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""Sie litten alle unter der Angst, keine Zeit fĂźr alles zu haben, und wuĂten nicht, daĂ Zeit haben nichts anderes heiĂt, als keine Zeit fĂźr alles zu haben." - Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften. In: Robert Musil, Gesammelte Werke in Einzelausgaben, herausgegeben von Adolf FrisĂŠ, Rowohlt Verlag, Hamburg 1957, S. 1077,"
""Reiche Herzen erleben viel in kurzer Zeit." - Friedrich Spielhagen, Problematische Naturen, Erste Abtheilung, Kap. 50. Sämtliche Werke. Band 1, Leipzig: Staackmann, 1874. S. 531"
""Raum-Zeit ohne Masse-Energie gibt es nicht." - Donald Lynden-Bell. Beitrag "Inertia" in Gravitational dynamics: ed. by O. Lahav, E. Terlevich, R. J. Terlevich. - Cambridge : Cambridge University Press, 1996, Seite 235 - zitiert im Vorwort zu Max Jammer: Concepts of Mass in Contemporary Physics and Philosophy, Princeton University Press, 2000, ISBN 0-691-01017-X, Seite vii."
""Menschen, Menschen alle, streckt die Hände // Ueber Meere, Wälder in die Welt zur Einigkeit! // Daà sich Herz zu Herzen sende: // Neue Zeit!" - Gerrit Engelke, Mensch zu Mensch. Aus: Rhythmus des neuen Europa. Gedichte. Jena: Diederichs, 1921. S. 7"
""Lasst uns unserem hĂśheren Berufe getreu neben der ergiebigsten Holzzucht die natĂźrliche Bestimmung der Wälder nicht aus dem Blicke verlieren. [âŚ] Wo Wälder und Bäume verschwinden, tritt DĂźrre und Ăde an ihre Stelle. [âŚ] Der Fall des ersten Baumes war bekanntlich der Anfang, aber der Fall des letzten ist ebenso gewiss auch das Ende der Zivilisation. Zwischen diesen zwei Grenzpunkten des VĂślkerlebens bewegen wir uns. Die Zeit des letzteren liegt in unserer Hand!" - Gottlob KĂśnig, Ansprache bei der Versammlung deutscher Land- und Forstwirte in BrĂźnn/ThĂźringen, 1840"
""Langweiliger Besuch macht Zeit und Zimmer enger: // O Himmel, schĂźtze mich vor jedem MĂźĂiggänger!" - Friedrich von Hagedorn, Wunsch. Aus: Moralische Gedichte. Zweyte, vermehrte Ausgabe. Hamburg: Bohn, 1753. S. 247."
"Kein Tag hat genug Zeit, aber jeden Tag sollten wir uns genug Zeit nehmen. (John Donne, englischer Dichter 1572-1631)"
""Keine andere Kultur sägt so intensiv an dem Ast, auf dem sie sich befindet und kein Land hat sich so grßndlich von seiner Identität verabschiedet wie Deutschland. Zwar haben wir die reichste Erbengeneration aller Zeiten, jenseits der materiellen Werte sind wir aber bettelarm." - Peter Hahne, Interview in der Westfalenpost vom 19. November 2004, verÜffentlicht auf www.peter-hahne.de"
""Jedwede Zeit hat ihre Wehen." - Ferdinand Freiligrath, Gedichte: Der PhĂśnix. In: Gesammelte Dichtungen. 1. Band. Stuttgart: GĂśschen, 1871. S. 197."
