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April 10, 2026
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"Frauen reden pausenlos. Aber sie sagen nichts. Da gehts nur darum, wer, wann, was gesagt hat. Keine Fakten. Keine klaren Aussagen. Frauengespräche langweilen mich zu Tode."
"Die Krumen, aus denen eine Geschichte entsteht, entstammen vielen Brotlaiben."
"Beim Schreiben von Romanen oder Short Stories schneidet man eine Menge aus dem Leben heraus. Eine Geschichte, die das wirkliche Leben enthielte, wäre enorm lang und enorm langweilig."
"Patriotismus ist Liebe zu den Seinen; Nationalismus ist Hass auf die anderen."
"Seine Thesen klangen bizarr in einer Stadt, die so besonders abgebrĂźht ignorant war gegenĂźber allen Ideen, daĂ etwas anders sein kĂśnnte, als es war, die so besonders erstarrt erschien in ihrem Sein, daĂ der Satz Âť Wien bleibt WienÂŤ nur deshalb als LĂźge empfunden wurde, weil er zu euphemistisch klang: das Verbum ÂťbleibenÂŤ war schon viel zu dynamisch."
"Denn wer was Rechtes weiĂ, der senkt den Kopf, wie die vollen Ăhren, und nur der leere Strohhalm hebt ihn lustig auf."
"Ich habe ein schändliches Leben gefĂźhrt. Was menschlich leben heiĂt, weiĂ ich nicht."
"Alles neu, macht der Mai, macht die Seele frisch und frei."
"Wien ist anders"
"Hat sie bei der groĂzĂźgigen und sozial hĂśchst verdienstvollen Planung der Gemeindebauten auf das Gesicht der Stadt auch nur die mindeste RĂźcksicht genommen? Nein, und darum verliert Wien sein Gesicht vorläufig nicht â Wien bleibt Wien â, diese Feststellung ist halb VerheiĂung, halb gefährliche Drohung. [...] Man baut weiter scheuĂlich, aber Wien bleibt trotzdem schĂśn."
"Wien bleibt Wien, und das geschieht ihm ganz recht."
"Das, was man als schÜn bezeichnet, entsteht in der Regel aus der Praxis des täglichen Lebens. So entdeckten unsere Vorfahren, die wohl oder ßbel in dunklen Räumen wohnen mussten, irgendwann die dem Schatten innewohnende SchÜnheit."
""Gegen Demokraten // Helfen nur"
"Der geträumte Märchengarten liegt plĂśtzlich wieder vor uns, so schĂśn, so beglĂźckend, wie wir ihn einst geplant, in jener Zeit, da wir das felsenfeste BewuĂtsein hatten, zu ganz Besonderem berufen zu sein; aber statt der damaligen Zuversicht, statt des Glaubens an uns und unsere Bestimmung, erfĂźllt uns heute nur bitteres Weh [...]. Mit Nichtigkeiten und Eitelkeiten sind die Jahre verstrichen, wir haben sie vergeudet in der Jagd nach dem Unwesentlichen und vertrauert in den SĂźmpfen der Entmutigung â und darĂźber ist das HĂśchste und Beste in uns gestorben, das Kostbarste ist verloren gegangen."
"Wer sich an Andre hält, // Dem wankt die Welt. // Wer auf sich selber ruht, // Steht gut."
"Versuch's und Ăźbertreib's einmal, // Gleich ist die Welt von dir entzĂźckt. // Das Grenzenlose heiĂt genial, // Wär's auch nur grenzenlos verrĂźckt."
"Trag muntern Herzens deine Last // Und Ăźbe fleiĂig dich im Lachen. // Wenn du an dir nicht Freude hast, // Die Welt wird dir nicht Freude machen."
"Nur eins beglĂźckt zu jeder Frist: // Schaffen, wofĂźr man geschaffen ist."
""Kein GlĂźck ist auf dem Erdenrund // Heilkräftiger, sĂźĂer, reiner, // Als Kindermund an deinem Mund // Und Kinderhand in deiner."- Bestes GlĂźck. In: Gesammelte Werke, Erster Band, Gedichte, Siebente Auflage, Verlag von Wilhelm Hertz, Berlin 1901, SprĂźche, Lebensweisheit, S. 415,"
"Fordre kein lautes Anerkennen! // KĂśnne was, und man wird dich kennen."
"Erdachtes mag zu denken geben, // Doch nur Erlebtes wird beleben."
"Echtes ehren, // Schlechtem wehren, // Schweres Ăźben // SchĂśnes lieben!"
"Dummheit ist Gottesgabe."
"Dulde, gedulde dich fein! // Ueber ein StĂźndlein // Ist deine Kammer voll Sonne."
