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April 10, 2026
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"Ich mag das englische FrĂĽhstĂĽck nicht. Ich habe immer das GefĂĽhl, eine Art Verbrechen vor mir auf dem Teller zu haben."
"Die Tischzeit ist die merkwĂĽrdigste Periode des Tages und vielleicht der Zweck, die BlĂĽte des Tages. Das FrĂĽhstĂĽck ist die Knospe."
"Wer bei Tisch nur Liebe findet, // Wird nach Tische hungrig sein."
"Vieles, was bei Tisch geschmacklos ist, ist im Bett eine WĂĽrze. Und umgekehrt. Die meisten Verbindungen sind darum so unglĂĽcklich, weil diese Trennung von Tisch und Bett nicht vorgenommen wird."
""Für mich ist es das wichtigste, überall Freunde zu finden und möglichst ein italienisches Restaurant. Um den Tisch herumsitzen, Unsinn reden, essen, trinken, lachen"
"Die Frau, die man mit Poesie gewann, // Ist nur ein Tisch, worauf man schreiben kann."
"Dem BedĂĽrfnis nach Einsamkeit genĂĽgt es nicht, dass man an einem Tisch allein sitzt. Es mĂĽssen auch leere Sessel herumstehen. Wenn mir der Kellner so einen Sessel wegzieht, auf dem kein Mensch sitzt, verspĂĽre ich eine Leere und es erwacht meine gesellige Natur. Ich kann ohne freie Sessel nicht leben."
"Broadwaystar heiĂźt: der immer parate Tisch im ĂĽberfĂĽllten Restaurant, Zahnarzt am spielfreien Sonntag, Taxi im Platzregen [...] Interviews, Radioshows, Fernsehshows, Gesangsstunden, Tanztraining, Gesundbleiben, PĂĽnktlichsein, Stimme schonen."
"Ist denn die Wahrheit ein Zwiebel, von dem man die Häute nur abschält? // Was ihr hinein nicht gelegt, ziehet ihr nimmer heraus."
"Im SchweiĂźe deines Angesichtes sollst du dein Brot essen, bis daĂź du wieder zur Erde kehrst, von der du genommen bist; denn du bist Staub und kehrst wieder zum Staub zurĂĽck!"
"Das Böse schreibt man in Stein, das Gute in Staub."
"Wo der Besen nicht hinkommt, wird der Staub nicht von selbst verschwinden."
"Lieber Staub aufwirbeln als Staub ansetzen."
"Der neue Besen kehrt gut, bevor er voll Staub ist."
"Das sind erst die BlĂĽten, die Beeren stehen noch aus."
"Und gibt es eine bessere Farbe als Blau? Wählte sich nicht auch das Himmelsgewölbe blaue Seide zur Hülle? Wer blau ist wie der Himmel, bei dem sitzt die Sonne zu Gast. Dem Heliotrop gleicht er, der blauen Blume, welche die Inder »Sonnenanbeterin« heißen, weil sie ihr Antlitz immer der Sonne zugewandt hält. Sie verbirgt in der blauen Blüte ein Herz von Gold, das vom Himmelsfeuer ein Abglanz auf Erden ist."
"So blühn wenige Zeit wir in der Blüte der Jugend // Fröhlich und kannten da Böses und Gutes noch nicht. // Aber es stehen die Parzen uns schwarz zur Seite, die eine // Sendet das Alter uns bald, bald uns die andre den Tod."
"Höflichkeit ist die Blüte der Menschlichkeit. Wer nicht höflich genug, ist auch nicht menschlich genug."
""Gedeiht auch schlechtes Unkraut ohne Sonne,"
"Denn Mädchen sind wie Rosen: kaum entfaltet, ist ihre holde Blüte schon veraltet."
""Es wäre doch wunderbar, wenn wir die wären, die wo im Sommer Weltmeischder werden." - Jürgen Klinsmann, Stern, 2. Februar 2006, auf die Frage, ob er seinen schwäbischen Dialekt verlernen würde"
"Die Frauenfußball-Nationalmannschaft ist ja schon Fußballweltmeister, und ich sehe keinen Grund, warum Männer nicht das Gleiche leisten können wie Frauen."
"Wollen wir denn auch noch Weltmeister im Jammern werden?"
"Macht's einander nur nicht sauer, // Hier sind wir gleich, Baron und Bauer."
"Sauer macht lustig."
"Man kann sich ĂĽber jeden lustig machen, der unglĂĽcklich ist, man muss nur grausam genug sein."
"Alles ist lustig, solange es jemand anderem passiert."
"Der Fuchs, der an die Trauben nicht rankam, behauptet, sie sind eh sauer."
"Wie wichtig ist es doch, sich bei Delikatessen und ähnlichen Speisen vorzustellen, dass dieses die Leiche eines Fischs, jenes die Leiche eines Vogels oder Schweines ist, ebenso, dass der Falerner der Saft einer Traube ist und das Purpurgewand die Wolle eines Schafes mit Blut einer Muschel benetzt."
