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"Hemingway, Ernest M.: "Gute Nacht, mein Kätzchen." - 01.Juli 1962; letzte Worte an seine vierte Ehefrau Mary Welsh, bevor er sich mit seiner Flinte, die er seit längerem als seine âglatte, braune Geliebteâ bezeichnete, am frĂźhen Morgen erschoĂ."
"Heinrich IV. von England: "Lobgesänge fßr den Vater im Himmel, denn jetzt weià ich, dass ich hier in diesem Raum sterben werde, wie es mir in der Prophezeiung kundgetan wurde, dass ich in Jerusalem aus diesem Leben scheiden werde." - 20. März 1413; er wurde vor einer geplanten Jerusalemreise gewarnt, weil er dort sterben werde, starb aber in einem Gemach, das auch den Namen Jerusalem trägt"
"Hari, Mata: "Danke, Monsieur." - 15. Oktober 1917, als sie sich vom Offizier des Exekutionskommandos einen Spiegel reichen lieĂ, sich puderte und hĂśflich die letzten Worte sagte"
"Grßndgens, Gustaf: "Ich glaube, ich habe zu viele Schlafmittel genommen, ich fßhle mich etwas komisch, laà mich (aus)schlafen." - 6/7. Oktober 1963, Nachricht auf einem Briefumschlag an seinen Freund und Reisebegleiter. Ob "schlafen" oder "ausschlafen" ist nicht ganz geklärt"
"Floyd, George: "Ich kriege keine Luft." - zu dem Polizisten Derek Chauvin, der ihm minutenlang sein Knie in den Nacken drßckt, bis er ohnmächtig geworden ist. Per Krankenwagen ins Krankenhaus ßberfßhrt, wird Floyd dort fßr tot erklärt. 25. Mai 2020"
"Feynman, Richard: "Mir wĂźrde es gar nicht gefallen, zweimal zu sterben. Es ist so langweilig." - zu seiner Ehefrau, seiner Schwester und seiner Cousine, als er kurz aus einem durch Nierenversagen verursachten Koma erwachte, 15. Februar 1988"
"Faraday, Michael: "Ich werde bei Christus sein, das genßgt mir." - 25. August 1867, auf die Frage, ob er schon darßber nachgedacht habe, was er in der nächsten Welt machen werde"
"Sir Douglas, James: "Geh voran, tapferes Herz, wie du es immer getan hast und Douglas wird dir folgen oder sterben." - 1330; nachdem er eine Reliquie, das Herz von Robert the Bruce, vor sich auf den Boden warf; daher soll der Name Braveheart stammen; unsicher"
"Dostojewski, Fjodor: "Hast du verstanden? Halte mich nicht zurßck! Meine Zeit ist gekommen, ich muss sterben!" - 9. Februar 1881; zu seiner Frau Anna, die er bat eine Stelle aus der Bibel vorzulesen, die er zufällig aufgeschlagen hatte: Matthäus 3,14-15: "Und Jesus sprach zu Johannes: Halte mich nicht zurßck.""
