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April 10, 2026
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"Er hat mich zum Sprichwort unter den Leuten gemacht."
"Du wirst zum Sprichwort und zum Spott werden."
"Sprichwörter sind der Schmuck der Rede."
""Heute kann man die Wahrheit nur durch die blumige Sprache der Sprichwörter verbreiten." - Gerhard Uhlenbruck, Der Klügere gibt nicht nach, Hrsg. Prof. Wolfgang Mieder, Ralf Reglin Verlag Köln, Ausgabe 2003, S. 21, ISBN 3-930620-44-8"
""Ich fühle bloß, dass die Sprichwörter ein Schatz seien, der benutz werden müsse; und ich fing an, sie zur Belehrung fürs Volk zu bearbeiten." - Karl Friedrich Wilhelm Wander, Deutsche Sprichwörter-Lexikon, Vorrede, VIII, zur Entstehungsgeschichte"
""Gewöhnlich hält man nichts von geringerem Werth als Sprüche; wie bald, denkt man, ist ein Spruch gesagt!" - Johann Gottfried Herder, Zerstreute Blätter , Vierte Sammlung, S. 107. Spruch und Bild, insonderheit bei den Morgenländern. Einige rhapsodische Gedanken."
"Es wird gewiss keine ĂĽbertriebene Annahme sein, wenn ich behaupte, dass durchschnittlich in jedem Orte Deutschlands und seinem Umkreise ein Sprichwort lebt, das bisher noch nicht durch "Schreibfinger" gegangen und unter eine Druckpresse gekommen ist."
"Der Volksmund vergangener Jahrhunderte ist unmittelbar nicht mehr auszubeuten, wir können jetzt nur die Sprichwörter sammeln, die in die Literatur übergegangen sind."
"Beten und DĂĽngen ist kein Aberglaube."
"Was wir Aberglauben nennen, das ist oft nur das Zittern und Wallen der erwärmten Luft um die aufrechte Flamme des Glaubens."
"Es gibt Fragen, auf die die Menschen Antworten haben wollen, aber keine finden. Es ist ein Aberglauben zu meinen, dass diese Fragen mit dem Fortschritt der Wissenschaften verschwinden können."
"Ein jeder Aberglaube versetzt uns in das Heidenthum."
"Der Tod ist das Ende aller Dinge des menschlichen Lebens, nur des Aberglaubens nicht."
"Der Aberglauben schlimmster ist, den seinen für den erträglicheren zu halten."
"Der Aberglaube macht die Gottheit zum Götzen, und der Götzendiener ist um so gefährlicher, weil er ein Schwärmer ist."
"Das einzige Mittel gegen den Aberglauben ist die Wissenschaft."
"Abergläubische Handlungen oder die Benutzung von magischen Gegenständen, z.B. Amuletten, sind an sich wirkungslos, stellen aber eine Art Kommunikationsmittel mit Dämonen dar und bewirken den stillschweigenden Abschluss eines Dämonenpakts durch den Willen des Ausübenden und die dem Dämon gegebenen Zeichen."
""Aberglaube bringt Unglück." – Raymond Smullyan, 5000 B.C. and Other Philosophical Fantasies, St. Martin's Press, New York 1983. Kap. 1.3.8; zitiert nach Umberto Eco: Das Foucaultsche Pendel, übers. v. Burkhart Kroeber. Hanser, München 1989. S. 5"
"Wäre Arbeit gut, würde auch der Pfarrer arbeiten."
"Lehrers Kinder, Pfarrers Vieh // gedeihen selten oder nie."
"Kind des Pfarrers, aber Enkel des Teufels."
""Immer bleibt der Affe ein Affe"
"Auch ein Pfarrer segnet zunächst seinen eigenen Bart."
"Wie manche Pfarrer die Kirche leer predigen, reden auch manche Politiker den Saal leer."
"Ich hab es öfters rühmen hören, // Ein Komödiant könnt einen Pfarrer lehren."
"Wir, die beiden Ewigjungen, // Auf dem Lande und am Strande, // Wie die rechte Räuberbande! // Kein Respekt vor den Gesetzen, // Lachen, lieben, hauen, hetzen, // Schranken, Vorschriften verletzen: // Sammeln wir die Lebensbeute, // Wie zwei freie Jägersleute – // Bellt und kläfft auch rings die Meute!"
"Ăśberlassen wir die Physiker, die Mathematiker und die Philosophen sich selber, treiben wir sie endgĂĽltig in die Ghettos ihrer Fachgebiete zurĂĽck, wo sie hilflos und unbemerkt den RaubzĂĽgen der Techniker und der Ideologien ausgeliefert sind; RaubzĂĽge, die immer stattfanden und immer wieder stattfinden."
"Romane schließen damit, dass Held und Heldin heiraten. Damit müsste man anfangen, aufhören aber damit, dass sie sich wieder trennen, das heißt befreien. Denn das Leben von Menschen so beschreiben, dass man mit der Schilderung der Hochzeit abbricht, ist nicht anders, als beschriebe man die Reise eines Mannes und bräche den Bericht an der Stelle ab, wo er Räubern in die Hände fällt."
"Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande"
"Ein ehrlicher Räuber ist beruhigender als eine ungewisse Zukunft."
"China muss lernen, mit dem geistigen Eigentum so umzugehen, wie wir das gewöhnt sind, denn das ist Raub, wenn man da einfach kopiert."
""Es gibt […] noch andere Wege, mit der Übermacht der englischen Wörter fertig zu werden - zum Beispiel indem man sie orthografisch so verfremdet, dass man sie nicht mehr als englisch identifizieren kann. So wie in jener Kneipe in Berlin-Kreuzberg, in der laut Aushang jeden dienstag zwischen 20 und 22 Uhr »Happyauer« ist! Das ist nur auf den ersten Blick komisch." - Bastian Sick über Anglizismen, Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod, Folge 3, S. 90, ISBN 3462037420"
"Bedenk, dass das demütigste aller Gänseblümchen verführerischer ist als die stolzeste und glänzendste Dornrose, die uns im Frühling mit ihren durchdringenden Düften und ihren lebhaften Farben verlockt."
"Soll ich darum das Veilchen unter die FĂĽĂźe treten, weil ich die Rose nicht erlangen kann?"
"Es ist nicht notwendig, die Laterne eines anderen auszublasen, damit die eigene heller scheine."
"Wer Gott aufgibt, der löscht die Sonne aus, um mit einer Laterne weiterzuwandeln."
"Für eine magische Laterne ist diese ganze Welt zu halten, // In welche wir voll Schwindel leben. // Die Sonne hängt darin als Lampe, die Bilder aber und Gestallten // Sind wir, die dran vorüberschweben."
"Jeder, der eine Laterne oder Leuchte trägt, ist gezwungen, sein Lichtchen unter dem Mantel zu verbergen, aus Furcht, von den Blinden totgeschlagen zu werden"
"Ein geistreicher Mann ist verloren, wenn er nicht auch ein Mann von energischem Charakter ist. Hat man die Laterne des Diogenes, so muss man auch des Diogenes Stock haben."
"Wer nach Verborgenem sucht, kriecht in Winkel, geht aber an dem vorĂĽber, was ihm vor der Nase liegt..."
"Die schönen Taten, welche in der Verborgenheit geschehen, sind die schönsten."
"Mein Heim ist meine Burg."
"Wer der Gerechtigkeit folgen will durch dick und dĂĽnn, muĂź lange Stiefel haben."
""Manchmal fahre ich noch raus wie früher: offenes Hemd, Schlappen an, frei im Wind. Ich lach mich dann immer über die greisen Silberpappeln auf ihren Harleys schlapp. Die ham vier lange Unterhosen an, und beim Tanken läuft denen das Wasser in die Stiefel." - Rötger Feldmann, auf die Frage, ob er mit Ende 50 immer noch Rocker sei, Stern Nr. 40/2008 vom 25. September 2008, S. 186"
""Es giebt Leute, denen man, wenn sie den einen Stiefel schon anhaben, nicht unbedingt zutrauen darf, daß sie auch den zweiten anziehen werden." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebücher, 3. Band. 4594 (1849). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 399."
"Der Sarg hat keine Taschen."
"Bis zum Sarg hört man nicht auf zu lernen."
"Wenn ich tot bin. Dirigierend vom Podium fallen, das wĂĽnsch ich mir, am besten direkt in die Kiste."
"Aus dem Palast ins enge Haus (des Sarges), // So dumm läuft es am Ende doch hinaus."
"Alles zerfällt im Augenblicke, wenn man nicht ein Dasein erschaffen hat, das über dem Sarge noch fortdauert. Um wen bei seinem Alter Söhne, Enkel und Urenkel stehen, der wird oft tausend Jahre alt."
Heute, am 12. Tag schlagen wir unser Lager in einem sehr merkwürdig geformten Höhleneingang auf. Wir sind von den Strapazen der letzten Tage sehr erschöpft, das Abenteuer an dem großen Wasserfall steckt uns noch allen in den Knochen. Wir bereiten uns daher nur ein kurzes Abendmahl und ziehen uns in unsere Kalebassen-Zelte zurück. Dr. Zwitlako kann es allerdings nicht lassen, noch einige Vermessungen vorzunehmen. 2. Aug.
- Das Tagebuch
Es gab sie, mein Lieber, es gab sie! Dieses Tagebuch beweist es. Es berichtet von rätselhaften Entdeckungen, die unsere Ahnen vor langer, langer Zeit während einer Expedition gemacht haben. Leider fehlt der größte Teil des Buches, uns sind nur 5 Seiten geblieben.
Also gibt es sie doch, die sagenumwobenen Riesen?
Weil ich so nen Rosenkohl nicht dulde!
- Zwei auĂźer Rand und Band
Und ich bin sauer!