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April 10, 2026
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"Der Kindergarten als Ort des Glaubens- und Kulturkampfes. Hier sind die Objekte der Mission am schwächsten."
"Der christliche Glaube verlangt nicht weniger, sondern mehr irrationalen Glauben, als manche âSekteâ einzufordern wagt."
"Das Christentum ist weit davon entfernt, fßr die im neuzeitlichen Europa erreichte Kultur des Humanen verantwortlich zu sein. Es blieb in Sachen Humanität ohne Schrittmacherfunktion, war der Hauptfeind des moralischen Fortschritts in der Welt."
"Das Publikum klatscht doch nicht, weil ein Lied besonders gut ist, sondern weil es ein Lied bereits kennt. Es beklatscht sein eigenes Gedächtnis"
"Ich sollte eine private ZuckerstĂźckchenedition herausbringen mit aphoristischen Definitionen, wie 'Aufräumen ist, was man macht, bevor Besuch kommt' oder 'Die ĂberbevĂślkerung sind alle, die Dich nicht lieben' oder 'Wein ist, was man trinkt, wenn das Bier alle ist'"
"Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur hĂśflich zu sein. Man muĂ so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläĂt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun."
"Dichter ohne Hände schreiben selten dicke Bände"
"Natßrlich kann nur einer, der der Masse angehÜrt, den Drang empfinden, sich von der Masse abzuheben. Wer sowieso nicht der Masse angehÜrt, braucht keinen bunten Plunder und wirre Frisuren. Wer nicht der Masse angehÜrt, wird sich hßten, sich irgendwie auffällig zu gebärden, um von der Masse nicht vÜllig in den Abgrund getrieben zu werden."
"Kinder (und Tiere) scheitern, ohne bĂśsartig zu werden. Ihr Lebensprinzip ist die problemlose Wiederholung. Sie machen alles noch einmal und noch einmal und noch einmal."
"Zu uns kommen Menschen, [...] die das GefĂźhl haben, dass aus ihrem Leben nichts als ein langgezogener Regentag geworden ist und aus ihrem KĂśrper nichts als der Regenschirm fĂźr diesen Tag."
"Das Leben ist nur der Umweg eines Sonnenstrahles auf dem Weg ins Universum."
"Wir dßrfen auch im Ausland nicht, wie wir bisher getan haben, stets zu der Partei halten, die es auf Vergewaltigung wichtiger Kulturelemente zugunsten der eigenen nationalen Vorherrschaft abgesehen hat. Das wird sich stets rächen, wie es sich in der Tßrkei gerächt hat. Wir hätten nicht tßrkischer sein dßrfen als der Tßrke."
"Was es [das tĂźrkische Volk] braucht und was seine wirklichen Freunde ihm wĂźnschen, ist Bewegungsfreiheit fĂźr seine geistige, politische und materielle Entwicklung, die jetzt total unterbunden ist. Es ist dann alle Aussicht vorhanden, [âŚ] daĂ es zu seiner Zeit ein brauchbares Mitglied der europäischen VĂślkerfamilie werden wird."
"Wir leben auf der Welt, dass wir Gott und dem Nächsten dienen."
"Wer nicht eher isset, als ihn hungert, und nichts trinket als das liebe Wasser, der wird selten krank."
"Und so ist es denn nicht das Streben nach GlĂźck, was auf der Erde uns leiten soll. Streben nach dem Unendlichen, Ausbildung seiner Seele, dies ist es, was wir ohne Hinsicht auf Lust und Ruhe unbedingt ausĂźben mĂźssen."
""Stimmung? Stimmung?"
"Niemand ist aus Bigotterie gut, denn dies verleitet ebenso leicht zur Härte. Aber das gute Herz wählt sich diesen Schleier, um ungesehen zu handeln."
"Mangel an Selbstvertrauen, gewĂśhnliche Quelle des Missmuts."
"Kunst ist eine freie Nachahmung der Natur mit Bewusstsein, das hĂśchste Ziel der Kunst ist eine verschĂśnte Natur."
"Ich folgte ganz, wie meine Natur mir gebot, ich war ganz Weib, ein gutes, dem Instinkt sich hingebendes Wesen."
"Es liegt in der menschlichen Seele, das Vergnßgen da am hÜchsten zu empfinden, wo es am meisten an Gefahr grenzt. Nichts entwickelt die Fähigkeiten der Seele schneller als Gefahr und Bedßrfnis."
