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April 10, 2026
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"Wer einst als erster des Frevels unterfängt, // Dass er dich, Wald, mit hartem Beil bedrängt, // Der soll sein eigner Stab mit hartem Stahl aufspiessen, // Und Erysichthon gleich soll er Hunger bĂźĂen."
"Wenn ein Mann die Hälfte eines Tages in den Wäldern aus Liebe zu ihnen umhergeht, so ist er in Gefahr, als Bummler angesehen zu werden; aber wenn er seinen ganzen Tag als Spekulant ausnĂźtzt, jene Wälder abschert und die Erde vor der Zeit kahl macht, so wird er als fleiĂiger und unternehmender BĂźrger geschätzt. Als wenn eine Gemeinde kein anderes Interesse an ihren Wäldern hätte, als sie abzuhauen!"
"Wald ist mehr als die Summe der Bäume."
"Unter allen Bemßhungen des Forstwirts ist wohl keine wichtiger und verdienstlicher, als die Nachzucht des Holzes, oder die Erziehung junger Wälder, weil dadurch die jährliche Holzabgabe wieder ersetzt, und dem Wald eine ewige Dauer verschaft werden muss."
"So war es Mode, ein eifriger Priester Dianens zu erscheinen, sobald einmal der grßne Rock angezogen war. Jetzt ist es Mode, verächtlich die Nase zu rßmpfen, wo nur von Jagen die Rede ist, mit Brillen und Regenschirmen, statt mit Bßchse und Bßchsenranzen in den Wald zu gehen, den fßr untauglich zum Forst zu erklären, welcher Gefallen an der Jagd findet."
"Sie sehn den Wald vor lauter Bäumen nicht."
"Regungslos war ich, Baum mitten im Wald // Und wusste die Wahrheit nie gesehener Dinge."
"Nur der Einsame findet den Wald; wo ihn mehrere suchen, da flieht er, und nur die Bäume bleiben zurßck."
"Nehmt dem Walde alles Wild und laĂt ihm nur noch die Streusammler, Leseholzträger und Holzdiebe, und fĂźrwahr, ihr habt die Poesie desselben, und mit ihr den unendlichen Reiz, den er fĂźr viele hat, gänzlich vernichtet!"
"Mir sind die Städte Feind, mir Freund die Wälder."
"Leb wohl, mein alter Wald, lebt wohl, ihr heil'gen Kronen, // Euch konnte hoch genug kein Dank, kein Opfer wohnen."
"Komm, leb mit mir und liebe mich; // ich will die Wonne lehren dich, // die Wiesen, Berge, Wald gewähren, // die SchÜnheit der Natur dich lehren."
"In des Waldes finstern Grßnden // Und in HÜhlen tief versteckt // Ruht der Räuber allerkßhnster, // Bis ihn seine Rosa weckt."
"In den Wäldern kehren wir zur Vernunft und zum Glauben zurßck."
"Glaube mir, ich habe es erfahren, du wirst ein Mehreres in den Wäldern finden als in den Bßchern; Bäume und Steine werden dich lehren, was kein Lehrmeister dir zu hÜren gibt."
"Es läĂt sich keine dauerhafte Forstwirtschaft denken und erwarten, wenn die Holzabgabe aus den Wäldern nicht auf Nachhaltigkeit berechnet ist. Jede weise Forstdirektion muss daher die Waldungen [âŚ] so hoch als mĂśglich, doch so zu benutzen suchen, daĂ die Nachkommenschaft wenigstens ebensoviel Vorteil daraus ziehen kann, wie sich die jetzt lebende Generation zueignet."
"Es ist nicht dringlich zurzeit, den Hirsch zu schonen. Es ist dringlich zurzeit, ihn zu schieĂen. [...] Man rettet den deutschen Wald ja nicht, indem man 'Oh Tannenbaum' singt."
"Erst im Wald kam alles zur Ruhe in mir, meine Seele wurde ausgeglichen und voller Macht."
"Ein Blatt aus sommerlichen Tagen, // Ich nahm es so im Wandern mit, // Auf daĂ es einst mir mĂśge sagen, // Wie laut die Nachtigall geschlagen, // Wie grĂźn der Wald, den ich durchschritt."
"Durch die Wälder, durch die Auen // Zog ich leichten Sinns dahin."
"Die Wälder sind der Länder hÜchste Zierde."
"Bambi ist [...] nicht nur den Wäldern, sondern auch sich selbst zur Plage geworden. Kßmmerlinge und Seuchen sind als die sicheren Anzeichen einer zu hohen Wilddichte weit verbreitet."
"Aus dem Wald ist alle europäische Kultur, die geistige nicht minder als die materielle, hervorgegangen."
"Auch streift der Mensch in den Wäldern seine Jahre ab wie die Schlange ihre Haut und ist, in welchem Jahre seines Lebens er auch stehen mag, doch immer ein Kind. In den Wäldern ist immerwährende Jugend. In diesen Pflanzungen Gottes herrscht Wßrde und Heiligkeit, eine immerwährende Festlichkeit wird bereitet, und kein Gast vermag zu erkennen, wie er in tausend Jahren ihrer ßberdrßssig werden sollte."
