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April 10, 2026
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"Nur was der Geist geschaffen hat, versteht er."
"Mit manchen guten Eigenschaften ist es wie mit den Sinnen. Wer sie nicht hat, kann sie weder wahrnehmen noch verstehen."
"Man versteht die Kinder nicht, ist man nicht selbst kindlichen Herzens; man weiĂ sie nicht zu behandeln, wenn man sie nicht liebt, und man liebt sie nicht, wenn man nicht liebenswĂźrdig ist."
"Fresser und Säufer verstehen nichts vom Essen und Trinken."
"Ein Mensch kann nicht Alles wissen, aber etwas muĂ jeder haben, was er ordentlich versteht."
"Ein Ding verstehen, heiĂt nicht, seine Bewegung und seine Materie beschreiben, sondern seinen Sinn einsehen."
"Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären lässt."
"Die Religion ist die einzige Metaphysik, die das Volk imstande ist, zu verstehen und anzunehmen."
"Die Natur erklären wir, das Seelenleben verstehen wir."
"Die Menschen verstehen einander nicht. Es gibt weniger Wahnsinnige als wir denken."
"Der wahre KĂźnstler stellt sich die Frage gar nicht, ob sein Werk verstanden werden wird oder nicht."
""Der durch die Realität des Lebens gebundene und bestimmte Mensch wird nicht nur durch die Kunst"
"Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fĂźhlt das meiste richtig."
"Das Verstehen ist ein Wiederfinden des Ich im Du."
"Das gehĂśrte Wort geht verloren, wenn es nicht vom Herzen verstanden wird."
"Aufgabe des Historikers ist es nicht, Tugendpreise zu verteilen, Denkmalsentwßrfe vorzuschlagen, noch irgendeinen Katechismus aufzustellen; er hat vielmehr das am wenigsten Individuelle in den Ereignissen zu verstehen; die Fragen, die Chronikschreiber interessieren und Romanschriftsteller begeistern, lässt er am liebsten beiseite."
"An jedem Punkt Ăśffnet das Verstehen eine Welt."
"An den groĂen Entdeckungen kann ich mich nur wenig freuen, weil sie mir das Verstehen des Fundaments vorläufig nicht zu erleichtern scheinen."
"[...] alle WidersprĂźche im Leben und im Menschen sind nur scheinbar, und kĂśnnten wir wie ein Gott auf alle heruntersehen und sie alle verstehen, so wĂźrden wir unsere Augen von keinem mit Widerwillen wenden."
"Ein leerer Topf am meisten klappert, ein leerer Kopf am meisten plappert."
"Einer, der zu oft DankeschĂśn sagt, isst dir alles leer."
"Wie leer ist die Welt fĂźr den, der sie einsam durchwandert!"
"Wenn wir alle FremdwĂśrter auch die eingewurzelten [...] weglieĂen so bliebe vieles leere ungesagt."
"Schwer drĂźckt ein voller Beutel, schwerer ein leerer."
"In seiner Stube ohne Menschen eingeschlossen sein, auch wenn man Bßcher zu Gesellschaftern hat, bringt doch auf die Länge eine gewisse Leerheit und Trockenheit des Geistes hervor."
"Ich hatte einen Slogan: âDas Vakuum ist leer. Es wiegt nichts, weil es dort nichts gibt.â"
"Die Natur vermeidet das Vakuum."
"Charakterschwäche und geistige Leere, mit einem Wort alles, was uns hindert, mit uns selbst allein zu sein, bewahrt viele Menschen vor dem Menschenhass."
"Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Wir fällen sie nieder und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere zu dokumentieren."
"Dagegen lehrte nun Leukippos und sein SchĂźler Demokritos, Elemente seien das Volle und das Leere; [âŚ] diese sind also nach ihnen die Ursachen des Seienden im Sinne der Materie. [âŚ] Die Frage nach der Bewegung aber, woher und wo sie an die Dinge kommt, haben auch sie, ganz ähnlich wie die anderen, ohne sich Ăźber sie den Kopf zu zerbrechen, beiseite liegen lassen."
"Aus dem Gesagten nun ist ersichtlich, dass es weder abgesondert ein Leeres gibt, noch schlechthin."
