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""Esperanto. Das GefĂźhl des Ekels, wenn wir ein erfundenes Wort mit erfundenen Ableitungssilben aussprechen. Das Wort ist kalt, hat keine Assoziationen und spielt doch 'Sprache'. Ein bloĂ geschriebenes Zeichen wĂźrde uns nicht so anekeln." - Ludwig Wittgenstein (1946), in: Vermischte Bemerkungen - Eine Auswahl aus dem NachlaĂ, Georg Henrik von Wright (Hrsg.), Suhrkamp, Frankfurt a.M. 1978. S. 103"
""Ein Volk lebt, webt, steht und vergeht mit seiner Sprache. Die Sprache ist die Seelenwanderung des Volksthums. Mit dem Untergange der Sprachen sind die VĂślker verschollen." - Friedrich Ludwig Jahn, Achtung der Muttersprache. In: Merke zum deutschen Volksthum, Verlag von J. C. H. Knopf, Hildburghausen 1833, S. 212, MDZ"
""Die Sprache aus dem gemeinen Mitteilungstrieb ist schlechte Fabrikarbeit, zusammengestoppelt von Milliarden von TagelÜhnern." - Fritz Mauthner, Beiträge zu einer Kritik der Sprache, Erster Band: Sprache und Psychologie, J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger, Stuttgart 1901, S. 26, , alo"
""Die Kultursprachen haben die Fähigkeit verloren, den Menschen ßber das GrÜbste hinaus zur Verständigung zu dienen. Es wäre Zeit, wieder schweigen zu lernen." - Fritz Mauthner, Beiträge zu einer Kritik der Sprache, Erster Band: Sprache und Psychologie, J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger, Stuttgart 1901, S. 215, , alo"
""Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt." - Ludwig Wittgenstein, Tractatus Logico-Philosophicus. Herausgegeben von C. K. Ogden und F. P. Ramsey, Kegan Paul, Trench, Trubner & Co., 1922, 5.6"
""Der Turmbau zu Babel droht diesmal nicht an verschiedenen Sprachen zu scheitern, sondern an der Unfähigkeit zur Aushandlung geteilter Bedeutungssphären.â - Peter Kruse, Livestream DNAdigital â DNAdigital im Gespräch Peter Kruse. In: Buhse, W./Reinhard, U. 2009: Wenn Anzugträger auf Kapuzenpullis treffen. Neckarhausen: Whois, S. 89 scribd.com"
""Der Begriff ist der Mann; das sinnliche Bild des Begriffes ist das Weib; und die Worte sind die Kinder; welche die beyden hervorbringen." - Gotthold Ephraim Lessing âAnti-Goeze.Achterâ bei Zeno.org; in GĂźnther Heeg âDas Phantasma der natĂźrlichen Gestalt; KĂśrper, Sprache und Bild im Theater des 18.Jahrhundertsâ; Stromfeld Verlag, Frankfurt am Main, 2000, S.281; ISBN 3-86109-149-6; in DNB"
""Der alte Satz Der Mensch ist das Wesen, das Sprache hat, ist eine ganz unzulängliche Bestimmung des Menschen. In Wahrheit muà er lauten: Der Mensch ist das Wesen, das mehrere Sprachen lernt. Wir alle sprechen mehrere Sprachen, weil wir in mehreren, oft sehr verschiedenen menschlichen Gemeinschaften leben, deren Sprachen wir im Laufe unseres Lebens lernen." - Mario Wandruszka, Die Mehrsprachigkeit des Menschen, Deutscher Taschenbuch Verlag, Ungekßrzte Ausgabe, Mßnchen 1981. S. 13"
""Das HÜchste Gut des Mannes ist sein Volk, // Das hÜchste Gut des Volkes ist sein Staat, // Des Volkes Seele lebt in seiner Sprache: [...]" - Felix Dahn, In das Stadtbuch zu Eger. In: Sämmtliche Werke poetischen Inhalts, Band 18, Gedichte, Dritter Band, Breitkopf & Härtel, Leipzig 1899, S. 567,"
