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April 10, 2026
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"Es ist keine Religion (oder Gesetz) hĂśher als die Wahrheit!"
"Die Kirchen haben weder das Wissen noch den Glauben, um die Welt zu retten."
"Wer berufen ist, hat Angst, wenn seine Stunde schlägt, denn er weiĂ, welches Opfer sie von ihm verlangt: das Opfer seiner Person um seiner Sache willen."
"Was zieht im Theater? Was auf die Frauen wirkt. Was gefällt den Frauen? Was von ihrer Sache handelt. Was ist ihre Sache? Was sie Liebe nennen."
""Unser Unterricht besteht ja darin, uns das Fragen abzugewĂśhnen, durch Antworten, mit denen wir nichts anfangen kĂśnnen." -"TagebĂźcher 2 (1918)" Innsbruck, Wien, MĂźnchen: Tyrolia 1919, S. 190."
"Wer so viel Hass, Neid, Verleumdung, Wut, Liebe, Bewunderung und Streit erntete wie Karl May, verdiente es schon um dieser Kraft willen, gehĂśrt zu werden."
"Niemand kann Ăsterreich verstehen, [...] der nicht zuvor unsere Bureaukratie begriffen hat. Da ist der SchlĂźssel zu allem. Und niemand kann uns helfen, der nicht ihrem Unwesen ein Ende macht. Sie bläst aber jedem das Licht aus, der es versucht. Denn sie hat die Macht Ăźber alles. So kommen wir nicht aus dem Zirkel heraus [...]."
"Kein Volk will den Krieg, aber jedes hält sich einen Stand, dessen AngehÜrige den Krieg brauchen, wenn fßr ihr Gefßhl nicht ihr ganzes Leben vergeudet sein soll."
"Es hilft uns nichts, das BĂśse zu verneinen; gegen das BĂśse hilft uns nur, die Welt so mit Gutem anzufĂźllen, daĂ schlieĂlich das BĂśse keinen Platz mehr hat. Und so hilft es uns nichts, den Krieg zu beklagen; vor dem Krieg schĂźtzt uns nur ein Verhältnis der Nationen, in dem sie sich zusammenwirkend alle wohler fĂźhlen als auseinanderstrebend."
"Ich kann nicht mehr wollen, aber jemand will fĂźr mich und ich gehorche."
"Ich glaube, daĂ durch das GefĂźhl dem Geist einer Frau alles offenbar wird, nur bleibt es oft nicht darin haften."
"Ein erlaubter Kuss ist niemals soviel wert wie ein gestohlener."
"Diese Liebe ist etwas unwiderstehliches, zerstÜrerisches geworden, stärker als der Tod."
""eine Gesellschaft, in welcher alle Mitglieder ein und dasselbe Geschäft verrichteten, wĂźrde aufhĂśren, eine Gesellschaft zu seyn; [...] Denken wir uns eine Stadt, die von lauter Beckern bewohnt wäre; was wĂźrde dies fĂźr eine Stadt seyn? Das bloĂe Denken einer solchen Stadt reicht hin, ihre UnmĂśglichkeit darzuthun." Hermes oder Ăber die Natur der Gesellschaft mit Blicken in die Zukunft, Cotta, TĂźbingen 1810, S. 10, -11 books.google"
"Die Unentbehrlichkeit eines Individuums ist gewiĂ immer nur eingebildet und chimerisch; aber auch so ist sie gut."
"Alle Menschen haben dieselben Leidenschaften; aber sie haben sie nicht alle im gleichen Grade."
"[...] unsere Gesellschaftlichkeit nimmt den Charakter des Eigennutzes an, und wird dadurch sehr leicht das Gegentheil von dem, was sie seyn sollte. Gleichwohl dauert die Gesellschaft fort; es scheint sogar, als ob der gesellschaftliche Eigennutz von der Natur selbst, als das sicherste Mittel zur Erhaltung und Fortbildung der Gesellschaft berechnet worden sey. In Wahrheit, nichts ist unschuldiger als eben dieser Eigennutz, sobald er allgemein ist;"
"Wo das Gemeine geduldet wird, da gibt es den Ton an."