"Sie sind allesamt SĂźnder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die ErlĂśsung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Den hat Gott fĂźr den Glauben hingestellt als SĂźhne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die SĂźnden vergibt, die frĂźher begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, dass er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus."
"Das Blut ist es, welches SĂźhnung tut."
"Wer den Karren in den Dreck gezogen hat, muss ihn wieder herausziehen."
"Die Krise besteht gerade in der Tatsache, dass das Alte stirbt und das Neue nicht zur Welt kommen kann: in diesem Interregnum kommt es zu den unterschiedlichsten Krankheitserscheinungen."
"Krisen sind notwendig im Leben fĂźr das Wachstum. Das ist ihre schĂśne Seite. Sie sind nicht nur schmerzlich und anstrengend."
"Ich suche nicht nach Krisen, aber ich habe auch keine Angst vor Krisen."
"Ich finde, ÂťKriseÂŤ ist geradezu zum Lieblingswort der Zeit geworden. Es wird gebraucht wie die Hostie einer Pseudoreligion."
"Die Weltreligionen sind es, welche die grĂśĂten historischen Krisen herbeifĂźhren. Sie wissen von Anfang an, dass sie Weltreligionen sind, und wollen es sein."
"Der Mensch kann sich zwar auch ohne Krisen entwickeln, wenn er hellhĂśrig fĂźr das ist, was an ihn herantritt, sehr häufig aber schiebt er die unangenehmen Dinge von sich weg. Er hofft, daĂ sie ihm auf diese Weise erspart bleiben. Das kann Jahre so gehen [...], bis eine äuĂere Veränderung das weitere Aufschieben unmĂśglich macht. [...] Ihm bleibt keine andere Wahl, als hineinzugehen und Veränderungen zu vollziehen. Oder er wird krank."
""Erst im Auslande lernt man den Reiz des Heimatdialekts genieĂen." - Gustav Freytag, Soll und Haben. Roman in sechs BĂźchern. 2. Band. 57. Auflage. Leipzig: Hirzel, 1902. S. 20."
""Die Grobheit, das präpotente Wesen, die Ungezogenheit und Unerzogenheit der Deutschen, der ins Ausland kam [âŚ] hat manchen Schaden gestiftet." - Gerhart Hauptmann, Das Abenteuer meiner Jugend. [in zwei Bänden], Band 2. Berlin: Fischer, 1937. S. 236"
""Kriminalität kann auch die Revolution Frustrierter sein." - Gerhard Uhlenbruck, Die Wahrheit lßgt in der Mitte", Ralf Reglin Verlag KÜln, Ausgabe 1999, S. 19, ISBN 3-930620-24-3"
"Ohne Bildung sehen wir den Fortschritt der Menschheit als Zuschauer, auf den Bildschirmen, die es immer geben wird, aber wir werden weder Handelnde noch Teilnehmer sein."
"Niveau ist kein absoluter MaĂstab. Das erkennt man auch sehr leicht daran, dass man nur selten Menschen trifft, die sich fĂźr Tiefniveauler halten. Es ist Ăźbrigens so: Je blĂśder eine Sendung, desto gescheiter die Zuschauer."
"Man macht ja alles fĂźr irgendjemanden. Also wenn ich eine Fernsehsendung mache, dann doch fĂźr die Zuschauer."
"KomĂśdie kann nur aus einer Verzweiflung, auf tragischem Boden entstehen. Wenn man die Zuschauer erreichen will, dann muss man die Figuren immer wieder ins ungewollt Komische brechen."
"Jede Geschichte, die wir ßber uns erzählen, kann nur in der Vergangenheit erzählt werden. Sie spult sich von dort, wo wir heute stehen, nach rßckwärts ab, und wir sind nicht mehr ihre Akteure, sondern ihre Zuschauer, die sich entschieden haben zu sprechen."
"Ich glaube nicht, dass ich den Zuschauern viel SpaĂ vermittelt habe."
"Einem Unerfahrenen Lebensregeln geben, heiĂt einem UngeĂźbten Unterricht im Fechten durch Zuschauen geben."