""Auch wenn ich die Wissenschaftssprache beherrsche, muss ich doch nicht immer nur gebildet reden. Wer das von mir erwartet - fuck you." - Reyhan Ĺahin, Stern Nr. 19/2008 vom 30. April 2008, S. 169; Anmerkung: Reyhan Ĺahin ist Lehrbeauftragte der Universität Bremen"
""Als ich nach Berlin zurĂźckkam und durch die Stadt fuhr, hat mich Ăźberrascht, wie die deutsche Sprache mit Anglizismen verhunzt wird. Warum machen die das? Coffee to go! Zeitung to go! Shoppen ohne zu stoppen! So ein Quatsch! Wollen die, dass wir alle verblĂśden?" - Angelika Schrobsdorff, Stern Nr. 39/2008 vom 18. September 2008, S. 152; Anmerkung: von 1970 bis 2006 hat Schrobsdorff nicht in Deutschland gelebt"
""Als ein literarisches Denkmal steht so der Koran als einzigartige SchÜpfung in der arabischen Literatur ohne Vorläufer noch Nachfolger in einer ihm eigenen Sprache da. Muslime aller Zeiten sind sich einig, die Unnachahmlichkeit nicht nur des Inhalts, sondern auch des Stiles zu bekräftigen." - Hamilton Gibb: Arabische Literaturgeschichte. Deutsch von Jacob M. Landau. Artemis 1968, S. 52 books.google"
""Wenn Herr Wowereit fĂźr diese sexuelle Tätigkeit eine Lanze brechen will, ist das ein Missbrauch seines politischen Mandats. [âŚ] Und wo soll unsere Jugend ihre Leitbilder herbekommen, wenn wir etwa politische Mandatsträger haben, die vier Ehefrauen hatten?" - Joachim Meisner , Beitrag in der Zeitschrift Bunte, November 2001, zitiert in der taz vom 15. November 2001, www.taz.de"
""Was jung ist, // will jung sein, // das ist so Brauch! // als wir jung waren, // wollten wir's auch!" - Cäsar Flaischlen, Die Alten. In: Gesammelte Dichtungen, Fßnfter Band, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart und Berlin 1921, S. 66,"
""Ewig jung ist nur die Sonne, sie allein ist ewig schĂśn." - Conrad Ferdinand Meyer, Ewig jung ist nur die Sonne. In: Das Oxforder Buch deutscher Dichtung vom 12ten bis zum 20sten Jahrhundert. Hrsg. von H. G. Fiedler. Oxford, 1911. S. 444."
""[...] du aber, liebe Jugend, sollst wachen und schaffen und dir ein Haus bauen aus Rosen und es mit Lilien decken, so lange dir Rosen und Lilien blĂźhen." - Achim von Arnim, Armuth, Reichthum, Schuld und BuĂe der Gräfin Dolores, Erster Band, in der Realschul Buchhandlung, Berlin, Erste Abtheilung, Achtes Kapitel, S. 54, books.google.de,"
""Der Frßhling, die Nachtigall, das Morgenroth, des Mädchens holder Blick - es ist Nichts. Alles ist die Jugend." - Ludwig BÜrne, Aus meinem Tagebuche: Frankfurt den 29. April 1830. Aus: Gesammelte Schriften. 3. Band. Milwaukee, Wis.: Luft, Bickler & Co., 1858. S. 6."
""Ach, alles trägt man leicht, ist man nur jung, // Nur jung noch und gesund!" - Annette von Droste-Hßlshoff, Nach fßnfzehn Jahren. zitiert nach: Gedichte, J. G. Cotta'scher Verlag, Stuttgart und Tßbingen 1844, S. 191,"
""Wer Politik treibt, erstrebt Macht." - Max Weber, Politik als Beruf. In: Geistige Arbeit als Beruf, Vier Vorträge vor dem Freistudentischen Bund, Duncker & Humblot, Mßnchen und Leipzig 1919, S. 5"
""Unsere Vorfahren und GroĂväter haben jahrhundertelang ihr Leben geopfert, um alle Invasoren zu vertreiben. Unser Land sollte ein freies Vaterland sein, das nicht das Joch irgendeiner fremden Macht ertragen sollte. Doch seit etwa 20 Jahren erleben wir eine gefährliche, unkontrollierte Unterwanderung. Nicht nur, dass die Einwanderer sich nicht unseren Gesetzen und Bräuchen unterwerfen, nein, sie versuchen sogar, uns ihre aufzudrängen." - Brigitte Bardot, Ein Ruf aus der Stille, Langen/MĂźller, 2004, ISBN 3784429467. Ăbersetzerin: Antoinette Gittinger"
