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April 10, 2026
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"Es ist klar, dass die Gedanken nicht frei sind, wenn das Bekennen bestimmter Ansichten es unmÜglich macht, einen Lebensunterhalt zu verdienen. Es ist auch klar, dass Gedanken nicht frei sind, wenn alle Argumente einer Seite einer Auseinandersetzung stets so attraktiv wie mÜglich präsentiert werden, während die Argumente der anderen Seite nur ßber eifriges Suchen gefunden werden kÜnnen."
"640 kB sollten eigentlich genug fĂźr jeden sein."
"âGeistiges Eigentum hat die Haltbarkeitsdauer einer Banane.â"
"âDeine unzufriedensten Kunden sind deine grĂśĂte Lernquelle.â"
"âWenn die Leute aus jener Zeit, als die heute wichtigsten Ideen entstanden, schon gewusst hätten, wie ein Patentverfahren funktioniert und ihre Ideen auch patentiert hätten, dann wäre die heutige Industrie bereits zum Stillstand gekommen.â"
""Ein bloĂer Mensch, der solche Dinge sagen wĂźrde, wie Jesus sie gesagt hat, wäre kein groĂer Morallehrer. [âŚ] Entweder war â und ist â dieser Mensch Gottes Sohn, oder er war ein Narr oder Schlimmeres. Wir kĂśnnen ihn als Geisteskranken einsperren, wir kĂśnnen ihn verachten oder als Dämon tĂśten. Oder wir kĂśnnen ihm zu FĂźĂen fallen und ihn Herr und Gott nennen. Aber wir kĂśnnen ihn nicht mit gĂśnnerhafter Herablassung als einen groĂen Lehrer der Menschheit bezeichnen. Das war nie seine Absicht; diese MĂśglichkeit hat er uns nicht offengelassen." â Pardon, ich bin Christ. 18. Auflage. Brunnen Verlag, Basel 2006. ISBN 3-7655-3150-2 S. 56"
"NatĂźrlich kĂśnnen Drogen die kĂźnstlerische Arbeit befeuern, das weiĂ man von Goethe, Freud, Bukowski und vielen anderen. Aber die haben eben auch die Regel befolgt: Im Rausch schreiben, nĂźchtern gegenlesen."
"Wenn eine heiĂe Frau auf einen Einsiedler trifft muss sich einer ändern."
"Gott oder irgendwer erschafft dauernd Frauen und wirft sie hinaus auf die StraĂen, und die eine hat einen zu dicken Arsch, die andere hat nicht genug Busen, und die hier ist irre, und jene dort ist verrĂźckt, und die ist zu religiĂśs, und die liest im Kaffeesatz, und die hat ihre FĂźrze nicht unter Kontrolle, und die hat eine lange Nase, und die hat zu dĂźnne Beine⌠Doch hin und wieder trifft man eine Frau, in voller BlĂźte, eine Frau, die aus allen Nähten platzt ⌠eine Sexbombe, einen Fluch, das Ende aller Dinge."
"Wenn ich nur dieses Gesicht kämmen kÜnnte, dachte ich, aber das geht nicht."
"Liebe ist eine Art Vorurteil. Ich hab schon genug andere Vorurteile."
""Bach hatte zwanzig Kinder. TagsĂźber hat er auf Pferde gewettet, nachts hat er gefickt und am Vormittag gesoffen. Komponiert hat er zwischendurch. ...sagte ich als sie von mir wissen wollte wann ich eigentlich meine Gedichte schreibe." "Du machst es, wie du eine Fliege killst: mit links", Charles Bukowski 439 Gedichte. Zweitausendeins-Taschenbuch Nr.2, 2009. ISBN 978-3-86150-902-8. Seite 53."
"Auch Schulbildung war nur eine Falle. Das biĂchen Bildung, das zu mir durchgedrungen war, hatte mich nur noch misstrauischer gemacht. Was waren denn Ărzte, Anwälte, Wissenschaftler? Doch auch nur Menschen, die sich die Freiheit nehmen lieĂen, selbständig zu denken und zu handeln."
"Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten"
""Religion ist in den seltensten Fällen Trost und in den meisten Fällen eher eine Aufstachelung zu Hass und Gewalt. Gläubige Menschen gehen oft unzivilisiert miteinander um, weil sie ja der Meinung sind, im Besitz der einzigen Wahrheit zu sein"
""Meine Logik wßnscht sich, dass alles eine Ursache hat. Aber wie die aussieht, ob bärtig, männlich oder einfach nur wie eine kleine Qualle"
"Ich glaube, dass viele religiĂśse und mystische Erlebnisse auf Sauerstoffmangel im Hirn zurĂźckzufĂźhren sind. Oder auf Drogen."
"Ich glaube an den rheinischen Gottesbeweis: Der lautet: Von nix kĂźtt nix."
"Die Justiz ist auf keinen Fall der richtige Ort, um nach Intelligenz zu suchen."
"An KĂśrpergeräuschen, die bei uns als unfein gelten, stĂśrt man sich in Japan hingegen weit weniger: ein gediegenes Rotzen, ein feines RĂźlpsen, alles prima ... Wer aber in Osaka auf der StraĂe sichtbar Nahrung zu sich nimmt, gilt als Stoffel. Wie sagt der KĂślner so schĂśn: Jeder Jeck is anners. Da hat er global gesehen Recht."
"Keiner, der mit äuĂerster Geschwindigkeit läuft, hat Kopf oder Herz."
""Jede Kultur wird durch die Suggestion eines unsichtbaren Hypnotiseurs zusammengehalten"
"Ein Dichter schĂśpft die Tragik aus seiner eigenen Seele, der Seele, die allen Menschen gleicht."
"Hinter der Maske ist immer ein lebendiges Gesicht."
"Der Akt der WĂźrdigung von etwas, das GrĂśĂe hat, ist ein Akt der SelbstĂźberwindung."
"der Spruch, den Yeats sich hatte auf seinen Grabstein schreiben lassen [...]: Reiter, wirf einen kalten Blick auf das Leben, auf den Tod â und reite weiter."
"Lieber in der Gosse als auf einem Podest."
"Man kann nichts von nichts sagen. Daher kann es keine Grenze fĂźr die Zahl der BĂźcher geben."
"Es lohnt nicht die Mßhe sich zu tÜten, denn man tÜtet sich immer zu spät."
"Indem die Natur den Menschen zulieĂ, hat sie viel mehr als einen Rechenfehler begangen: ein Attentat auf sich selbst."
"Ich mĂśchte frei sein, aufs äuĂerste frei. Frei wie ein Totgeborener."
"In Wahrheit habe ich als Frau kein Land. Als Frau will ich kein Land haben. Als Frau ist mein Land die ganze Welt."
"Frauen waren jahrhundertelang ein VergrĂśĂerungsspiegel, der es den Männern ermĂśglichte, sich selbst in doppelter LebensgrĂśĂe zu sehen."
"Wir alle, die wir durch tausend und abertausend glĂźckliche Zufälle oder Gotteswunder â wie immer man es nennen will â mit dem Leben davongekommen sind, wir wissen es und kĂśnnen es ruhig sagen: die Besten sind nicht zurĂźckgekommen (Hervorhebung des Autors)."
"⌠in den Worten von Nietzsche âWer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie.â Man musste also den Lagerinsassen, sofern sich hie und da einmal die Gelegenheit hierzu bot, das âWarumâ ihres Lebens, ihr Lebensziel, bewusst machen, um so zu erreichen, dass sie auch dem furchtbaren âWieâ des gegenwärtigen Daseins, den Schrecken des Lagerlebens, innerlich gewachsen waren und standhalten konnten."
