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April 10, 2026
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"Die Menschheit nimmt sich selbst zu ernst. Das ist die Erbsünde der Welt. Hätte der Höhlenmensch zu lachen verstanden, wäre die Weltgeschichte anders verlaufen."
"Die Barbareien und ruchlosen Greueltaten der sogen. christlichen Racen, in jeder Gegend der Welt und gegen jedes Volk, das sie unterjochen konnten, finden keine Parallele in irgendeiner Ära der Weltgeschichte, bei irgendeiner Race, ob noch so wild und ungebildet, mitleidlos und schamlos."
"Am Ende kennt man das Gewebe."
"Wenn man gesehen hat, wie Gänse gestopft werden, dann vergeht einem der Genuss. Das ist schwer pathologisches Gewebe, diese Leber! Aufs Sechsfache metastasiert."
"Unser Wissen ist ein kritisches Raten, ein Netz von Hypothesen, ein Gewebe von Vermutungen."
"Spiegel der Zukunft sei das Vergangene? Jedoch die Geschichte // Wirkt ins Gewebe der Zeit nimmer das nämliche Bild."
"In mir fĂĽhle ich es wie ein leises Gewebe, ein Vibrieren, ein FlĂĽgelschlagen, ein zitterndes Ausruhen, ein Atemanhalten: wenn ich einst malen kann, werde ich auch das malen."
"Ein Fötus ist keine Sache, kein Gewebe, aber auch nicht gleichzusetzen mit einer geborenen Person."
"Das Gewebe dieser Welt ist aus Notwendigkeit und Zufall gebildet; die Vernunft des Menschen stellt sich zwischen beide und weiß sie zu beherrschen; sie behandelt das Notwendige als den Grund ihres Daseins; das Zufällige weiß sie zu lenken, zu leiten und zu nutzen, und nur, indem sie fest und unerschütterlich steht, verdient der Mensch, ein Gott der Erde genannt zu werden."
""Spinnen am Abend erquickend und labend"
"Neue Besen kehren gut, die alten kennen die Winkel."
"Neue Besen kehren gut."
"Wo der Besen nicht hinkommt, wird der Staub nicht von selbst verschwinden."
"Was lassen sie denn ĂĽbrig zuletzt, // Jene unbescheidnen Besen? // Behauptet doch Heute steif und fest, // Gestern sei nicht gewesen."
"Ihr schmähet meine Dichtung, // Was habt ihr denn getan? // Wahrhaftig, die Vernichtung, // Verneinend fängt sie an, // Doch ihren scharfen Besen // Strengt sie vergebens an: // Ihr seid gar nicht gewesen! // Wo träfe sie euch an?"
"Die Hand, die samstags ihren Besen fĂĽhrt, // Wird sonntags dich am besten karessieren (liebkosen)."
"Der neue Besen kehrt gut, bevor er voll Staub ist."
"Auf Pille nicht noch Salbe hoff, // wer täglich dreizehn Halbe soff."
"Eine Hexe sollst du nicht am Leben lassen."
"Wie man nach Norden weiterkommt, // Da nehmen RuĂź und Hexen zu."
"Wahre Kunst enthält immer etwas Hexenzauber."
"Geschwindigkeit ist keine Hexerei!"
"Ganz gewiĂź hat es auf dieser Welt niemals Hexen und Hexenmeister gegeben; aber ebenso unleugbar haben zu allen Zeiten die Leute an BetrĂĽger geglaubt, die das Talent besaĂźen, als Zauberer aufzutreten."
"Frauen sind als Hexen verbrannt worden, einfach weil sie schön waren."
"Eine Hexe mit dämonischer Macht, den Himmel niederzulegen, die Erde aufzuhängen, Quellen zu verhärten, Berge zu schmelzen, Geister heraufzuholen, Götter herabzuziehen, Sterne auszulöschen, tatsächlich die Unterwelt zu illuminieren."
"Die Geschichte des menschlichen Glaubens sollte uns als Mahnung dienen. Wir haben Tausende unserer Mitmenschen umgebracht, weil wir glaubten, dass sie einen Pakt mit dem Teufel unterzeichnet hatten und Hexen geworden waren. Noch immer werden ĂĽber tausend Menschen pro Jahr wegen Hexerei umgebracht."
"Die Fee Morgana, wie wĂĽrde sie erschrecken, wenn sie etwa einer deutschen Hexe begegnete, die nackt, mit Salben beschmiert, und auf einem Besenstiel, nach dem Brocken reitet."
"Das ist eine alberne Meinung, dass sich Weiber und Männer in den Wolken verstecken können und hageln, um alles zu verderben. Zu Paris glaubt man an keine Hexen und hört auch von keinen."
"Aber du musst mich auch bezahlen, sagte die Hexe, und es ist nicht wenig, was ich verlange!"
