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April 10, 2026
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""Zufriedenheit ist nur, so wie der Tag // Die Folge von der Sonne, so der Glanz, // Der Ausbruch deiner sonnenklaren Seele." - Leopold Schefer, Laienbrevier, Mai, 23. Aus: Ausgewählte Werke. Band 11. Berlin: Veit und Comp., 1845. S. 165"
""Wollen wir uns finden, so dürfen wir nicht in unser Inneres hinabsteigen: draußen sind wir zu finden, draußen. Wie der wesenlose Regenbogen spannt sich unsere Seele über den unaufhaltsamen Sturz des Daseins. Wir besitzen unser Selbst nicht: von außen weht es uns an, es flieht uns für lange und kehrt uns in einem Hauch zurück." - Hugo von Hofmannsthal, Über Gedichte. In: Die neue Rundschau, XVter Jahrgang der freien Bühne, Erster Band, S. Fischer, Berlin 1904, S. 131,"
"Wir reisen nicht nur an andere Orte, sondern vor allem reisen wir in andere Verfassungen der eigenen Seele."
"Wir lagen auf der Wiese und baumelten mit der Seele."
""Wer sein Herz ausschüttet, verschenkt auch etwas vom Inhalt seiner Seele." - Gerhard Uhlenbruck, Kein Blatt vor den Mund nehmen", Hrsg. Prof. Wolfgang Mieder, Ralf Reglin Verlag Köln, Ausgabe 2005, S. 83, ISBN 3-930620-25-1"
""Wer hortet, was vergänglich ist // gräbt seine Seel in Dreck und Mist." Sebastian Brant, Das Narrenschiff, Leipzig 1958, Ins Hochdeutsche übertragen von Margot Richter, S. 21"
"Weder für die Wollüste des Geistes noch für die Wollüste des Körpers ist der Mensch allein geschaffen: In beiden stürzt Übermaß ihn ins Elend."
"Wahrheit ist das Sprechen einer vertrauten Seele zu einer vertrauten Seele."
"Während unsere Seele voll Gefühl ist, sind unsere Reden voll Zweckmäßigkeit."
"Unter allen Leidenschaften der Seele bringt die Traurigkeit am meisten Schaden für den Leib."
""Und meine Seele spannte // Weit ihre Flügel aus, // Flog durch die stillen Lande, // Als flöge sie nach Haus." - Joseph von Eichendorff, Mondnacht, um 1835, Verse 9-12. In: Joseph Freiherrn von Eichendorff’s sämmtliche Werke, 1. Band, Zweite Auflage, Voigt & Günther, Leipzig 1864, S. 604, siehe auch Wikipedia:Mondnacht (Eichendorff)"
"Über den Wassern deiner Seele schwebt unaufhörlich ein dunkler Vogel: Unruhe."
"Soll ein Buch seinen Zweck erreichen, so muss es eine Seele haben, nämlich die Seele des Verfassers. Ist es bei zugeknöpftem Rock geschrieben, so mag ich es nicht lesen."
"So winzig sind der Frauen Seelen, dass mancher annimmt, dass sie gänzlich fehlen."
""So vergehn die Schatten und verwehen im Nichts, // und die Westwinde spielen im Hag, // und die Fenster meiner Seele spiegeln des Lichts // kommenden jungen Tag." - John Greenleaf Whittier: Mein Psalm, (orig.: My Psalm) übersetzt von Mally von Have Behler, in: Komm, leb mit mir, Silva-Verlag Iserlohn 1947, S.243"
"So ist es auf Erden: Jede Seele wird geprüft und wird auch getröstet."
"Sing, unsterbliche Seele, der sündigen Menschen Erlösung."
"Sie halten die Welt zusammen. Frauen sind inspirierend, sie haben so viel Humor und besitzen oft großartige Seelen. Bei den Männern bin ich mir da nicht so sicher. Die Männer nehmen sich im Vergleich immer viel mehr zusammen und warten mit ihren Emotionen bis zur nächsten Geschäftsreise."
""Seele bin ich, dem Himmelsmeere entstiegen, // Auch der Götter Nektar, Hu-Gott, der das Böse verabscheut. // Wahrheit-Gerechtigkeit folgend streb ich nach Gutem. // Mein heiliger Name, der Name der göttlichen Seele - // Ist rein von Makel" - Ägyptisches Totenbuch, Kapitel LXXXV `Um in eine lebendige Seele verwandelt zu werden´, nach der Übersetzung von Gregoire Kolpaktchy"
"Sage mir, Kind, hat denn die Seele ein Geschlecht?"
"Ohne Enthusiasmus, der die Seele mit einer gesunden Wärme erfüllt, wird nie etwas Großes zu Stande gebracht werden."
