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April 10, 2026
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"Ich schäm mich fßr die Menschen, die sich von Mächtigen treten lassen. Sie tun mir leid, aber dann wßrde ich sie am liebsten blutig prßgeln, die Esel."
"Man braucht viel Geduld, ehe man Geduld mit sich hat."
"Denn wenn ich täglich befßrchte, die um mich sind, morgen nicht wiedersehen zu kÜnnen, habe ich anders Umgang mit ihnen, als wenn ich zu wissen glaube, mich morgen schon wieder ßber sie ärgern zu mßssen."
"... ich hasse es, Fragmente zu hinterlassen. Das ist das Vollendungsstreben."
"Ich bin konservativ und liberal, und das darf man in Deutschland nicht sein. [...] Man darf ja auch heute nicht seine Meinung sagen in Deutschland. Versuchen Sie das doch mal! Ein Schritt vom Wege, und Sie sind erledigt."
"Es gibt Achtzigjährige, die sich im Internet wie Skifahrer bewegen."
"Eine dicke, sehr 'gewÜhnliche' Mami sah ich ihr Baby mit einer roten PDS-Fahne in der Hand ßber den Universitätsplatz schieben. In Gedanken hab' ich sie wollßstig in den Arsch getreten, mehrmals."
"Ein Schriftsteller, der kein Tagebuch schreibt, ist irgendwie schief gewickelt, mit dem stimmt was nicht."
"Das Einzige, was mich am Tod wirklich traurig macht, ist, dass man als Toter keine Musik mehr hĂśren kann."
"Wie schlimm ist Wissen, wenn es dem Wissenden keinen Gewinn bringt"
"Die Welt ist gierig, und manchmal verschlingt sie kleine Kinder mit Haut und Haaren"
"Denn die HĂślle [...] ist die Wiederholung."
"Angst lässt uns nicht im Jetzt, sondern im Vielleicht leben. Letzten Endes lässt sie uns gar nicht leben."
"Der liebe Gott hilft nur bei nicht tĂśdlichen Erkrankungen."
"Papierkorb: "Der ist das wichtigste Haustier des Schriftstellers." â Wiedergegeben in: Kulturpolitische Korrespondenz Heft 1162 (2003), S. 21 books.google"
"Wer fĂźr Kinder schreibt, Ăźbt den Beruf des Schriftstellers unter erschwerten Bedingungen aus, und dies freiwillig. [..] Wer fĂźr Erwachsene schreibt, schreibt ausschlieĂlich fĂźr Erwachsene. Wer fĂźr Kinder schreibt, schreibt automatisch fĂźr Erwachsene mit."
"Ich habe die Ăberzeugung gewonnen, dass Kinder das beste und klĂźgste Publikum sind, das man sich als Geschichtenerzähler nur wĂźnschen kann. Kinder sind strenge, unbestechliche Kritiker."
"So sind die Menschen! Immer hab'nse was am andern auszusetzen, doch nach sich selber kucken tunse nich."
"mein ideal. ich schreibe fĂźr die kommenden klugscheisser; um das milieu dieser ĂŁra komplett zu machen."
"kunst ist propaganda fĂźr die wirklichkeit und wird daher verboten!"
"demokratie. der staat eine firma, die Üffentlichkeit eine juristische person mit handlungsbevollmächtigten, die gesellschaft eine mit beschränkter haftung."
"populationen leben den stil der zitate, derer sie mächtig sind"
"Was Sachsen sin von echtem Schlaach, die sin nich dod zu griechn."
"In MĂźnchen wimmelts jetzt von Sachsen // un alle sächseln quietschvergniecht. // Im Hofbreihaus bei Bier un Haxen // hat Braxis Deorie besiecht. // 'ne Mundart läĂt sich nich verbieten, // weils blutsgebunden bis ins Mark, // dr Volksmund selwer weeĂ zu hieten // sei Vätererbe drei un stark."
"Nicht die Arbeitslosigkeit fßr sich genommen ist das Verhängnisvollste, sondern das Leid, das sie hervorruft [...]."
"Das Risiko der Klarheit einzugehen, das Risiko einzugehen, die Dinge zunächst einmal nur festzustellen, ist [...] das einzige Verhalten, das unsere Zukunft schßtzt, indem es sich der Gegenwart stellt."
"Angst vor der Angst zu haben, Angst vor der Verzweiflung zu haben bedeutet, den Erpressungen, die wir nur zu gut kennen, den Weg zu ebnen."
"Grßbeleien darßber, was man hätte tun und was man hätte lassen sollen, sie fßhren zu nichts."
