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""Alles Denken ist ihnen verhaĂt. Sie pfeifen auf den Menschen! Sie wollen Maschinen sein, Schrauben, Räder, Kolben, Riemen - doch noch lieber als Maschinen wären sie Munition: Bomben, Schrapnells, Granaten. Wie gerne wĂźrden sie krepieren auf irgendeinem Feld! Der Name auf einem Kriegerdenkmal ist der Traum ihrer Pubertät." - ĂdĂśn von HorvĂĄth, Jugend ohne Gott"
""Aber die Sprache um ein Wort ärmer machen heiĂt das Denken der Nation um einen Begriff ärmer machen." - Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, Zweiter Band, Zum ersten Buch, zweite Hälfte, Kapitel 12"
""Jazz ist nicht tot, meine Damen und Herren, er riecht nur komisch." â Frank Zappa, Ansage zu dem Titel âBe-Bop Tango Of The Old Jazzmen's Churchâ auf dem Live-Album âRoxy & Elsewhereâ"
"Und wer eine andre Religion als den Islam begehrt, nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im Jenseits wird er verloren sein."
""Wenn die Religion von dem vielen Dampf, den sie machen muĂ, nur nicht bald selbst verdampft!" - Christian Dietrich Grabbe, Napoleon oder die hundert Tage, IV, 1 / Jouve. Zitiert nach: Napoleon oder die hundert Tage. Ein Drama in fĂźnf AufzĂźgen. Joh. Christ. Hermann'sche Buchhandlung, Frankfurt am Main 1831, S. 179,"
""Religionen sind dem Volke notwendig, und sind ihm eine unschätzbare Wohltat. Wenn sie jedoch den Fortschritten der Menschheit in der Erkenntnis der Wahrheit sich entgegenstellen wollen; so mĂźssen sie mit mĂśglichster Schonung bei Seite geschoben werden." - Die Welt als Wille und Vorstellung, Zweiter Band, Ergänzungen zum ersten Buch, Zweite Hälfte, 17. Ăber das metaphysische BedĂźrfnis des Menschen, s. 64500;1425."
""Religion kann die Evolution als SchĂśpfung interpretieren. Naturwissenschaftliche Erkenntnis kann SchĂśpfung als evolutiven ProzeĂ konkretisieren. Religion kann so dem Ganzen der Evolution einen Sinn zuschreiben, den die Naturwissenschaft von der Evolution nicht ablesen, bestenfalls vermuten kann." - Hans KĂźng, Der Anfang aller Dinge: Naturwissenschaft und Religion, Piper 2005, S. 169 ISBN 978-3492047876"
""Religion ist keine Privatsache, sondern sie drängt auch immer ins Ăśffentliche Leben und in die Gestaltung des Lebens, sonst ist sie nicht. Es gibt keinen bloĂ geglaubten Glauben, sondern er will gelebt sein und hat damit immer auch eine politische Dimension." - Thierse Ăźber das Verhältnis des Islam zu anderen Religionen, im Gespräch mit Detlev LĂźcke und Thorsten WĂśhlert, âDas Parlamentâ, 18./25. Januar 2002"
""Religion ist in den seltensten Fällen Trost und in den meisten Fällen eher eine Aufstachelung zu Hass und Gewalt. Gläubige Menschen gehen oft unzivilisiert miteinander um, weil sie ja der Meinung sind, im Besitz der einzigen Wahrheit zu sein - ohne sie begrßnden zu mßssen. Das ist was ganz Schlimmes." - Dieter Nuhr, TV-Beileger zum Stern Nr. 25/2007 vom 14. Juni 2007, S. 3"
""Religion ist eine menschliche Erfindung, die sich schleichend ausbreitet. Man weiĂ sehr wohl, wie sie beginnt, wie sich schĂźchtern die ersten Kulte etablieren und dann entwickeln, wie die ersten GĂśtter Gestalt annehmen und diverse Funktionen bekommen, und wie sich ihre Zahl verringert, bis es schlieĂlich nur noch einen gibt." - Umberto Eco, Jean-Claude Carrière, Stephen Jay Gould, Jean Delumeau: Das Ende aller Zeiten, DuMont Verlag KĂśln 1999, ISBN 3-7701-4882-7, S. 214]"
""Politik ohne Religion ist eine Menschenfalle." - Mahatma Gandhi zitiert von Prof. Dr. Hubertus Mynarek, Odernheim, in âGedanken zur Logik der Machtâ, gkpn.de"
""Nur die Religion kann Europa wieder auferwecken, und die VĂślker versĂśhnen, und die Christenheit mit neuer Herrlichkeit sichtbar auf Erden in ihr altes friedenstiftendes Amt installieren." - Novalis, Fragmente, in: Novalis Schriften, 2. Teil, hg.v. Ludwig Tieck/ Friedrich Schlegel, Verlag G. Reimer, 5. Aufl., Berlin 1837, S. 284f."