""ÂťPolitikÂŤ wĂźrde fĂźr uns also heiĂen: Streben nach Machtanteil oder nach Beeinflussung der Machtverteilung, sei es zwischen Staaten, sei es innerhalb eines Staates zwischen den Menschengruppen, die er umschlieĂt." - Max Weber, Politik als Beruf. In: Geistige Arbeit als Beruf, Vier Vorträge vor dem Freistudentischen Bund, Duncker & Humblot, MĂźnchen und Leipzig 1919, S. 4"
""Nicht die Macht, der Mensch, der sie in der Hand hat, ist schuld an dem Verderben seines Geschlechts. Alle Folgen der Macht sind heilig und gut, solange der Mensch, der sie in der Hand hat, treu ist und sein Wort ein biederes Wort und seine Treue unbeweglich ist wie die unbeweglichen Sterne." - Johann Heinrich Pestalozzi, Meine Nachforschungen ßber den Gang der Natur in der Entwicklung des Menschengeschlechts, 1797, Sämtliche Werke, Band 12, S. 49"
""Man muĂ wohl auch einer Denktradition entsagen, die von der Vorstellung geleitet ist, daĂ es Wissen nur dort geben kann, wo die Machtverhältnisse suspendiert sind, daĂ das Wissen sich nur auĂerhalb der Befehle, Anforderungen, Interessen der Macht entfalten kann. Vielleicht muĂ man dem Glauben entsagen, daĂ die Macht wahnsinnig macht und daĂ man nur unter Verzicht auf die Macht ein Wissender werden kann." - Michel Foucault: Ăberwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses, Suhrkmap Verlag Frankfurt/Main 1976, ISBN 3-518-27784-7, S. 39"
""Macht bedeutet jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht." - Max Weber, Grundriss der SozialĂśkonomik, III. Abteilung, Wirtschaft und Gesellschaft, Verlag von J. C. B. Mohr, TĂźbingen 1922, S. 28,"
""In 50 Jahren, der Zeitspanne eines einzigen Menschenlebens, wurde die Erde radikaler verändert, als in allen Generationen der Menschheit davor. Wir wissen, dass es heute LÜsungen gibt; und jeder von uns hat die Macht diese umzusetzen. Worauf warten wir also?" - Yann Arthus-Bertrand: Ausschnitt aus dem offiziellen Trailer des Dokumentarfilms "Home" in der engl. Version: HOME: Das ist unsere Erde."
""In der kapitalistischen Demokratie verteilt der Staat eine Menge wertvoller Prämien. Wer die grĂśsste politische Macht anhäuft, gewinnt die wertvollsten von ihnen. Als VergĂźtungen stehen Eigentumsrechte, wohlgesonnene BehĂśrden, FĂśrdermittel, Steuermittel, sowie die kostenlose und preisgĂźnstige Nutzung der GemeinschaftsgĂźter zur VerfĂźgung. Der Vorstellung, der Staat befĂśrdere das âAllgemeinwohlâ ist naiv." -- Peter Barnes: Kapitalismus 3.0: ein Leitfaden zur Wiederaneignung der GemeinschaftsgĂźter; hrsg. von der Heinrich-BĂśll-Stiftung. - Hamburg : VSA, 2008 - ISBN 978-3-89965-312-0. Seite 75 - Zitiert in Kapitalismus 3.0 in der Diskussion"
""ich kan in einem Tag tausent Adeln unnd zu Rittern machen: Aber so mächtig bin ich nicht, daà ich in tausent Jahren einen Gelehrten machen kÜnte." (Kaiser Sigismund) - Julius Wilhelm Zincgref]]: Apophtegmata teutsch. Hrsg. von Theodor Verweyen, Dieter Mertens und Werner Wilhelm Schnabel. Berlin/Boston: De Gruyter 2011, S. 62 Nr. 180. ISBN 978-3-484-97151-6 (abgerufen ßber De Gruyter Online: https://doi.org/10.1515/9783484971516). Apophthegmata (1639) Seite 64"
