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April 10, 2026
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"Schande hindert Tugend."
"Die Tugend in der Mitte, sagte der Teufel und setzte sich zwischen zwei Juristen."
"Die Tugend einer Jungfrau kennt keine Grenze, der Groll einer Frau kein Ende."
"Demut, diese schöne Tugend, ehrt das Alter und die Jugend."
""Wir leben schließlich in einer hochkapitalistischen Gesellschaft. Verschwendung gilt hier als höchste Tugend." - Haruki Murakami, Tanz mit dem Schafsmann. Übersetzer: Sabine Mangold. btb Verlag, 9. Auflage, Oktober 2003, ISBN 978-3-442-73074-2, S. 26"
"Wie in der Grammatik zwei Verneinungen eine Bejahung ausmachen, so gelten in der Heiratsmoral zwei Prostitutionen für eine Tugend." - Charles Fourier, zitiert in Friedrich Engels: "Vom Ursprung der Familie, des Staates und des Privateigentums"
""Wer reichlich Genüsse liebt, wird mager an der Tugend; wer in die Freuden der Tafel sich versenkt, den werden Sorgen treffen; wer träge ist zur Zeit der Manneskraft, der verliert seine Zeit; wer lässig ist in seinem Alter, der geht ruhmlos zu Grabe." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 360. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1979, ISBN 3-424-00625-4"
"Was ist Tugend ohne Liebe? Ein schmuckloses, lebloses Ding."
"Was außer Unwissen und die Überzeugung, dass Unwissen eine Tugend ist, zeichnet die Unterschicht vor allem aus? Intolerante Prüderie, bigotte Frömmigkeit und die unerschütterliche Überzeugung, dass die diesen Dingen innewohnende verklemmte Moral für alle zu gelten hat."
"Warum lieben wir die Tugend an andern zehnmal mehr als an uns? Warum fühlen wir so viel Wärme gegen einen Aufopfernden und halten's für Schuldigkeit bei uns? Einmal müssen wir uns irren."
""Und eine einzige Tugend fordert mein Gemüte // Von jeglichem Geschöpf, die leichteste: die Güte." - Carl Spitteler, Olympischer Frühling, V, Dritter Gesang: Die Menschen. Zürich: Artemis Verlag, 1945. gutenberg.de"
""Tugend will ermuntert sein, Bosheit kann man schon allein!" - Wilhelm Busch, Plisch und Plum, siebtes Kapitel. In: Was beliebt ist auch erlaubt. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke II. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, München, 2008. S. 485. ISBN 3570030040"
""Tugenden und Mädchen sind am schönsten, ehe sie wissen, daß sie schön sind." - Ludwig Börne, Kritische Schriften. Hg. von Edgar Schumacher. Zürich: Artemis-Verlag, 1964. Seite 256"
"Tugend und absolute Macht passen nicht zusammen."
"Tugend, ohne sie ist der Terror verderblich; Terror, ohne ihn ist die Tugend machtlos."
""Seine größte Tugend war seine Neugier - dieser Mann wollte tsatsächlich etwas wissen, wollte alles durchstreifen, auskosten, herauskriegen. Noch dort, wo er irrte, war er groß." - Hannes Stein, über Johann Wolfgang von Goethe, Goethe war der Beste. In: Immer Recht haben. Frankfurt am Main, 2008, S. 57. ISBN 978-3-8218-0963-2"
""Schönheit vergeht, weil Tugend besteht." - Karl Kraus, F229 p 5, Sprüche und Widersprüche (II. Moral, Christentum); Suhrkamp, Frankfurt am Main 1986, S. 54"
"Schöne Worte und schmeichlerisches Gehabe gehen selten mit wahrer Tugend einher."
""Ohne Zivilcourage sind alle anderen Tugenden nutzlos." - Edward Abbey, Confessions of a Barbarian: Selections from the Journals of Edward Abbey, 1951-1989 (1994)"
""Ohne Tugend und Weisheit kann keine freie Verfassung bestehen." - Georg Forster, Über die Beziehung der Staatskunst auf das Glück der Menschheit. Aus: Werke, Band 3, Leipzig: Insel, [1971]. S. 715f."
"Nie habe ich einen gesehen, der der Tugend mehr ergeben war als der Sinnlichkeit."
"Nicht die Tugend fordert man von uns, sondern nur ihre Maske. Wenn wir uns zu verstellen wissen, so ist man zufrieden."
"Mehr als jede andere Tugend betont der Buddhismus Uneigennützigkeit, die in Liebe und heilender Hinwendung Ausdruck findet."
"Lobenswerte Eigenschaften nennen wir Tugenden."
""In dem glücklichen Mittelstande der menschlichen Gesellschaft, worinn ich gebohren wurde, sieht man die Anbauung des Geistes, und die Ausübung der meisten Tugenden nicht nur als Pflichten, sondern auch als den Grund unsers Wohlergehens an; und ich werde mich dieser Vortheile allezeit dankbarlich erinnern, weil ich Ihnen das unschätzbare Glück Ihrer Liebe schuldig bin." - Sophie von La Roche, Geschichte des Fräuleins von Sternheim. 1. Theil. Hrsg. von Christoph Martin Wieland. Bern, 1773. S. 47."
