First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Der Selbstbetrug ist der häufigste Betrug und auch der schlimmste."
"Das Genie hat etwas vom Instinkt der ZugvĂśgel."
"An einem Helden ist alles verzeihlich, nur nicht die Schwächen."
""Niemand ist weniger unabhängig als ein freier Bßrger," aus Der Alte Staat und die Revolution = L'Ancien RÊgime et la RÊvolution, frz. Ausgabe LÊvy, 1866, Seite 176, Ligne 22"
"Unsere Zeitgenossen sind ständig von zwei widerstreitenden Leidenschaften geplagt: sie fßhlen das Bedßrfnis, gefßhrt zu werden, und dabei die Lust, frei zu bleiben."
"So genßgt es dem Staat nicht, alle Geschäfte an sich zu ziehen, er gelangt auch mehr und mehr dazu, sie alle unkontrolliert und ohne Rechtsmittel selbst zu entscheiden."
"Man mĂśchte fast sagen, die Herrscher unserer Zeit hätten nichts im Sinn, als mit den Menschen groĂe Dinge zu schaffen. Ich wĂźnschte, sie wĂźrden etwas mehr daran denken, groĂe Menschen zu schaffen."
"Ich glaube, ich wĂźrde die Freiheit in allen Zeiten geliebt haben; in der Zeit aber, in der wir leben, fĂźhle ich mich geneigt, sie anzubeten."
"Ich bin Ăźberzeugt, dass es leichter ist, eine absolute und despotische Regierung in einem Volk zu errichten, in dem die gesellschaftlichen Bedingungen gleich sind, als in einem anderen."
"Fast ßberall in Europa herrscht der Souverän auf zwei Arten: den einen Teil der Bßrger lenkt er durch ihre Furcht vor seinen Beamten, den anderen durch die Hoffnung, seine Beamten zu werden."
"Es scheint als werde der Despotismus, sollte er bei den heutigen demokratischen Nationen sein Lager aufschlagen, andere Zßge tragen: er dßrfte ausgedehnter und milder sein und die Menschen erniedrigen, ohne sie zu quälen."
"Es ist wirklich schwer einzusehen, wie Menschen, die der Gewohnheit, sich selbst zu regieren, vollständig entsagt haben, im stande sein kÜnnten, diejenigen gut auszuwählen, die sie regieren sollen."
"Die Nationen unserer Tage vermÜgen an der Gleichheit der gesellschaftlichen Bedingungen nichts mehr zu ändern; von ihnen aber hängt es nun ab, ob die Gleichheit sie zur Knechtschaft oder zur Freiheit fßhrt, zu Bildung oder Barbarei, zu Wohlstand oder Elend."
"Auf der einen Seite wächst die Freude am Wohlstand, auf der anderen bemächtigt sich die Regierung mehr und mehr aller Quellen des Wohlstandes."
"Niemand ist weniger unabhängig als ein freier Bßrger."
""Es gibt nur eine Art, sich mit Sicherheit seinen Charakter zu bewahren: niemals Geld nĂśtig zu haben. Ergo schlieĂe ich, wenn man sein Einkommen nicht erhĂśhen kann, muss man seine Ausgaben einschränken"
"Er hatte abgezehrte und zerfurchte Wangen, bleiche Lippen und machte durch seine schmutzige Blässe einen krankhaften, bĂśsartigen und abstoĂenden Eindruck. Sein ĂuĂeres war wie schon Schimmel Ăźberzogen; Wäsche war nicht zu sehen, ein alter schwarzer Mantel umschloĂ eng seine dĂźnnen und mageren Glieder; er sah aus, als habe er in einer Kloake gelebt und sei von dort hierher gekommen. Wie man mir sagte, war es Blanqui."
"Die Regierung, welche durch eine Revolution vernichtet wird, ist fast stets besser als ihre unmittelbare Vorgängerin. Die Erfahrung lehrt, dass der gefährlichste Augenblick fßr eine schlechte Regierung gewÜhnlich derjenige ist, in dem sie sich zu reformieren beginnt."
"Demokratie und Sozialismus haben nichts Gemeinsames mit Ausnahme eines einzigen Wortes: Gleichheit. Der Unterschied ist beträchtlich: Während Demokratie Gleichheit in Freiheit sucht, sucht Sozialismus Gleichheit in Einschränkung und Unterwßrfigkeit."
"Lernen kann man stets nur von jenem, der seine Sache liebt, nicht von dem, der sie ablehnt."
"Wir bewegen uns auf eine neue Klassenspaltung zu, die nicht mehr auf Geld beruht, sondern auf der Fähigkeit, seinen kritischen Geist einzusetzen und Informationen zu sortieren."