""Gegen organisierte Macht gibt es nur organisierte Macht; ich sehe kein anderes Mittel, so sehr ich es auch bedaure." - Albert Einstein, Brief an einen Studenten, 14. Juli 1941, zitiert in M. Maurer, P. Seibert: "Weil nicht sein darf was nicht sein kann" in WECHSELWIRKUNG 54/55, 1992, S. 84, zitiert auf tu-harburg.de"
""Es ist zu spät fĂźr Pessimismus. Wir wissen sehr wohl, dass es LĂśsungen gibt. Es liegt in unserer Macht, den Wechsel herbeizufĂźhren." - Yann Arthus-Bertrand, Home. Erkennen, sich informieren, fragen, verstehen, handeln. MĂźnchen 2009, ISBN 978-3-86873-114-9. Ăbersetzer: Regine Schmidt und Christa Trautner-Suder"
""Die Macht der Gewohnheit ist die gewÜhnlichste, aber auch gefährlichste Form der Macht." - Gerhard Uhlenbruck, Die Wahrheit lßgt in der Mitte", Ralf Reglin Verlag KÜln, Ausgabe 1999, S. 20, ISBN 3-930620-24-3"
""Die âKirche", das heiĂt das konkrete Christentum, ging bisher noch in jeder Geschichtsstunde mit jedem Machtherren ins Bett." - Friedrich Heer: Christentum ohne Anziehungskraft. Vortrag im Rahmen der Sendereihe "Kritik an der Kirche" des SĂźdfunk Stuttgart 1958 (vgl. DER SPIEGEL 10. Dezember 1958), gedruckt in: "Kritik an der Kirche", herausgegeben von Hans JĂźrgen Schultz; Kreuz-Verlag, Stuttgart; Walter-Verlag, Olten (Schweiz) und Freiburg i. Br., S. 34 ff, 48 books.google"
""Der hat die Macht, an den die Menge glaubt." - Ernst Raupach, Die Hohenstaufen, Kaiser Friedrich II., IV. Teil (Friedrichs Tod), I, 3 / Innocenz. Zitiert nach: Die Hohenstaufen, 6. Band, Hoffmann und Campe, Hamburg 1837, S. 208,"
""Das Schmollen der Weiber ist nichts als ein Guerillakrieg, den sie gegen die konzentrierte Macht der Männer fĂźhren, ein Krieg, in dem sie immer siegen." - Ludwig BĂśrne, Aufsätze und Erzählungen: Ăber das Schmollen der Weiber. Aus: Sämtliche Schriften. Neu bearbeitet und hg. von Inge und Peter Rippmann, Bd. 1-3, DĂźsseldorf: Melzer-Verlag, 1964. Band 1, S. 750"
""Das GeheimniĂ jeder Macht besteht darin: zu wissen, daĂ Andere noch feiger sind, als wir." - Ludwig BĂśrne, Der Narr im weiĂen Schwan. 2. Kapitel. Aus: Gesammelte Schriften. Dritte, vermehrte und rechtmäĂige Ausgabe. 2. Theil. Stuttgart: Brodhag, 1840. S. 447."
""Bevor es also nicht gelingt, Afrika ganz unter die Europäischen Mächte zu vertheilen und auch wirklich zu colonisiren oder die Negerstaaten Ăśkonomisch so weit zu heben, dass sie zu einem gegenseitig und von den Europäischen Mächten anerkannten Besitzstande gelangen, wird es auch nicht mĂśglich sein, die eigentliche Quelle der Sklaverei zu verstopfen, so sehr man auch mit dem besten Willen an den Symptomen herumcuriren mag." - Ludo Moritz Hartmann, Zur Geschichte der antiken Sklaverei. In: Deutsche Zeitschrift fĂźr Geschichtswissenschaft, Bd. 11 (1894), S. 1â17. Seite 16."
"In der Not, frisst der Teufel Fliegen."
""Was der teufel nicht mag ertichten, // Das muĂ ein altes weib verrichten." - Georg Rollenhagen, Der schwalben und eulen rat. Aus: Froschmeuseler, 2. Buch, 2. Theil, 8. Kapitel. Hg. von Karl Goedeke. Erster Theil. Leipzig: F. A. Brockhaus, 1876 [Dt. Dichter des 16. Jahrhunderts, Bd. 8]. S. 269, Zeile 21f."
