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April 10, 2026
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"Jeder Jeck ist anders, und in KĂśln sind Toleranz und Ignoranz Geschwister."
"In der Schule haben wir gelernt, dass Lehrerwissen absolutes Wissen ist. Doch Wissenschaft kann niemals absolut sein. Sie ist die Kunst der Annäherung. Sie definiert nicht, sondern kreist ein, zieht keine Trennlinien, sondern schafft Ăbergänge, kennt keine Dogmen, sondern Entwicklungen. Sie kann nichts verifizieren, sondern nur durch Wegstreichen von Variablen ein mĂśglichst klares Bild entwerfen."
"Die Patrizier lassen die Steuern solange durch die Ămter zirkulieren, bis das Geld in ihrer Tasche landet."
"Sind nicht auch wir dabei, so denken sich die Kerle noch die Republik aus. Wenn wir wollen, daà alles bleibt wie es ist, dann ist nÜtig, daà alles sich verändert."
""Ich stopfte mir eine Pfeife, lieĂ die Schachfiguren aufmarschieren, inspizierte sie auf franzĂśsische Rasur und lose KnĂśpfe und spielte ein Meisterschaftsturnier durch zwischen Gortschakow und Meninkin, zweiundsiebzig ZĂźge bis zum Remis, ein Musterbeispiel fĂźr den Kampf der unwiderstehlichen Streitmacht gegen das unbewegliche Ziel, eine Schlacht ohne Waffen, ein Krieg ohne Blut, und die komplizierteste Vergeudung menschlicher Intelligenz, die sich auĂerhalb einer Werbeagentur nur finden läĂt." (S.192)"
"Wir harten Jungs sind doch alle hoffnungslos sentimental."
"Ja, ich bin genau so wie die Gestalten in meinen BĂźchern. Ich bin ein ruppiger Bursche und bekannt dafĂźr, daĂ ich ein Wiener HĂśrnchen mit den bloĂen Händen zerbreche."
"Klarheit im Geiste, reiner, wo mĂśglich starker Wille, ist unsere Aufgabe. Zu dem Ăźbrigen kĂśnnen wir lachen, beten, weinen."
"...was ist am Ende der Mensch anders als eine Frage!"
"Einen gepackten Reisewagen und einen Dolch sollte ein jeder haben; daĂ, wenn er sich fĂźhlt, er gleich abreisen kann."
"Eifersucht ist Beschämung; darum ist es eine einsame Leidenschaft [...]; â Beschämung, die Rechnung ohne den Wirth gemacht zu haben [...]. WĂźnsche, Neigung brachten wir in Anschlag, nicht die des Andern."
"Jede hinreichend fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht mehr zu unterscheiden."
"Zum Hassen oder Lieben // Ist alle Welt getrieben, // Es bleibet keine Wahl, // der Teufel ist neutral."
"Vergangen sei vergangen // Und Zukunft ewig fern; // In Gegenwart gefangen // Verweilt die Liebe gern."
"Ringlein sehn heut lieblich aus, // morgen werden Fesseln draus."
"O Stern und Blume, Geist und Kleid, // Lieb', Leid und Zeit und Ewigkeit!"
"Es ist ein Schnitter, der heiĂt Tod, // Er mäht das Korn, wenn's Gott gebot; // Schon wetzt er die Sense, // DaĂ schneidend sie glänze, // Bald wird er dich schneiden, // Du muĂt es nur leiden; // MuĂt in den Erntekranz hinein, // HĂźte dich, schĂśnes BlĂźmelein!"
"Die wohlaprobirte Gouvernante hatte die verkindete Hochzeitsgesellschaft von Gockelsruh nach der Eierburg bei Gelnhausen gefĂźhrt und dort aus ihnen eine Kleinkinderbewahranstalt gebildet."
"Die TĂśne sind ein wunderbarer lebender Atem der Dunkelheit."
"Der Sinn des Menschen strebet immer nach dem Unbegreiflichen, als sei dort das Ziel der Laufbahn und der SchlĂźssel des Himmels; denn bewundern kann der Mensch allein, und alles Bewunderung Erregende ist ein Bote Gottes, [...]"
