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April 10, 2026
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"Die Wahrheit ist das erste Opfer des Krieges."
"Zahl deine Steuer, denn Waffen sind teuer."
"Wien bleibt Wien, das ist grad das Schöne dran. | Wien bleibt Wien, daß man sich dran g'wöhnen kann."
"Wie schön wäre Wien ohne Wiener!"
"Wenn die Geigen lauter geigen und die Selbstmordziffern steigen, merkt man gleich, der FrĂĽhling ist jetzt nah."
"Oder: In den HafenstraĂźen // sitzen Leut, die strafen Hasen."
"Man offeriert den Damen Sekt, // bevor man sie mit Samen deckt."
"Man hat sich an die Frau gewöhnt, die sich an sich gewöhnt hat, nur leider nicht an dich."
"Die Kunst- und Kulturszene ist eine von reichen Leuten veranstaltete Party, bei der man sich am Erfolg totsäuft."
"Der Tod, das muss ein Wiener sein."
"Das Internet ist meine Sache nicht. Gelegentlich lese ich, was manche Leute ĂĽber mich im Internet behaupten und lache mich schief."
"|:Aber was für ein Ticker ist ein PoliTiker?:| 1: Woher kommt er und was will er von der Welt? 2: Ist er wirklich so vonnöten, wie er glaubt? 3: Eines Tages gibt's den sicherlich nicht mehr!"
"Wo man weniger weiß, argwöhnt man am meisten."
"Wo die Not drängt, da wird Tollkühnheit zur Klugheit."
"Wenn Reformen dauerhaft sein sollen, so mĂĽssen sie langsam durchgefĂĽhrt werden."
"Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können."
"Nicht, wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt."
"Ich habe immer gehört, dass man drei Gattungen von Menschen meiden soll: Sänger, Alte und Verliebte."
"Es ist nicht weise, das zu verteidigen, was man ohnehin aufgeben muss."
"Das Pech und die Natur halten unsere Rechnung immer im Gleichgewicht, nie erzeigt sie uns eine Wohltat, dass nicht gleich ein Übel käme."
"Zieh viele darĂĽber zurate, was du tun sollst, aber teile nur wenigen mit, was du ausfĂĽhren wirst."
"Wo die Strafen groĂź sind, mĂĽssen auch die Belohnungen groĂź sein."
"Eine Republik zählt mehr große Männer als eine Monarchie; in jener wird die Tapferkeit fast immer geehrt, in dieser fürchtet man sie sehr."
"Wer seine Bequemlichkeit fĂĽr die anderer aufgibt, verliert die seinige, ohne dass man ihm dafĂĽr dankt."
"Es ist nicht so leicht zu bewerkstelligen, dass sich mehrere leitende Persönlichkeiten gegen eine einzige verbünden; gelingt es, so ist dieses Bündnis oft nicht von langer Dauer."
"Eine Eroberung weckt den Durst nach einer weiteren Eroberung."
"Ein Vater muss lernen, das Handeln seiner Söhne zu akzeptieren, und zwar nicht gemessen an seinen Wünschen, sondern an deren Möglichkeiten."
"Die Menschen mĂĽssen sich so verhalten, dass sie sich nicht zu rechtfertigen brauchen, denn eine Rechtfertigung setzt immer einen Fehler oder die Vermutung eines Fehlers voraus."
"In allen menschlichen Dingen zeigt sich bei genauer PrĂĽfung das gleiche: nie kann man einen Ăśbelstand beseitigen, ohne daĂź ein andrer daraus entsteht."
"man darf niemals einem Ăśbel aus RĂĽcksicht auf etwas Gutes freien Lauf lassen, wenn dies Gute von dem Ăśbel leicht unterdrĂĽckt werden kann."
"Ich halte es für ein großes Zeichen von Klugheit, wenn man sich der Drohungen und Beleidigungen durch Worte enthält, denn beides nimmt dem Feind nichts von seiner Kraft, aber Drohungen machen ihn vorsichtiger, und Beleidigungen steigern seinen Haß und spornen ihn an, auf dein Verderben zu sinnen."
"Wo also große Gleichheit herrscht oder hergestellt ist, gründe man eine Republik, wo hingegen große Ungleichheit herrscht, errichte man eine Monarchie, sonst schafft man etwas, das ohne Verhältnis und von kurzer Dauer ist."
""Da nun gut eingerichtete Republiken den Staat reich und die BĂĽrger arm erhalten mĂĽssen [...]"
""auch wenn man unterliegt, soll man Ehre einzulegen suchen, und es ist zweifellos ehrenvoller, mit den Waffen besiegt zu werden, als den Krieg durch irgendeinen andern MiĂźstand zu verlieren."