""Satanas miserere eorum!!" (Satan, erbarme dich ihrer!!) - Else Lasker-Schßler, Chronica. Aus: Sämtliche Gedichte. Hrsg. von Karl Jßrgen Skrodzki. Frankfurt am Main: Jßdischer Verlag, 2004. S. 10. ISBN 3633541969"
""Satan bedeutet GĂźte gegenĂźber denjenigen, die sie verdienen, anstatt Verschwendung von Liebe an Undankbare!" - Anton Szandor LaVey, Die Satanische Bibel, Second Sight Books, 1999 Berlin, ISBN 3-00-004343-8, S. 29"
""Satan bedeutet, daĂ der Mensch lediglich ein Tier unter anderen Tieren ist" - Anton Szandor LaVey, Die Satanische Bibel, Second Sight Books, 1999 Berlin, ISBN 3-00-004343-8, S. 29"
""Man soll den Teufel nicht an die Wand malen, sonst kĂśmmt er." - Wilhelm Hauff, Mitteilungen aus den Memoiren des Satan. 9. Kapitel: Satans Rache an Dr. Schnatterer. Aus: W. Hauffs Werke. hg. von Max Mendheim. 2. Band. Leipzig und Wien: Bibliographisches Institut. [um 1900]. S. 239"
""Jede Taufe ist ein kleiner Exorzismus. Der Teufel wird ausgetrieben." - Janosch zu seiner Zeichnung "Taufe", in: "Menschen bei Maischberger" zum Thema "Angriff der Gottlosen: Vergiftet die Religion die Welt?" vom 13. November 2007"
""Ja, mich dĂźnkt zuweilen, der Teufel, der Adel und die Jesuiten existieren nur so lange, als man an sie glaubt." - Heinrich Heine: "Reisebilder. Dritter Teil: Italien, Reise von MĂźnchen nach Genua", zit. nach Heine: Werke, Bd. II, S. 181"
""Ist doch der Mensch gleichwie nichts; seine Tage gehen dahin wie ein Schatten, er hĂźpft umher wie ein Bock, bläht sich auf wie eine Blase, faucht wie ein Luchs, friĂt sich den Bauch voll wie eine Schlange, wiehert beim Anblick eines fremden Weibes wie ein Hengst, ist tĂźckisch wie der Teufel; hat er seine Begierden gestillt, so schläft er, wann und wo ihn der Schlaf Ăźberfällt(...)" - Awwakum, Das Leben des Protopopen Avvakum, von ihm selbst niedergeschrieben, aus dem Altrussischen Ăźbersetzt von Gerhard Hildebrandt, Vandenhoeck & Ruprecht, GĂśttingen 1965, S.52"
""Hieher zum KuĂ, der Teufel hat in die N. geschmissen, und den Bauch abermal geleeret; das ist ein recht Heilightumb, das die JĂźden und was JĂźde sein will, kĂźssen, fressen, saufen und anbeten sollen; und wiederumb der Teufel auch fressen und sauffen, was solche seine JĂźnger speien, oben und unten auswerfen kĂśnnen. Hie sind die rechten Gäste und Wirthe zusammengekommen, habens recht gekocht und angericht ⌠Der Teufel ⌠friĂt mit Lust ⌠, was der JĂźden unter und Ăśber Maul speiet und sprutzet, ..." - Martin Luther, Sämmtliche Werke. 32. Band. Erlangen 1842, 6. Band der polemischen deutschen Schriften. Nach den ältesten Ausgaben kritisch und historisch bearbeitet von Johann Konrad Irmischer. LXII. Vom Schem Hamphoras und vom Geschlecht Christi. Matth. I. (1543). S. 275, 282"
""Was den Armen zu wßnschen wäre // fßr eine bessere Zukunft? // Nur dass sie alle // im Kampf gegen die Reichen // so unbeirrbar sein sollen // so findig // und so beständig // wie es die Reichen // im Kampf gegen die Armen sind" - Erich Fried, VÜllig veraltete Klassenkampftheorie, in: Am Rand unserer Lebenszeit, Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 1987, ISBN 3-8031-0156-5"
""Unsere [oft zitiert: Deutschlands] Zukunft liegt auf dem Wasser." - Wilhelm II. bei der ErĂśffnung des Freihafens Stettin am 23. 9. 1898, zitiert in Georg BĂźchmann: GeflĂźgelte Worte, Ullstein Verlag 1986, ISBN 3-550-08521-4, S. 388"
""Trau der Zukunft nicht, begraben - // Lass Vergangenheit, was tot; // Freudig Schaffen soll uns laben, // Herz in der Brust und Ăźber uns Gott!" - Henry Wadsworth Longfellow, Gedichte"
""Sorgt immer fĂźr den Augenblick, // Und Gott laĂt fĂźr die Zukunft sorgen." - Christoph Martin Wieland, Das Wintermärchen, Erster Theil, Der Fischer und der Geist, in: Wielands Neueste Gedichte, bey Christian Gottlieb Schmieder, Carlsruhe 17777, S. 237 books.google"
""Nach uns die Sintflut!" - Madame de Pompadour, 1757 nach der verlorenen Schlacht bei RoĂbach, siehe auch w:Nach uns die Sintflut"