"Wenn man die Zivilisation nach diesen Diskrepanzen beurteilt, muss man sagen, dass das Christentum das moralische Bewusstsein des Westens nicht verändert hat, da die Leute weiter ihren Nächsten getÜtet, gestohlen und die Frau des Nachbarn nicht geachtet haben."
"Weisheit ist begreifen, daĂ man nicht weiĂ, ob etwas schwarz oder weiĂ ist."
"Um tolerant zu sein, muĂ man die Grenzen dessen, was nicht tolerierbar ist, festlegen."
"Ich habe noch nicht einmal eine E-Mail-Adresse. Ich habe ein Alter erreicht, in dem meine hauptsächliche Bestimmung nicht im Empfangen von Nachrichten liegt."
"Esperanto kĂśnnte (..) aus denselben GrĂźnden als Weltsprache funktionieren, aus denen diese Funktion im Laufe der Jahrhunderte von natĂźrlichen Sprachen, wie dem Griechischen, Lateinischen, dem FranzĂśsischen, dem Englischen oder dem Kisuaheli erfĂźllt worden ist."
"der Teufel ist nicht der FĂźrst der Materie, der Teufel ist die AnmaĂung des Geistes, der Glaube ohne ein Lächeln, die Wahrheit, die niemals vom Zweifel erfasst wird."
"Der Autor mĂźsste das Zeitliche segnen, nachdem er geschrieben hat. Damit er die Eigenbewegung des Textes nicht stĂśrt."
"Wir wandeln auf Glatteis und sind keinen Augenblick sicher, daĂ wir nicht fallen."
"Menschen, die einander ohne tatsächlich klaren Grund nicht trauen, trauen sich selber nicht."
"Mach' Andern Freude! Du wirst erfahren, // daĂ Freude freut!"
"Eine Welt, wo so viel gelacht wird, kann so schlecht nicht sein."
"Eine Rede ist ein fĂźr allemal keine Schreibe."
"Das Sinnliche ist unschuldig, wo es nicht mit Pflichten in Konflikt kommt."
"Das Moralische versteht sich doch immer von selbst."
"Wer der Welt ein Heiland zu sein glaubt, thut gut, mit dreiunddreiĂig Jahren zu sterben."
"Sehnsucht ist erstickte Freude, Wehmut ist stumpfer Schmerz."
"Nicht die Natur, nur der Mensch kennt Erbarmen, aber nicht oft läĂt er es walten."
"Man sollte wirklich nur die zusammen leben lassen, die ohne einander sterben wĂźrden."
"Die Welt wurde nicht, die Welt ."
"Bescheidenheit ist der Anfang aller Vernunft."
""Die SĂźnden, die ich begangen, // Wird mir der Himmel verzeihân, // Doch die ich versäumt zu begehen, // Die werden mich ewig gereuân." â Letzte Strophe des Gedichts "Beichte", www.bezirksmuseum.at, âBlätter im Winde. Neuere Gedichte (1888) S. 90 books.googleâ; vgl. auch Karl Kraus: Um Heine (1906) textlog.de"
""TrĂśsten mĂśchtest du mich, mein Freund? Dann muĂt du den Schmerz mir // Nicht benehmen, er ist eben mein einziger Trost." â Der TrĂśster. In: Sinnen und Minnen. (2. Auflage), Hamburg und Leipzig: Richter. 1868. S. 192."
""...menschliche Begier hat keine Grenze, // Als die mit fester Hand der steckt." â Ahasverus in Rom. Eine Dichtung in sechs Gesängen. (2. Auflage), Hamburg und Leipzig: Richter. 1866. S. 202."
""Ein graues Haar steckt all' die andern an!" â Ahasverus in Rom. Eine Dichtung in sechs Gesängen. (2. Auflage), Hamburg und Leipzig: Richter. 1866. S. 147."
"Der Prozess der gesamteuropäischen Integration wird offenbar ein sehr kompliziertes, simultanes Spiel auf vielen Schachbrettern zugleich sein."
"Durch Misstrauen gegenĂźber den Worten kann entschieden weniger verdorben werden als durch Ăźbertriebenes Vertrauen in sie."
"Mirjam zu Jesus: "Den Feind lieben, sagst du. Aber gibt es denn Ăźberhaupt Feinde? Ich meine, man ist doch nicht von jeher Feind. Man wird's.""
"Es ist wahr: ich habe von Kindheit an jede Aufgabe angenommen, die sich mir gestellt hat. Ich bin Schwierigkeiten kaum je ausgewichen, ich habe sogar eine tiefe Befriedigung darin gefunden, das Schwierigste zu tun, dasjenige, was meine Kräfte zum ĂuĂersten anspannen muĂte."
"Der Geist hat die Aufgabe, die Macht zu zersetzen. Ich wĂźrde ihm die Parole geben: libera et divide."