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April 10, 2026
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"Der Mensch ist das Werk der Natur, er existiert in der Natur, er ist ihren Gesetzen unterworfen, er kann sich nicht von ihnen freimachen, er kann nicht einmal durch das Denken von ihr loskommen; vergeblich strebt sein Geist Ăźber die Grenzen der sichtbaren Welt hinaus, immer ist er gezwungen, zu ihr zurĂźckzukehren."
"Der Mensch ist darum unglĂźcklich, weil er die Natur verkennt."
"Religion, eine mittelalterliche Form der Unvernunft, wird, wenn sie mit modernen Waffen kombiniert wird, zu einer echten Gefahr unserer Freiheiten."
"Die Grenze deiner Gedanken ist auch die Grenze deiner MĂśglichkeiten."
"âDas SchĂśnste am Leben ist die Reue. Man bleibt ein anständiger Kerl, aber man versäumt nichts.â â Das Narrenfell, Maro Verlag, Augsburg 1986, S. 113 books.google"
"âLiebe ist immer eine Herrschaftsform.â â Fleur, Roman. Shaker-Media, Aachen 2014, ISBN 978-3-95631-139-0-->"
"âEs wird sich ein der Welt unbekanntes Volk erheben, von dem die Geschichte längst nicht mehr schreibt. Und dieses Volk wird wieder sein Land pflĂźgen und mit Schiffen die Meere befahren. Dann wird sich die Welt erinnern, daĂ in längst vergangenen Zeiten ein Volk gelebt hat, und sie wird sich wundern, daĂ es wieder lebt.â"
"Uns ist gegeben, // auf Erden Gott zu dienen // durch Gestalt."
"Nimm an: er kommt. Der Tod fĂźr alle. // Der Tod fĂźr alle. Nimm an: er kommt."
"Horaz hat fĂźr mich vollkommen daneben getroffen, wenn er in seinem berĂźhmten Spruch einen Doppelgrund fĂźrs Schreiben angibt: âAut prodesse volunt aut delectare poetaeâ (Entweder nĂźtzen oder unterhalten wollen die Dichter). Ich aber will weder die Welt verändern noch zur Freizeitgestaltung etwas beitragen. Es geht darum, noch unentdeckte, sublime MĂśglichkeiten des Menschen herauszuholen."
"Als hier die ersten Christen knieten, // gab es noch kein Deutschland und kein Frankreich."
"Weshalb gehen die stärksten und dauerhaftesten Impulse des Widerstandes gegen alle Formen der Unmenschlichkeit seit einigen Jahren vorwiegend von PersÜnlichkeiten aus, die nicht nur zu analysieren und argumentieren verstehen, sondern auch meditieren und beten kÜnnen?"
"Die Zukunftsforschung hat Ăźberraschend schnell das Schicksal der Religionen erfahren. Sie dient zur Erbauung, sie verpufft als Predigt, sie erweckt Hoffnung, wo Entschlossenheit zur Ănderung vordringlicher wäre."
"Die notwendige Beharrlichkeit muss auch häufiges Scheitern ertragen."
"Wenn alle Religionen zusammenarbeiten, kĂśnnen sie sowohl fĂźr Gott als auch fĂźr die Menschheit etwas GroĂes und Gutes vollbringen. Nur die gemeinsamen Gebete und die Freundschaft der Sucher und Anhänger aller Weltreligionen werden bewirken, dass die hĂśchste Liebe und das hĂśchste Mitleid von oben herabkommen. Und nur, wenn Gottes Liebe und Mitleid in das Herz und das Leben der Menschheit herabkommen, kann sich das Antlitz und das Schicksal der Welt ändern."
"Wenn du anderen Freude schenkst, siehst du ganz von selbst die Vervielfältigung der Freude fßr dich selbst."
"Eine seelenvolle Meditation kann die Grenzen des MitgefĂźhls, der Toleranz und der Zuneigung des Verstandes leicht ausdehnen."
"Dienen kann viel fĂźr uns tun. Zuallererst sollten wir wissen, dass Dienen in einem gĂśttlichen Geiste die grĂśĂte Gelegenheit ist, die wir besitzen, unseren Stolz und unsere Eitelkeit zunichte zu machen und die Aufprägung unseres Ego zu tilgen. In gottgeweihtem Dienst erblicken wir die allumfassende Harmonie, wachsen in das allumfassende Bewusstsein."
"Meditation ist die Sprache Gottes. Wenn wir wissen wollen, was Gottes Wille in unserem Leben ist, wenn wir wollen, dass Gott uns fĂźhrt, uns formt und Sich selbst in und durch uns erfĂźllt, dann ist Meditation die Sprache, die wir benutzen mĂźssen."
"Wenn der Verstand leer und still ist und unser gesamtes Dasein ein leeres Gefäà wird, kann unser inneres Wesen unendlichen Frieden, unendliches Licht und unendliche GlĂźckseligkeit anrufen, um in dieses Gefäà zu flieĂen und es zu fĂźllen. Das ist Meditation."
"Wenn du regelmäĂig betest und meditierst, wirst du bald fĂźhlen, dass dein Frieden unendlich viel stärker, erfĂźllender und kraftspendender ist als die unglĂźcklichen Situationen, die andere herbeifĂźhren."