"Soll zwischen uns kein fernster Zwist sich regen // Ich liebe mir den Zaubrer zum Kollegen."
"Man muss nur immer sorgen, erregt zu werden, um gegen die Depression anzukämpfen. Das ist auch bei jetziger deprimierender Witterung der beste medizinische Rat."
"Ich habe das Register der Krankheiten angesehn, und habe die Sorgen und traurige Vorstellungen nicht darunter gefunden, das ist sehr unrecht. Georg Christoph Lichtenberg Schriften und Briefe Band I 1968 S. 793 Sigel J 992 Hanser Verlag, MĂĽnchen, Nachdruck bei Zweitausendeins, Frankfurt a. M."
"Sei mir gegrĂĽĂźt mein Sauerkraut // holdselig sind deine GerĂĽche."
"Eben geht mit einem Teller // Witwe Bolte in den Keller, // Daß sie von dem Sauerkohle // Eine Portion sich hole, // Wofür sie besonders schwärmt, // Wenn er wieder aufgewärmt."
""Auch unser edles Sauerkraut, // Wir sollen's nicht vergessen; // Ein Deutscher hat's zuerst gebaut, // Drum ist's ein deutsches Essen." - Ludwig Uhland, Metzelsuppenlied. Aus: Gedichte. Wohlfeile Ausgabe. 3. Auflage. Stuttgart und TĂĽbingen: Cotta, 1854. S. 65"
"Rosen, ihr blendenden, // Balsam versendenden! // Flatternde, schwebende, // Heimlich belebende, // Zweiglein beflĂĽgelte, // Knospen entsiegelte, // Eilet zu blĂĽhn!"
"Jede Woche eine neue Welt."
"Was gestern war, ist vergessen. Nächste Woche gewinne ich wieder."
"Nächste Woche trete ich meine Stelle als »Herr Doktor« auf der ersten Station der Entbindungsklinik im Allgemeinen Krankenhaus von Wien an. Ich war entsetzt, als ich vom Prozentsatz der Patienten hörte, die in dieser Klinik sterben. In diesem Monat starben dort sage und schreibe 36 von 208 Müttern, alle an Kindbettfieber. Ein Kind zur Welt zu bringen ist genauso gefährlich wie eine Lungenentzündung ersten Grades."
"Männer reden nie wieder so viel wie in den ersten Wochen einer Liebesbeziehung."
"Kaum ein paar kurze Wochen // Sind die Felder glĂĽhend zu sehen; // Gleich muĂź die Sense dann pochen, // Und Stoppeln bleiben kalt stehen."
"Ich muss eine beträchtliche Menge Verstand haben; manchmal brauche ich eine Woche, um ihn zu ordnen."
"Ich bin von Zeit zu Zeit monogam, aber ich ziehe die Polygamie vor. Die Liebe dauert lange, aber die brennende Lust nur zwei bis drei Wochen."
"Drei Wochen war der Frosch so krank! // Jetzt raucht er wieder. Gott sei Dank!"
"Der Montag ist am schwierigsten. Da sind die Leute etwas muffig, weil die Arbeitswoche wieder angefangen hat. Am Freitag stehen sie dann unter Strom, schließlich soll unser Konzert das perfekte Start ins Wochenende sein. Der Samstag ist auch schwierig. Den Abend haben die Menschen für besondere Anlässe freigehalten, also wollen sie auch etwas Geniales erleben."
"Das Leben, mit seinen stündlichen, täglichen, wöchentlichen und jährlichen, kleinen, größern und großen Widerwärtigkeiten, mit seinen getäuschten Hoffnungen und seinen alle Berechnung vereitelnden Unfällen, trägt so deutlich das Gepräge von etwas, das uns verleidet werden soll, daß es schwer zu begreifen ist, wie man dies hat verkennen können und sich überreden lassen, es sei da, um dankbar genossen zu werden, und der Mensch, um glücklich zu seyn."
""Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen!" '"
Heute, am 12. Tag schlagen wir unser Lager in einem sehr merkwürdig geformten Höhleneingang auf. Wir sind von den Strapazen der letzten Tage sehr erschöpft, das Abenteuer an dem großen Wasserfall steckt uns noch allen in den Knochen. Wir bereiten uns daher nur ein kurzes Abendmahl und ziehen uns in unsere Kalebassen-Zelte zurück. Dr. Zwitlako kann es allerdings nicht lassen, noch einige Vermessungen vorzunehmen. 2. Aug.
- Das Tagebuch
Es gab sie, mein Lieber, es gab sie! Dieses Tagebuch beweist es. Es berichtet von rätselhaften Entdeckungen, die unsere Ahnen vor langer, langer Zeit während einer Expedition gemacht haben. Leider fehlt der größte Teil des Buches, uns sind nur 5 Seiten geblieben.
Also gibt es sie doch, die sagenumwobenen Riesen?
Weil ich so nen Rosenkohl nicht dulde!
- Zwei auĂźer Rand und Band
Und ich bin sauer!