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April 10, 2026
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""Reden ist Ăźbersetzen"
"Poesie ist die Muttersprache des menschlichen Geschlechts; [...] Sinne und Leidenschaften reden und verstehen nichts als Bilder. In Bildern besteht der ganze Schatz menschlicher ErkenntniĂ und GlĂźckseeligkeit."
"Ohne Sprache hätten wir keine Vernunft, ohne Vernunft keine Religion, und ohne diese drei wesentliche Bestandtheile unserer Natur weder Geist noch Band der Gesellschaft."
"Nicht der Beifall des gegenwärtigen Jahrhunderts, das wir sehen, sondern des kßnftigen, das uns unsichtbar ist, soll uns begeistern. Wir wollen nicht nur unsere Vorgänger beschämen, sondern ein Muster fßr die Nachwelt werden."
"Die selbstverschuldete UnmĂźndigkeit ist ein eben so schiefes Maul, als er dem ganzen schĂśnen Geschlecht macht, und das meine drey TĂśchter nicht auf sich sitzen lassen werden."
"Die Freundschaft ist ein Kapital, von dem die Zinsen niemals verloren gehen."
"Der Ekel ist ein Merkmal eines verdorbenen Magens oder verwĂśhnter Einbildungskraft."
"Der Glaube ist kein Werk der Vernunft und kann daher auch keinem Angrif derselben unterliegen; weil Glauben so wenig durch GrĂźnde geschieht, als Schmecken und Sehen."
"Denken Sie weniger und leben Sie mehr."
"Autorität kann zwar demßthigen, aber nicht belehren; sie kann die Vernunft niederschlagen, aber nicht fesseln."
"Auf Schwächen und BlĂśĂen grĂźndet sich die Liebe, und auf diese die Fruchtbarkeit."
"Viele Leute denken, daà Glßck bedeutet, reicher und mächtiger zu sein."
"Vergleiche anzustellen ist ein gutes Mittel, sich sein GlĂźck zu vermiesen."
"Rivalität ist ein schlimmes Gift fßr das Glßck."
"Manchmal bedeutet GlĂźck, etwas nicht zu begreifen."
"GlĂźck kommt oft Ăźberraschend."
"GlĂźck, das ist eine gute Wanderung inmitten schĂśner unbekannter Berge."
"Die Eifersucht lebt länger als die Liebe. Wenn es dann noch Liebe ist?"
"Während die unter Gottes Gebot stehende Gesellschaft nur autoritär war, ist die wissenschaftlich geplante Gesellschaft totalitär."
"Keine andere Tätigkeit kann so viel Spannung und Aggressivität abbauen wie die in KÜrperbewegung umgesetzte Musik."
"Die Welt hat so viel Mittelpunkte, als es Menschen gibt."
"die groĂen Ăbel in dieser Welt sind nicht die Folgen bĂśser Absichten, sondern die Folgen eines unbegrenzten Willens zum Guten."
"Aufgeklärt sein heiĂt: Sich vor sich selbst nicht ängstigen, sich selbst als ein Wesen zu akzeptieren, das aus Geist und KĂśrper besteht, und das Anspruch auf Beachtung seiner konkreten BedĂźrfnisse hat."
"Habe den Mut zur Wahrheit! Das kostet dich viele der Freunde, aber es zeigt dir zugleich, was du an ihnen verlorst."
"Spiegel der Zukunft sei das Vergangene? Jedoch die Geschichte // Wirkt ins Gewebe der Zeit nimmer das nämliche Bild."
"Sieh in der Welt dich um und lerne an anderer Weisheit; Aber im innersten Kern bleibe dir selber getreu."
"Gewissen Verleumdern zu erwidern // HieĂe, sich bis zu ihnen erniedern."
"Die grĂśĂte Unbescheidenheit // Ist der Glaube an die Unsterblichkeit, // Die Zumutung an die Natur, // Diese dĂźrftige Menschenkreatur // Selbst in den miĂlungensten Exemplaren // FĂźr Ewigkeiten aufzusparen."
"Bist mit dem Glauben du gesegnet // An Menschen, gib ihn nicht verloren, // Wenn unter einer Herde Thoren // Dir auch einmal ein Schuft begegnet."
"Alle menschliche Weisheit liegt in den zwei Worten ÂťHarren und Hoffen!ÂŤ"
"Alle fĂźr Einen, Einer fĂźr alle."
"Man soll den Teufel nicht an die Wand malen, sonst kĂśmmt er."
"Es ist kein Autor so gering und klein, // Der nicht dächt', etwas Recht's zu sein."
"Eine neue, auffallende Mode, wenn sie auch hÜchst lächerlich sein sollte, hat etwas Ansteckendes an sich fßr junge Leute, die noch nicht ßber sich selbst und die Welt nachgedacht haben."
"Die Leihbibliotheken studiere, wer den Geist des Volkes kennen lernen will."
"Ach, wie bald // Schwindet SchĂśnheit und Gestalt!"
"Vergeblich ist es, zu wĂźnschen, daĂ der Freund, den wir lieben, uns ganz in unserer eigensten EigenthĂźmlichkeit verstehen mĂśchte;"
"So wie keine Blume ohne Farbe gedacht werden kann, so ist kein Mensch ohne Poesie [...]."
"Ein wahrer Dichter muĂ mich jedes Wesen, das er mir aufstellt, ganz verstehen lassen [...]."
"Die hĂśchste SchĂśnheit, die der Mensch erreichen kann, ist, daĂ er alle Leidenschaften in sich zu einem Kunstwerk verarbeitet, daĂ er wie ein Gott Ăźber allen steht und sie regiert, so daĂ sie nur immer von der Kraft der Seele zeigen, aber nie in widrige Verzerrung ausarten, und die hĂśchste, ja ich mĂśchte sagen die einzige Tugend, die der Mensch besitzen kann, ist die Wahrheit gegen sich und andre."
"[...] der nachahmende Mensch ist weniger als ein Mensch, und darum giebt es kein zur Besserung dienendes Beispiel."
"Der Mensch lebt in einer ewigen Furcht vor seinem GlĂźck. Es tritt ihm schon als Kind entgegen, und er entzieht sich der liebenden Gewalt, er mĂśchte gerne sich selbst versuchen, und durch eigene Kraft das erringen, was ihm ein freundliches Geschick frĂźh mit auf die Welt gab."
"Denn ich glaube immer noch mehr an die Wahrheit der frßhern Empfindung als an die der spätern Betrachtung."
"[...] alle WidersprĂźche im Leben und im Menschen sind nur scheinbar, und kĂśnnten wir wie ein Gott auf alle heruntersehen und sie alle verstehen, so wĂźrden wir unsere Augen von keinem mit Widerwillen wenden."
"Wojtyla [âŚ] benutzt zudem die Mär von der Verfolgung der Christen und unterschlägt [âŚ] die Verfolgung, die durch die Seinen geschah."
"KeuschheitsgĂźrtel waren vielmehr Folterwerkzeuge."
"Johannes Paul II. hatte noch 1982 die Atombewaffnung vor der UNO als moralisch zu vertreten verteidigt."
"In Dogma und Moral der Kirche wie des Papsttums konkretisierte sich nichts anderes als der Zeitgeist frĂźherer Epochen."
"Die Inquisition ist ein genuiner Beitrag der Kirche zum europäischen Rechtsempfinden und Strafvollzug."
"Deutet ein vermeintlich moderner Theologe die jeweils unliebsamen Stellen der Bibel weg oder verteidigt er ein wahres Christentum oder den echten Gott behend gegen die abgefallene Kirche, will er betrĂźgen."