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April 10, 2026
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"Unsere Spiritualität besteht letztlich darin: Jesus zu sein, Jesus zu leben, Jesus zu sterben."
""Je kirchenloser die Welt ist, in die man hineingeht, um so mehr muss man Kirche sein. In ihr liegt die Mission"
"Ich will das, was du willst. Ohne mich zu fragen, ob ich es kann. Ohne mich zu fragen, ob es mir passt. Ohne mich zu fragen, ob ich es will."
""[âŚ] vorhersehbar ist, daĂ das Unvorhergesehene sich ereignet.â"
"Es ist das Kennzeichen der Geduld, dass sie das Unverfßgbare so sein lässt, in seiner Entfaltung, aber natßrlich auch im mÜglichen Scheitern dieser Entfaltung, auch im Welken und Sterben."
"Die Ungeduld sucht die FĂźlle, aber sie erlangt nichts als die VĂślle."
"Die gärtnerische Arbeit gilt als ein Heilmittel, das hilft, Ordnungen und Rhythmen wieder herzustellen, die beschädigt worden oder abhanden gekommen sind."
"Die Eile ist das Gegenteil der Geduld: Ungeduldig sucht sie zu beschleunigen, was eigentlich seine Zeit braucht."
"Die Dezimierung der Welt ist mit ihrer Dezimalisierung eng verknĂźpft."
"Dem Gewinn an wissenschaftlicher Präzision entspricht stets ein Verlust an menschenfreundlicher Begreifbarkeit."
"Ich lebe Social Media."
"Der Mensch hat sich einen neuen Lebensraum erobert: die digitale Welt."
"Das Zeitalter des digitalen Imperialismus hat begonnen."
"Am Ende des Internets ist Energie."
"Wenn man von Gott also gesegnet ist, so steht es wohl an, dass dieser Ăberfluss von edlen, erfahrenen und auch in der Wissenschaft geĂźbter Damen recht lĂśblich angewendet werde."
"Der heutige Mensch ist weder gut noch bĂśse, nur noch egozentrisch."
"Das BĂśse ist der Preis der Freiheit."
""Globalisierung gestalten, bleibt deshalb eine Aufgabe, die sich nur bewältigen läĂt, wenn darĂźber nicht die andere groĂe Aufgabe versäumt wird: das Individuum, sich selbst, zu gestalten."- Wieviel Globalisierung verträgt der Mensch?â ISBN 978-3-596-16384-7 Fischer Verlag Frankfurt am Main, 2. Auflage 2006 U4."
"GewiĂ, das Individuum ist nichts ohne das Ganze, zu dem es gehĂśrt."
""Ganz gleich, was wir tun, es eilt nicht mehr." â Das Ende. Ammann 1993 und Fischer 1996 auf Seite 111. (Auflage Meiner 2017 auf Seite 65.) PT46 books.google"
""Kitschkunst entfĂźhrt die Betrachterinnen und Betrachter mit einem Augenzwinkern wieder in die Welt der Kindheit." â Kitsch-Art. Wie Kitsch zu Kunst wird. Dumont, 1992, S. 28."
""Ich respektiere einen Mann, der ein Angebot erkennt. Es ist eine aussterbende Kunst."- Kleine Welt: eine akademische Romanze, dt. von Renate Orth-Guttmann, ZĂźrich, 1996. ISBN 3-251-00312-7"
"Wann ist eine Geschichte eine gute Geschichte? Wenn sie gebaut ist wie das Leben."
"Das kommt davon. // Ein Moschustier am Hindukusch // MuĂt' eines Jägers Blei erliegen. // Da brummt ein Stinktier aus dem Busch: // ÂťEs ist ein Fehler gut zu riechen.ÂŤ"
"[..] und dann die vier Abtheilungen vom Rechnen: Zusehen, Abziehen, VervielfraĂen und Stehlen."
"Unter der Herrschaft des Kapitals ist alles Ware und muĂ fĂźr Geld zu haben sein: Autos, Bananen, Waffen, Exportlizenzen, Parteien, Abgeordnete, Minister, Präsidenten, Professoren, Zeitungen, EnthĂźllungen, Stasiakten, Stasiaktenverwalter, Bänkelsänger, Meinungen, Männer, Frauen. Was so anklägerisch klingt...ist durchaus ein zivilisatorischer Fortschritt: Geld regelt, was in einer Gesellschaft der Ungleichen sonst mit Gewalt geregelt werden mĂźĂte."
"Man nennt das den amerikanischen Traum. Wer Ăźberleben will, nimmt die von der BewuĂtseinsindustrie angebotenen Drogen, läĂt sich einreden und glaubt es schlieĂlich fest, daĂ es die glĂźckselige Bestimmung des Menschen ist, in Blechkisten Ăźber Asphaltbahnen zu kriechen, im Disco-Fieber zu zucken und beim Massakrieren von indianischen Untermenschen vor der Glotze sich mit Americas premium quality beer vollaufen zu lassen."
"Der Wettbewerb um die Gunst der Konsumenten zwingt die privatwirtschaftlichen Medien, alles zu unterlassen, was die Instinkte und Vorurteile der Leser, HĂśrer und Seher stĂśren kĂśnnte."
