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April 10, 2026
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"Eine Sache ist nicht so, wie sie ausgesprochen, sondern so, wie sie gehĂśrt wird."
"âDieser Peter schreibt alles nieder, was ihm so durch den Kopf schieĂt!â Ja, aber durch den K o p f! Splitter In: Nachfechsung S. Fischer, Berlin 1916. 1."
"Die Natur, die Musik, die Einsamkeit, den Frieden, die muĂ man hysterisch, Ăźbertrieben, krankhaft, pathologisch, zum VerrĂźcktwerden, lieb haben! Sonst bleibt man leider âa gâsunde Naturâ. Splitter In: Nachfechsung S. Fischer, Berlin 1916. 1."
"Die âkĂśrperlich idealeâ Frau ist die gefährlichste natĂźrlich, denn es ist am schwersten, sie zu verachten! Sie befriedigt wenigstens ein Organ vĂśllig, unser Auge. Auch ist es da miĂlich, zu negieren. Denn der reale Tatbestand ist vorhanden. Sie kĂśnnen sich also es ungefähr vorstellen, wie die kĂśrperlich ideale Frau das ausnĂźtzt! Armer Gustl, Maxl et Peppi! Extrakte des Lebens. Gesammelte Skizzen (1898-1919) Band II Der Kranke, Fischer/LĂścker, Frankfurt a. M. und Wien 1987, S. 304"
""DaĂ mich eine verlässt, nachdem ich mir Jahre lang wirklich MĂźhe genommen habe, Sie zu einem âMenschenâ zu erziehen --- das verstehe ich. Sie will die Wirkung dieses neuen âMenschentumsâ eben ausprobieren an den anderen. Aber daĂ sie nicht reuevoll zurĂźckkehrt, irgend einmal, das kränkt mich, Ihretwegen. Sie hat nichts profitiert, da sie nicht zurĂźckgekehrt ist! Denn was hat sie gelernt, wenn sie bei den Trotteln verbleibt?"- Splitter, in: Nachfechsung, S. Fischer, Berlin 1916, S. 17 f"
"Aus Mangel an Gesprächsstoff begeht man die gemeinsten Taktlosigkeiten und Indiskretionen."
"MiĂtraue jeder Freude, die nicht auch Dankbarkeit ist!"
"Eine Weltkatastrophe kann zu manchem dienen. Auch dazu, ein Alibi zu finden vor Gott. Wo warst du, Adam? ÂťIch war im Weltkrieg.ÂŤ"
"Der HaĂ ist die letzte Offenbarung abgefallener Geister, die Logik der AuflĂśsung. Sie ist aber auch die AuflĂśsung der Logik."
"Ihre Arbeit ist gekrĂśnt worden mit dem Nobelpreis fĂźr Otto Hahn."
"Was braucht der alte Mensch denn schon? Das Tageslicht wird dunkler, die Schatten werden heller, die Nacht ist nicht mehr zum Schlafen, die Wege verkĂźrzen sich. Nur noch zwei, drei Wege, zuletzt einer."
"Alte Leute sind ohne Respekt, andern gegenĂźber, sie kennen das Leben,"
"Wie leide ich vor Sehnsucht! Wäre es doch Weihnachten!"
"ÂťNun bekommst Du keine KĂźsse mehr,ÂŤ sagte sie, Âťdenn sonst kĂźsse ich Dich todt!ÂŤ"
"Ja, das lohnt sich immer, wenn die Frau einsieht und auch immer sagt, daĂ der Mann der KlĂźgste und sein Tun das Richtige ist."
"Es schadet nichts, in einem Entenhof geboren zu sein, wenn man nur in einem Schwanenei gelegen hat."
"Die Hochzeit währte acht Tage lang, und die Hunde saĂen mit bei Tische und machten groĂe Augen."
"ÂťAber Du muĂt mich auch bezahlen!ÂŤ sagte die Hexe, Âťund es ist nicht wenig, was ich verlange!ÂŤ"
"Wie zwischen Frauen Weiblichkeit Rivalität schafft, so bei den Männern der gleiche Beruf."
