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April 10, 2026
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""Unwissenheit schadet sehr, Wissen genügt nicht." - Johann Albrecht Bengel, Heino Gaese (Hrsg. und Übersetzer): "Denksprüche. Ein Lesebuch zum Gnomon", A. Francke Verlag, Tübingen und Basel 2004, ISBN 3772080510, Seite 140"
"Unser Wissen ist ein kritisches Raten, ein Netz von Hypothesen, ein Gewebe von Vermutungen."
""Universitäten sind nicht da, um ein Wissen zu lehren, welches erforderlich ist, um zu einer bestimmten Art des Broderwerbs zu befähigen. Ihre Aufgabe ist es nicht, geschickte Rechtsgelehrte oder Aerzte oder Ingenieure zu bilden, sondern tüchtige und veredelte menschliche Wesen." - John Stuart Mill: Rektoratsrede an der Universität St. Andrews 1867. Deutsch von :w:Adolf Wahrmund. In: Gesammelte Werke Erster Band. Leipzig 1869. S. 206 books.google"
""Und wir wissen heute - wie wenig wir wissen. Niemals wurde eine Beobachtung gemacht, ohne daß hundert Beobachtungen außer acht gelassen wurden. Nie wird etwas beurteilt, ohne daß uns eine boshafte Wahrheit verspottet und uns durch einen Irrtum wieder verlorenginge." - H.G. Wells, Menschen, Göttern gleich"
"Stell dir eine Welt vor, in der jeder Mensch auf der Erde freien Zugang zum gesamten menschlichem Wissen hat. Das ist, was wir machen."
"So sind die guten Menschen die Lehrer der Nichtguten, und die nichtguten Menschen sind der Stoff für die Guten. Wer seine Lehrer nicht werthielte und seinen Stoff nicht liebte, der wäre bei allem Wissen in schwerem Irrtum. Das ist das große Geheimnis."
""So haben ganze Welten von Vorstellungen, wenn man sie wirklich beherrscht, in einer Nuß Platz, und Alles, was man w e i ß, nicht blos rauschen und brausen gehört hat, läßt sich in drei Worten sagen." - Ferdinand Kürnberger, Literarische Herzenssachen, Verlag von L. Rosner, Wien 1877, S. 340, archive.org, zweiter Hauptsatz verwendet als Motto in Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus"
"Sie brauchen nichts zu wissen, sie sind ein reicher Mann, aber ich bin ein armer Teufel, mir muss was einfallen."
"Sehr viele und vielleicht die meisten Menschen müssen, um etwas zu finden, erst wissen, daß es da ist."
""[...] schwatzt noch so hoch gelehrt, // Man weiß doch nichts als was man selbst erfährt!" - Christoph Martin Wieland, Oberon, Zweyter Gesang, 24. in: C. M. Wielands sämmtliche Werke, Zwey und zwanzigster Band, bey Georg Joachim Göschen, Leipzig 1796, S 70f. books.google"
""Sage nicht Alles, was du weißt, aber wisse alles, was du sagst." - Matthias Claudius, An meinen Sohn Johannes, 1799. Aus: ASMUS omnia sua SECUM portans, oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen, Siebenter Theil. Wandsbeck: beym Verfasser, 1802. S. 83"
"Nach Wissen suchen, heißt Tag für Tag dazu gewinnen."
"Man muss schon etwas wissen, um verbergen zu können, dass man nichts weiß."
"Man kann vieles unbewusst wissen, indem man es nur fühlt, aber nicht weiß."
"Keiner von uns weiß, was er wirkt, was er anderen gibt."
""In wenigen Minuten werde ich mehr wissen als Sie." - Alfred Delp, Letzte Worte zum Gefängnispfarrer, zitiert nach: Hans Rothfels, Zur 25. Wiederkehr des 20. Juli 1944, Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 17. Jahrgang 1969, 3. Heft/Juli, S. 240, Institut für Zeitgeschichte München"
"Im Grunde sind alle Menschen behindert, der Vorzug von uns Behinderten allerdings ist, dass wir es wissen."
"Ich glaube nicht zu wissen, was ich nicht weiß." - Sokrates, nach Platon, Apologie des Sokrates, Erste Rede, 21d; meist zitiert als: "Ich weiß, daß ich nichts weiß."
"Geist und Wissen schützen uns nicht vor den Stürmen des Lebens, das müssen auch meine Figuren erfahren. Lieb gewordene Dinge zu verlieren, ist häufig der Preis für das Experiment, das unser Leben darstellt."
""Für das Kind ist es nicht halb so bedeutsam zu wissen als zu fühlen." - Rachel Carson: The Sense of Wonder, Harper and Row, New York 1965, S. 45; zitiert von Andreas Weber: Mehr Matsch! - Kinder brauchen Natur, Ullstein, Berlin 2011, S. 7"
"Es ist viel sicherer, zu wenig als zuviel zu wissen."
"“Es ist nicht genug zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.” Goethe#Wilhelm Meister"
""Es ist nicht das Wissen allein, was uns glücklich macht - es ist die Qualität des Wissens - die subjektive Beschaffenheit des Wissens. Vollkommnes Wissen ist Überzeugung und sie ist es, die uns glücklich macht und befriedigt." - Novalis, Das allgemeine Brouillon, Materialien zur Enzyklopädistik 1798/99"
"Es dürfte uns gut tun, uns manchmal daran zu erinnern, dass wir zwar in dem Wenigen, das wir wissen, sehr verschieden sein mögen, dass wir aber in unserer grenzenlosen Unwissenheit alle gleich sind."
