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April 10, 2026
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"In einer blockierten Gesellschaft, wo jeder schuldig ist, ist es das einzige Verbrechen, sich erwischen zu lassen. In einer Welt der Diebe ist Dummheit die einzige unverzeihliche SĂźnde."
""Da geht er hin, einer von Gottes eigenen Prototypen"
"Wir sind Tiere. Unser erster Instinkt, wenn wir etwas SchĂśnes sehen, ist, es zu fressen."
"Das Paradies der Erde // liegt auf dem RĂźcken der Pferde, // in der Gesundheit des Leibes // und am Herzen des Weibes."
"Wer die Welt will recht verstehn, MuĂ ihr klar in's Auge sehn."
"Der weise Mann ist selten klug // und der kluge selten weise."
"Am tiefsten schmerzen Wunden, uns geschlagen // Von Feinden, die der Freundschaft Larve tragen."
"Wer nicht den tiefsten Sinn des Lebens // Im Herzen sucht, der forscht vergebens."
"Aus derselben Ackerkrume // Wächst das Unkraut wie die Blume // Und das Unkraut macht sich breit."
"Auch der Schmerz will seinen Ausdruck haben, // Und der Mann, vom Schmerze ßberwältigt, // Braucht sich seiner Thränen nicht zu schämen."
"Wer Weisheit Ăźbt, legt Andern keinen Zwang auf"
"UngĂśttlich ist HaĂ, // und gĂśttlich nur die Liebe!"
"nur durch Kampf gewinnt man Siege."
"In jedes Menschen Gesichte//Steht seine Geschichte, // Sein Hassen und Lieben // Deutlich geschrieben; // Sein innerstes Wesen, // Es tritt hier ans Licht⌠// Doch nicht jeder kann's lesen, // Verstehn jeder nicht."
"Ein graues Auge // ein schlaues Auge; // Auf schelmische Launen // Deuten die braunen; // Des Auges Bläue // Bedeutet Treue; // Doch eines schwarzen Augs Gefunkel // Ist stets, wie Gottes Wege, dunkel!"
"Die Milde ziemt dem Weibe, // Dem Manne ziemt die Rache!"
"Der SpÜtter Witz kann nichts verächtlich machen, was wirklich nicht verächtlich ist."
"Lasst den Vorhang herunter; die Farce ist zu Ende."
"Die Natur vermeidet das Vakuum."
"Die Stunden sind fĂźr den Menschen da und nicht der Mensch fĂźr die Stunden."
"Der Hunger kommt beim Essen [...]; aber der Durst vergeht beim Trinken."
"Zum Bleiben wie zum Wandern muà die Rasse zunächst an Ort und Stelle verbessert werden. Man muà sie kriegsstark, arbeitsfroh und tugendhaft machen."
"Ziehen wir in eine Gegend, wo es fĂźr die Juden ungewĂśhnliche wilde Tiere gibt â groĂe Schlangen usw. â so benĂźtze ich die Eingeborenen, bevor ich sie in den Durchzugsländern beschäftige, dazu, diese Tiere auszurotten. Hohe Prämien fĂźr Schlangenhäute usw. und fĂźr die Brut."
"Wien, 16. April 1896. Hier unterbrach ich damals die zusammenhängende Darstellung, denn es folgten mehrere Wochen einer beispiellosen Produktion, in denen ich die Einfälle nicht mehr ruhig ins Reine schreiben konnte. Ich schrieb gehend, stehend, liegend, auf der Gasse, bei Tisch, bei Nacht, wenn es mich aus dem Schlaf aufjagte."
"Bei Arabern und Kurden sind wir beliebt. Streitende Araber gehen zuweilen statt zum tĂźrkischen Richter zu einem Juden, der richten soll."
"Von unserem Nationalplan spricht ganz Palästina. Wir sind ja doch die angestammten Herren des Landes."
"Tatsächlich ist der Antisemitismus die Folge der Judenemanzipation, BevĂślkerungen, denen das historische Verständnis mangelt â also alle â, sehen uns aber nicht als geschichtliches Produkt an, nicht als die Opfer frĂźherer, grausamer und noch beschränkterer Zeiten. Die wissen nicht, daĂ wir so sind, weil man uns unter Qualen so gemacht hat, weil die Kirche das Wuchergewerbe fĂźr Christen unehrlich machte und wir durch die Herrscher in Geldgeschäfte gedrängt wurden. Wir kleben am Geld, weil man uns aufs Geld geworfen hat."
"Selbstverständlich werden wir Andersgläubige achtungsvoll dulden, ihr Eigentum, ihre Ehre und Freiheit mit den härtesten Zwangsmitteln schßtzen."