"Betrachten wir genau, so ist es vielleicht die jugendliche Anschauung des Meeres, die dein Engländer, dem Spanier so große Vorzüge über den mittelländischen Dichter gibt."
"Spanien ist der Himmel auf Erden."
"Sie können sich in Spanien nicht entscheiden, ob sie sich am Stier oder am Torero orientieren sollen."
"Der König von Frankreich ist der mächtigste Fürst Europas. Er hat keine einzige Goldmine wie sein Nachbar, der König von Spanien; aber er besitzt mehr Reichtümer als jener, weil er sie der Eitelkeit seiner Untertanen entnimmt, die unerschöpflicher als jene Minen ist."
"Italiener! Das lautet soviel als Hanswurst! Was ist das für ein Schlaraffenland! Ohne vernünftige Gesetze, ohne Polizei, ohne Erziehung, in den Händen des Clerus, ohne Fleiß und Arbeitsamkeit, und für den Fremden ohne alle Bequemlichkeit!"
"Ich liebe die Italiener, weil sie so großzügig sind und den Menschen vergeben können."
"Die jungen Deutschen, denen ich in Göttingen, Dresden, Königsberg usw. begegnete, sind unter dem Einfluss so genannter philosophischer Richtungen herangewachsen, die man eigentlich als dunkle, schlecht geschriebene Dichtung ansehen muss, aber in sittlichem Betracht etwas Außerordentliches, erhaben Reines haben. Ich bekam den Eindruck, dass sie sich nicht die republikanische Gesinnung des Mittelalters, nicht das Misstrauen und die Bereitschaft zum Dolchstoß wie die Italiener bewahrt haben, sondern eine starke Anlage von Begeisterungsfähigkeit und Gewissenhaftigkeit."
"Der Italiener hat ĂĽberhaupt ein tieferes GefĂĽhl fĂĽr die hohe WĂĽrde der Kunst als andere Nationen, jeder, der nur irgend etwas treibt, will KĂĽnstler, Meister und Professor heiĂźen."
"Das Paradies, das wären ein französischer Koch, ein britischer Polizist, ein deutscher Manager und ein italienischer Liebhaber. Die Hölle, das sind ein britischer Koch, ein deutscher Polizist, ein italienischer Manager und ein französischer Liebhaber."
"Das Pendel schlägt nicht zurück und ändert die Richtung, weil seine Richtung für falsch befunden worden ist, sondern die Uhr geht, weil das Pendel sich hin und zurück bewegt."
"Zauberer haben niemals Erfolg."
"Spekulation ist der Zauber des Handels und blickt mit Verachtung auf dessen nüchterne Wirklichkeit. Es erhebt den Aktienhändler zu einem Zauberer und die Börse zu einem Ort der Hexerei."
"Soll zwischen uns kein fernster Zwist sich regen, // Ich liebe mir den Zaubrer zum Kollegen."
"Ich bin kein Zauberer, kein Handaufleger und kein Messias."
"Kurze Abendmahlzeit, lange Lebenszeit."
"Freude wird jedes Mal dein Abendbrot sein, wenn du den Tag nĂĽtzlich zugebracht hast."
"Der GroĂźmĂĽtige gleicht einem Mann, der mit seinem Abendbrot Fische fĂĽtterte, aus Unachtsamkeit in den Teich fiel und ersoff."
"Jesus spricht zu ihnen: Kommet zum FrĂĽhstĂĽck! Aber keiner der JĂĽnger wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wuĂźten, daĂź es der Herr war."
"Ist das FrĂĽhstĂĽck schlecht, so misslingt der ganze Tag, ist das Kleid schlecht, das ganze Jahr, ist die Frau schlecht, dann misslingt das ganze Leben."
"Nur die ganz Stumpfsinnigen sind beim FrĂĽhstĂĽck schon geistreich."
Heute, am 12. Tag schlagen wir unser Lager in einem sehr merkwürdig geformten Höhleneingang auf. Wir sind von den Strapazen der letzten Tage sehr erschöpft, das Abenteuer an dem großen Wasserfall steckt uns noch allen in den Knochen. Wir bereiten uns daher nur ein kurzes Abendmahl und ziehen uns in unsere Kalebassen-Zelte zurück. Dr. Zwitlako kann es allerdings nicht lassen, noch einige Vermessungen vorzunehmen. 2. Aug.
- Das Tagebuch
Es gab sie, mein Lieber, es gab sie! Dieses Tagebuch beweist es. Es berichtet von rätselhaften Entdeckungen, die unsere Ahnen vor langer, langer Zeit während einer Expedition gemacht haben. Leider fehlt der größte Teil des Buches, uns sind nur 5 Seiten geblieben.
Also gibt es sie doch, die sagenumwobenen Riesen?
Weil ich so nen Rosenkohl nicht dulde!
- Zwei auĂźer Rand und Band
Und ich bin sauer!