""Nicht der hat Religion, der an eine heilige Schrift glaubt, sondern der welcher keiner bedarf und wohl selbst eine machen kĂśnnte." - Friedrich Schleiermacher, Ăber die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern, 2. (1799)"
""Man nennt das Christenthum die Religion des Mitleidens. - Das Mitleiden steht im Gegensatz zu den tonischen Affekten, welche die Energie des LebensgefĂźhls erhĂśhn: es wirkt depressiv. Man verliert Kraft, wenn man mitleidet." - Friedrich Nietzsche, Der Antichrist , Kapitel 7"
""Jesus wollte diese Kirche nicht!" - Eugen Drewermann, in: DER SPIEGEL vom 23. Dezember 1991, dokumentiert in: Worum es eigentlich geht, Protokoll einer Verurteilung. MĂźnchen: KĂśsel Verlag GmbH & Co., 1992, ISBN 3-466-20356-2, S. 438-449"
""Ihre sogenannte Religion wirkt bloà wie ein Opiat: reizend, betäubend, Schmerzen aus Schwäche stillend." (1798) - Novalis. Fragmente "Blßtenstaub" 1798( Werke. Briefe, hrsg. v. E. Wasmuth, 4 Bde, Heidelberg 1953-57, Bd. I, S. 331 - Aphorismus 83)"
""Ich traf, sprach und aĂ sogar mit Leuten, die man in Amerika fĂźr weiĂ gehalten hätte. Aber die weiĂe Einstellung war in ihrem Kopf ausgelĂśscht worden, durch die Religion des Islam." - Malcolm X im Brief aus Mekka, zitiert in: âDer Islam als Alternativeâ, ISBN 3-424-01114-2, 1995, S. 190"
""Ich bin ein Gegner der Religion. Sie lehrt uns, damit zufrieden zu sein, dass wir die Welt nicht verstehen." - Richard Dawkins, Der Gotteswahn, Ullstein Verlag, September 2007, ISBN 3550086881. Ăbersetzer: Sebastian Vogel"
""Es wird geschummelt - in dem Sinn nämlich, dass zentralen Fragen ausgewichen wird. Das nenne ich die âinterreligiĂśse Schummeleiâ, von der ich glaube, dass sie nach dem 11. September nicht mehr mĂśglich ist." - Wolfgang Huber, zum interreligiĂśsen Dialog zwischen Christen und Muslimen; Interview mit der "ZEIT" und dem DeutschlandRadio vom 23. Mai 2003, auch verĂśffentlicht bei EKD.de"
""Die Religionen sehen ihre heiligen Bßcher zwar auch als absolute Wahrheit an, trotzdem gibt es dort einen gewissen Wandel. In der Mathematik dagegen verändert sich, was wir einmal wissen, nie mehr." - Albrecht Beutelspacher, Interview in DER SPIEGEL 50/2004 vom 6. Dezember 2004, Seite 191, spiegel.de"
""Die Religionen MĂźsen alle Tolleriret werden und Mus der fiscal nuhr das auge darauf haben, das keine der andern abruch Tuhe, den hier mus ein jeder nach Seiner Fasson Selich werden!" - Friedrich II. von PreuĂen, Rand-VerfĂźgung des KĂśnigs zum Immediat-Bericht des Geistlichen Departements. Berlin 1740 Mai 22: Katholische Schulen und Proselytenmacherei - In: Max Lehmann: Preussen und die katholische Kirche seit 1640. Nach den Acten des Geheimen Staatsarchives. 2. Theil. 1740-1747. Leipzig: Hirzel, 1881. S. 4*"
""Die Religion kann nie schlimmer sinken, als wenn sie solchermaĂen zur Staatsreligion erhoben wird." - zitiert bei: W. Beutin, âHeinrich Heineâ, S. 210, in: â2000 Jahre Folter im Namen Gottesâ, 1998, S. 136"
""[...] die Religion ist der Idealismus des Volkes." - Johannes Scherr, Der letzte Sonnensohn. In: Die Gartenlaube, Herft 48, Verlag von Ernst Keil, Leipzig 1874, S. 775"
""Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, die Religion aber braucht er zum Handeln." - Max Planck, Religion und Naturwissenschaft, Vortrag, gehalten im Baltikum im Mai 1937. In: Vorträge Reden Erinnerungen, Hrsg. Hans Roos und Armin Hermann, Springer, Berlin/Heidelberg 2001, ISBN 9783642625206, S. 170,"
""Die Ehrfurcht vor dem universalen und alles durchdringenden Geist der Wahrheit hat mich in die Politik gefĂźhrt; und ich kann ohne ZĂśgern und doch in aller Demut sagen, dass ein Mensch, der behauptet, Religion habe nichts mit Politik zu tun, nicht weiĂ, was Religion bedeutet." - Mahatma Gandhi, zitiert nach Hubertus Mynarek, âGedanken zur Logik der Machtâ, aus: âAufklärung und Kritikâ 1/1998, S. 27 ff."
