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April 10, 2026
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"Die Annehmlichkeit und die Leichtfertigkeit eines auf die mechanischen Beschäftigungen beschränkten Daseins ersticken die Knospe gerechter Auflehnung."
"Die Anmut ist die Geschmeidigkeit der Form."
"Die Achtung, die uns die Mitmenschen einflössen, lässt sich an der Art unserer Vertraulichkeit ermessen."
"Das Warten ist die grausamste Vermengung von Hoffnung und Verzweiflung, durch die eine Seele gefoltert werden kann."
"Das Urteil der Bourgeoisie in den Dingen der Kunst ist naiv und brutal."
"Das Lächeln wird nicht gelehrt, es trägt in sich einen gemeinverständlichen Sinn."
"Das Genie entzieht sich den Konventionen und sieht die Dinge selbst an."
"Barmherzigkeit ist leichter zu üben als Gerechtigkeit."
"Alle Auflehnung gegen die Natur, gegen die Seinsbedingungen ist unfruchtbar und krankhaft."
"Caeiro [Fernando Pessoa] unterläuft die Unterscheidung zwischen dem Schein und dem, was etwa "Denkergedanken" hinter ihm ausmachen wollen. Die Dinge, wie er sie sieht, sind als was sie scheinen. Sein Pan-Deismus basiert auf einer Ding-Metaphysik, die in der modernen Dichtung des zwanzigsten Jahrhunderts noch Schule machen sollte."
"Zwischen Schlaf und Traum, // Zwischen mir und was in mir ist // Und was ich vermute zu sein, // Fließt ein unendlicher Fluss."
"Wolken ohne Schatten, // Auf der Südseite aber, // Ist ein Stückchen Himmel // Traurig blau."
"Wer leidet, leidet allein."
"Unsere größte Angst als einen Zwischenfall ohne Bedeutung ansehen, nicht nur im Leben des Weltalls, sondern in dem unserer eigenen Seele, das ist der Anfang der Weisheit. Sie mitten in der Angst so ansehen ist die vollkommene Weisheit. In dem Augenblick, in dem wir leiden, scheint der menschliche Schmerz unendlich zu sein. Doch weder ist der menschliche Schmerz unendlich, noch ist unser Schmerz mehr wert als eben ein Schmerz, den wir ertragen müssen."
"Stumm betrachte ich den See, // den eine Brise kräuselt. // Nichts weiß ich, wenn ich an das Ganze denke // Oder es ist das Ganze, das mich vergisst."
"Schlaf, dass das Leben ein Nichts ist! // Schlaf, dass alles vergeblich ist!"
"Ich habe keine Begabung zum Chef, auch nicht zum Gefolgsmann."
"Ich beneide alle Leute darum, nicht ich zu sein."
"Güte ist das Feingefühl roher Seelen."
"Diese ganze Landschaft ist nirgendwo."
"Das große Los des Lebens fällt nur denen zu, die es auf gut Glück kaufen."
"Da wir dem Leben keine Schönheit abzuringen vermögen, sollten wir zumindest versuchen, unserem Unvermögen Schönheit abzuringen."
"Worte sind Blätter, alte braune Blätter im Frühling, // Ins Unbekannte fliegen sie auf der Suche nach einem Lied."
"Regungslos war ich, Baum mitten im Wald // Und wusste die Wahrheit nie gesehener Dinge."
"...Ich sehne mich nach Menschen meines Schlags // Und Werktagsmenschen sprechen mich nicht an // Ja ich vergeh nach Menschen meiner Geistesart // Und habe niemand um mich außer Schatten ..."
"Gegen den Katzenjammer hilft nur der Branntwein und nicht Gewissensbisse oder Zähneknirschen."
"Angst ist für die Seele ebenso gesund wie ein Bad für den Körper."
"Alles ist im Menschen, alles ist für den Menschen! Es besteht nur der Mensch; alles übrige ist das Werk seiner Hände und seines Gehirns! Der Mensch! Das ist groß! Das klingt... stolz! Der Mensch!"
"Wenn du geschwiegen hättest, hätte ich es eingesehen."
"Haschen nach Wohlwollen"
"Du ersehnst Macht? Den Nachstellungen der Unterworfenen verfallen, wirst du unter Gefahren leben."
"Die vollends, die sich der Vorzüge des Körpers brüsten, auf einen wie geringen, wie gebrechlichen Besitz stützen sie sich!"
"Blickt auf die Weite, die Festigkeit, die Raschheit des Himmels und hört einmal auf, Wertloses zu bewundern!"
"Also besitzen Selbstgenügen und Macht ein und dasselbe Wesen."
"Alles, was ihr bewundert, kann sich in dem bisschen Glut eines Dreitagefiebers auflösen."
"Aber willst du, daß wir die Gründe für und wider aufeinander prallen lassen? Vielleicht mag aus solchem Streit ein schöner Funke der Wahrheit hervorspringen."
"„Wer nichts weiß, liebt nichts. Wer nichts tun kann, versteht nichts. Wer nichts versteht, ist nichts wert. Aber wer versteht, der liebt, bemerkt und sieht auch … Je mehr Erkenntnis einem Ding innewohnt, desto größer ist die Liebe … Wer meint, alle Früchte würden gleichzeitig mit den Erdbeeren reif, versteht nichts von den Trauben.“ – als Motto bei Erich Fromm: Die Kunst des Liebens. Aus dem Amerikanischen von Lieselotte und Ernst Mickel. books.google."
"„Wie könnte einer Feind der Frau sein – sie sei, wie sie wolle? Mit ihren Früchten wird die Welt bevölkert, darum lässt Gott sie lange leben, auch wenn sie noch so garstig wäre.“ – Mensch und Schöpfung"
"„Gott will den Mann als Mann und die Frau als Frau und will, dass jeder von ihnen Mensch sei.“ – Mensch und Schöpfung"
"„Einem anderen gehöre nicht, wer sein eigener Herr sein kann.“ – Wahlspruch"
"dan wie ein kranker eines arzts darf, so dörfen die ding eins philosophen und ein christ seines erlösers, also auch ein ieglich werk seines meisters."
"aber magischer operation gleich/ als der wissenheit ist der gaballia/ gaballistica/ das nit auß geisten noch zauberey entspringet/ sondern auß natürlichem lauff der subtilen natur"
"Wenn ihr jedes Gift recht wollt auslegen, was ist, das nicht Gift ist? Alle Dinge sind Gift, und nichts ohne Gift, allein die Dosis macht, daß ein Ding kein Gift ist. Als ein Exempel, eine jegliche Speise und ein jeglich Getränk, so es über sein Dosin eingenommen wird, so ist es ein Gift, das beweist sein Ausgang."
"Er war ein Landesvater im besten Sinn dieses großen Wortes."
"Ohne das Kernkraftwerk Wyhl werden zum Ende des Jahrzehnts in Baden-Württemberg die ersten Lichter ausgehen."
"Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein."
"Wer für seine Liebe Dank erwartet, liebt nicht."
"Es ist immer bezeichnend, was einer bewundert: das, was er kann, oder das, was er nicht kann."
"Ehe man das Gedächtnis eines Menschen rühmt, sollte man feststellen, was dieses Gedächtnis zu behalten pflegt."
"Wenn man älter wird, werden die falschen Erfüllungen schmerzlicher, als die unerfüllt bleibende Träume."