""Jede Zeit hat ihre Neurose - und jede Zeit braucht ihre Psychotherapie." - Viktor Frankl, Das Leiden am sinnlosen Leben, 1977, S. 11"
""Jede groĂe Zeit erfasst den ganzen Menschen." - Theodor Mommsen, RĂśmische Geschichte, Erster Band, FĂźnfte Auflage, Zweites Buch, Kapitel IX, Weidmannsche Buchhandlung, Berlin 1868, S. 486,"
""Ich bin akkreditiert, habe eine Kamera und viel Zeit. Das ist eine tĂśdliche Kombination." - Oliver Pocher, Ăźber die Entscheidung der ARD, ihn als Berichterstatter bei der FuĂballeuropameisterschaft 2008 zu verpflichten, Stuttgarter Nachrichten Nr. 92/2008 vom 19. April 2008, S. 37"
""Hierin liegt die SchÜnheit der Literatur: Sie sinkt nicht herab zur Materie, taucht den Geist nicht in die niedrigsten Mächte, sondern sie gibt Kraft, sich in kßrzester Zeit wieder aufzurichten und zum Seienden hinaufzueilen. In einem solchen Leben ist auch das Unten ein Oben." Synesios von Kyrene, Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), ßbersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 23"
""Heutzutage ist die Welt das BĂśse. Das BĂśse ist gewissermaĂen zum einzigen universellen Ausdruck unserer Zeit geworden. (...) Der ganze Globus durchtränkt sich nach und nach mit derselben Art Verderbtheit, Elend und Trauer, die im Hitler-Deutschland herrschten..." - Wols, JĂźrgen Claus, Theorien zeitgenĂśssischer Malerei, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 1963, S.112"
""FĂźr die Zeit, die einem andere stehlen, gibt es kein FundbĂźro!" - Gerhard Uhlenbruck, Kein Blatt vor den Mund nehmen, Hrsg. Prof. Wolfgang Mieder, Ralf Reglin Verlag KĂśln, Ausgabe 2005, S. 181, ISBN 3-930620-25-1"
""Frisch auf, zum frÜhlichen Jagen, // Es ist nun an der Zeit;" - Friedrich de la Motte FouquÊ, Kriegslied fßr die freiwilligen Jäger, 1813, in: Gedichte, Zweiter Band, Gedichte aus dem Manns=Alter, Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart und Tßbingen 1817, S. 98,"
""Es wird bei uns Deutschen mit wenig so viel Zeit totgeschlagen, wie mit Bier trinken." - Otto von Bismarck, Rede im Deutschen Reichstag, 28. März 1881. zitiert in: Klaus Emmerich: Ach, diese Deutschen. Eine Nation auf der Suche nach ihrer 4. Identität. BÜhlau, 2000. ISBN 9783205992431. S. 24."
""Es ist ein einfĂśrmiges Ding um das Menschengeschlecht. Die meisten verarbeiten den grĂśĂten Teil der Zeit, um zu leben, und das biĂchen, das ihnen von Freiheit Ăźbrig bleibt, ängstigt sie so, daĂ sie alle Mittel aufsuchen, um es los zu werden." - Johann Wolfgang von Goethe, Die Leiden des jungen Werther, 1774; hier in der zweiten Fassung von 1787. Originaltext. Erstes Buch, 17. Mai 1771"
""Es gibt keinen Grund mehr, von der guten alten Zeit zu schwärmen, in der nur die Schlote, nicht die Gehirne rauchten." - Helmut A. Gansterer in: Good News. VaBene Verlag Klosterneuburg-Wien 2004, ISBN 3-85167-154-6, S. 187"
""Es gibt ein sehr probates Mittel, // die Zeit zu halten am Schlawittel: // Man nimmt die Taschenuhr zur Hand // und folgt dem Zeiger unverwandt." - Christian Morgenstern, PalmstrÜm, Die Zeit. Aus: Ausgewählte Werke. Hg. von Klaus Schuhmann, Leipzig: Insel, 1975. S. 310"
""Einszweidrei, im Sauseschritt // läuft die Zeit, wir laufen mit." - Wilhelm Busch, Julchen. Eine unruhige Nacht. In: Was beliebt ist auch erlaubt. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke II. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, Mßnchen, 2008. ISBN 3570030040, S. 277"
""Ein jeder ist ein Kind der Zeit." - Leopold Schefer, Laienbrevier, April, 25. Aus: Ausgewählte Werke. Band 11. Berlin: Veit und Comp., 1845. S. 124"
""Durch die Maschine ist die Zeit zur Beherrscherin des Menschen geworden." - Erich Fromm, Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft, Ăźberarbeitet v. Rainer Funk, 36. Aufl., dtv MĂźnchen 2009. S. 160. Aus dem Englischen von Brigitte Stein"
""Die Zeitung ist die Konserve der Zeit." - Karl Kraus, SprĂźche und WidersprĂźche (VIII. Stimmungen, Worte); Suhrkamp, Frankfurt am Main 1986, S. 174"
""Die Zeit, die ist ein sonderbares Ding." - Hugo von Hofmannsthal, Der Rosenkavalier, KomĂśdie fĂźr Musik, S. Fischer, Berlin 1911, Marschallin, S. 60,"
""Die Zeit entzieht in der Regel den meisten Dingen ihr Gift und macht sie harmlos." - Haruki Murakami, Mister Aufziehvogel, btb Verlag, 8. Auflage, Dezember 2000, ISBN 978-3-442-72668-4, S. 103"
""Die Zeiten sind in uns und nicht wir in ihnen." - Ernst Barlach, Die gute Zeit, zitiert nach: Ernst Barlach, Das dichterische Werk, Hrsg. Klaus Lazarowicz, R. Piper, MĂźnchen 1956, S. 493, books.google.de"
""Der Aufschub ist ein Dieb der Zeit." - Edward Young: Klagen, 1. Nacht. In: Klagen, oder Nachtgedanken Ăźber Leben, Tod, und Unsterblichkeit. Ăbersetzt von Johann Arnold Ebert. Band 1. Leipzig: Schwickert, 1790, S. 64 f., Vers 392"
""Dem Mimen flicht die Nachwelt keine Kränze, // Drum muà er geizen mit der Gegenwart, //"
""Ach, daà es doch wie damals wär! // Doch kommt die schÜne Zeit nicht wieder her!" - August Kopisch, Die Heinzelmännchen. Aus: Werke. Hrsg. von Carl BÜtticher. 1. Band. Berlin: Weidmann, 1856. S. 127."