"Disraeli, Benjamin: "Nein, besser nicht. Sie wird mich nur bitten, Albert eine Nachricht zu bringen." - er lehnte ein Angebot der KĂśnigin Victoria ab, ihn zu besuchen; gemeint war Victorias verstorbener Mann Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, 19. April 1881"
"Dickens, Charles: "Ja, auf den Boden." - zu seiner Schwägerin Mrs. Hogarth, die ihn drängte sich hinzulegen, 9. Juni 1870, Mary (Mamie) Dickens: My Father As I Recall Him; Chapter VI"
"Cuvier, Georges: "Schwester, ich war es, der entdeckt hat, dass die Egel rotes Blut haben ⌠Es ist wunderbar, wenn man sieht, dass die, die man liebt, noch schlucken kÜnnen." - zuerst zu einer Krankenschwester, die ihm Blutegel ansetzte, dann bot ihm seine Tochter ein Glas Limonade an, er lehnte ab, sie trank es selbst, 13. Mai 1832"
"Cranmer, Thomas: "[..] Oh! diese unwßrdige rechte Hand, Herr Jesus, empfange meinen Geist." - auf dem Scheiterhaufen hält er seine rechte Hand zuerst in die Flammen, zuvor hat er mit dieser Hand einen Widerruf unterzeichnet, 21. März 1556"
"Caesar, Julius: "Auch du, mein Sohn?" - 15. März 44 v.Chr., nach dem Attentat zu seinem Freund Marcus Iunius Brutus, einem der HauptverschwÜrer"
"Arria die Ăltere: "Paetus, es tut nicht weh!" - kurz nachdem sie sich erstochen hatte, reichte sie den Dolch mit diesen Worten ihrem Mann Caecina Paetus weiter"
"Archimedes: "StĂśre meine Kreise nicht!" - Nach rĂśmischer Ăberlieferung raunte Archimedes diese letzten Worte dem rĂśmischen Soldaten zu, der ihn bei der Eroberung von Syrakus in einem stillen Garten entdeckte und erstach. Archimedes grĂźbelte Ăźber geometrischen Figuren, die er in den Sand gezeichnet hatte"
"Adams, John Quincy: "Dies ist der letzte Tag auf Erden, ich bin zufrieden." - 23. Februar 1848. Abgedruckt in: Die politischen Parteien in den Vereinigten Staaten von Amerika mit Rßcksicht auf die gegenwärtige politische Parteistellung in Deutschland. Eine politisch-historische Studie von Rudolph Doehn. Verlag Otto Wigand, Leipzig 1868. S. 84"
""Zum Zwecke der Bewahrung der Reden, der Stimmen und der letzten Worte von sterbenden Familienmitgliedern - wie von groĂen Männern - wird der Phonograph fraglos die Fotografie ersetzen." - Thomas Alva Edison, The Phonograph and its Future, in: North American Review, Volume 126, Ausgabe 262 (Mai/Juni 1878), S. 527-536"
""Madame Roland, auf dem Blutgerßste, verlangte Schreibzeug, um die ganz besondern Gedanken aufzuschreiben, die ihr auf dem letzten Wege vorgeschwebt. Schade, dass man ihr's versagte; denn am Ende des Lebens gehen dem gefassten Geiste Gedanken auf, bisher undenkbare; sie sind wie selige Dämonen, die sich auf den Gipfeln der Vergangenheit glänzend niederlassen." - Johann Wolfgang von Goethe; Maximen und Reflektionen; Allgemeines, Ethisches, Literarisches; VII.; Nr. 395"
""Ein Mann, der etwas auf sich hält, sollte seine letzten Worte beizeiten auf einen Zettel schreiben und dazu die Meinung seiner Freunde einholen. Er sollte sich damit keinesfalls erst in seiner letzten Stunde befassen und darauf vertrauen, dass eine geistvolle Eingebung ihn just dann in die Lage versetzt, etwas Brillantes von sich zu geben und mit GrĂśĂe in die Ewigkeit einzugehen." - Mark Twain, The Last Words Of Great Men, in: The Curious Republic of Gondour and Other Whimsical Sketches, 1869"
""Kluge Sanftmuth sei des Weibes unwiderstehlichste Waffe." - August von Kotzebue, Die Belagerung von Saragossa IV, 1 (Nantchen). Lustspiel in vier Akten. Aus: Theater. 28. Band. Wien [u.a.]: Ignaz Klang [u.a.], 1841. S. 77."