"Alle Theorie ist grau, und nur der Wald und die Erfahrung sind grĂźn."
"Niemals ist das Bßndnis mit einem Mächtigen verlässlich."
"Es ist nicht leicht zu bewerkstelligen, dass sich mehrere leitende PersĂśnlichkeiten gegen eine einzige verbĂźnden; gelingt es, so ist dieses BĂźndnis oft nicht von langer Dauer."
"Doch mit des Geschickes Mächten / Ist kein ew'ger Bund zu flechten, / Und das Unglßck schreitet schnell."
"Aus der Geschichte geht hervor, dass Bßndnisse und Garantien meistens der erste Schritt zur Unterwerfung eines Teils, natßrlich des schwächern sind, wenn er nicht auf der Hut ist."
"Spannung ist alles und Entladung. Und hĂśchste Lebensweisheit, seine Spannung immer richtig zu entladen."
"Schnell wirst du den Bogen brechen, wenn du ihn immer gespannt hältst."
"In den Momenten stärkster geistiger Anspannung sieht der Mensch keineswegs geistreich, vielmehr schafsdumm aus."
"Familienbeziehungen gehĂśren einer Sphäre an, in der die sonst Ăźblichen Regeln des Urteils und des Handelns auĂer Kraft gesetzt sind. Sie sind ein Labyrinth von Spannungen, Streitereien und VersĂśhnungen, deren Logik widerspruchsvoll ist und deren WertmaĂstäbe´ und Kriterien oft so verborgen sind, wie der gekrĂźmmte Raum eines in sich geschlossenen Universums."
""Der Mensch braucht Drang, Spannung"
"Den fĂźnf Genres Horror, Porno, Melodram, Spannung und Komik entsprechen fĂźnf KĂśrperausscheidungen: Erbrochenes, Sperma, Tränen, SchweiĂ und Urin. Und jedes Genre will eine dieser Ausscheidungen herbeifĂźhren: Das Melodram will Tränen, der Porno Sperma, der Horror das Erbrechen, die Spannung den SchweiĂausbruch. Die Komik will zweierlei: Entweder soll sich der Mensch vor Lachen bepissen oder Tränen lachen. Das ist der Unterschied zur Hochkunst: Alle fĂźnf Genres wollen den Konsumenten eindeutig auĂer Gefecht setzen."
"Sinnliche Ausschweifung ist viel Ăśfter die Folge als die Ursache einer zerrĂźtteten Gesundheit."
"Nach einer Ausschweifung fĂźhlt man sich stets noch einsamer, noch verlassener."
"In der Ausschweifung jeder Art liegt viel Seelenkälte; sie ist ein ßberlegter und freiwilliger Missbrauch des Vergnßgens."
"Die Mutter der Ausschweifung ist nicht die Freude, sondern die Freudlosigkeit."
""Die Ausschweifung beruht nicht auf irgendetwas Physischem"
"Alles, was du den Ausschweifungen hingabst, wird dir verloren sein."
"Wie Motten lockt der Glanz die Mädchen an."
"Was glänzt, ist fßr den Augenblick geboren; // Das Echte bleibt der Nachwelt unverloren."
"Was der heutigen Welt trotz allen äuĂeren Glanzes, ihrer Erfindungen und Wirtschaftswunder fehlt, ist jenes MindestmaĂ an GĂźte, MĂźtterlichkeit, Erbarmen, Takt und ZartgefĂźhl, welches der Welt des Mannes durch die Frau zugeordnet ist."
"Vielleicht brächte ich es so weit, in Glanz zu leben, aber ich hätte dann alles andere nicht, meine absolute Freiheit und mein Leben fßr mich."
"Es ist nicht alles deutsch, was nicht glänzt."
"Der christliche Glaube ist eine groĂartige Kathedrale mit gĂśttlich bebilderten Fenstern. Steht man drauĂen, sieht man keine himmlische Herrlichkeit, noch kann man sich Ăźberhaupt eine vorstellen; steht man in ihr, enthĂźllt jeder Lichtstrahl eine Harmonie unaussprechlichen Glanzes."
"Als ich einst Prinz war von Arkadien // Lebt' ich in Reichtum, Glanz und Pracht."
"Charakterlosigkeit ist ein Mythos, den biedere Individuen geschaffen haben, um damit die Faszination anderer Leute erklären zu kÜnnen."
"Was wir heutzutage aus der Sprache der Spektren heraus hĂśren, ist eine wirkliche Sphärenmusik des Atoms, ein Zusammenklingen ganzzahliger Verhältnisse, eine bei aller Mannigfaltigkeit zunehmende Ordnung und Harmonie. FĂźr alle Zeiten wird die Theorie der Spektrallinien den Namen Bohrs tragen. Aber noch ein anderer Name wird dauernd mit ihr verknĂźpft sein, der Name Plancks. Alle ganzzahligen Gesetze der Spektrallinien und der Atomistik flieĂen letzten Endes aus der Quantentheorie. Sie ist das geheimnisvolle Organon, auf dem die Natur die Spektralmusik spielt und nach dessen Rhythmus sie den Bau der Atome und der Kerne regelt."