""Mit dem Verleger Breitenstein abgeschlossen. Er war begeistert, als ich ihm einige Stellen aus der nach langer MĂźhe endlich fertigen Schrift vorlas. Den Titel habe ich geändert. âDer Judenstaat". Jetzt fĂźhle ich die Erleichterung nach getaner Arbeit. Einen Erfolg erwarte ich nicht."
""Ich glaube, es muĂ jetzt schon von allen Seiten klar sein: Der Judenstaat ist ein WeltbedĂźrfnis! Und darum wird er entstehen"
"Ich glaube, der Judenstaat ist ein WeltbedĂźrfnis, und darum wird er entstehen."
"Ich begreife den Antisemitismus. Wir Juden haben uns, wenn auch nicht durch unsere Schuld, als FremdkĂśrper inmitten verschiedener Nationen erhalten. Wir haben im Ghetto eine Anzahl gesellschaftswidriger Eigenschaften angenommen. Unser Charakter ist durch den Druck verdorben, und das muĂ durch einen anderen Druck wieder hergestellt werden."
"Erzogen wird man nur durch Härten. Es wird die Darwinsche Mimikry eintreten. Die Juden werden sich anpassen. Sie sind wie Seehunde, die der Weltzufall ins Wasser warf. Sie nehmen Gestalt und Eigenschaften von Fischen an, was sie doch nicht sind. Kommen sie nun wieder auf festes Land und dĂźrfen da ein paar Generationen bleiben, so werden sie wieder aus ihren Flossen FĂźĂe machen."
"Die arme BevÜlkerung trachten wir unbemerkt ßber die Grenze zu schaffen, indem wir ihr in den Durchzugsländern Arbeit verschaffen, aber in unserm eigenen Lande jegliche Arbeit verweigern. // Die besitzende BevÜlkerung wird zu uns ßbergehen. Das Expropriationswerk muà ebenso wie die Fortschaffung der Armen mit Zartheit und Behutsamkeit erfolgen."
"Der Antisemitismus, der in der groĂen Menge etwas Starkes und UnbewuĂtes ist, wird aber den Juden nicht schaden. Ich halte ihn fĂźr eine dem Judencharakter nĂźtzliche Bewegung. Er ist die Erziehung einer Gruppe durch die Massen und wird vielleicht zu ihrer Aufsaugung fĂźhren."
"Den jetzigen Antisemitismus kann man nur an vereinzelten Orten fĂźr die alte religiĂśse Intoleranz halten. Zumeist ist er bei den KulturvĂślkern eine Bewegung, mit der sie ein Gespenst ihrer eigenen Vergangenheit abwehren mĂśchten."
"Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen"
"Zu den hohen Einwendungen gehĂśrt es, dass in der Welt die Nothlage der Juden nicht die einzige ist. â Ich meine aber, dass wir immerhin anfangen sollen, ein wenig Elend hinwegzuräumen; wäre es auch vorläufig nur unser eigenes."
"Wir sind ein Volk, Ein Volk."
"Ich glaube an das Aufsteigen der Menschen zu immer hĂśheren Graden der Gesittung, nur halte ich es fĂźr ein verzweifelt langsames."
"Jedes Wesen steht im Mittelpunkt der SchĂśpfung, jedes Wesen rechtfertigt die SchĂśpfung."
"ÂťIch habe immer daran geglaubt, daĂ das Gegenteil von Liebe nicht HaĂ ist, sondern GleichgĂźltigkeit. Das Gegenteil von Glaube ist nicht Ăberheblichkeit, sondern GleichgĂźltigkeit. Das Gegenteil von Hoffnung ist nicht Verzweiflung, es ist GleichgĂźltigkeit. GleichgĂźltigkeit ist nicht der Anfang eines Prozesses, es ist das Ende eines Prozesses.ÂŤ"
"Die einen sagen, Hiob hat sehr wohl gelebt, nur sein Leiden ist eine rein literarische Erfindung. Dem halten andere entgegen: Hiob hat niemals gelebt, aber er hat sehr wohl gelitten."
"Manche Dinge sind ihre eigene Strafe."
""Der ganzen Welt ginge es besser ohne einen gewissen Mister Bush."
"Jede Gesellschaft muss ihren eigenen Weg finden, Unrecht und Unterdrßckung zu bekämpfen."
"Ich sehe bei Bin Laden und bei Bush das gleiche Handlungsmuster."
"FĂźr jeden âTerroristenâ, jeden âHandlangerâ der getĂśtet wird, werden auch Hunderte unschuldiger Menschen getĂśtet. Und an die Stelle von hundert Unschuldigen, die sterben mussten, treten wahrscheinlich ein paar kĂźnftige Terroristen."
"Zu allen Zeiten haben die Kleinen fĂźr die Dummheit der GroĂen bĂźĂen mĂźssen."
"Von weitem ist es was und in der Näh' ist's nichts."