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April 10, 2026
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"Kultur Wenn es also wahr ist, daß sanftmütigstes rücksichtsvollstes Benehmen Frauen auf die Dauer langweilig und reizlos wird, dann – – – wollen wir ihnen lieber fade und reizlos werden. Aus einer Skizze mit dem Titel Aus unseren Tränen wird Weisheit; aber aus eurem Lächeln?!? in Märchen des Lebens Fischer, Berlin 19114, S. 175"
"Ich bin überzeugt davon, dass andere meine Ideen schon besser, deutlicher oder ganz so ausgedrückt haben. Aber es ist notwendig, eine geschlossene Phalanx zu bilden gegen die „Stupiditäten“. Die Wahrheit muss, in welcher Form auch immer, Vorstösse machen, immer und immer. Eine „lächerliche Figur“ werden dabei, ist das geringste Märtyrertum. Pròdrŏmŏs S. Fischer, Berlin 1919. 4. + 5. Auflage, S. 63"
"Geld und Sexualität sind die reellen Mysterien des Lebens! Eitelkeit und Ehrgeiz die unreellen. Splitter in Fechsung Fischer, Berlin 1915 S. 120"
"Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein. Aber noch trauriger ist es, keine zu sein."
"Einer meiner sogenannten „Freunde“, andere als „sogenannte“ gibt es nämlich hienieden nicht, würde natürlich sagen,... Buchbesprechung In: Semmering 1912 Fischer, Berlin 1913², S. 63"
"Eine Sache ist nicht so, wie sie ausgesprochen, sondern so, wie sie gehört wird."
"„Dieser Peter schreibt alles nieder, was ihm so durch den Kopf schießt!“ Ja, aber durch den K o p f! Splitter In: Nachfechsung S. Fischer, Berlin 1916. 1."
"Die Natur, die Musik, die Einsamkeit, den Frieden, die muß man hysterisch, übertrieben, krankhaft, pathologisch, zum Verrücktwerden, lieb haben! Sonst bleibt man leider „a g’sunde Natur“. Splitter In: Nachfechsung S. Fischer, Berlin 1916. 1."
"Die „körperlich ideale“ Frau ist die gefährlichste natürlich, denn es ist am schwersten, sie zu verachten! Sie befriedigt wenigstens ein Organ völlig, unser Auge. Auch ist es da mißlich, zu negieren. Denn der reale Tatbestand ist vorhanden. Sie können sich also es ungefähr vorstellen, wie die körperlich ideale Frau das ausnützt! Armer Gustl, Maxl et Peppi! Extrakte des Lebens. Gesammelte Skizzen (1898-1919) Band II Der Kranke, Fischer/Löcker, Frankfurt a. M. und Wien 1987, S. 304"
""Daß mich eine verlässt, nachdem ich mir Jahre lang wirklich Mühe genommen habe, Sie zu einem „Menschen“ zu erziehen --- das verstehe ich. Sie will die Wirkung dieses neuen „Menschentums“ eben ausprobieren an den anderen. Aber daß sie nicht reuevoll zurückkehrt, irgend einmal, das kränkt mich, Ihretwegen. Sie hat nichts profitiert, da sie nicht zurückgekehrt ist! Denn was hat sie gelernt, wenn sie bei den Trotteln verbleibt?"- Splitter, in: Nachfechsung, S. Fischer, Berlin 1916, S. 17 f"
"Aus Mangel an Gesprächsstoff begeht man die gemeinsten Taktlosigkeiten und Indiskretionen."
"Eine großartige Fotografie ist eine solche, die vollständig ausdrückt, was man in Bezug auf das, was gerade fotografiert wird, in der ureigenen Bedeutung des Wortes, fühlt."
"Wer alles werden will, wird nie vollkommen werden."
"Was alle trifft, erträgt man leicht."
"Der Ursprung des Daseins ist die Bewegung. Folglich kann es darin keine Bewegungslosigkeit geben, denn wäre das Dasein bewegungslos, so würde es zu seinem Ursprung zurückkehren, und der ist das Nichts. Deshalb nimmt das Reisen nie ein Ende, nicht in der höheren und auch nicht in der niederen Welt."
"MiĂźtraue jeder Freude, die nicht auch Dankbarkeit ist!"
