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April 10, 2026
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"Sozialismus nennt man einen ungeheuren Aufwand zum Wohle der Menschheit, welcher sich selbst so restlos konsumiert, daà am Ende tatsächlich Jeder Alles, nämlich das ßbrig gebliebene Nichts hat."
"Jeder bekommt die Kindheit Ăźber den Kopf gestĂźlpt wie einen Eimer."
"Ein hoher Kleriker ist allemal ein StĂźck Ewigkeit auf einem beamtenhaften Untersatz."
"Reif ist, wer auf sich selbst nicht mehr hereinfällt."
"Feierlichkeit nennt man jenen Nebel, welchen die Dummheit zu ihrem Schutze erzeugt, wenn sie in die Enge getrieben wird."
"Exzesse sind das Schlimmste nicht. Sie machen deutlich. Unsere schleichenden Ăbel aber nebeln allmählich ein."
"Die Treue ist der längere oder kßrzere, mitunter fast wehmßtige Nachhall der Liebe."
"Die eigentliche Freude meines Lebens waren intensive Erwartungen."
"DaĂ ich zum Beispiel Ăsterreicher bin, ist mir mit einer solchen FĂźlle widerwärtigster Individuen gemeinsam, daĂ ich es mir verbitten mĂśchte, lediglich mit Hilfe jenes Begriffes bestimmt zu werden."
"Wenn ich verzweifelt bin, was geht´s mich an?"
"Denn wenn ich ein Konservativer bin, so allein deshalb, weil es heute nicht genßgt, die Welt zu verändern, vom Interpretieren zu schweigen. Weil wir sie zuallererst einmal bewahren mßssen. In diesem Sinne bin ich, sind wir: die Gegner der Atomrßstung und der Kernreaktoren, Konservative. Also im Sinne von Konservator."
"Je ernster die Lage, umso ernster kann die Funktion des Unernstes werden."
"Den Sozialisten in allen Parteien."
"Die heute praktizierte Form der Demokratie ist zunehmend ein Synonym fĂźr den Prozess des Stimmenkaufs und fĂźr das Schmieren und Belohnen von unlauteren Sonderinteressen, ein Auktionssystem, in dem alle paar Jahre die Macht der Gesetzgebung denen anvertraut wird, die ihren Gefolgsleuten die grĂśĂten Sondervorteile versprechen, ein durch das Erpressungs- und Korruptionssystem der Politik hervorgebrachtes System mit einer einzigen allmächtigen Versammlung, mit dem Wortfetisch Demokratie belegt.""
"Und der vorherrschende Glaube an soziale Gerechtigkeit ist gegenwärtig wahrscheinlich die schwerste Bedrohung der meisten anderen Werte einer freien Zivilisation."
"Es mag hart klingen, aber es ist wahrscheinlich im Interesse aller, daà in einem freiheitlichen System die voll Erwerbstätigen oft schnell von einer vorßbergehenden und nicht gefährlichen Erkrankung geheilt werden um den Preis einer gewissen Vernachlässigung der Alten und Sterbenskranken."
"Dass in die Ordnung einer Marktwirtschaft viel mehr Wissen von Tatsachen eingeht, als irgendein einzelner Mensch oder selbst irgendeine Organisation wissen kann, ist der entscheidende Grund, weshalb die Marktwirtschaft mehr leistet als irgendeine andere Wirtschaftsform."
"Unsere Mythologie lesen wir täglich dreimal in der Zeitung."
"Tatsächlich ist der Darwinismus eine dialektische Konstruktion, ja eine Art Religion mit sehr ausgebildeter Mythologie und Dogmatik."
"So befremdend es klingen mag: auch die Photographie wird einmal als etwas hÜchst Subjektives erkannt werden. Denn es ist ein Irrtum zu glauben, dass die Kamera ein toter Apparat sei, der unserem Willen vollkommen entrßckt ist: diese scheinbar so exakten Lichtbilder werden hÜchstwahrscheinlich einer späteren Zeit wie ungeheure Karikaturen vorkommen."
"Nur beim Dilettanten decken sich Mensch und Beruf."
"Nach welchen Gesetzen die Natur wirklich verfährt, werden wir selbstverständlich niemals erfahren. Darwin hat nicht mehr Recht als Moses; nicht die Natur ist darwinistisch, aber der heutige Mensch ist es."
"[...] Menschen, die nur die eine Seite irgendeiner Wahrheit erblickt haben."
"Kultur ist Reichtum an Problemen, und wir finden ein Zeitalter um so aufgeklärter, je mehr Rätsel es entdeckt hat."
"Jede Wahrheit tritt zuerst als Irrlehre in die Welt, denn die Welt ist immer von gestern."
"Es gibt eine bestimmte, ziemlich kleine Zahl von unveränderlichen Wahrheiten. Aber die Stellung, die die einzelnen Menschen zu diesen Wahrheiten einnehmen, ist eine recht verschiedenartige. Der Durchschnittsmensch zweifelt sie an. Das Talent macht den vergeblichen Versuch, sie zu vermehren. Und das Genie wiederholt sie."
"Eine Welt ohne Gott ist nicht nur die unsittlichste, sondern auch die unkomfortabelste, die sich ersinnen läĂt."
"Dummheit ist ein gutes Ruhekissen."