"Brautglocken sind der Freundschaft Sterbeglocken."
"Bist du schon gut, weil du gläubig bist? // Der Teufel ist sicher kein Atheist."
"Tadeln kĂśnnen zwar die Toren, aber klĂźger handeln nicht."
"Ich und mein Fläschchen sind immer beisammen."
"Das verschweigt des Sängers HÜflichkeit."
"Als der GroĂvater die GroĂmutter nahm, wusste man nichts von Mamsell und Madam."
"Das schwerste Wort heiĂt nicht PopocatĂŠpetl wie der Berg in Mexiko und nicht Chichicastenango wie der Ort in Guatemala und nicht Ouagadougou wie die Stadt in Afrika. Das schwerste Wort heiĂt fĂźr viele: âDankeâ."
"âEin groĂflächiger Verkehrsverbund mit einheitlichem Niedrig- oder Nulltarif wäre die LĂśsung des Nahverkehrsproblems der Städte. Dem Menschen in den Ballungsräumen muĂ eine preismäĂig erschwingliche TransportmĂśglichkeit als Grundrecht zugestanden werden.â, Josef Reding, ââRoter Punktâ und der Nahverkehrâ, in: Welt der Arbeit, Nr. 15, 9.4.1971, S. 9, zitiert in: Hans-Heinrich Bass: Verkehrspolitik unter dem Druck der StraĂe, in: Werkstatt Geschichte, hrsg. vom Verein fĂźr kritische Geschichtsschreibung e. V., Nr. 61: "geschichte und kritik", 2013, S. 53."
"So leb' denn wohl du stilles Haus! Wir ziehn betrĂźbt von dir hinaus."
"Scheint die Sonne noch so schĂśn, einmal muss sie untergehn."
"Das Schicksal setzt den Hobel an und hobelt alles gleich."
"Da streiten sich die Leut' herum. Oft um den Wert des GlĂźcks."
"BrĂźderlein fein, BrĂźderlein fein, musst mir ja nicht bĂśse sein!"
"Ein getreues Herze wissen // hat des hĂśchsten Schatzes Preis."
"Auf Franzosen wirkt eine deutsche Aldifiliale wie ein staatliches Lebensmittellager fĂźr den Katastrophenfall"
"Heimat ist, was man vermisst"
"Dass es perverserweise oft mehr SpaĂ macht, etwas zu wollen, als es zu haben."
"Alles Unerträgliche ist im Kopf, weil der Kopf nicht in der Gegenwart verweilt, sondern die Mauern hochklettert, Erkundigungen einzieht und mit unerträglichen Nachrichten zurßckkommt, die man dann irgendwie glaubt."
"Manche Heiden dienen Gott unwissentlich. Niemals wurde ihnen sein Licht durch menschliche Vermittler Ăźberbracht. Trotzdem werden sie nicht verlorengehen. Zwar kannten sie das geschriebene Gebot Gottes nicht, sie vernahmen aber seine Stimme in der Natur und taten, was das Gesetz fordert. Ihre Werke bekundeten, daĂ der Heilige Geist ihre Herzen berĂźhrt hatte, und Gott anerkennt sie als seine Kinder"
"Wir sollten nicht denken: âWir haben ja die Wahrheit, wir kennen die Hauptsäulen unseres Glaubens und kĂśnnen uns damit zufriedengeben.â Die Wahrheit ist eine fortschreitende Wahrheit, und wir mĂźssen in dem Licht wandeln, das immer mehr zunimmt."
"Wenn wir einen Fehler begehen, dann auf der Seite der Barmherzigkeit und nicht auf der Seite der Härte und der Verurteilung"
"Er [ Jesus Christus ] hätte alle Schmerzen und Leiden auf Golgatha erduldet, um nur einen Menschen fßr sein Reich zu retten. Nie wird er eine Seele verlassen, fßr die er gestorben ist, es sei denn, daà sie sich selbst von ihm trennt"
"Alles, was man Ăźber Gott zu wissen braucht oder wissen kann, ist im Leben und im Charakter seines Sohnes offenbart"
""Zufall ist vielleicht das Pseudonym Gottes, wenn er nicht selbst unterschreiben will." â Jules Sandeau, Ămile de Girardin, Joseph MĂŠry: La croix de Berny, 1855. Quelle: Suzy Platt (ed.) Respectfully Quoted (Washington: Library of Congress, 1989) p. 38"
"âO Gott, wenn du Ăźberall bist, wie kommt es dann, dass ich so oft woanders bin?â"
"Wenn wir in einer atheistischen Umwelt leben, stellt sie uns vor die Wahl: zu missionieren oder zu demissionieren."