""Gegen die Infamitäten des Lebens sind die besten Waffen: Tapferkeit, Eigensinn und Geduld. Die Tapferkeit stärkt, der Eigensinn macht SpaĂ und die Geduld gibt Ruhe." - Hermann Hesse, Brief, 23. Juli 1950. zitiert in: "Mein Hermann Hesse â Ein Lesebuch", Hrsg. Udo Lindenberg, Suhrkamp Verlag 2008, S. 28"
""Euer Landsmann ist ein Eigensinn und ein Besserwisser, der sich dem neuen Lande, drin er nun lebt, nicht anbequemen und alles nach der Weise seiner alten Heimat anordnen und regeln will. Er gehorcht wohl, weil er im Gehorsam erzogen ist, aber es ist ein toter Gehorsam, und ein toter Gehorsam ist unfruchtbar." - Theodor Fontane, Quitt, Neunzehntes Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jßrgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 5. S. 406"
"âEs ist ein Selbstbetrug der Philosophen und Moralisten, damit aus der dĂŠcadence herauszutreten, dass sie gegen dieselbe ankämpfen. Das steht ausserhalb ihres Willens: und, so wenig sie es anerkennen, später entdeckt man, wie sie zu den kräftigsten FĂśrderern der dĂŠcadence gehĂśrt haben.â - Friedrich Nietzsche, Ecce homo: Der Wille zur Macht, S. 465. https://archive.org/details/werkeniet15niet/page/464"
""Das Leben ist nur der Umweg eines Sonnenstrahles auf dem Weg ins Universum." - Maarten 't Hart, Die schwarzen VĂśgel. ZĂźrich, 1999. Ăbersetzer: Marianne Holberg. ISBN 3-7160-2252-7"
"Was soll der Tod schon aus einem leeren Zimmer holen?"
"Sowie man den Topf lobt, zerbricht er."
"Man kann nicht zweifachen Todes sterben."
"Mach dich Ăźber den Mann lustig, aber nur nicht Ăźber seine MĂźtze."
"Hol dir ein Pferd von einem reichen Gut und eine Frau von einem armen."
"Eine Herbstnacht hat sieben Sonnen."
"Ein guter Hintern findet selbst eine Bank fĂźr sich."
"Ein alter Kopf nimmt nichts an."
"Ein alter Junggeselle ist ein HĂśllenprĂźgel, eine alte Jungfer eine Taube vom Himmel."
"Des Hauses Friede kommt von der Hausfrau."
"Der ganze Hausstand tanzt nach der Hausfrau Pfeife."
"Den Schmutztod ist noch niemand gestorben."
"Deine Worte sollen den Weisheitszahn berĂźhren, ehe sie den Mund verlassen!"
""Das Glied hat schon so manchen Mannes Hals gebrochen."
"Am Abend ist der Tanz lieb, am Morgen der Schlaf sĂźĂ."
""Wozzeck, es schaudert mich, wenn ich denke, daĂ sich die Welt in einem Tage herumdreht. Was fĂźr eine Zeitverschwendung! - wo soll das hinaus? So geschwind geht Alles! - Wozzeck, ich kann kein MĂźhlrad mehr sehen, oder ich werdâ melancholisch!" - Georg BĂźchner, Wozzeck / Hauptmann. In: Georg BĂźchner's Sämmtliche Werke, Hrsg. Karl Emil Franzos, Sauerländer, Frankfurt am Main 1879, S. 163"
""Anatomie aus einem Buch zu lernen, ist wie Malen aus einem Buch zu lernen. Es ist eine Zeitverschwendung." - Thomas Eakins, 1879, zitiert in: Alice A. Carter, "The Essential Thomas Eakins", H. N. Abrams : New York 2001, ISBN 0-8109-5830-9, S. 48"
"Zwei Tode kann niemand sterben."
"Zweimal abgeschnitten und immer noch zu kurz, sagte der Schneider."
"âZwei Narren in einem Haus haben allzeit Streit und StrauĂ.â"
"Zwei Dumme, ein Gedanke."
"Zusammen ist man stark."
"Zu viele KĂśche verderben den Brei."
"Zu Tode gefĂźrchtet ist auch gestorben."
"Zuerst der Herr, dann das G'scherr."