""Monologe: laute Athemzüge der Seele." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebücher, 4. Band. 5907 (1861). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Berlin: Behr, 1905. S. 191"
"Mitunter sitzt die ganze Seele in eines Zahnes dunkler Höhle."
"Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen, denn andere Wasser strömen nach. Auch die Seelen steigen gleichsam aus den Wassern empor."
"Man darf nicht vergessen, dass man der Jugend nur das in die Seele legen darf, von dem man wünscht, dass es immer darin bleibe."
""Körperlich darf man sich ruhig verausgaben, aber seine Seele muss man davon freihalten." - Haruki Murakami, Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt. Übersetzer: Annelie Ortmanns. btb Verlag, 2. Auflage, Dezember 2007, ISBN 978-3-442-73627-0, S. 75"
""Kann er mir mehr, als seine Seele geben!?" - Albert Lortzing, Udine, Romantische Zauberoper in vier Aufzügen, Breitkopf und Härtel, Leipzig 1845, Zweiter Act, Siebente Scene, Nr. 11, Udine, S. 20,"
""Jeder Zwang ist Gift für die Seele." - Ludwig Börne, Briefe aus Paris. 21. Brief, Paris, Sonntag, den 26. Dezember 1830. Aus: Sämtliche Schriften. Neu bearbeitet und hg. von Inge und Peter Rippmann, Bd. 1-3, Düsseldorf: Melzer-Verlag, 1964. Band 3, S. 103"
"Jede Seele ist unsterblich; denn das Stetsbewegte ist unsterblich."
"Jede Seele, die sich rettet, rettet auch ihren Leib."
"In Hollywood bezahlen sie Dir tausend Dollar für einen Kuss und fünfzig Cents für Deine Seele."
"In der Ausschweifung jeder Art liegt viel Seelenkälte; sie ist ein überlegter und freiwilliger Missbrauch des Vergnügens."
""Ich glaube nicht, daß mit dem Tod alles aus ist. Dieser wunderbare menschliche Körper, dieses so unendlich komplizierte System, unsere Seele, unsere Phantasie, unserer Gedanken - alles nur für ein einmaliges kurzes Erdenleben? Nein, das glaube ich nicht. Kein Schöpfer wäre so verschwenderisch. Wir verlassen die Erde. Aber wir kommen wieder." - Heinz Rühmann (1985), abgedruckt in: Heinz Rühmann: Gedanken, Zitate. Zusammengestellt von Edith Jeske. Zürich, 1996. ISBN 3-906715-05-1. S. 94."
"Hoffnung ist die zweite Seele der Unglücklichen."
"Helfe mir Gott, echte Tränen vor meinen Bildern zu vergießen! Dort werden meine Runzeln, meine blasse Haut sichtbar bleiben, dort wird sich für immer meine flüchtige Seele eingraben."
"Hast du etwas, so teile mir's mit, und ich zahle, was recht ist; // Bist du etwas, o dann tauschen die Seelen wir aus."
"Güte ist das Feingefühl roher Seelen."
"Großmut muss eine beständige Eigenschaft der Seele sein und ihr nicht nur ruckweise entfahren."
"Gleichgültigkeit bringt wenigstens kein Leid, // Und Enthusiasmus wird in feinen Kreisen // Einfach Betrunkenheit der Seele heißen."
"Gesicht und Seele sind wie Silbenmaß und Gedanken."
"Geduld birgt verborgene Schätze der Seele in sich."
"Freundschaft ist die Hochzeit der Seele."
"Es ist unglaublich, wie viel Kraft die Seele dem Körper zu leihen vermag."
""Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden." - Georg Trakl, Frühling der Seele, in: Sebastian im Traum, Kurt Wolff Verlag, Leipzig 1915, S. 75, archive.org"
"Es gibt kein Leiden des Körpers, von dem die Seele nicht profitiert."
"Es gibt eine gewisse Eintracht der Seelen, die sich sogleich beim ersten Anblick bemerkbar macht."
"Erst im Wald kam alles zur Ruhe in mir, meine Seele wurde ausgeglichen und voller Macht."
"Erquickung hast Du nicht gewonnen, // Wenn sie dir nicht aus eigner Seele quillt."
"Erlebnisse der Seele sind Zustände der Begeisterung und prophetischer Ahndung, die sich aufgrund von Traumerfahrungen einstellen."
""Eine Seele ohne Zwang ist auch ohne Laster." - Peter Hille, Des Platonikers Sohn. In: Dramatische Dichtungen, Gesammelte Werke, Dritter Band, Schuster & Loeffler, Berlin und Leipzig 1904, S. 70,"