"Der Mensch ist auf Erden sich zu bilden und dann wieder die Welt."
"Adam und Eva haben's Lieben erdacht, ich und mein Schätzle haben's auch so gemacht."
"Ach nur in dem Abgrund des Todes ist Ruh."
"Mich dĂźrstet nach Vergewaltigung! Wer immer es auch sei!"
"Man kann keine Ehe auf Distanz fĂźhren."
"Ich weiĂ, daĂ der Mann in der Welt drauĂen das Pfauenrad zu schlagen hat, während er sich zu Hause ÂťausruhenÂŤ will. // Das ist das Los der Frau.// Aber nicht das meine!"
"Wo kämen wir hin, // wenn alle sagten, // wo kämen wir hin, // und niemand ginge, // um einmal zu schauen, // wohin man käme, // wenn man ginge."
""Knirpse // flitschen // Kiesel // kßhn // ßber das grßn der Aare /// die Kiesel haben Flßgel // die Aare hat Zeit // Wälder und Hßgel // alles wird weit" -"
"Darum hat Kurt Vonnegut einmal gefragt: "Was ist das fĂźr eine Presse, die wir heute haben, wenn man BĂźcher lesen muss, um zu wissen, was in der Welt passiert?" â Armin Wertz: Meister der geheimen Kriege, 22. März 2017 heise.de."
""Bombardiert zu werden ist eine auĂerordentlich passive Angelegenheit. Es gibt nichts, was man tun kann â auĂer vielleicht zu den Bomben zu sprechen. Man hat als Ăberlebender auch nichts, worauf man stolz sein kĂśnnte." â in einem Gespräch mit Volker Hage, welt.de, 12. April 2007"
"Wenn jemand Londons ĂźberdrĂźssig ist, ist er des Lebens ĂźberdrĂźssig; denn in London hat man alles, was das Leben bieten kann."
"Patriotismus ist die letzte Zuflucht des Halunken."
"Eine Frau, die versucht zu predigen, ist wie ein Hund, der versucht, auf den Hinterbeinen zu laufen. Es klappt nicht gut, aber man ist Ăźberrascht, dass es Ăźberhaupt funktioniert."
"Ibsen aber bleibt ein groĂer Dichter, was auch die anmaĂlichen Schwätzer des Tages sich gegen ihn erlauben."
"Nehmen Sie einem Durchschnittsmenschen die LebenslĂźge, und Sie nehmen ihm zu gleicher Zeit das GlĂźck."
"Man sollte nie seine besten Hosen anziehen, wenn man hingeht und fĂźr Freiheit und Wahrheit ficht."
"GlĂźck ist zuerst und vor allen Dingen das stille, frohe, sichere GefĂźhl der Schuldlosigkeit."
"Die Mehrheit hat nie das Recht auf ihrer Seite. Nie, sag' ich! Das ist auch so eine von den gesellschaftlichen LĂźgen, gegen die ein freier, denkender Mann sich empĂśren muĂ."
"Der ist der stärkste Mann auf der Welt, der allein steht."
""Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit,"
""Der gefährlichste Feind der Wahrheit und Freiheit bei uns"
"DaĂ Du nicht kannst, wird Dir verziehen, // Doch nimmermehr, daĂ Du nicht willst."
"nach einem guten Diner geht man immer sehr flott mit dem Gelde um."
"Das steht doch nicht bei einem selber, wen man lieb gewinnen soll."
"Das ist das Verdammte an den kleinen Verhältnissen, daà sie die Seelen klein machen."
":("det eneste jeg elsker ved friheden, er kampen for den""
"Das Einzige, was ich an der Freiheit liebe, ist der Kampf um sie."
"Alle Entwicklung ist bis jetzt nichts weiter gewesen als ein Taumeln von einem Irrtum in den anderen."
"Zu den Aufdringlichsten gehĂśrt ein Mensch, der sich rechtfertigt."
"Takt ist unhĂśrbare Harmonie."