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April 10, 2026
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"Tief ist den Menschen das Reisen im Blute. Kein Märchen, keine Sage, kein Buch, das es nicht verriete in dem ganzen, ungeheuren Schatz von Ăberlieferungen."
"Sache des Reisenden, welcher in der Nähe gesehen, was die menschliche Natur quält und herabsetzt, ist es, des Unglßcks Klagen zur Kenntnis jener zu bringen, welche zu helfen vermÜgen."
"Reisen veredelt wunderbar den Geist und räumt mit all unseren Vorurteilen auf."
"Reisen sind das beste Mittel zur Selbstbildung."
"Man reist nicht billiger und nicht schneller als in Gedanken."
"In einer Liebe suchen die meisten ewige Heimat. Andere, sehr wenige aber das ewige Reisen."
"Ich verzichte auf Alkohol. [..] ich merke auf einmal, wie sehr ein Glas Wein am Abend zur Gewohnheit werden kann. Aber ich will das Fasten auch nicht zum Gesetz machen. Die alten MĂśnche hatten da wunderbare Ausnahmen, etwa den Sonntag und Zeiten "auf Reisen"
"Ich mĂśchte auf Reisen nicht schlechter untergebracht sein als zu Hause. Und bitte keine Designhotels: âDesign ist modisch, nicht modern."
"Ich reise niemals ohne mein Tagebuch. Man sollte immer etwas Aufregendes zu lesen bei sich haben."
"Es ist ein angenehmes GefĂźhl, auf dem RĂźcken zu liegen und den leichten, weiĂen Wolken nachzueifern mit reiselustigen Gedanken."
"Einen gepackten Reisewagen und einen Dolch sollte ein jeder haben; dass, wenn er sich fĂźhlt, er gleich abreisen kann."
"Die Reise mahnt uns, stets im Sinn zu halten und darauf bedacht zu sein, das eigene Land zu suchen. Du weiĂt es, glaub ich nicht: dies Land heiĂt Paradies."
"Die beiden Aspekte: Reisen und Schreiben haben dieses Leben vornehmlich bestimmt und zur geistigen Gestalt geformt. Die groĂen weiten Reisen in alle Erdteile erforderte der kaufmännisch-juristische Beruf. Was Overhoff gleichzeitig daraus machte, verdankt sich seinem Talent und seiner Bildung."
"Der Ursprung des Daseins ist die Bewegung. Folglich kann es darin keine Bewegungslosigkeit geben, denn wäre das Dasein bewegungslos, so wßrde es zu seinem Ursprung zurßckkehren, und der ist das Nichts. Deshalb nimmt das Reisen nie ein Ende, nicht in der hÜheren und auch nicht in der niederen Welt."
"Denn nur aufs Ziel sehen verdirbt die Lust am Reisen."
"Das Reisen ist eine, fĂźr die Meisten noch unbekannte Mode."
"Das Leben ist eine Reise. Nimm nicht zu viel Gepäck mit."
"Auf Reisen merke ich, wie unglaublich privilegiert unser Leben ist. Da wäre jede Form der Aufregung oder Stänkerei eine Zumutung und unglaubliche Arroganz."
"Alle Welt reist. So gewiss in alten Tagen eine Wetterunterhaltung war, so gewiss ist jetzt eine Reiseunterhaltung. ÂťWo waren Sie in diesem Sommer?ÂŤ."
"Wodurch die Menschen in die grĂśĂten Ungewissheiten und Zweifel kommen, das sind die Ăhnlichkeiten der Dinge."
"Das Zeichen der Vollkommenheit in den niederen Wesen ist: Dass sie etwas sich selbst Ăhnliches zu schaffen vermĂśgen."
"Das Sonderbarste ist die Ăhnlichkeit zwischen Erlangen und Bayreuth; man erlebt ja auch, dass ein bildhĂźbsches Mädchen einem keineswegs berĂźckenden Bruder Ăźberraschend ähnlich sehen kann. [âŚ] FĂźr Erlangen mag man Wohlwollen aufbringen, in Bayreuth muss man sich verlieben."
"Darin sind sich die Menschen aller Zeiten ähnlich gewesen, dass sie hartnäckig an sich selbst geglaubt haben."