"Die Genies haben immer denselben Leidensweg zu durchmessen: vom Kasperl zum Seminar."
"Bei einem Denker sollte man nicht fragen: welchen Standpunkt nimmt er ein, sondern: wie viele Standpunkte nimmt er ein? Mit anderen Worten: hat er einen geräumigen Denkapparat oder leidet er an Platzmangel, das heiĂt: an einem `System´?"
"Zweifle nicht // an dem // der dir sagt // er hat Angst // aber hab Angst // vor dem // der dir sagt // er kenne keine Zweifel"
"Zu sagen // ÂťHier herrscht FreiheitÂŤ // ist immer // ein Irrtum // oder auch // eine LĂźge: // Freiheit herrscht nicht"
"Wer will // daĂ die Welt // so bleibt // wie sie ist // der will nicht // daĂ sie bleibt"
"Wenn die Gedichte // einfacher werden // so zeigt das // nicht immer an // daĂ das Leben // einfach geworden ist"
"Was den Armen zu wßnschen wäre // fßr eine bessere Zukunft? // Nur dass sie alle // im Kampf gegen die Reichen // so unbeirrbar sein sollen // so findig // und so beständig // wie es die Reichen // im Kampf gegen die Armen sind"
"Nichtwissen// tut niemand weh // mit Ausnahme derer // denen wehgetan werden kann // weil niemand es weiĂ"
"Es ist was es ist // sagt die Liebe"
"Es ist nicht wahr // daĂ Geschichte // gefälscht wird // Sie hat sich groĂenteils // wirklich // falsch // zugetragen // Ich kann das bezeugen: // Ich war dabei"
"Die Jungen // werfen // zum SpaĂ // mit Steinen // nach FrĂśschen // Die FrĂśsche // sterben // im Ernst"
"Wir alle, die wir durch tausend und abertausend glĂźckliche Zufälle oder Gotteswunder â wie immer man es nennen will â mit dem Leben davongekommen sind, wir wissen es und kĂśnnen es ruhig sagen: die Besten sind nicht zurĂźckgekommen (Hervorhebung des Autors)."
"⌠in den Worten von Nietzsche âWer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie.â Man musste also den Lagerinsassen, sofern sich hie und da einmal die Gelegenheit hierzu bot, das âWarumâ ihres Lebens, ihr Lebensziel, bewusst machen, um so zu erreichen, dass sie auch dem furchtbaren âWieâ des gegenwärtigen Daseins, den Schrecken des Lagerlebens, innerlich gewachsen waren und standhalten konnten."
"Wer von denen, die das Konzentrationslager erlebt haben, wĂźĂte nicht von jenen Menschengestalten zu erzählen, die da Ăźber die Appellplätze oder durch die Baracken des Lagers gewandelt sind, hier ein gutes Wort, dort den letzten Bissen Brot spendend? Und mĂśgen es auch nur wenige gewesen sein â sie haben Beweiskraft dafĂźr, daĂ man dem Menschen im Konzentrationslager alles nehmen kann, nur nicht: die letzte menschliche Freiheit, sich zu den gegebenen Verhältnissen so oder so einzustellen. Und es gab ein ÂťSo oder soÂŤ (Hervorhebung des Autors)!"
"Wie oft sind es erst die Ruinen, die den Blick freigeben auf den Himmel."
"Sinn muĂ gefunden, kann aber nicht erzeugt werden."
"Sinn kann nicht gegeben, sondern muss gefunden werden."
"Mensch sein heiĂt ja niemals, nun einmal so und nicht anders sein mĂźssen, Mensch sein heiĂt immer, immer auch anders werden kĂśnnen."
""Tatsächlich ist die Freiheit die halbe Wahrheit. Freisein ist der negative Aspekt eines Phänomens, dessen positiver Aspekt Verantwortlichsein heiĂt. Freiheit schlägt in WillkĂźr um, wenn sie nicht im Sinne von Verantwortlichkeit gelebt wird. Und das ist auch der Grund, warum ich dafĂźr zu plädieren pflege, daĂ der Freiheitsstatue an der OstkĂźste das Pendant errichtet werde, nämlich eine der Verantwortlichkeit an der WestkĂźste." Frankl, V. E. (1979). Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn. (n.p.): Piper, S. 64"
""Es gibt nichts auf der Welt, das einen Menschen so sehr befähigte, äuĂere Schwierigkeiten oder innere Beschwerden zu Ăźberwinden,"
"Eine allgemein gĂźltige, fĂźr alle verbindliche Lebensaufgabe muĂ uns in existenzanalytischem Aspekt eigentlich unmĂśglich erscheinen. In dieser Sicht ist die Frage nach ÂťderÂŤ Aufgabe im Leben, nach ÂťdemÂŤ Sinn des Lebens â sinnlos. Sie mĂźĂte uns vorkommen, wie etwa die Frage eines Reporters, der einen Schach-Weltmeister interviewt: ÂťUnd nun sagen Sie, verehrter Meister â welches ist der beste Schachzug?ÂŤ"
"Die geistige Freiheit des Menschen, die man ihm bis zum letzten Atemzug nicht nehmen kann, läĂt ihn auch noch bis zum letzten Atemzug Gelegenheit finden, sein Leben sinnvoll zu gestalten.(Hervorhebung des Autors)!"