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April 10, 2026
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"Das Herz ist das Organ der Seele, so wie der Geist das Organ des Verstandes ist."
"Das Glück in dieser Welt besteht darin, nicht unglücklich zu sein. Man beachtet es nicht mit zwanzig Jahren, man weiß es mit sechzig."
"Das Genie ist die höchste Verkörperung der Vernunft in einem Punkt und zu einem bestimmten Augenblick."
"Alle Charaktere sind aus denselben Elementen zusammengesetzt; nur die Proportionen machen den Unterschied aus."
"Wer dichten will, der täte gut, // er macht' es so, wie Goethe tut!"
"Wehe dem Menschen, der verstockt auf einem Standpunkt steht! Er wächst darauf fest, und seinem Geiste knicken die Schwingen ab."
"Warum ich Welt und Menschheit nicht verfluche? // Weil ich den Menschen spüre, den ich suche."
"War einst ein Anarchisterich, // der hatt den Attentatterich // Er schmiß mit Bomben um sich rum; // es knallte nur so: bum bum bum. // Einst kam der Anarchisterich // an einen Schloßhof fürstelich, // und unterm Rock verborgen fein // trug er ein Bombombombelein."
"Und er schrie: »Ich revolüzze!« // Und die Revoluzzermütze // schob er auf das linke Ohr, // kam sich höchst gefährlich vor."
"Sich fügen heißt lügen."
"Niemand kann frei sein, solange es nicht alle sind."
"Mutter Germania gebar in legitimer Ehe mit dem Geist der Zeit drei Söhne, den Konfektionsreisenden, den Oberlehrer und den Radfahrer."
"Kunst ist immer und durchaus Ausdruck der Persönlichkeit."
"Ich sah der Menschen Angstgehetz; // ich hört der Sklaven Frongekeuch. // Da rief ich laut: Brecht das Gesetz! // Zersprengt den Staat! Habt Mut zu euch!"
"Drum will ich Mensch sein, um zu dichten, // will wecken, die voll Sehnsucht sind, // dass ich im Grab den Frieden find // des Schlafes nach erfüllten Plichten."
"Die Seife schmolz dahin zu Schaum; // jetzt wäscht man sich mit Speichel // und raucht das Laub vom Lindenbaum // mit kleingeriebener Eichel."
"Die Liebe und das Leben ehren – // Das möchten wir Euch eben lehren."
"Der ist ein großer Schweinehund, // dem je der Sinn für Heine schwund."
"Der Sänger singt am Weiher leise, // doch singt er etwas leierweise."
"Der Knabe stiehlt am Baume fleissig, // Schon hat er eine Pflaume bei sich."
"Da wieder mal der Bundesrat // das Volk um etwas Rundes bat, // so hoff ich, dass die Hundesteuer // der Magistrat mir stunde heuer."
""Da Pferde oft aus dem Zügel flüchten, // Will ich doch lieber Geflügel züchten."
"Wer am Freitag lacht, der wird am Sonntag weinen."
"Sie schwankt, sie zögert, mit einem Worte: Sie ist eine Frau."
"Ohne Geld ist die Ehre nur eine Krankheit."
"Durch Gefahren setzt ein großes Herz sich durch."
"Der Tugend gleich, hat auch Verbrechen seine Stufen."
"In der Ordnung der traditionellen Souveränität, deren Prinzip es ist, nicht zu der Welt der Dinge (der Arbeit) zu gehören, entspringt die Würde nicht unmittelbar aus den Dingen sondern aus dem Subjekt."
"Die innere Erfahrung mit der Erotik verlangt von dem, der sie macht, eine nicht weniger große Sensibilität für die Angst, die das Verbot begründet, wie für das Verlangen, das zu seiner Übertretung führt."
"Wir glauben zu leben, aber in Wirklichkeit arbeiten wir nur, um nicht zu sterben."
"Wer sich mit niemandem überwerfen möchte, macht sich zum Sklaven aller."
"Welch ein Anker ist die Hoffnung!"
"Was man einer anständigen Frau sagen kann, hat seine Grenzen; man kann alles durchklingen lassen, man kann nicht alles sagen."
"Sobald man sich seiner Bescheidenheit bewusst ist, verliert man sie."
"Sind Gewissensbisse nicht ein Bedauern der Freiheit, dass sie dem Laster geopfert wurde?"
"Nur der Ehrgeiz, durch den keine Eitelkeit schimmert, hat Zukunft."
"Man ist nur glücklich durch das, was man fühlt, und nicht durch das, was man ist."
"Jedes Alter kann einen guten Gebrauch vom Leben machen, aber man kennt die Möglichkeiten nur, wenn man dieses Alter durchlebt hat."
"Immer wieder findet man in den intelligentesten Menschen zugleich die liberalsten und in den Ungebildetsten die radikalsten."
"Im Feingefühl hat das Herz Geist."
"Handwerk ist durch Gewohnheit erlangte Geschicklichkeit."
"Gesundheit erkennt man daran, dass das Leben seine Wurzeln gern in das irdische Element senkt und sich dort wohl fühlt."
"Feinfühligkeit beim Almosengeben ist die Anmut des Wohltuns."
"Es gibt Menschen, die durch kleine Zwischenfälle aus dem Gleichgewicht geraten können, während sie die großen Schläge standhaft ertragen."
"Es ist ein Rausch, Mutter zu sein, und eine Würde, Vater zu sein."
"Es gibt einen Stolz, der zu kriechen versteht."
"Es gibt ein untrügliches Maß für die Zuneigung: die Zeit, die man ihr widmet."
"Empörung macht Mut. Es gibt keine feige Empörung."
"Die Empörung ist der Zorn der Gerechtigkeit."
"Die Aufrichtigkeit ist die erste Bedingung jeglichen geistigen Schaffens."