"Alle Eroberer sind einander irgendwo ähnlich in ihren Plänen, in ihrem Geist und Charakter."
"Alles hat seine Stunde. FĂźr jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: ..."
"Um das Reichsein zu lernen, reicht eine halbe Stunde."
"Eine Stunde Heiterkeit ist mehr Wert als hundert Stunden Traurigkeit."
"Eine Stunde Gerechtigkeit ist mehr als siebzig Jahre Gebet."
"Der Sache Zeit, der Kurzweil eine Stunde."
"Dem Glßcklichen schlägt keine Stunde."
"Besser eine Stunde zu frßh als eine Minute zu spät."
"Wer berufen ist, hat Angst, wenn seine Stunde schlägt, denn er weiĂ, welches Opfer sie von ihm verlangt: das Opfer seiner Person um seiner Sache willen."
"Sechs Stunden sind genug fĂźr die Arbeit; die anderen sagen zum Menschen: lebe!"
"O! nimm der Stunde wahr, eh sie entschlĂźpft. // So selten kommt der Augenblick im Leben, // Der wahrhaftig wichtig ist und groĂ."
"Klug ist, wer stets zur rechten Stunde kommt, // Doch klĂźger, wer zu gehn weiĂ, wann es frommt."
""Die Aufgabe wechselt nicht nur von Mensch zu Mensch"
"Des Jahres letzte Stunde // ErtĂśnt mit ernstem Schlag."
"Der Tag bricht an, und Mars regiert die Stunde."
"Denn die Summe unsres Lebens // Sind die Stunden, wo wir lieben."
"Das Leben, mit seinen stĂźndlichen, täglichen, wĂśchentlichen und jährlichen, kleinen, grĂśĂern und groĂen Widerwärtigkeiten, mit seinen getäuschten Hoffnungen und seinen alle Berechnung vereitelnden Unfällen, trägt so deutlich das Gepräge von etwas, das uns verleidet werden soll, daĂ es schwer zu begreifen ist, wie man dies hat verkennen kĂśnnen und sich Ăźberreden lassen, es sei da, um dankbar genossen zu werden, und der Mensch, um glĂźcklich zu seyn."
"Alle Stunden umfasse mit beiden Armen. So wirst du weniger vom Morgen abhängen, wenn auf das Heute du die Hand legst."
"Wer fährt versteht."
"Nur der Unwissende wird bĂśse. Der Weise versteht."
"Wer seine Sprache nicht achtet und liebt, kann auch sein Volk nicht achten und lieben; wer seine Sprache nicht versteht, versteht auch sein Volk nicht, [...] denn in den Tiefen der Sprache liegt alles innere Verständnià und alle eigenste Eigenthßmlichkeit des Volkes verhßllt."
"Wenn man versteht und fßhlt, dass man schon in diesem Leben an das Grenzenlose angeschlossen ist, ändern sich Wßnsche und Einstellung. Letzten Endes gilt man nur wegen des Wesentlichen, und wenn man das nicht hat, ist das Leben vertan."
"Wenn das Gehirn des Menschen so einfach wäre, dass wir es verstehen kÜnnten, dann wären wir so dumm, dass wir es trotzdem nicht verstehen kÜnnten."
"Vergeblich ist es, zu wĂźnschen, daĂ der Freund, den wir lieben, uns ganz in unserer eigensten EigenthĂźmlichkeit verstehen mĂśchte;"
"Tief denkende Menschen kommen sich im Verkehr mit anderen als KomÜdianten vor, weil sie sich da, um verstanden zu werden, immer erst eine Oberfläche anheucheln mßssen."
"Thermodynamik ist ein komisches Fach. Das erste Mal, wenn man sich damit befasst, versteht man nichts davon. Beim zweiten Durcharbeiten denkt man, man hätte nun alles verstanden, mit Ausnahme von ein oder zwei kleinen Details. Das dritte mal, wenn man den Stoff durcharbeitet, bemerkt man, dass man fast gar nichts davon versteht, aber man hat sich inzwischen so daran gewÜhnt, dass es einen nicht mehr stÜrt."
"SchĂśnheit ist der Sinn // Der Welt. SchĂśnheit genieĂen heiĂt: die Welt // Verstehn."