"Eine Weltkatastrophe kann zu manchem dienen. Auch dazu, ein Alibi zu finden vor Gott. Wo warst du, Adam? »Ich war im Weltkrieg.«"
"Der Haß ist die letzte Offenbarung abgefallener Geister, die Logik der Auflösung. Sie ist aber auch die Auflösung der Logik."
"Das Beste von allem ist, dass Gott mit uns ist."
"Je mehr ein Mensch vom Leben aus Gott erfĂĽllt ist, desto liebevoller wird er um die besorgt sein, die noch ohne Gott in der Welt leben."
"Gott ist so groß, dass er auch den kleinsten Dingen, die um seinetwillen getan werden, Größe verleiht."
"Eine gewisse Knechtung unter die Rationalisierung als die technische Form der Wirtschaftlichkeit ist unvermeidlich. Die zum mechanistischen Vollzug geschrumpfte Arbeit ist weithin nicht zu umgehen."
"Jeder Schritt vorwärts, den der Geist auf seinem Wege zur Erkenntnis tut, bringt irgendeine Entdeckung, die nicht nur neu, sondern, im Augenblick wenigstens, auch die wertvollste ist."
"Die natürliche Freiheit des Menschen bedeutet, dass er frei ist von jeder höheren Gewalt auf Erden und nicht dem Willen oder der gesetzgebenden Gewalt eines Menschen untersteht, sondern allein das Gesetz der Natur zu seinem Rechtsgrundsatz erhebt."
""Die Arbeit seines Körpers und das Werk seiner Hände, so können wir sagen, sind im eigentlichen Sinne sein. Was immer er also jenem Zustand entrückt, den die Natur vorgesehen und in dem sie es belassen hat, hat er mit seiner Arbeit gemischt und hat ihm etwas hinzugefügt, was sein eigen ist"
""Wir würden viel weniger Streit in der Welt haben, nähme man die Worte für das, was sie sind"
"Was unser Denken begreifen kann, ist kaum ein Punkt, fast gar nichts im Verhältnis zu dem, was es nicht begreifen kann."
"Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen gewesen wäre."
"Keines Menschen Kenntnis kann ĂĽber seine Erfahrung hinausgehen."
"Glück und Unglück sind zwei Zustände, deren äußerste Grenzen wir nicht kennen."
"Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die Natur."
"Nichts macht einen zarteren und tieferen Eindruck auf den Geist des Menschen als das Beispiel."
"Die größte Kunst ist, den Kleinen alles, was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel und Zeitvertreib zu machen."
"Je mehr BĂĽrger mit Zivilcourage ein Land hat, desto weniger Helden wird es einmal brauchen."
"Wer sich gern erinnert, lebt zweimal."
""Zum steten Lernen bleibet auch das Alter jung." – Agamemnon 584 / Chorführer"
"Längst heißt mir Schweigen allen Grames einz'ger Arzt!"
"Wie zwischen Frauen Weiblichkeit Rivalität schafft, so bei den Männern der gleiche Beruf."
"Nur der Dumme lernt aus Erfahrung, der Kluge aus der Erfahrung der anderen!"
""Den Menschen verbessern"
"Geschickte Ackerbauer und Handwerker sollen belohnt werden."
"Alles ist Zahl."
"Im rechtwinkligen Dreieck ist die Summe der Kathetenquadrate gleich dem Hypotenusenquadrat."
"Erkenntnisspendend ist die Natur der Zahl und fĂĽhrend und lehrend fĂĽr jeden in jedem, was ihm zweifelhaft und unbekannt ist."
"Die Seele ist unsterblich und wechselt den Ort, indem sie von einer Art Lebewesen in eine andere ĂĽbergeht."
""Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurĂĽck."- vielfach zitiert von TierschĂĽtzern wie Tierschutzpartei oder Vegetarischen Vereinen"
"Wahrheitsliebe heiĂźt nicht, die Wahrheit zu sagen, sondern die Absicht, sie mitzuteilen."
"Der betet gut, wer Liebe hegt // FĂĽr alle, groĂź und klein! // Gott, der uns schuf, der liebt uns all', // Will allen Vater sein."
"Kunst ist das Fenster, durch das der Mensch seine höhere Fähigkeit erkennt."
"Nichts ist so schön wie das Wahre; das Wahre allein ist liebenswert."