""Ein Mensch kann nicht Alles wissen, aber etwas muß jeder haben, was er ordentlich versteht." - Gustav Freytag, Die verlorene Handschrift [1864]. Roman in fünf Büchern. 2. Theil. 16. Auflage. Leipzig: Hirzel, 1886. S. 10."
"Doch wir horchen allein dem Gerücht und wissen durchaus nichts."
"Die Menge meint, alles zu wissen und alles zu begreifen, und je dümmer sie ist, desto weiter erscheint ihr ihr Horizont."
""Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." - Joseph Weizenbaum, sein letzter Artikel in der Sueddeutschen Zeitung, sueddeutsche.de, 8. Januar 2008"
""Die Alten hatten ein Gewissen ohne Wissen, wir heut zu tag haben das Wissen ohne Gewissen." - Julius Wilhelm Zincgref: Apophtegmata teutsch. Hrsg. von Theodor Verweyen, Dieter Mertens und Werner Wilhelm Schnabel. Berlin/Boston: De Gruyter 2011, S. 338 Nr. 1921 ISBN 978-3-484-97151-6 (abgerufen über De Gruyter Online: https://doi.org/10.1515/9783484971516)."
"Der Zweifel ist dem Wissen nicht unterlegen, sondern überlegen. Der Fortschritt ist der Sohn des Zweifels. Der Verstand, der nicht mehr zweifelt, unterliegt dem Verstand."
"Der Pirat des Wissens ist ein guter Pirat. Wenn ich noch einmal jung wäre, dann würde ich ein Schiff bauen, das so hieße: Pirat des Wissens."
"Der künstlerisch Begabte sieht nicht nur, was er weiß, sondern er weiß auch, was er sieht."
""Der Irrglaube, daß nur das rational Erfaßbare oder gar nur das wissenschaftlich Nachweisbare zum festen Wissensbesitz der Menschheit gehöre, wirkt sich verderblich aus. Er führt die »wissenschaftich aufgeklärte« Jugend dazu, den ungeheuren Schatz von Wissen und Weisheit über Bord zu werfen, der in den Traditionen jeder alten Kultur wie in den Lehren der großen Weltreligionen enthalten ist." - Konrad Lorenz, Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit (1973), zitiert nach 29. Aufl., München 2002, ISBN 3-492-20050-8, S. 70"
""Der Grad unserer Erregung wächst in umgekehrtem Verhältnis zu unserer Kenntnis der Tatsachen"
""Der echte Dichter ist allwissend"
"Denn man muss wissen, daß alle Erkenntnis zwei Enden habe, bei denen man sie fassen kann, das eine a priori das andere a posteriori."
""Denn für den Unwissenden ist alles möglich." - Christoph Martin Wieland, Die Abentheuer des Don Sylvio von Rosalva, Auf Kosten Albrecht Friederich Bartholomäi, Ulm 1764, Drittes Capitel, S. 12 books.google"
""Denn auch das Wissen selbst ist eine Macht." - Francis Bacon, Meditationes Sacræ , 11. Artikel "De Hæresibus" [Of Heresies] in "Essaies. Religious Meditations. Places of Perswasion and Disswasion", 1597"
"Das Wissen, wo es als höchstes Prinzip auftritt, tötet notwendig den Enthusiasmus, den Geist und jenen aus irrationalen Quellen fließenden menschlichen Instinkt, der für die Konflikte die einfachste Lösung findet."
"Das Wissen muss ein Können werden."
"Das Wissen macht uns weder besser, noch glücklicher."
"Das Wissen ist Kind der Erfahrung."
"Das Wissen hat nur dadurch Wert, dass es einen Beitrag liefert zur allseitigen Entfaltung der ganzen Menschennatur."
""Das tibetische System vermittelt dem Schüler jedoch nicht nur Wissen, es verfügt auch über eine differenzierte Methodik, mit deren Hilfe seine geistigen Fähigkeiten trainiert werden." - Tenzin Gyatso, "Mein Leben und mein Volk - Die Tragödie Tibets" aus dem Amerikanischen von Maria Steininger; Droemersche Verlagsanstalt 1962"
""Das Publikum, das ist ein Mann, // Der alles weiß und gar nichts kann." - Ludwig Robert, Das Publikum. In: Fünf Bücher deutscher Lieder und Gedichte. Hrsg. von Gustav Schwab. 3. Auflage. Leipzig: Weidmann, 1848. S. 474."
"Das praktische Wissen besteht in der Verstellungskunst."
"Das Gute wissen, weit ist noch das Tun davon; das Böse kennen ist des Bösen Anfang schon."
"Darin aber liegt die höchste Weisheit, daß ihr weise werdet durch die lebendigste Liebe. Alles Wissen aber ist ohne die Liebe nichts nütze! Darum bekümmert euch nicht so sehr um ein vieles Wissen, sondern daß ihr viel liebet, so wird euch die Liebe geben, was euch kein Wissen je geben kann!"
"Ausbildung ohne Bildung führt zu Wissen ohne Gewissen."
"Aphorismen, da sie ein gebrochenes Wissen darstellen, laden die Menschen ein, weiter zu forschen."