""Der soziale Lernort Schule ist weder ein religionsfreier noch ein rechtsfreier Bereich." - Joachim Kahl: "Religionsfreiheit fĂźr alle - Gegen ein Kopftuchverbot", Homepage der Humanistischen Union Marburg (Stand 8/2007)'"
""Das Geheimnis, um das es hier geht, aber ist: DaĂ man mit der Aufopferung Gottes auch die Welt opfert, daĂ der Verrat an der Religion den Verrat an der Kultur nach sich zieht, nach sich ziehen muĂ. Die abendländische Kultur wird genau so lange leben wie die abendländische Religion." - Gertrud von Le Fort: Der Kranz der Engel [1946]. Teil II in: Das SchweiĂtuch der Veronika. Ehrenwirth MĂźnchen 1949. S. 620"
""Alle Religionen sind schĂśn, die uns zu guten Menschen machen." - Berthold Auerbach, Auf der HĂśhe. 5. Kap. Roman in acht BĂźchern. 7. Auflage. 1. Bd. Stuttgart: Cotta, 1868. S. 141."
""alle Religionen Seindt gleich und guht wan nuhr die leĂźte so sie profesiren Erliche leĂźte seindt, und wen TĂźrken und Heiden kähmen und wolten das Land PĂśpliren, so wollen wier sie Mosqueen und Kirchen bauen." - Friedrich II. von PreuĂen, Rand-VerfĂźgung des KĂśnigs zum Immediat-Bericht des General-Directoriums. Berlin 1740 Juni 15: Ein Katholik sucht in Frankfurt das BĂźrgerrecht nach - In: Max Lehmann: Preussen und die katholische Kirche seit 1640. Nach den Acten des Geheimen Staatsarchives. 2. Theil. 1740-1747. Leipzig: Hirzel, 1881. S. 3* - [Alle Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute, die sie bekennen, ehrliche Leute sind, und wenn TĂźrken und Heiden kämen und wollten das Land bevĂślkern, so wollen wir ihnen Moscheen und Kirchen bauen.]"
""Alle Religionen geistiger Natur sind Erfindungen des Menschen." - Anton Szandor LaVey, Die Satanische Bibel, Second Sight Books, 1999 Berlin, ISBN 3-00-004343-8, S. 45"
""Die Wissenschaft hat festgestellt ..." MĂźndlich Ăźberliefert. Titel des Liedanfangs Nr. 164, in: die mundorgel, Mundorgel-Verlag, KĂśln o. J. ."
