßrfnisse ßber wirtschaftliche und industrielle Forderungen zu stellen."
"Ein Ding ist bestimmt durch sein Wesen. Um es so zu gestalten, daĂ es richtig funktioniert â ein GefäĂ, ein Stuhl, ein Haus â, muĂ sein Wesen zuerst erforscht werden; denn es soll seinem Zweck vollendet dienen, d.h. seine Funktion praktisch erfĂźllen, haltbar, billig und âschĂśnâ sein."
"Ich redâ nicht gerne Ăźber mich, kĂśnnen wir nicht Ăźber jemand anderen reden?"
"Mich machen all diese Dinge auf der Welt krank und wahnsinnig deprimiert, aber ich glaube nicht, dass ich als KĂźnstler was tun kann. Die Politiker machen doch ohnehin, was sie wollen."
"Sie wollen frei sein, und verstehen nicht, gerecht zu sein."
""Das ist mehr als ein Verbrechen, das ist ein Fehler!" [soll Polizeiminister FouchĂŠ (1763â1820), andere nennen Talleyrand, Ăźber die Hinrichtung (20.3.1803) des Herzogs d'Enghien durch Konsul Bonaparte gesagt haben.]"
"Die Welt muĂ sicher gemacht werden fĂźr die Demokratie; ihr Friede muĂ aufgebaut werden auf den erprobten Grundlagen politischer Freiheit."
"Freiheit ist nie von der Regierung ausgegangen. Freiheit ist immer von den Untertanen der Regierung ausgegangen. Die Geschichte der Freiheit ist eine Geschichte des Widerstands. Die Geschichte der Freiheit ist eine Geschichte der Beschränkung von Regierungsmacht, nicht ihrer Ausdehnung."
"âJede ländliche Gegend wĂźnschte sich ihren eigenen Ku-Klux, gegrĂźndet in Verschwiegenheit und Geheimnis wie die Mutter-âHĂśhleâ in Pulaski, bis letztlich ein groĂer Ku-Klux-Klan, ein âUnsichtbares Reich des SĂźdensâ entstanden war, in lockerer Organisation miteinander verbunden, um das Land des SĂźdens vor einigen der Ăźbelsten Gefahren in einer Zeit der Umwälzung zu schĂźtzen.â"
"âDie weiĂen Männer des SĂźdens waren aufgerĂźttelt durch den bloĂen Selbsterhaltungstrieb, sich â mit gerechten Mitteln oder mit schrecklichen â zu befreien von der unerträglichen Last einer Regierung, die sich auf die Stimmen der ungebildeten Neger stĂźtzte und im Interesse von Abenteurern gefĂźhrt wurde; (âŚ)â (Ăber die Entstehung der Ku-Klux-Klan nach dem Amerikanischen BĂźrgerkrieg 1865)"
"Die Zucht der Familie ist veränderlich, auswählend, bildend, unterweisend, sie muà das Individuum lenken. Aber der Staat darf nicht lenken; er muà Bedingungen schaffen, aber nicht Individualitäten formen."
"So sollte der Staat z.B. nicht versuchen, die private Moral zu ßberwachen, weil sie in das Gebiet der besonderen Verantwortlichkeit des Einzelnen und nicht in das gehÜrt, auf dem alle Menschen gegenseitig von einander abhängen. Gedanken und Gewissen sind Privatsache. Der Staat soll nur dort eingreifen, wo gemeinsames Handeln, ein einheitliches Gesetz notwendig ist."
"Selbst die absolutesten Monarchen muĂten die Stimmung ihrer Untertanen kennen lernen, Ăberlieferungen beachten und Vorurteile respektieren; die eifrigsten Reformer haben lernen mĂźssen, dass sie sich selbst jeglicher Macht beraubten, wenn sie den schwerfälligen Massen zu weit voraneilten. Auf eine Revolution ist stets eine Reaktion gefolgt, eine RĂźckkehr zu einer noch etwas langsameren politischen Entwicklung."