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April 10, 2026
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""Wenn Hamlet plötzlich anfängt, Zeilen aus einem ganz anderen Drama zu sprechen, dann muß auch Ophelia ihren Text ändern, um den Ganzen einen Sinn zu geben, und die Vorstellung verläuft danach in ganz anderen Bahnen. Es könnte passieren, daß die beiden dann gemeinsam fortgehen, anstatt ständig um das Schloss herumzuschleichen. Das mag vielleicht ein schlechtes Stück sein, vermutlich ist es aber ein besseres Leben" - Eric Berne, Was sagen Sie, nachdem Sie Guten Tag gesagt haben? Fischer, Frankfurt am Mai 1983, ISBN 3-596-42192-7, Seite 53"
""Der Aphorismus, die Sentenz, in denen ich als der Erste unter Deutschen Meister bin, sind die Formen der »Ewigkeit«; mein Ehrgeiz ist, in zehn Sätzen zu sagen, was jeder andre in einem Buche sagt - was jeder andre in einem Buche nicht sagt." - Friedrich Nietzsche, Streifzüge eines Unzeitgemäßen, 51"
"Anmutig werden selbst alltägliche Sentenzen // Im Silbenwasserfall melodischer Kadenzen."
"Sakrale Lieder liebe ich ĂĽber alles. Auch Schlager, Klassik, alles was eine Melodie hat. Was keine Melodie hat, ist Wegwerfware."
"„Melodie“ ist das Feldgeschrei der Dilettanten, und gewiß eine Musik ohne Melodie ist gar keine."
"Jeder Mensch ist eine Melodie. Lieben heiĂźt: sie innehaben. Ich bin fĂĽr dich, du bist fĂĽr mich ein Lied."
"Am liebsten aber sah er die Schöne in einem grünen Gewand, Denn Grün tragen die Paradiesesmädchen und die Engel im Himmel. Grün ist die Farbe des Zypressenbaums und die der Saat auf den Feldern, und von allen Dingen verlangt die Seele am meisten nach Grün, welches das Auge aufleuchten lässt und die Melodie jeden Wachstums und das Zeichen jeden Gedeihen ist."
"Tennis ist Langstrecke. Du kannst nicht immer mit Tempo 220 ĂĽber die Autobahn rasen, du musst lernen, dass manchmal 110 reichen."
"Rechnung für Rechnung ist berichtigt, // Die Wucherklauen sind beschwichtigt, // Los bin ich solcher Höllenpein; // Im Himmel kann's nicht heitrer sein."
"In jedem Kleide werd ich wohl die Pein // Des engen Erdelebens fĂĽhlen. // Ich bin zu alt, um nur zu spielen, // Zu jung, um ohne Wunsch zu sein."
"Gott ist ja nichts als gut: // Verdammnis, Tod und Pein, // und was man böse nennt, // muß, Mensch in Dir nur sein."
"Das Gute ist voller Lohn, das Böse voller Pein. // O Mensch, wie soll in dir nicht Höll und Himmel sein?"
"Der Wettbewerb liegt schon im Instinkt des Unternehmers."
"Das Zeitalter der Fusionen hat Unternehmer als bloĂźe Ăśbernehmer entlarvt. Und mancher hat sich dabei ĂĽbernommen."
"Tut BuĂźe und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer SĂĽnden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes."
"So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln."
"Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen, da öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe."
"Ich taufe euch nur mit Wasser (zum Zeichen) der Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen."
"Jede Taufe ist ein kleiner Exorzismus. Der Teufel wird ausgetrieben."
"Fehlt es dem protestantischen Kultus im ganzen an Fülle, so untersuche man das einzelne, und man wird finden, der Protestant hat zu wenig Sakramente, ja er hat nur eins, bei dem er sich tätig erweist, das Abendmahl: denn die Taufe sieht er nur an andern vollbringen, und es wird ihm nicht wohl dabei."
"Die Taufe ist der Anbeginn des geistlichen Lebens und das Tor zu den Sakramenten."
"Die SĂĽnde wird gefesselt durch die Taufe, und das Reich Gottes wird aufgerichtet."
"Wenn ihr fastet, dann macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein trĂĽbseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten."
"Nun freue ich mich in meinem Leiden, das ich fĂĽr euch leide, und erstatte an meinem Fleisch, was noch mangelt an TrĂĽbsalen in Christo, fĂĽr seinen Leib, welcher ist die Gemeinde"
"Ein reiner unbefleckter Gottesdienst vor Gott dem Vater ist der: Die Waisen und Witwen in ihrer TrĂĽbsal besuchen und sich von der Welt unbefleckt erhalten."
"Denn gerne gedenkt ja ein Mann der TrĂĽbsal."
"Bei TrĂĽbsal ist Gleichmut die beste WĂĽrze."
"Wenn du deine Zeit stundenweise verkauftst, bekommst du das Entscheidende nicht gleich mit: daß nämlich das, was du verkaufst, in Wirklichkeit dein Leben ist."
