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April 10, 2026
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"Weit schallend ertĂśnet mein Abschiedsgesang; // Nie habt Ihr ein klagendes Lied gehĂśrt, // So wird Euch auch keines beim Scheiden beschert."
"Wehe dem Fliehenden // Welt hinaus ziehenden!"
"Rastloses Sehnen! // WĂźnschendes Herz, // Immer nur Thränen, // Klage und Schmerz? // Auch ich bin mir schwellender Triebe bewuĂt! // Wer stillet mir endlich die drängende Lust?"
"Leise flehen meine Lieder // Durch die Nacht zu Dir."
"In tiefer Ruh liegt um mich her // Der WaffenbrĂźder Kreis; // Mir ist das Herz so bang und schwer, // Von Sehnsucht mir so heiĂ."
"Du kannst rennen, aber du kannst dich nicht verstecken."
"Wo die Kraft nicht reicht, komme die Täuschung hinzu."
"Wenn die Gerechtigkeit all ihre Strenge anwendete, wĂźrde die Erde bald eine WĂźste sein."
"Die Eine lacht bis zum letzten Backzahn, die Andre bloĂ bis zur ersten Plombe."
"Ist dir die Einsamkeit gute Gesellschaft, dann, Glßcklicher, zähle zu den Glßcklichsten dich; aber verschweige dein Glßck."
"Geben und nehmen kann uns das GlĂźck, was wir hoffen und lieben; aber die Hoffnung beherrscht, so wie die Liebe, das GlĂźck."
"Ruhe, das hĂśchste GlĂźck auf Erden, kommt sehr oft nur durch Einsamkeit in das Herz."
"Ländliche Einsamkeit ziehet also ab von allem, was uns an den Menschen missfällt, verändert oft die bittersten Empfindungen in freundliche Gefßhle, gibt so manche hohe Begeisterung und so manche kleine Freude, die man in Städten nicht hat."
"Ich sterbe. LaĂt mich allein."
"Wer das handelt, der hat gewĂśhnlich den Gewinn; wer alles Ăźberlegt und zaudert, der nicht leicht."
"GroĂe Dinge sind immer mit groĂen Gefahren verknĂźpft."
"Ein Gastfreund hat an seines Gastfreundes Wohlergehen seine besondere Freude und gibt ihm auf Verlangen den wohlmeinendsten Rat."
"Des Menschen Geist wohnt in den Ohren: Wenn er etwas Gutes hĂśret, so erfĂźllet er den Leib mit Wohlgefallen; hĂśret er aber das Gegenteil, so brauset er auf."
"Wäre die Geschichte eine exakte Wissenschaft, so mĂźĂten wir im Stande sein die Zukunft der Staaten zu enthĂźllen. Das kĂśnnen wir aber nicht, denn Ăźberall stĂśĂt die Geschichtswissenschaft auf das Räthsel der PersĂśnlichkeit. Personen, Männer sind es, welche die Geschichte machen."
"Männer machen die Geschichte."
"Kein Volk hat Gott verlassen, das sich nicht selbst verlieĂ."
"Heute aber ist die herrschende Vorstellung, daĂ jeder Mensch eine Masse von Notizen in seinem Kopf herumtragen solle, und das nennt man dann allgemeine Bildung."
"Der Trieb der menschlichen Natur, das Interesse, das dem Staate zu Grunde liegt, ist Ăźberall dasselbe."
"Der Staat kann nicht blos Form sein; bloĂe Formen giebt es gar nicht."
"Der hĂśchste denkbare Grad der Gleichheit, der Communismus, ist, weil er die UnterdrĂźckung aller natĂźrlichen Neigungen voraussetzt, der hĂśchste denkbare Grad der Knechtschaft."
"Das ĂbermaĂ der Freiheit wird Sklaverei, denn wenn es keine Autorität mehr gibt, so ist der Starke unumschränkt, und der Schwache verfällt dem Rechte der Faust. Die Ăberspannung der Freiheit fĂźhrt nicht allein zur Knechtschaft, sondern ist selbst schon Knechtschaft."
"Alle Politik ist Kunst, AusfĂźhrung, Einbilden der Idee in den sprĂśden Stoff."