"Wer von denen, die das Konzentrationslager erlebt haben, wĂźĂte nicht von jenen Menschengestalten zu erzählen, die da Ăźber die Appellplätze oder durch die Baracken des Lagers gewandelt sind, hier ein gutes Wort, dort den letzten Bissen Brot spendend? Und mĂśgen es auch nur wenige gewesen sein â sie haben Beweiskraft dafĂźr, daĂ man dem Menschen im Konzentrationslager alles nehmen kann, nur nicht: die letzte menschliche Freiheit, sich zu den gegebenen Verhältnissen so oder so einzustellen. Und es gab ein ÂťSo oder soÂŤ (Hervorhebung des Autors)!"
"Wie oft sind es erst die Ruinen, die den Blick freigeben auf den Himmel."
"Sinn muĂ gefunden, kann aber nicht erzeugt werden."
"Sinn kann nicht gegeben, sondern muss gefunden werden."
"Mensch sein heiĂt ja niemals, nun einmal so und nicht anders sein mĂźssen, Mensch sein heiĂt immer, immer auch anders werden kĂśnnen."
""Tatsächlich ist die Freiheit die halbe Wahrheit. Freisein ist der negative Aspekt eines Phänomens, dessen positiver Aspekt Verantwortlichsein heiĂt. Freiheit schlägt in WillkĂźr um, wenn sie nicht im Sinne von Verantwortlichkeit gelebt wird. Und das ist auch der Grund, warum ich dafĂźr zu plädieren pflege, daĂ der Freiheitsstatue an der OstkĂźste das Pendant errichtet werde, nämlich eine der Verantwortlichkeit an der WestkĂźste." Frankl, V. E. (1979). Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn. (n.p.): Piper, S. 64"
""Es gibt nichts auf der Welt, das einen Menschen so sehr befähigte, äuĂere Schwierigkeiten oder innere Beschwerden zu Ăźberwinden,"
"Eine allgemein gĂźltige, fĂźr alle verbindliche Lebensaufgabe muĂ uns in existenzanalytischem Aspekt eigentlich unmĂśglich erscheinen. In dieser Sicht ist die Frage nach ÂťderÂŤ Aufgabe im Leben, nach ÂťdemÂŤ Sinn des Lebens â sinnlos. Sie mĂźĂte uns vorkommen, wie etwa die Frage eines Reporters, der einen Schach-Weltmeister interviewt: ÂťUnd nun sagen Sie, verehrter Meister â welches ist der beste Schachzug?ÂŤ"
"Die geistige Freiheit des Menschen, die man ihm bis zum letzten Atemzug nicht nehmen kann, läĂt ihn auch noch bis zum letzten Atemzug Gelegenheit finden, sein Leben sinnvoll zu gestalten.(Hervorhebung des Autors)!"
""Die Aufgabe wechselt nicht nur von Mensch zu Mensch"
"Der Nationalsozialismus hat den Rassenwahn aufgebracht. In Wirklichkeit gibt es aber nur zwei Menschenrassen, nämlich die "Rasse" der anständigen Menschen und die "Rasse" der unanständigen Menschen. Und die "Rassentrennung" verläuft quer durch alle Nationen und innerhalb jeder einzelnen Nation quer durch alle Parteien."
"Hßbsch allerdings auch wiederum, daà ein berßhmter Erzählerwettbewerb ausgerechnet nach der benannt wurde, die am wenigsten erzählen konnte; und letztlich auch nichts zu erzählen hatte."
"Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar."
"Warum habe ich bisher nie bemerkt, daĂ ich Leute fast nicht mehr ertragen kann? Seit wann ist das so? Was ist aus mir geworden?"
""... von dem MĂśrder Zeit zum Weitergehen und Vergessen gezwungen..." Frankfurter Vorlesungen III [Das schreibende Ich] Gesamtausgabe Band 4, 1978 Piper, MĂźnchen ZĂźrich, S. 231 books.google oder Frankfurter Vorlesungen: Probleme zeitgenĂśssischer Dichtung Piper, MĂźnchen ZĂźrich 1989Âł, S. 55"