First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"»Wir sterben nicht«, flüsterte sie in Ravics Armen. »Nein. Nicht wir. Nur die Zeit. Die verdammte Zeit. Sie stirbt immer. Wir leben. Wir leben immer. [...]« — Arc de Triomphe. Bertelsmann Lesering, Gütersloh 1960, Seite 161. Oft zitiert als: "Wir werden leben, nur die Zeit stirbt", mit der unzutreffenden Quellenangabe Im Westen nichts Neues."
""In schwierigen Zeiten hat Gott immer eine Chance." — Arc de Triomphe. Bertelsmann Lesering, Gütersloh 1960, Seite 87"
""Er fiel im Oktober 1918, an einem Tage, der so ruhig und still war an der ganzen Front, dass der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden." — Im Westen nichts Neues. Propyläen-Verlag Berlin 1929. Kapitel XII Seite 288"
""Erst das Lazarett zeigt, was Krieg ist." — Im Westen nichts Neues. Propyläen-Verlag Berlin 1929. Kapitel X Seite 260"
"Dumm geboren zu werden ist keine Schande. Nur dumm zu sterben."
""Das Grauen läßt sich ertragen, solange man sich einfach duckt – aber es tötet, wenn man darüber nachdenkt." — Im Westen nichts Neues. Propyläen-Verlag Berlin 1929. Kapitel VII Seite 141"
""Es gibt da auch zwei Wahrheiten"
""Das Wunder, wenn man es erlebt, ist nie vollkommen. Erst die Erinnerung macht es dazu." — Die Nacht von Lissabon. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1964, Seite 136"
"[I]m Zusammensetzen selbst liegt die Energie der Rede; nichts mehr."
"Kunst kommt von Können oder von Kennen her (nosse aut potesse), vielleicht von beiden, wenigstens muß sie beides in gehörigem Grad verbinden."
"SĂĽĂź wie dem durstenden Wandrer in Mittagshitze der Quell ist; sĂĽĂź wie nach Wintergefahr Schiffern das blumige Land; Also und sĂĽsser noch ists, wenn nach langer Entfernung glĂĽckliche Liebe zwei sehnende Seelen vereint."
"Mensch, genieĂźe dein Leben, als mĂĽssest morgen du weggehn; Schone dein Leben, als ob ewig du weiletest hier."
"Gewöhnlich hält man nichts von geringerem Werth als Sprüche; wie bald, denkt man, ist ein Spruch gesagt!"
"Das wirst du finden, wenn du acht giebst, wie die Welt ist, und lange vor Machiavell war. Die dem Recht vorstehen, sind oft die ungerechtsten; die der Religion vorstehen, häufig die Gottlosesten; die der Gelehrsamkeit vorstehen, oft die unerfahrensten; die über Geschäfte gesetzt sind, die trägsten; die die Humanität befördern sollen, die inhumansten."
"Arm an Reizen ist unser Leben und dĂĽrftig an Freuden, wenn wir die Sorgen nicht reiĂźen aus unserer Brust. Graue Haare pflanzen sie auf, dem grĂĽnenden Scheitel; zehren der Menschen GemĂĽth wĂĽtend und wĂĽtender aus, [...]"
"Wir lieben immer mehr das Halbe als das Ganze, den versprechenden Morgen als den Mittag in höchster Sonnenhöhe."
"Der tiefste Grund unsres Daseins ist individuell, sowohl in Empfindungen als in Gedanken."
""Wohlan nun, laß es sein, daß unter den 50 Wörtern, die der Araber für den Löwen, unter den 200, die er für die Schlange, unter den 80, die er für den Honig, und mehr als 1000, die er fürs Schwert hat, sich feine Unterschiede finden oder gefunden hätten, die aber verlorengegangen wären"
"Der kluge Mann sucht alles zu seinem Vorteil anzuwenden."
"Der Aberglaube macht die Gottheit zum Götzen, und der Götzendiener ist um so gefährlicher, weil er ein Schwärmer ist."
"Jeder Stand, jede Lebensart hat ihre eignen Sitten."
"Die menschliche Seele hat ihre Lebensalter wie der Körper."
"Das Menschengeschlecht wird nicht vergehen, bis dass alles geschehe! Bis der Genius der Erleuchtung die Erde durchzogen!"
"Weder Krieger noch Mönche nähren ein Land."
"VorĂĽbergehend ist also alles in der Geschichte, die Aufschrift ihres Tempels heiĂźt: Nichtigkeit und Verwesung."
"Keine zwei Dinge konnten einander an sich fremder sein, als das römische Papsttum und der Geist deutscher Sitten."
"Je mehr die Kultur der Länder zunimmt, desto enger wird die Wüste, desto seltner ihre wilden Bewohner."
"Der Mensch ist also eine künstliche Maschine, zwar mit genetischer Disposition und einer Fülle von Leben begabt; aber die Maschine spielet sich nicht selbst, und auch der fähigste Mensch muß lernen, wie er sie spiele."
"Alle wissen wir, dass die Echo uns nur den Schall unsrer Worte zurĂĽckgibt, dass, wie wir fragen, sie uns antworte."
"Wer sich hinsetzt und eine trockene Lehre, einen dünnen Sittenspruch in eine Schale nähet, dem ist die wahre Fabelmuse nie erschienen."
"Aus dem Erzählen zeigt sich, ob jemand zu hören gewusst habe."
"Gipfel gränzt an Thal. Um edle Spartaner wohnen unmenschlich behandelte Heloten. Der römische Triumphator mit Götterröthe gefärbt ist unsichtbar auch mit Blute getüncht: Raub, Frevel und Wollüste sind um seinen Wagen: vor ihm her Unterdrückung: Elend und Armuth zieht ihm nach."
"Schon als Tier hat der Mensch Sprache."
"Die Not macht breitbeinig, manchmal."
"Will man sehr feine Dinge sichtbar machen, so muss man sie färben."
"Wie die Lerche möchte ich weit schweifen und hoch über meinem Nest."
"Wendet man die Strenge an, wo es nicht sein darf, so weiĂź man nicht mehr, wo man sie anwenden soll."
"Vertraulichkeit gefällt auch ohne Güte und bezaubert mit Güte."
"Seine Gedanken an vorĂĽbergehende Ereignisse heften, heiĂźt, in den Sand schreiben, in die Wogen zeichnen und auf WindesflĂĽgel bauen."
"Nur der maĂźvolle Stil ist der klassische."
"Nichts wirkt so eintönig wie ständige Zustimmung."
"Nachsicht möge nicht zu laut sprechen, aus Furcht, die Gerechtigkeit aufzuwecken."
"Man ist meistens nur durch Nachdenken unglĂĽcklich."
"Man soll liebenswert sterben (wenn man kann)."
"Man durchschneide nicht, was man lösen kann."
"Leichtgläubigkeit kommt aus dem Herzen und schadet dem Geist nicht."
"Leichtgläubigkeit ist das Zeichen eines guten Naturells."
"Jenseits dieser Welt und dieses Lebens tastet und sucht man nicht mehr. Es gibt dort nur ein Schauen, und alles Geschaute ist Wahrheit."
"Jede Naivität läuft Gefahr, lächerlich zu werden, verdient es aber nicht, denn es liegt in jeder Naivität ein unreflektiertes Vertrauen und ein Zeichen von Unschuld."
"In der Ausschweifung jeder Art liegt viel Seelenkälte; sie ist ein überlegter und freiwilliger Missbrauch des Vergnügens."