""Denn eines kann die legendäre hochindustrialisierte moderne Gesellschaft, die fast alles kann, nicht: Erklären, warum sie nicht funktioniert, jedenfalls nicht so, wie ihre Sonntagsredner das immer behaupten"
"Zeitungsbesitzer wollen Zeitungsbesitzer bleiben. Sie lassen die Welt in ihren Zeitungen meist so darstellen, als wäre der private Handel mit Informationen im Interesse der Mehrheit."
"Wenn die Journalisten im Kapitalismus feierlich werden, muss man sich nach der Gewinnspanne erkundigen."
"Viele Kollegen machen sich vor, daĂ man zwar ein halbes Jahr lernen muĂ, um ein Schwein zu zerlegen, oder drei Jahre, um einen Anzug nähen zu kĂśnnen, daĂ aber jeder schreiben kann, sobald er etwas erregt ist."
"Ohne Forschungsarbeit kann man nichts verstehen."
"Intelligenz schĂźtzt nicht vor Dummheit."
"Eine Ăberzeugung ist eine Wanne, in die läĂt man sich gerne sinken."
"Eine der groĂen mĂśrderischen Ăberzeugungen unserer Zeit ist, jeder dĂźrfe Geld verdienen, soviel er wolle, und darĂźber frei verfĂźgen."
"Die Undeutlichkeit der Informationsmassen nĂźtzt den Besitzenden."
"Die Herrscher wären keine Herrscher, wenn sie nicht auch die Gehirne beherrschten."
"Bemßhung um besseren Stil ist Bemßhung um demokratischere Verhältnisse."
"Die Erde endet in einem Meer von Leichen. // Und die Erde ist ein anderes Meer, hart, // die kranke Wurzel der Liebe bleicht in seinen // Untiefen, und man hoert es verzweifelt, sucht es."
"Religion ist eine menschliche Erfindung, die sich schleichend ausbreitet. Man weiĂ sehr wohl, wie sie beginnt, wie sich schĂźchtern die ersten Kulte etablieren und dann entwickeln, wie die ersten GĂśtter Gestalt annehmen und diverse Funktionen bekommen, und wie sich ihre Zahl verringert, bis es schlieĂlich nur noch einen gibt."
"Ich empfand das BedĂźrfnis, fĂźr die Publikation seiner Werke und fĂźr ihn selbst etwas zu tun. Unter allen zeitgenĂśssischen Schriftstellern der Schweiz schien er mir die eigenartigste PersĂśnlichkeit zu sein."
""Die weibliche Emanzipationsbewegung fordert Selbstbestimmung und das Recht auf die ErfĂźllung der weiblichen BedĂźrfnisse. Dieses Bestreben darf"
"Der Wunsch nach Unterwerfung ist keine Absage an die eigene Freiheit oder die Emanzipationsidee. Genausowenig ist er als Bestätigung des Patriarchats zu verstehen oder als Einwilligung in die perverse MiĂhandlung von Frauen."
"Mich beunruhigt nicht Hitler, wohl aber beunruhigen mich seine Parteigänger. Ich bekenne, dass mir Hitler selbst sympathisch ist. Ich habe sein Buch mit groĂem Interesse gelesen, und ich bewundere die Summe der Kenntnisse, die dieser aus dem Volke aufgestiegene Autodidakt angesammelt hat, die tiefen und richtigen Beobachtungen, die so zahlreich in seinem Werke sich finden."
"Es ist etwas Widerwärtiges, einen Menschen aus blossem Rassenhass, nur weil anderes Blut in seinen Adern fliesst oder weil einem seine Nase nicht gefällt, zu verfolgen. Das ist aller Gerechtigkeit, die doch die Grundlage der Üffentlichen Ordnung und des Staates sein soll, vÜllig widersprechend. Niemand ist verantwortlich fßr seine Rasse; vielmehr hat jeder ein Anrecht auf sie und ihre Traditionen; denn ohne sie wäre kein Mensch, was er ist..."
""Die Selbsthingabe ohne Liebe"
"In Wirklichkeit kann man bei grĂźndlichem Nachdenken es doch nicht fĂźr verlorene Zeit ansehen, wenn man den Willen Gottes erleidet, der in unvermeidlichen Tatsachen und Umständen zum Ausdruck kommt. Wir bitten ihn um das, was uns paĂt, und er gibt uns das, was uns not tut: das sind offenbar ganz verschiedene Dinge."
"Es ist immer gut, den Tod vor Augen zu haben, und ich bin glßcklich, daà Dich der Todesgedanke mit der Gegenwart Gottes erfßllt. Daran werden die berufenen Seelen erkannt. Der Christ soll beständig ßber Abgrßnden leben."
"Es gibt fßr die Frau, welche fßr diese Zeit und vorläufig der untergeordnete Mensch ist, nur zwei DaseinsmÜglichkeiten, die erhabenste Mutterschaft oder die Existenz als Vergnßgungsmittel, die reine oder die unreine Liebe. Mit anderen Worten: die Heiligkeit oder die Prostitution."