""Zwischen Weimar und Buchenwald erfĂźllte sich das Schicksal der Deutschen. Zwischen Weimar und Buchenwald fĂźhrte der Weg von der Wissenschaft zur Barbarei, zur wissenschaftlich betriebenen Barbarei." - Saul Kussiel Padover, LĂźgendetektor â Vernehmungen im besiegten Deutschland, Eichborn GmbH & Co. Verlag KG: Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-8218-4478-7, S. 293; gemeint ist das Ende der Weimarer Republik 1933 und die Errichtung von Konzentrationslagern durch die Nazis"
""Wohl keine Entwicklung der modernen Wissenschaft hat das menschliche Denken nachhaltiger beeinfluĂt als die Geburt der Quantentheorie. Jäh wurden die Physiker eine Generation vor uns aus jahrhundertealten Denkmustern herausgerissen und fĂźhlten sich zur Auseinandersetzung mit einer neuen Metaphysik aufgerufen. Bis zum heutigen Tag währen die Qualen, die dieser ProzeĂ der Neuorientierung bedeutete. Im Grunde haben die Physiker einen schweren Verlust erlitten: sie verloren ihren Halt in der Realität." - (Original engl.) - Bryce DeWitt und Neill Graham zitiert in: Quantenrealität : jenseits der Neuen Physik / Nick Herbert: aus dem Engl. von Traude Wess. - Basel [etc.] : Birkhäuser, cop. 1987 ISBN 3-7643-1871-6"
""Wissenschaft wird von Menschen gemacht" - Werner Heisenberg in seiner Autobiografie Der Teil und das Ganze, Piper & Co. Verlag MĂźnchen 1969, zitiert in Wolfgang RĂśĂler: Eine kleine Nachtphysik, Birkhäuser Verlag 2007, ISBN 978-3-76437-743-4, S. 10"
""Wissenschaftliches Plagiat: Man kann sich zwar mit fremden Federn schmĂźcken, aber man kann nicht mit ihnen fliegen." - Gerhard Uhlenbruck, Kein Blatt vor den Mund nehmen", Hrsg. Prof. Wolfgang Mieder, Ralf Reglin Verlag KĂśln, Ausgabe 2005, S. 54, ISBN 3-930620-25-1"
""Wissenschaft, Grundlagenforschung, ist nur als Fortsetzung der Philosophie mit anderen Mitteln zu verstehen." - Hoimar von Ditfurth: Wir sind nicht nur von dieser Welt, Naturwissenschaft, Religion und die Zukunft des Menschen, Hamburg 1981 (Hoffmann und Campe), Seite 171"
""Wenn man, wie so oft geschieht, der Metaphysik vorwirft, im Laufe so vieler Jahrhunderte, so geringe Fortschritte gemacht zu haben; so sollte man auch berĂźcksichtigen, daĂ keine andere Wissenschaft, gleich ihr, unter fortwährendem Druck erwachsen, keine von auĂen so gehemmt und gehindert worden ist, wie sie allezeit durch Religion jedes Landes, als welche, Ăźberall im Besitz des Monopols metaphysischer Erkenntnisse, sie neben sich ansieht wie ein wildes Kraut, wie einen unberechtigten Arbeiter, wie eine Zigeunerhorde, und sie in aller Regel nur unter der Bedingung toleriert, daĂ sie sich bequeme ihr zu dienen und nachzufolgen." - Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, Zweiter Band, Zum ersten Buch, zweite Hälfte, Kapitel 17"
""Wenn ich etwas davon wĂźsste, wĂźrde ich nicht darĂźber lesen." - Arnold Sommerfeld: "Zwanzig Jahre spektroskopische Theorie in MĂźnchen", Scientia, Nov./Dez. 1942, Seite 128 - zitiert in David C. Cassidy: "Werner Heisenberg : Leben und Werk" - Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2001 - ISBN 3-8274-1116-5 - Seite 134."
""Was beweisbar ist, soll in der Wissenschaft nicht ohne Beweis geglaubt werden." - Richard Dedekind, Was sind und was sollen die Zahlen?, Zweite unveränderte Auflage, Druck und Verlag von Friedrich Vieweg und Sohn, Braunschweig 1893, Vorwort zur ersten Auflage, S. VII,"
""Wäre die Geschichte eine exakte Wissenschaft, so mĂźĂten wir im Stande sein die Zukunft der Staaten zu enthĂźllen. Das kĂśnnen wir aber nicht, denn Ăźberall stĂśĂt die Geschichtswissenschaft auf das Räthsel der PersĂśnlichkeit. Personen, Männer sind es, welche die Geschichte machen." - Heinrich von Treitschke, Politik : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin, 1. Band, 2. Auflage. Leipzig: Hirzel, 1899, Einleitung S. 6"
""Stammt der Mensch, wenn auch als der hĂśchste, geläutertste SprĂśĂling, aus dem Thierreich her, so ist er von Hause aus ein irrationelles Wesen; es wird, bei allen Fortschritten von Vernunft und Wissenschaft, doch die Natur, Begierde und Zorn, immer eine groĂe Gewalt Ăźber ihn behalten;" - David Friedrich StrauĂ, Der alte und der neue Glaube, IV: Wie ordnen wir unser Leben? Leipzig: Hirzel, 1872. S. 256. gemeint ist der BĂźrgerstand"
