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April 10, 2026
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"âIch wĂźrde es keine Schreibblockade nennen. Das ist meiner Meinung nach nur eine billige Ausrede, wenn man faul ist.â Ethan Coen in Die Coen-BrĂźder â Eine amerikanische Geschichte. Arte-Doku von Sarah Aspinall. Deutschland 2024, Minute 20."
"Sprichwort-Text"
""Lenin sagte einmal, der ungebildete Mensch stehe auĂerhalb der Politik. Heute aber haben wir ein gebildetes Volk. Wie wir in den letzten Jahren handelten, bedeutete, es aus der Politik herauszuhalten. Das ist eine MiĂachtung des Volkes. Das ist eine Art Elitedenken." - Michail Gorbatschow in einer Rede vor Vertretern der Massenmedien und der Kulturschaffenden im Juli 1987. Nach Unsere Zeit 20.7.1987"
"Zitat-Text"
"Als die Frucht noch in der Frucht,"
"Da kam Ewath, der heilige Geist, trat zu mir in meiner Ĺ kÄŤnÄ heran und sprach zu mir:"
"Wir alle kĂśnnen uns darĂźber wundern und seufzen, was die ukrainische Moderne in diesen entscheidenden Jahrzehnten geleistet hat, als niemand hinsah." - Waldemar Januszczak, NZZ 28.02.2023, "Kommen Sie mir nicht mit ukrainischer Kunst! â Meine Versuche, die ukrainische Moderne in Europa zu zeigen, sind wiederholt gescheitert. Bis der Krieg begann"
""Das Ziel ist nicht, den kulturellen Aktivitäten im Reich eine neue "ukrainische" Zwangsjacke anzulegen, sondern Wege zu finden, um der Vielfalt der Quellen und den unzähligen kulturellen Einflßssen gerecht zu werden, die aus so vielen Richtungen kamen. Die Anerkennung von Burljuk, Exter und Malewytsch als Ukrainer schmälert weder ihre Bedeutung fßr die imperiale (transnationale) Avantgarde noch fßr die rein russische Kultur, wo ihr Einfluss unbestreitbat ist." - Oleh S.Ilnytzkyij, "Ukrainian Futurism: Re-Appropriating the Imperial Legacy", in: International Yearbook of Futurism Studies, 1, 2011, S.37-58"
"Jeder der 22 arabischen Staaten besitzt seine eigene literarische Welt, und jede dieser literarischen Welten spiegelt die Wirklichkeit jenes Landstriches wider, von dem sie bis zu einem gewissen Grad abhängig ist."
"In schÜner klarer Sprache liegt Magie, das wird seit dem frßhen 9. Jahrhundert in Werken der arabischen Bildungsliteratur oft und gern zitiert. Tatsächlich waren Araber von frßher Zeit an stolz auf ihre Sprache, und ein hochentwickeltes Sprachbewusstsein ist bei kultivierten Arabern auch heute noch zu beobachten."
"Als ein literarisches Denkmal steht so der Koran als einzigartige SchÜpfung in der arabischen Literatur ohne Vorläufer noch Nachfolger in einer ihm eigenen Sprache da. Muslime aller Zeiten sind sich einig, die Unnachahmlichkeit nicht nur des Inhalts, sondern auch des Stiles zu bekräftigen."
"Nicht blos [sic!] die heitern FrĂźhlingsreigen ahmten die Kinder nach, sondern auch den dĂźstern Totentanz durch ein Fangspiel, wie W. Wackernagel nachgewiesen hat. Das allbekannte Haschspiel: âSchwarzer Mannâ ist ein Nachklang jener Pest- und Totentänze. Der schwarze Mann, der einen Fliehenden nach dem andern weghascht, ist der seine Schar stets vergrĂśĂernde Tod."
"Manche Kinderlieder und besonders Kinderspiele gehen in ihrem Ursprung auf gewisse Sitten und Bräuche unserer Vorfahren zurĂźck, wie z. B. das bekannte Lied vom schwarzen Mann von vielen als ein Ăberrest der Pest- und Totentänze des Mittelalters angesehen wird."
"Kinder ihrerseits ziehen nicht nur im Märchen aus, um das FĂźrchten zu lernen. So korrespondierte beispielsweise dem erwachsenen Schreckbild vom âschwarzen Mannâ schon lange das die Angstlust herbeirufende Fangspiel âWer fĂźrchtet sich vorm schwarzen Mann?â, bei dem die Kinder der Bedrohung lauthals ein trotziges âNiemand!â entgegenrufen, um dann wegzulaufen."