"Nur der Dumme lernt aus Erfahrung, der Kluge aus der Erfahrung der anderen!"
""Den Menschen verbessern"
"Von der groĂen Stadt Berlin // kannst du viel erwarten. // Solltest nur kein Weichei sein: // Berlin ist mit den Harten."
"Den fĂźnf Genres Horror, Porno, Melodram, Spannung und Komik entsprechen fĂźnf KĂśrperausscheidungen: Erbrochenes, Sperma, Tränen, SchweiĂ und Urin. Und jedes Genre will eine dieser Ausscheidungen herbeifĂźhren: Das Melodram will Tränen, der Porno Sperma, der Horror das Erbrechen, die Spannung den SchweiĂausbruch. Die Komik will zweierlei: Entweder soll sich der Mensch vor Lachen bepissen oder Tränen lachen. Das ist der Unterschied zur Hochkunst: Alle fĂźnf Genres wollen den Konsumenten eindeutig auĂer Gefecht setzen."
"Paulus schrieb an die Apatschen: Ihr sollt nicht nach der Predigt klatschen. // Paulus schrieb an die Komantschen: Erst kommt die Taufe, dann das Plantschen. // Paulus schrieb den Irokesen: Euch schreib ich nichts, lernt erst mal lesen."
"Der Kragenbär, der holt sich munter // einen nach dem andern runter."
"Da sprach der Hinz zum Kunz: // ÂťKunz, schenk mir deine Gunz!ÂŤ. // Da sprach der Kunz zum Hinz: // ÂťMein lieber Hinz, du spinnz!ÂŤ"
"Wahrheitsliebe heiĂt nicht, die Wahrheit zu sagen, sondern die Absicht, sie mitzuteilen."
"Der betet gut, wer Liebe hegt // FĂźr alle, groĂ und klein! // Gott, der uns schuf, der liebt uns all', // Will allen Vater sein."
"Nßrnberg ist unter allen Städten/ die ich jemals in Teutschland gesehen habe/ die allerschÜnste;"
"Liebe und Hochachtung kĂśnnen durch kein Gesetz erzwungen, sie mĂźssen erworben werden."
"Anmuth ist kĂśstlicher denn SchĂśnheit."
"Zuletzt steckt in jedem Patriotismus der Krieg, und deshalb bin ich kein Patriot."
"Wenn Sie das Leben kennen, geben Sie mir doch bitte seine Anschrift."
"Wenn man glĂźcklich ist, so gibt es noch viel zu tun: das TrĂśsten der anderen."
"Was wird uns retten? Der Glaube? Ich will keinen Glauben haben und lege auch keinen Wert darauf, gerettet zu werden."
"Meine Phantasie, das ist mein Gedächtnis."
"Jemand, der an nichts glaubt, kann durchaus ein Ehrenmann sein."
"Ich stehe nicht dafĂźr ein, eine bestimmte Neigung zu haben, aber ich habe sehr sichere Abneigungen."
"Ich pfeife auf die Intelligenz: Ich wäre durchaus zufrieden, wenn ich viel Instinkt hätte."
"Eine Zeitung ist nicht sehr viel literarischer als ein Stammtisch."
"Du sagst, du seist nicht reif genug. Ja, willst du denn warten, bis du verfaulst?"
"Die Stunden voller Abscheu, in denen man nichts mehr mit sich zu tun haben mĂśchte."
"Die Heimat, das bedeutet: von Zeit zu Zeit eine Minute RĂźhrung, aber doch nicht dauernd."
""Die BĂźrger"
"Der Abscheu vor dem BĂźrger ist bĂźrgerlich."
"Das Leben ist kurz, aber die Langeweile verlängert es."
"Wenn man wegläuft, ist man immer zu langsam."
"Versuch's und steck einen Esel in eines LĂśwen Haut, es schreit doch immer daraus des Esels Laut."
"Pessimismus ist der Schatten, den der Optimismus werfen muss, um ernst genommen zu werden. Alles andere ist Naivität."
"Käuflichkeit ist Prostitution der Seele, gekoppelt an das lukrativste Angebot."