""Wissen, was die Welt bewegt." Werbespruch, NDR Info, 2007"
""Wissen ist Macht - Macht ist Wissen." - Wilhelm Liebknecht, Festrede gehalten zum Stiftungsfest des Dresdener Bildungs-Vereins am 5. Februar 1872, Neue Auflage, Berlin 1891, SB Berlin"
""Wir wissen es nicht, [... und ...] wir werden es niemals wissen." - Emil Du Bois-Reymond, Ăber die Grenzen des Naturerkennens, Ein Vortrag in der zweiten Ăśffentlichen Sitzung der 45. Versammlung deutscher Naturforscher und Ărzte zu Leipzig am 14. August 1872, Verlag von Veit & Co., Leipzig 1872, S. 33, www.deutschestextarchiv.de, siehe auch Wikipedia: Ignoramus et ignorabimus"
""Wir wissen erstaunlich wenig Ăźber die verschiedenen Aspekte unserer Umwelt, von ihren frĂźhesten Anfängen bis zu ihrem jetzigen Zustand. Auch die Frage, wie sie bewahrt und geschĂźtzt werden kann, ist noch nicht beantwortet. In sämtlichen Diskussionen Ăźberschätzen alle Parteien das AusmaĂ und die Zuverlässigkeit des vorhandenen Wissens." - Michael Crichton: Welt in Angst. MĂźnchen 2005. ISBN 3-89667-210-X. Nachwort. S. 514. Ăbersetzer: Ulnke Wasel und Klaus Timmermann"
""Wir mĂźssen wissen, // Wir werden wissen." - David Hilbert, Naturerkennen und Logik, Schlusssatz, 8. September 1930 in KĂśnigsberg auf der Versammlung Deutscher Naturforscher und Ărzte. In: David Hilbert, Gesammelte Abhandlungen, Dritter Band, Verlag von Julius Springer, Berlin 1935, S. 387, auch als Schlusssatz einer dazugehĂśrigen Radioansprache (mp3) und als Inschrift des Grabsteins von David Hilbert in GĂśttingen"
""Wenn einer die Illusion bekämpft, so ist das das sicherste Zeichen seines unvollkommenen und unzureichenden Wissens - eben ein Zeichen dafßr, dass er einer Illusion zum Opfer gefallen ist." - Giacomo Leopardi, Gedanken aus dem Zibaldone"
""Was ist Wissen, das nicht von der Liebe ausgeht?" - Bettina von Arnim, Goethes Briefwechsel mit einem Kinde. 3. Auflage. Hrsg. von Herman Grimm. Berlin: Wilhelm Hertz, 1881. S. 545."