"Ihr Mut wächst; die Tugend wird gestärkt durch die Wunde."
""Ich werde mich an den Sünden und Tugenden meiner Vorfahren rächen." - Otto Dix, Notiz 1920; zitiert nach Diether Schmidt: Otto Dix im Selbstbildnis, Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, 2. Aufl. Berlin 1981, S. 201"
""Himmel und Hölle setzen zwei verschiedene Arten von Menschen voraus: gute und böse; aber der größte Teil der Menschen schwankt zwischen Laster und Tugend." - David Hume, Über die Unsterblichkeit der Seele (1757, postum veröffentl. 1777), übersetzt von Friedrich Paulsen, Leipzig 3: Meiner, 1905. S. 161"
"Großmut findet immer Bewunderer, selten Nachahmer, denn sie ist eine zu kostspielige Tugend."
"Geringer als Gold ist Silber, geringer als die Tugenden das Gold."
""Gemeiner Tugenden kann nur ein Held entrathen." - Friedrich von Hagedorn, An den Marschall von Frankreich, Grafen von S. Aus: Moralische Gedichte. Zweyte, vermehrte Ausgabe. Hamburg: Bohn, 1753. S. 256."
"Geduld ist eine Tugend des Indianers und bringt einem christlichen Weißen keine Schande."
"Geburt macht edel, behauptest du! Nur ein Zitat; // Die Tugend adelt mehr als das Geblüt, in der Tat. // Ohne Gelehrsamkeit und edle Taten, // bleibst du schutzlos wie ein Vogel in Not geraten. // Ob dein Vater vom Beruf Arzt oder große Heiliger, // was nutzt? Deine Räude bleibt deine Peiniger. // Nur Den Armseligen ist Beistand von Töten gerecht, // Adel gibt keine Tugend, Adel hat kein Erbrecht."
""Es muß was Schönes sein um die Tugend, Herr Hauptmann, aber ich bin ein armer Kerl." - Georg Büchner, Wozzeck / Wozzeck. In: Georg Büchner's Sämmtliche Werke, Hrsg. Karl Emil Franzos, Sauerländer, Frankfurt am Main 1879, S. 165"
"Es ist keine Tugend, edel geboren zu werden, sondern sich edel zu machen."
"Eine Tugend, die immer beschützt werden muss, ist nicht die Schildwache wert."
"Eine der wichtigsten Tugenden im gesellschaftlichen Leben, die täglich seltener wird, ist die Verschwiegenheit."
"Die wahre Ruhe der Gemüter // Ist Tugend und Genügsamkeit."
"Die Tugend wohnt im Herzen und sonst nirgends."
""Die Tugend ist nicht ein Wissen, sondern ein Wollen." - Karl Salomo Zachariae, Die allgemeine Erziehungslehre: Von den Mitteln zur Erreichung des Endzwecks der Erziehung, II. Von der Erziehung in der engeren Bedeutung. Aus: Vierzig Bücher vom Staate. Sechster Band. Heidelberg: C. F. Winter, 1842. S. 20."
"Die Tugend des freien Menschen zeigt sich ebenso groß im Vermeiden wie im Überwinden von Gefahren."
"Die Stärke ist die Grundlage aller Tugend."
"Die naturhafte Neigung ist der Anfang der Tugend."
"Die Narren reden am liebsten von der Weisheit, die Schurken von der Tugend."
""Die höchste Schönheit, die der Mensch erreichen kann, ist, daß er alle Leidenschaften in sich zu einem Kunstwerk verarbeitet, daß er wie ein Gott über allen steht und sie regiert, so daß sie nur immer von der Kraft der Seele zeigen, aber nie in widrige Verzerrung ausarten, und die höchste, ja ich möchte sagen die einzige Tugend, die der Mensch besitzen kann, ist die Wahrheit gegen sich und andre." - Sophie Bernhardi, Lebensansicht. In: Athenaeum, Hrsg. August Wilhelm Schlegel und Friedrich Schlegel, Dritten Bandes Zweites Stück, bei Heinrich Frölich, Berlin 1800, S. 210 f.,"
""Die höchste Erkenntnis tut ab die Erkenntnis, höchste Liebe vergisst die Liebe. Höchste Tugend ist nicht Tugend." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 271. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1979, ISBN 3-424-00625-4"
"Die Demut ist die Tugend, durch die der Mensch in der richtigen Erkenntnis seines Wesens sich selbst gering erscheint."
"Der Tugend gleich, hat auch Verbrechen seine Stufen."
"Der Tugend folgt die Belohnung, dem Laster die Strafe."
"Der Despotismus ist bequemer als die Freiheit, wie das Laster bequemer als die Tugend ist."