"Scharlatanen, die Dummköpfen ihre Drogen teuer verkaufen, glaube ich nichts."
"Kennt ihr den Unterschied zwischen Arm und Reich? Die Armen verkaufen Drogen, um sich Nikes zu kaufen, und die Reichen verkaufen Nikes, um sich Drogen zu kaufen."
"Ich verkaufe das groĂźartigste Produkt der Welt. Warum sollte dafĂĽr nicht ebenso geworben werden wie fĂĽr Seife?"
"Ich hasse die Idee, Kunst zu machen, um Taschen zu verkaufen. Es geht nicht darum, damit Taschen zu verkaufen. Kunst ist einfach nur schön."
"Eine Wohltat entgegennehmen heiĂźt die Freiheit verkaufen."
"Auf Grund eines betont psychodynamischen Antriebs zur Selbsterfüllung sind Verkaufsleute am produktivsten, wenn sie die Überzeugung haben können, dass sie etwas Wesentliches für den Kunden und damit direkt oder indirekt auch für die ganze Welt tun."
"MĂĽsste Edison eine Nadel im Heuhaufen finden, wĂĽrde er einer fleiĂźigen Biene gleich Strohhalm um Strohhalm untersuchen, bis er das Gesuchte gefunden hat."
"Du hast die Sache mit der Nadel(spitze) getroffen."
"Der Ungeduldige fährt sein Heu nass ein."
"Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde, wo Motte und Wurm sie zerstören und wo Diebe einbrechen und sie stehlen, sondern sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Wurm sie zerstören und keine Diebe einbrechen und sie stehlen."
"Wie Motten lockt der Glanz die Mädchen an."
"Wo Rauch ist, da ist auch Feuer."
"Kein Rauch ohne Feuer."
"Zank ist der Rauch der Liebe."
"Man verscheuchet mit Rauch die Fliegen, // Mit VerdrieĂźlichkeit wohl den Mann."
"GefĂĽhl ist alles; // Name ist Schall und Rauch."
"Da ich jetzt von weitem die TĂĽrme und den blauen Rauch von NĂĽrnberg sah, meinte ich fast, nicht etwa eine einzige Stadt, sondern eine ganze Welt zu sehen."
"Er ist Deutscher, Englischer, Chinesischer, Koreaner, Französischer, Italienischer, Japanischer, Russischer oder Tschechisch… immer europäisch, aber gerne mehr denn je amerikanisch und asiatisch. Tag und Nacht spielt er es romantisch, nostalgisch und pathetisch, aber auch militärisch und heroisch. Es ist das Klavier. Sowohl westlich als auch östlich. International im Kern und par excellence. In nur fünf Buchstaben. Wie die fünf Finger der Hand. Ein Beweis. Flagge. Mit dieser Nuance jedoch, dass der Zeigersatz für 56 weiße Tasten und 32 schwarze Tasten doppelt ist. Lustiger polyphoner, sinnlicher und teuflischer Harem."
"Songs am Piano schreibt man weg vom Körper, mit ausgestreckten Armen. Die Gitarre dagegen umarmt man wie eine Frau. So klingen dann auch die Songs, die ich auf jedem dieser Instrumente schreibe. Das wurde mir erst vor ein paar Jahren richtig klar."
"Nimm keine RĂĽcksichten auf das, was Du in der Klavierstunde gelernt hast. Ăśberlege nicht lange, ob Du Dis mit dem vierten oder sechsten Finger anschlagen muĂźt. Spiele dieses StĂĽck sehr wild, aber stets sehr stramm im Rhythmus, wie eine Maschine. Betrachte hier das Klavier als eine interessante Art Schlagzeug u. handle dementsprechend."
"Mit Recht erscheint uns das Klavier // Wenn's schön poliert, als Zimmerzier. Ob's außerdem Genuß verschafft // Bleibt hin und wieder zweifelhaft."
"Friedliche Koexistenz ist, wenn man auch in einem Klavierkonzert noch die erste Geige spielen kann."
Heute, am 12. Tag schlagen wir unser Lager in einem sehr merkwürdig geformten Höhleneingang auf. Wir sind von den Strapazen der letzten Tage sehr erschöpft, das Abenteuer an dem großen Wasserfall steckt uns noch allen in den Knochen. Wir bereiten uns daher nur ein kurzes Abendmahl und ziehen uns in unsere Kalebassen-Zelte zurück. Dr. Zwitlako kann es allerdings nicht lassen, noch einige Vermessungen vorzunehmen. 2. Aug.
- Das Tagebuch
Es gab sie, mein Lieber, es gab sie! Dieses Tagebuch beweist es. Es berichtet von rätselhaften Entdeckungen, die unsere Ahnen vor langer, langer Zeit während einer Expedition gemacht haben. Leider fehlt der größte Teil des Buches, uns sind nur 5 Seiten geblieben.
Also gibt es sie doch, die sagenumwobenen Riesen?
Weil ich so nen Rosenkohl nicht dulde!
- Zwei auĂźer Rand und Band
Und ich bin sauer!