""Wahrlich es ist nicht das Wissen, sondern das Lernen, nicht das Besitzen sondern das Erwerben, nicht das Da-Seyn, sondern das Hinkommen, was den grĂśssten Genuss gewährt." - Carl Friedrich GauĂ, Schreiben Gauss an Wolfgang Bolyai, GĂśttingen, 2. 9. 1808. In Franz Schmidt, Paul Stäckel (Hrsg.): Briefwechsel zwischen Carl Friedrich Gauss und Wolfgang Bolyai, B. G. Teubner, Leipzig 1899, S. 94 (bei der University of Michigan: im Internet-Archiv: [http://www.archive.org/details/briefwechselzwi00gausgoog)"
""Unwissenheit schadet sehr, Wissen genĂźgt nicht." - Johann Albrecht Bengel, Heino Gaese (Hrsg. und Ăbersetzer): "DenksprĂźche. Ein Lesebuch zum Gnomon", A. Francke Verlag, TĂźbingen und Basel 2004, ISBN 3772080510, Seite 140"
""Universitäten sind nicht da, um ein Wissen zu lehren, welches erforderlich ist, um zu einer bestimmten Art des Broderwerbs zu befähigen. Ihre Aufgabe ist es nicht, geschickte Rechtsgelehrte oder Aerzte oder Ingenieure zu bilden, sondern tßchtige und veredelte menschliche Wesen." - John Stuart Mill: Rektoratsrede an der Universität St. Andrews 1867. Deutsch von :w:Adolf Wahrmund. In: Gesammelte Werke Erster Band. Leipzig 1869. S. 206 books.google"
""Und wir wissen heute - wie wenig wir wissen. Niemals wurde eine Beobachtung gemacht, ohne daĂ hundert Beobachtungen auĂer acht gelassen wurden. Nie wird etwas beurteilt, ohne daĂ uns eine boshafte Wahrheit verspottet und uns durch einen Irrtum wieder verlorenginge." - H.G. Wells, Menschen, GĂśttern gleich"
""So haben ganze Welten von Vorstellungen, wenn man sie wirklich beherrscht, in einer NuĂ Platz, und Alles, was man w e i Ă, nicht blos rauschen und brausen gehĂśrt hat, läĂt sich in drei Worten sagen." - Ferdinand KĂźrnberger, Literarische Herzenssachen, Verlag von L. Rosner, Wien 1877, S. 340, archive.org, zweiter Hauptsatz verwendet als Motto in Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus"
""[...] schwatzt noch so hoch gelehrt, // Man weià doch nichts als was man selbst erfährt!" - Christoph Martin Wieland, Oberon, Zweyter Gesang, 24. in: C. M. Wielands sämmtliche Werke, Zwey und zwanzigster Band, bey Georg Joachim GÜschen, Leipzig 1796, S 70f. books.google"
""Sage nicht Alles, was du weiĂt, aber wisse alles, was du sagst." - Matthias Claudius, An meinen Sohn Johannes, 1799. Aus: ASMUS omnia sua SECUM portans, oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen, Siebenter Theil. Wandsbeck: beym Verfasser, 1802. S. 83"
""In wenigen Minuten werde ich mehr wissen als Sie." - Alfred Delp, Letzte Worte zum Gefängnispfarrer, zitiert nach: Hans Rothfels, Zur 25. Wiederkehr des 20. Juli 1944, Vierteljahrshefte fßr Zeitgeschichte, 17. Jahrgang 1969, 3. Heft/Juli, S. 240, Institut fßr Zeitgeschichte Mßnchen"
"Ich glaube nicht zu wissen, was ich nicht weiĂ." - Sokrates, nach Platon, Apologie des Sokrates, Erste Rede, 21d; meist zitiert als: "Ich weiĂ, daĂ ich nichts weiĂ."
""FĂźr das Kind ist es nicht halb so bedeutsam zu wissen als zu fĂźhlen." - Rachel Carson: The Sense of Wonder, Harper and Row, New York 1965, S. 45; zitiert von Andreas Weber: Mehr Matsch! - Kinder brauchen Natur, Ullstein, Berlin 2011, S. 7"
"âEs ist nicht genug zu wissen, man muĂ auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muĂ auch tun.â Goethe#Wilhelm Meister"
""Es ist nicht das Wissen allein, was uns glĂźcklich macht - es ist die Qualität des Wissens - die subjektive Beschaffenheit des Wissens. Vollkommnes Wissen ist Ăberzeugung und sie ist es, die uns glĂźcklich macht und befriedigt." - Novalis, Das allgemeine Brouillon, Materialien zur Enzyklopädistik 1798/99"
""Ein Mensch kann nicht Alles wissen, aber etwas muĂ jeder haben, was er ordentlich versteht." - Gustav Freytag, Die verlorene Handschrift [1864]. Roman in fĂźnf BĂźchern. 2. Theil. 16. Auflage. Leipzig: Hirzel, 1886. S. 10."