"Der Instinkt ist keineswegs immer ein guter Ratgeber."
"Auch lesbische schwarze Behinderte kÜnnen ätzend sein"
"Wenn das Detail nicht stimmt, stimmt Ăźberhaupt nichts."
"Die Frauen sollten sich mehr um ihre eigenen Interessen kßmmern und ihre Emanzipationsideale nicht den Männern anpassen. Das bedeutet auch, weniger ßber die Männer zu jammern, weil sie nicht ideal sind, sondern in Bezug auf die Männer eben zu lernen, mit dem vorhandenen Material zu arbeiten."
"Blutbßcher sind wir Leiber alle; wo man uns aufschlägt: lesbar rot."
"Wer nach Verborgenem sucht, kriecht in Winkel, geht aber an dem vorĂźber, was ihm vor der Nase liegt..."
"Was auch immer die wirtschaftlichen und industriellen Errungenschaften sind, am Ende wird jede Leistung durch Kultur und Moral beurteilt."
"Die Menschheit hat keine umfassendere und keine kompliziertere Aufgabe als die, eine Kultur der Friedensliebe als Gegensatz zum Gewalt- und Kriegskult hervorzubringen."
"Demokratie kann nicht auf einmal errichtet, nicht ßber Nacht entwickelt werden. Demokratie muss in Bewegung bleiben, wie ein Strom, fortwährend."
"Das Gefßhl der Liebe gehÜrt zum HÜchsten und Ewigen, das der Menschengeist an sich entdeckt, sie verfßgt ßber die erstaunliche Eigenschaft, unter allen Bedingungen und Prßfungen zu ßberleben, sie bewahrt sich beständig ihre Anziehungskraft in der Sphäre der Kunst..."
""Ein eigentĂźmliches GefĂźhl bemächtigt sich meiner, während ich Ăźber die Stätte so groĂer Erinnerungen wandle"
"Blut ist doch was ganz MerkwĂźrdiges. Man mag es ungern flieĂen sehen, und dabei ist es schuld an allen Dummheiten auf der Welt."
""Wir dĂźrfen BĂźcher [...] nicht als hochehrwĂźrdige HeiligtĂźmer verehren"
"Wenn ein Autor sein Buch an ein anderes Medium abgibt, an den Film oder an die BĂźhne, muss er den anderen KĂźnstlern Freiraum lassen. Sonst kĂśnnen deren Medien nicht anfangen zu atmen."
"Wahrscheinlich entsteht am Bildschirm eine andere Art von Denken als in einer Bibliothek. Sie kann aber genauso komplex sein, und sie kann Kreativität schulen und die Fähigkeit zu Teamarbeit."
"Sehnsucht [...], ein wunderschĂśnes Wort. Es beschreibt dieses uneindeutige GefĂźhl: einerseits so beglĂźckend, andererseits so fatal."
"Ich weià genau, was ich schreiben muss, damit die Worte mächtig werden, damit sie schmecken und riechen."
"Es ist egal, ob ein Kind ein Buch liest, ein Audiobuch hĂśrt oder einen Film sieht. Wichtig ist nur, dass Kinder mit Geschichten groĂ werden."
""Ein Buch oder auch ein Film sind behßtete Orte. Es lässt sich alles durchleben"
"Das Schreiben lĂśst die Illusion vom individuellen Sein auf, und man wird Teil eines Ganzen. Das liebe ich am Schreiben: Cornelia ist mit einem Mal ganz viele."
"Erwachsene erinnern sich nicht daran, wie es war, / ein Kind zu sein. / Auch wenn sie es behaupten. / Sie wissen es nicht mehr. Glaub mir. / Sie haben alles vergessen. / Wie viel grĂśĂer die Welt ihnen damals erschien. / Dass es mĂźhsam sein konnte, auf einen Stuhl zu klettern. / Wie fĂźhlte es sich an, immer hochzublicken? / Vergessen. / Sie wissen es nicht mehr. / Du wirst es auch vergessen. / Manchmal reden die Erwachsenen davon, wie schĂśn es war, / ein Kind zu sein. / Sie träumen sogar davon, wieder eins zu sein. / Aber wovon haben sie geträumt, als sie Kinder waren? / WeiĂt du es? / Ich glaube, sie träumten davon, endlich erwachsen zu sein."
"Merk dir meinen Rat: Lege dir nie eine Leidenschaft zu, fĂźr die dein Geld nicht reicht. Es zernagt einem das Herz wie ein BĂźcherwurm."