"wenn Der, welcher auf fĂĽrstlichem Posten steht, die Ăśbel nicht eher merkt als sie entstehen, so ist er nicht in Wahrheit weise. Und dieses ist Wenigen gegeben."
"Jeder sieht was du scheinest, Wenige fĂĽhlen was du bist"
"Ihr müßt daher wissen, daß es zwey Arten des Kampfes giebt, die eine durch die Gesetze, die andre durch die Gewalt. Jene erste Art ist den Menschen eigen, die andre den Thieren. Weil aber die erste öfters nicht ausreicht, muß man die Zuflucht zur zweyten nehmen; daher ein Fürst der Wissenschaft bedarf, das Thier, wie den Menschen, beides wohl anzuwenden."
"Doch bin ich der Meinung, daß es besser wäre, ungestüm als bedächtig zu seyn, indem das Glück ein Weib ist, und, um es sich unterwürfig zu halten, geschlagen und bestürmt seyn will, und man bemerkt, daß es sich eher von Solchen bezwingen läßt, als von Denen, die kalt verfahren. Und deßhalb ist es immer (als Weib) der Jünglinge Freundinn, weil sie minder bedächtig, wilder sind, und ihm mit mehrerer Kühnheit gebieten."
"Denn es giebt keinen andern Weg sich vor Schmeicheleien zu sichern, als wenn die Leute glauben daĂź sie dich nicht beleidigen, indem sie dir die Wahrheit sagen. Wenn aber ein Jeder die Wahrheit sagen darf, so fehlt dir die Ehrfurcht."
"Nun giebt es aber drey Arten von Köpfen: die erste sieht von selbst ein, die zweyte bedenkt was Andre eingesehen, die dritte sieht weder von selber ein, noch auf die Vorstellungen Andrer. Jene erste ist die trefflichste, die zweyte trefflich, die dritte unnütz."
"Es darf daher ein Fürst keinen andern Gegenstand noch Gedanken haben, noch irgend zu seinem Handwerk was andres wählen, außer dem Krieg und die Ordnung und Disziplin desselben, weil dieses das einzige Handwerk ist, das dem Befehlenden geziemt, und sich so kräftig erweist, daß es nicht nur die geborenen Fürsten aufrecht erhält, sondern selbst öfters Privatpersonen zu dieser Stufe befördert hat."
"Denn, da die Menschen fast immer von Andern betretene Wege gehen und Nachahmung ihre Handlungen leitet, ihnen jedoch unmöglich ist, die fremden Wege durchaus zu verfolgen, die Tugend der Muster ganz zu erreichen, so muß ein kluger Mann beständig den Spuren der großen Männer nachgehen, und solche nachzuahmen suchen, die die Trefflichsten gewesen sind [...]."
"im Alterthum und der Dauer der Herrschaft erlischt das Gedächtniß der Neuerungen, sowie die Gründe zu denselben. Weil immer Eine Veränderung zum Anbau der nächstfolgenden gleichsam von selbst die Verzahnung nachläßt."
"dieses ist ein durchgängiger Grundsatz, der niemals trügt, daß ein Fürst, der nicht von selber klug ist, nicht wohl berathen werden kann"
"Nothwendig aber ist, daß man diese Natur wohl zu beschönigen wisse, und in der Kunst sich zu stellen, wie zu verstellen, groß sey. Auch sind die Menschen so einfältig, gehorchen so sehr den Nöthigungen des Augenblicks, daß der Betrügende immer Einen, der sich betrügen läßt, finden wird."
""Alles ist gut, was nicht anders sein kann, und im Muß liegt eine Schatzkammer von Beruhigungsgründen, vermittelst deren man bei ein wenig Philosophie das Ich muss mit dem Ich will so auszusöhnen weiß, dass hier jeder Fluch sich in Segen und die arge böse Welt sich in die beste verwandelt." Theodor Gottlieb von Hippel: Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber (1792), hg. von Ralph-Rainer Wuthenow. Frankfurt: Syndikat, 1977, S. 27."
"Ueberhaupt sind Mannspersonen, die im Cölibat leben, im Durchschnitte gottlos; ehelos gebliebene Frauenzimmer aber fromm."
"Tod und Schlaf sind Kinder von zwei Vätern und einer guten Mutter."
"In Wahrheit, es können nur ein Narr, ein Bösewicht und ein Priester heirathen. Der letzte ist gewohnt, an Pflichten gebunden zu seyn, der Bösewicht wünscht, daß seine Frau untreu wäre und der Narr glaubt, daß sie treu ist."
"Den Männern kommt das Regiment zu, und ein jeder Ehemann ist Justitiarius in seinem Haus."