"Wer nicht durch den Schmutz waten kann, wird nie eine Schlacht gewinnen."
"Wie der KĂźnstler immer ein Sohn seines Volkes, so ist die Kunst immer eine Tochter der jeweiligen geschichtlichen Konstellation."
"Nicht aufzufallen, ist das erste Gesetz des guten Tones;"
"[...] nachahmen und nacheifern ist Zweierlei."
"Kunst ist Subjektivität und Subjektivität ist Glaube."
"[...] die Sehnsucht ist dem Menschen oft lieber als die ErfĂźllung."
"Das Träumen und Philosophiren hat seine Schattenseiten; wer das zweite Gesicht hat, Dem fehlt mitunter das erste."
"Ich fĂźhle nichts auĂer einer Schwierigkeit zu existieren."
"Gern geben die Menschen ihre Leiden der Philosophie zur Betrachtung, aber nicht zur Heilung."
"Die Kritik ist eine Steuer, die der Neid dem Talent auferlegt."
""Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten." -"
""Adel verpflichtet." -"
"Religion ist kein populärer Irrtum; sie ist eine groĂe Wahrheit des Instinktes, von Menschen geahnt, von Menschen zum Ausdruck gebracht."
"Eine Dynastie selbst ist im Grund nichts anderes als ein beständiger und geregelter Terrorismus."
"Die Nation ist ein in sich täglich wiederholendes Plebiszit."
"Bei jeder Art von GrĂśĂe besteht der bleibende Ruhm darin, den Grundstein gelegt zu haben."
"Die Geschichte aller groĂen religiĂśsen Krisen beweist, daĂ diese Arten von Visionen sich mittheilen: in einer Gesellschaft, in welcher sich Menschen desselben Glaubens finden, genĂźgt es, daĂ ein Glied dieser Verbindung behauptet, etwas UebernatĂźrliches zu sehen oder zu hĂśren, damit die anderen auch sehen oder hĂśren."
"Wer mĂśchte nicht lieber krank wie Pascal sein, als gesund wie der groĂe Haufe?"
"Aber man bewahrt immer den Stempel seiner Abkunft."
"In der Moral wie in der Kunst ist Reden nichts, Thun alles."
"So wird Jesus nicht blos denen angehÜren, die sich seine Schßler nennen. Es ist die gemeinsame Ehre aller, welche ein menschliches Herz haben. Sein Ruhm besteht nicht darin, aus der Geschichte verbannt zu werden: man erzeigt ihm eine wahrere Verehrung, wenn man nachweist, daà die ganze Geschichte ohne ihn unverständlich ist."
"Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen kĂśnnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden gerechte Beute solcher Machenschaften."
"Wer zuviel zweifelt, der verzweifelt."
"Wer sich des Fragens schämt, der schämt sich des Lernens."
"Wer ausgelernt sein will, der muss im Grabe liegen."
"62. Anacharsis sagte: Die Gesetze sind gleich den Spinnweben/ darinnen die kleinen Fliegen hencken bleiben / die groĂen aber hindurch rissen und darvon flĂśgen."
"48. Die Gesetze sind den Spinnweben gleich / da die kleinen Fliegen und MĂźcken innen bleiben hencken / die Wespen aber und Hornissen hindurch tringen: Also auch henckt man die kleinen Dieb/ die groĂen aber läĂt man laufen/ [...]"
"Es spielen sich eher zehne arm als einer reich."
"Es sind viele Esel, die nicht Säcke tragen."
"Eine schÜne Jungfrau trägt ihr Heiratsgut im Angesicht."
"Ein Amt ohne guten Sold macht Diebe."
"[...] unter Deutlichkeit eine gehĂśrige Vertheilung des Lichts und Schattens verstehen, [...]"