"Eine nur schwache Flamme verlÜscht der Sturm, hat sie schon um sich gegriffen, facht er sie nur stärker an."
"Eine freiwillige, selbstbewusste Aufrichtigkeit ist nur bei einem sehr hohen Grad von Bildung mĂśglich."
"Eine Frau ist in der Wirtschaft wie der Zaun um einen Garten. Ist der Zaun tĂźchtig, so bleibt alles ordentlich; nichts Fremdes bricht herein. Nehmt den Zaun weg, und alles wird niedergetreten."
"Ein poetisches Kunstwerk kann sehr schÜn sein in seinen Zeitverhältnissen, aber wehe dem Dichter, wenn seine Zeit so armselig und verschroben wär', dass sie nach kurzer Zeit abgeschmackt erscheine!"
"Die Ruhe, die Tatenlosigkeit ist gut und reizend, aber das Schaffen, das Hervorbringen hat tausendfältiges Lächeln."
"Der Mensch kann mehr, als er will."
"Alle meine Freuden sind wie Sumpfblumen, die man nicht anders brechen kann, als wenn man bis an die Knie in Sumpf fällt."
""Aber in der Beschäftigung selbst Vergnßgen finden"
"Ich habe [...] das Gefßhl, dass wir Wesen geworden sind, die ständig etwas Neues begehren und Menschen konsumieren wie Joghurt. Wie es um unsere Liebesfähigkeit bestellt ist, kann man bei Facebook beobachten. Da gibt es lauter so genannte Freunde, darunter hundert potentielle Partner, die den aktuellen sofort ersetzen kÜnnen. Eine lange Warteliste, wie am Flughafen, und wenn es mit einem nicht klappt, checkt man den nächsten ab. Dass Menschen so leicht austauschbar sein sollen, macht mir Angst."
"Kennt ihr den Unterschied zwischen Arm und Reich? Die Armen verkaufen Drogen, um sich Nikes zu kaufen, und die Reichen verkaufen Nikes, um sich Drogen zu kaufen."
"Die ganze kleine Welt bumst, vÜgelt, bläst, leckt Sperma, reibt sich die Klitoris, pumpt an Schwänzen, spritzt auf Gesichter, malträtiert MÜsen, peitscht sich die Brßste, bepisst sich, schwuchtelt und wichst in Freude und Entspannung."
"Wir mĂźssen zu unseren Ansichten stehen und es riskieren, um ihretwillen zu Fall zu kommen."
""Wir mĂźssen jeder allein sein"
"Wenn wir anfangen, unser Versagen nicht mehr so ernst zu nehmen, so heiĂt das, dass wir es nicht mehr fĂźrchten."
"Warum kÜnnen wir uns nicht in Träumen treffen und uns alle unsere Fragen beantworten?"
""Schreiben: Ein Schrei gegen das Verderben!"
"Nichts kommt dem Landleben gleich. Es vermittelt mehr echte Freuden als irgendeine andere Lebensweise."
"Manchmal befĂźrchte ich, dass es keine Menschen einfachen GemĂźtes mehr gibt."
"Ich mĂśchte zu Gott beten wie der alte Vater Tolstoi."
"Ich mÜchte so leben, dass ich sowohl mit den Händen als auch mit dem Gefßhl und dem Verstand arbeite."
""Ich mache mir nichts aus Menschen: Und der Gedanke an Ruhm, an Erfolg"
"Hol der Teufel das Briefeschreiben! Wenn wir nur beisammen wären!"
"Es ist von grĂśĂter Wichtigkeit, dass wir lernen, Ăźber uns selbst zu lachen."
""Es ist ungeheuer wertvoll und wunderbar, wenn ich allein bin"
"Ein Haus ist eine Arche, um der Flut zu entrinnen."
"Ehrlichkeit ist das Einzige, was hÜher steht als Leben, Liebe, Tod, als alles andere. Sie allein ist beständig."
"Das Leben ist fast zu gemein, um ertragen zu werden."
"Am Ende ist die Wahrheit das Einzige, das wert ist, dass man es besitzt: Sie ist aufwĂźhlender als Liebe, freudvoller und leidenschaftlicher. Sie kann einfach nicht versagen."