"Du und ich erschaffen die Welt durch die Schwingungen, die wir in die Welt tragen. Wenn wir Frieden anrufen und ihn dann jemand anderem weitergeben kÜnnen, werden wir bemerken, wie sich Frieden von einer Person zu zwei Personen und allmählich ßber die ganze Welt ausdehnt."
"Friede bedeutet nicht die Abwesenheit von Krieg. Friede bedeutet die Anwesenheit von Harmonie, Liebe, ErfĂźllung und Einssein."
"Von den Augen bis zum Mund ist eine lange Zeit."
"Vor meinem Mund steht eine durchgestrichene Trompete."
"Ich war so abgemagert ich trug die Knochen auĂen."
"Wenn die Fahnen wehen, rutscht der Verstand in die Trompete."
"Semprun sagt: ÂťIm Grunde ist meine Heimat nicht die Sprache (...), sondern das, was gesprochen wird.ÂŤ (J. Semprun, Frederico Sanchez verabschiedet sich, Frankfurt/M. 1994, S. 13)."
"Ich habe in meinen Bßchern noch keinen Satz auf Rumänisch geschrieben. Aber selbstverständlich schreibt das Rumänische immer mit, weil es mir in den Blick hineingewachsen ist."
"In jeder Sprache sitzen andere Augen in den WĂśrtern."
"Das Leben will gestaltet werden, nicht bejammert."
"Mit jedem Greis, der in Afrika stirbt, verbrennt eine Bibliothek."
""Die Religion erweckt mÜglicherweise die Liebe zu Gott, doch nichts fßhrt stärker dazu als sie, den Menschen zu verachten und die Menschheit zu hassen." (Eingangszitat aus seinem Roman "2084 Das Ende der Welt"."
"âDer arabische FrĂźhling hat noch gar nicht begonnen. Das wahre Gefängnis ist nicht die Diktatur. Die Diktatur ist nur die erste Mauer, aber dahinter befindet sich das echte Gefängnis, sozusagen der Hochsicherheitstrakt, das sind die Kultur und die Frage des Islam. (âŚ) Es wird interessant, wenn in Libyen oder Tunesien oder Ăgypten gewählt wird. Wenn die Islamisten gewinnen, werden sie wieder eine Diktatur errichten, sei es eine sanfte Diktatur wie in der TĂźrkei, sei es eine Diktatur wie in Iran.â ([http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur/wir_sind_alle_opfer_der_geschichte_1.12714782.html ÂŤWir sind alle Opfer der GeschichteÂť"
"âWenn man die LĂźge als Wahrheit akzeptiert hat, sind wir dann nicht schon tot?" (Zitat aus einem seiner Romane, von ihm zitiert in Interview mit hr info am 9.10.2011)"
"âDas Wort ist wie Wasser, es wird immer einen Weg finden, um zum Meer zu gelangen, wo immer es auch entspringt, und wenn es tausend Jahre dauert, am Ende flieĂt es ins Meer." (Interview mit hr info am 9.10.2011)"
"Aber es ist die Pflicht des Lebens, mehr als das Leben zu finden und sich selbst gegen dieses hĂśhere Gut einzutauschen."
"Liebe ist ein hartes, trauriges, schmutziges Wort, ein kaltes Wort, ein altes Wort. Es verspricht zu viel und hält so wenig. Ich bringe euch etwas, das grĂśĂer ist als Liebe. Wenn ihr lebt, dann lebt ihr [...]. Seid einfach. Das ist die Waffe."
"Der menschliche Leib, der älter ist als die Geschichte und hartnäckiger als die Kultur, besitzt seine eigene Weisheit."
""Hier darf jeder machen, was er will"
"Dein Ort ist // wo Augen dich ansehen. // Wo sich die Augen treffen // entstehst du."
"Das Gemeinschaftsleben aller vollendeten Nationen ist gelenkt durch lebendige Tradition. Das Gemeinschaftsleben der Deutschen konnte geordnet und aufrechterhalten werden nur durch starre Institution."
""Die Liebe zum Garten ist ein Same, der, einmal gesäet, nie wieder stirbt, sondern weiter und weiter wächst"
"Wenn ich um jedes Ei // so kakelte, // mirakelte, // spektakelte, // was gäb's fßr ein Geschrei."
"Niemand fragt, ob [...] eine Person zur Mutter taugt. Das ist Privatsache, da greift keiner ein."
"Mutter? Dieses Wort sagt mir nichts."
"Ich spiele in meinem Adoptionskäfig das folgsame AdoptionsvÜgelchen."
"[...] Männer und Frauen brauchen einander, manchmal auf unßbliche Weise."
"Ich schreibe, wenn ich in meinem Garten arbeite. Auch beim Gehen. Gehen tut dem Schreiben gut."
"Ich rechnete mit empÜrten Leserbriefen von religiÜs-moralischen Zeitgenossen, doch stattdessen schrieben mir Männer, darunter nicht wenige Rancharbeiter, Cowboys und Väter in Wyoming, um mir zu sagen:'Sie haben meine Geschichte erzählt' oder:'Jetzt begreife ich, was mein Sohn durchgemacht hat.'"