""Jede Wissenschaft hat ihren Gott, der zugleich ihr Ziel ist." - Novalis, Das allgemeine Brouillon, Materialien zur Enzyklopädistik 1798/99, Nr. 314: Encyclopädistik"
""Ich scheue mich nicht zu sagen, es ist die Wissenschaft fĂźr uns Religion geworden, [...]." - Rudolf Virchow, Ueber die Nationale Entwicklung und Bedeutung der Naturwissenschaften. In: Amtlicher Bericht Ăźber die vierzigste versammlung deutscher Naturforscher und Ărzte zu Hannover im September 1865, Hahn'sche Hofbuchhandlung, Hannover 1866, S. 60 books.google.de"
""Ich hatte die Ruhe, meine ganzen Ideen ßber 25 Jahre experimentell zu prßfen. Das gibt es kaum noch in der Wissenschaft. Darum habe ich den Preis vermutlich auch alleine bekommen." - Gßnter Blobel, zur Verleihung des Nobelpreises fßr Medizin an ihn, zitiert in: "Ignoriert, bekämpft, verhÜhnt", Die Zeit, Nr. 50, 1999, zeit.de"
""Es wird aber in den Wissenschaften auch zugleich dasjenige als Eigentum angesehen, was man auf Akademien ßberliefert erhalten und gelernt hat. Kommt nun einer, der etwas Neues bringt, das mit unserm Credo, das wir seit Jahren nachbeten und wiederum anderen ßberliefern, in Widerspruch steht und es wohl gar zu stßrzen droht, so regt man alle Leidenschaften gegen ihn auf und sucht ihn auf alle Weise zu unterdrßcken. Man sträubt sich dagegen, wie man nur kann; man tut, als hÜre man nicht, als verstände man nicht; man spricht darßber mit Geringschätzung, als wäre es gar nicht der Mßhe wert, es nur anzusehen und zu untersuchen; und so kann eine neue Wahrheit lange warten, bis sie sich Bahn macht." - Johann Wolfgang von Goethe, zu Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens. in: Sämtliche Werke, Briefe, Tagebßcher und Gespräche, Band 36 "Zwischen Weimar und Jena: Einsam-tätiges Alter". Deutscher Klassiker Verlag Frankfurt am Main, 1999. ISBN 3-618-60560-9. Tagebucheintrag 30.12.1823 auf gutenberg.de"
""Eine empirische Wissenschaft vermag niemanden zu lehren, was er soll, sondern nur, was er kann und â unter Umständen â was er will." - Max Weber, Die ÂťObjektivitätÂŤ sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis. In: Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre, Hrsg. von Johannes Winckelmann, TĂźbingen 61985, S. 150,"
""Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom anderen schreibt. Doch trotzdem ist sie unbestritten, immer weiter fort geschritten." - Eugen Roth, zitiert nach Claus Leitzmann: Vegetarismus. Grundlagen, Vorteile, Risiken. Verlag C. H. Beck, MĂźnchen 2009, S. 118."
""Diesen Tempel dem Volk zu Üffnen, das ist unser Bestreben; die Wissenschaft, die Ihr zum Monopol einiger Auserwählten gemacht, und fßr die Ihr kein Stßck Brod habt, wenn sie nicht Euren Launen schmeichelt, Eurem Eigennutz frÜhnt - die Wissenschaft wollen wir zum Gemeingut Aller machen." - Wilhelm Liebknecht, Zu Trutz und Schutz, Festrede zum Stiftungsfest des Crimmitschauer Volksvereins, 22. Oktober 1871, Vierte vermehrte Auflage, Verlag der Genossenschaftsbuchdruckerei, Leipzig 1874, S. 33, books.google.de"
""Die modische Neigung, die Forschung auf niedrigeren Integrationsebenen fĂźr die ÂťwissenschaftlichereÂŤ zu halten, fĂźhrt dann allzuleicht zum Atomismus, d. h. zu Teiluntersuchungen untergeordneter Systeme ohne die obligate BerĂźcksichtigung der Art und Weise, in der diese dem Aufbau der Ganzheit eingefĂźgt sind." - Konrad Lorenz, Die acht TodsĂźnden der zivilisierten Menschheit (1973), zitiert nach 29. Aufl., MĂźnchen 2002, ISBN 3-492-20050-8, S. 102"
""Die Erscheinungen, die man bei psychedelischen Sitzungen beobachtet, sind Manifestationen tiefliegender Bereiche des UnbewuĂten, die von der zeitgenĂśssischen Wissenschaft weder erkannt noch zugegeben werden." - Stanislav Grof, "Topographie des UnbewuĂten â LSD im Dienst der tiefenpsychologischen Forschung" Klett-Cotta, Stuttgart 1978, ISBN 3-608-95232-2, S. 14; Aus dem Amerikanischen von G. H. MĂźller; Originalausgabe "Realms of the Human Unconscious" Viking, N.Y. 1975"