"Im Europa genieĂt das Spiel den Ruf, mit den Totentänzen des Mittelalters in Verbindung zu stehen, wobei die Vorstellung vorherrschte, der âschwarze Mannâ in der Mitte repräsentiere den Gott des Todes, der seine Opfer einfängt, um sie in die HĂślle zu fĂźhren. In gleicher Weise wurde das Spiel mit den alten dämonischen Kultfiguren der niederen europäischen Mythologie in Zusammenhang gebracht."
"Im Spiel der Kinder beobachten wir eine Begeisterung, die uns oft verblßfft. Diese Begeisterung entspringt den phantasievollen Zßgen des Spiels. Laufspiele verlieren schnell an Zuspruch, es sei denn, das Kind verknßpft diese Spiele mit imaginären Gegnern; es sei denn, es stellt sich die Anwesenheit des Wolfes, des Fuchses oder des schwarzen Mannes vor. Mit diesen Hilfen der Phantasie entwickelt das Kind eine erstaunliche Ausdauer."
"Einen wie tiefen Eindruck die jahrhundertelang immer wiederkehrende Seuche auf die Seele des Volkes gemacht hat, ersieht man daran, daĂ das Kinderspiel ÂťWer fĂźrchtet sich vorm schwarzen MannÂŤ, das auf Pestzeiten zurĂźckgeht, sich bis in unsere Zeit erhalten hat."
"Diese Unschuld wurde jäh vernichtet, als man in den Achtzigern anfing, Jagd auf bestimmte Begriffe zu machen. Dazu gehĂśrt auch das Spiel mit dem âschwarzen Mannâ. Keiner, den ich kenne und den ich dazu befragt habe, hat bei âschwarzer Mannâ jemals an einen Afrikaner gedacht."
"Das heutige Kinderspiel âWer fĂźrchtet sich vorm schwarzen Mann?â, bei dem einem Kinde die Aufgabe zufällt, die mitspielenden anderen zu fangen, scheint der Rest eines danse macabre zu sein und beweist einmal mehr, wie fest verwurzelt kulturelle Eigenarten sein kĂśnnen und mit welcher Unbeirrbarkeit sie tradiert werden."
"âDer Thee ist eine hochwichtige Angelegenheit fĂźr alle Russen; die Flamme des Samowar ist die erste, die im Hause leuchtet; der Samowar ist das erste Wort, das ein Diener beim Erwachen spricht. Von Petersburg bis Tiflis kann man das FrĂźhstĂźck entbehren, wenn man nur in der FrĂźhe ein paar Gläser Thee hat; man ersetzt auch abends die Hauptmahlzeit durch Thee.â Aus: Alexandre Dumas: Reise im Kaukasus: 1858-1859. Dritter Teil. Hartleben, Leipzig 1859, S. 143 (Google Books)."
"âWie das duftet! Wie das belebt! Eure Räusche, Knechte der gegohrenen Getränke, sind grobe Peitschenhiebe, die Striemen hinterlassen, während der Rausch aus dem Tee das Streicheln einer feinen, weichen, schĂśnen Hand ist, die auch noch in der Erinnerung wohltut.â Aus: Otto Julius Bierbaum: Eine empfindsame Reise im Automobil. Kapitel I: Von Berlin nach Wien. Leipzig 1903 (Projekt Gutenberg)."
"âDer Tee ist meiner Meinung nach ein Phantasticum, der Kaffee ein Energeticum â daher besitzt der Tee auch einen ungleich hĂśheren musischen Rang. Ich merke beim Kaffee, dass er das feine Gitter von Licht und Schatten zerstĂśrt, die fruchtbaren Zweifel, die während der Niederschrift eines Satzes auftauchen. Man Ăźberfährt seine Hemmungen. Am Tee dagegen ranken sich die Gedanken genuin empor.â Aus: Ernst JĂźnger, Brief an Albert Hofmann, Kirchhorst am 3. März 1948."
"MerkwĂźrdig ... Wir werden nie erfahren, warum wir eigentlich gelebt haben."
""Mein Leben! Immer wieder komme ich in eine unbekannte Stadt und bin fremd. Auch im Jenseits werde ich nur ein Zugereister oder Refugie sein!" - Franz Werfel, Theologumena. In: Zwischen Oben und Unten, Langen - Mueller Verlag, März 1985, ISBN 3784415628"
""Mein Leben gähnt mich an, wie ein groĂer weiĂer Bogen Papier, den ich vollschreiben soll, aber ich bringe keinen Buchstaben heraus." - Georg BĂźchner, Leonce und Lena I, 3 / Leonce. In: Georg BĂźchner's Sämmtliche Werke, Hrsg. Karl Emil Franzos, Sauerländer, Frankfurt am Main 1879, S. 127,"
""Man muĂ das Leben zu Ende leben, um es zu begreifen." - Gisela Uhlen, zitiert in dem ihr gewidmeten Nachruf in der Stuttgarter Zeitung Nr. 13/2007 vom 17. Januar 2007"
"Man muss das Leben wichtig nehmen. Wenn man das Leben wichtig nimmt, so nimmt der Gewinn an Wichtigkeit ab."
"Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich - aber dann kehrt man zurĂźck mit gebrochenen FlĂźgeln und das Leben geht weiter, als wär man nie dabei gewesen." - ĂdĂśn von HorvĂĄth, "Kasimir und Karoline"
""Lernen und GenieĂen sind das Geheimnis eines erfĂźllten Lebens. Lernen ohne GenieĂen verhärmt, GenieĂen ohne Lernen verblĂśdet." - Richard David Precht, Wer bin ich â und wenn ja, wie viele? Eine philosophische Reise, Goldmann, MĂźnchen 2007, ISBN 3-442-31143-8"
"Leben muss man ein Leben lang lernen, und, darĂźber wirst du dich vielleicht am meisten wundern: ein Leben lang muss man sterben lernen."
"Leben ist Tun und Leiden. Je wissender ein Mensch, desto tiefer sein seelisches Leid."
"Leben ist die Suche des Nichts nach dem Etwas."
"Leben ist BrĂźckenschlagen Ăźber StrĂśme, die vergehn."
""Leben heiĂt sich wandeln und vollkommen sein heiĂt, sich oft gewandelt zu haben." - John Henry Newman, An Essay on the Development of Christian Doctrine, 1845, Chapter 1, Section 1, Part 7, http://www.newmanreader.org."
"Leben, das Sinn hätte, fragte nicht danach."
"Leben bedeutet immer: dem HĂśheren, der Vollkommenheit entgegenstreben, sich emporschwingen und versuchen, den Gipfel zu erreichen."
""Lasst uns dem Leben trauen, weil diese Nacht das Licht bringen musste. LaĂt uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt." - Alfred Delp, Vigil von Weihnachten in: Gesammelte Schriften, hrsg. von Roman Bleistein, Band 4 - Aus dem Gefängnis, Knecht, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-7820-0499-X, S. 195"
"LaĂ das lange Vorbereiten, // Fang' dein Leben an bei Zeiten."
"Je mehr ihm das Leben entglitt, desto mehr wurde er Dichter."
"Ja, lang leben will hat alles, aber alt werden will kein Mensch."
""Ist das menschliche Leben etwas anders, als ein Schauspiel, in welchem Jeder in einer besondern Larve auftritt, und so lange seine Rolle wegspielt, bis sein Principal zu ihm spricht: Tritt ab!" - Erasmus von Rotterdam, Lob der Narrheit. Aus dem Lateinischen Ăźbersetzt von Wilhelm Gottlieb Becker. Basel: Johann Jacob Thurneysen, JĂźnger, 1780. S. 110."
""Islam, diese absurde Theologie eines unmoralischen Beduinen, ist eine verwesende Leiche, die unser Leben vergiftet..." - Mustafa Kemal AtatĂźrk, zitiert in "Von Allah zum Terror?" von Hans-Peter Raddatz, Herbig, MĂźnchen 2002, 2. Auflage, ISBN 377662289X"
""Interesse hat fßr mich nur eine Schrift, in der ich etwas Leben ihres Verfassers miterhalte, in der ich seinen Pulsschlag fßhle, selbst wenn er nicht in meiner Weise schlägt. Ich bedarf Leben zur Erfrischung meines Lebens, nicht nur gedruckte Buchstaben." - Karl Friedrich Wilhelm Wander, Deutsche SprichwÜrter-Lexikon, Vorrede, XXIV, verhältniss zum Mittelhochdeutschen"
"In den USA [...] verbringt ein durchschnittlicher Amerikaner volle zehn Jahre seines Lebens im Auto. Das ist doch eine unglaubliche Lebenszeit-Vergeudung!""
"In den Beziehungen zwischen Menschen gibt es so wenig einen Stillstand wie im Leben des Einzelnen."
"Im Unterschied zu anderen Krankheiten, ist das Leben immer tĂśdlich."
""Im bßrgerlichen Leben wird man wegen Dinge bestraft, die man tut; die militärischen Regeln fßgen aber ein neues Prinzip hinzu"
""Ich will noch fortleben nach meinem Tode." - Anne Frank, Tagebucheintrag, 4. April 1944. Zitat entnommen der Ausgabe des Lambert Schneider Verlags, Hamburg, 1958, S. 214. Ăbersetzer: Anneliese SchĂźtz"
"Ich kann weder mit dir noch ohne dich leben."