"Und selbst der unerschĂźtterlichste Konservative, der sich nachts nicht auf die StraĂe wagt, der nur zĂśgernd Wasser trinkt oder Luft einatmet, wird sich jetzt fragen mĂźssen, ob seine persĂśnliche Freiheit wirklich dadurch vergrĂśĂert wird, dass man an den Ăśffentlichen Einrichtungen spart."
"Was einer ist, was einer war, // Beim Scheiden wird es offenbar. // Wir hĂśrens nicht, wenn Gottes Weise summt, // Wir schaudern erst, wenn sie verstummt."
"und der Seher wird vielleicht am tiefsten in die Zukunft schauen, wenn die Gegenwart beruhigt ist."
"Leben ist eine Zusammenkunft, zu der immer nur eine begrenzte Zahl auf einmal geladen ist, und nie wird die Einladung wiederholt."
"Die Jahre des Wiederaufrichtens nach ungeheurem Einsturz, das sind die guten Wachstumsjahre der VĂślker."
"Auch die bittersten Worte, die Menschen einander sagen, wirken selten so entzweiend wie die unausgesprochenen, die der eine vom andern vergeblich erwartet."
"Sind auch schwarz des Bauern Hände, // WeiĂbrod iĂt er bis an's Ende;"
"Auf! Matrosen, die Anker gelichtet, // Segel gespannt und KompaĂ gerichtet! // Liebchen, Ade! Scheiden thut weh; // Morgen geht's in die wogende See."
"[...] zu lernen ist, daĂ nicht die bessere Sache den irdischen Sieg erficht, sondern die besser verfochtene Sache."
"Und nichts Sensationelleres gibt es in der Welt als die Zeit, in der man lebt!"
"Nichts ist verblĂźffender als die einfache Wahrheit, nichts ist exotischer als unsere Umwelt, nichts ist phantasievoller als die Sachlichkeit."
"Der Reporter hat keine Tendenz, hat nicht zu rechtfertigen und hat keinen Standpunkt. Er hat unbefangen Zeuge zu sein und unbefangene Zeugenschaft zu liefern."
"Auch die willfährigsten Staatsphilosophen kÜnnten keine Entschuldigung dafßr finden, daà ein Land seine Ordnung aufrechterhält durch eine Armee von Lockspitzeln."
"Was hier die Wirtschaft spart, zahlt später die Gesellschaft tausendfach zurßck."
""Ein gutes Foto ist nicht einfach die Reproduktion eines Objekts oder einer Gruppe von Objekten"
"Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie."
"Eine Forschung, die nichts anderes als BĂźcher hervorbringt, genĂźgt nicht."
"Genossen, ich kenne den strengen Charakter der VerfĂźgungen des Genossen Trotzki und bin so tief Ăźberzeugt, in so vollkommenem MaĂe Ăźberzeugt von der Richtigkeit, ZweckmäĂigkeit und Notwendigkeit der von Genossen Trotzki im Interesse der Sache erteilten VerfĂźgung, dass ich die erteilte VerfĂźgung voll und ganz unterstĂźtze. W. Uljanow (Lenin)"
"Was eine Koalition angeht, so kann ich darĂźber nicht einmal ernstlich sprechen. Trotzki hat schon vor langer Zeit gesagt, dass eine Verbindung unmĂśglich sei. Trotzki begriff das, und von jener Zeit an hat es keinen besseren Bolschewisten gegeben."
"Worin bestehen unsere Differenzen mit Trotzki? [âŚ] Kurz er ist ein Kautskianer."
"Trotzki hat bislang in keiner ernsten Frage den Marxismus betreffend eine feste Position bezogen. Es gelingt ihm stets, in die Spalten dieser oder jener Meinungsverschiedenheit einzudringen und verlässt dann die eine Seite wieder zugunsten der anderen."
"das ist wirklich eine Meisterleistung. Da stand alles, aber auch alles drin. Unbegreiflich, wie das einer schreiben kann, der nicht in Deutschland lebt. Conclusion: Krieg oder Revolution. Ich weiĂ das nicht ... er weiĂ mehr und kann mehr, der Trotzki."
"Man muss fßr immer Schluss machen mit dem Popen- und Quäkergeschwätz ßber den heiligen Wert des menschlichen Lebens."